Jeanette Bouffier https://jeanettebouffier.de Ich helfe Menschen Ihre persönliche Freiheit zu finden, ihr Abenteuer zu leben und ihr Ding zu machen.. Sat, 05 Oct 2019 11:29:38 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.3 Die wichtigste Voraussetzung für mehr Erfolg ist … https://jeanettebouffier.de/2019/09/22/mehr-erfolg/ https://jeanettebouffier.de/2019/09/22/mehr-erfolg/#respond Sun, 22 Sep 2019 15:54:08 +0000 https://jeanettebouffier.de/?p=7074 Der Beitrag Die wichtigste Voraussetzung für mehr Erfolg ist … erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

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Ja, ich mache es spannend – weil ich selbst verdammt lange dazu gebraucht habe, die Antwort zu finden. Und warum soll es dir besser gehen als mir.

Grins.

OK, ernsthaft jetzt: Als Selbständige habe ich mir die Fragen

  • Wie werde ich erfolgreich und glücklich im Leben?
  • Wie entsteht Erfolg?
  • Gibt es bestimmte Erfolgsregeln?
  • Was machen erfolgreiche Menschen anders?
  • Wann hat man mehr Erfolg?

…natürlich für mich selbst gestellt aber vor allem für meine Klienten und habe viel darüber gelesen.

Zuerst einmal ist natürlich wichtig für dich selbst zu definieren, was Erfolg für dich ist.
In meinem Workbook „Ziele erreichen“ widme ich einen ganzen Abschnitt der Frage:

 

Wie ist Erfolg definiert?

 

Und begründe darin auch, warum du unglücklich wirst, wenn du Erfolg für dich aus Leitbilder ableitest und aus Werten, die eigentlich nicht deine sind.

Die Frage ist nämlich aus welchen Gründen und wofür willst du mehr Erfolg haben?

Du kannst es auf der Gratis Tipps & Tools Plattform herunterladen.

In meiner Arbeit mit Klienten habe ich gemerkt, dass wir selbst diejenigen sind, die uns am meisten im Weg stehen, wenn wir erfolgreich im Beruf sein wollen oder unsere Träume erfolgreich verwirklichen wollen.

 

Die wichtigste Regel für Erfolg im Job oder im Leben ist, die selbst die Erlaubnis zu geben.

 

Erfolg haben – im Artikel erfährst du mehr darüber:

  • Wie du – unbewusst – deinen Erfolg sabotierst.
  • Was der Grund dafür ist.
  • Was du tun kannst, um dir selbst die Erlaubnis für Erfolg zu geben.
  • Was deine Prägung zu Erfolg ist.
  • Wie du tun kannst, wenn das nicht ganz so gut klappt.
  • Wofür du dir selbst die Erlaubnis geben könntest.
1) Erfolgsverständnis Was bedeutet Erfolg für Dich? Beschreibe kurz spontan dein Verständnis von Erfolg. 2) Erfahrungen mit Erfolg
Beschreibe drei Erfolgsmomente in deinem Leben und deine Reaktion darauf (Stichpunkte). Beschreibe drei Misserfolge in deinem Leben und deine Reaktion darauf (Stichpunkte). 3) Welche Erkenntnisse hast du daraus gezogen (Erfolgsprinzipien, Sabotagemuster, etc.)? 4) Bedürfnisse-Befürchtungen, Gaben-Fallen Wenn ich daran denke Erfolg zu haben dann... Wenn ich Erfolg habe, passiert das.... Wenn ich Erfolg habe, werden Menschen, die mir wichtig sind, so reagieren... Wenn ich Erfolg habe, ist meine größte Angst, dass ... Wenn ich Erfolg habe, werden Menschen, die mir wichtig sind, so reagieren...

Es ist höchste Zeit, dass du dir selbst die Erlaubnis gibst.

Die Erlaubnis zum Scheitern.

Zum Falschliegen.

Die Erlaubnis zum Fehler machen.

 

Ich weiß nicht, für was du Erfolg haben willst. Ich bin sicher, dass du große Ziele und große Träume hast.

 

Aber du denkst vielleicht: „Oh mein Gott, was ist, wenn ich einen Fehler mache“.

„Oh mein Gott, was ist, wenn ich scheitere?“

„Oh mein Gott, was ist, wenn ich falsch liege?“

Und weißt du was?

Wenn du ein Ziel verfolgst und von einer Größe träumst, die tatsächlich wichtig ist (was du übrigens total tun solltest), wirst du das alles trotzdem tun.

Du wirst scheitern. Nicht einmal, nicht zweimal, sondern sehr oft. (Wie üblich spreche ich aus Erfahrung).

Du wirst Fehler machen, nicht einen, nicht zwei, sondern ein Dutzend oder mehr. (Wie üblich…)

Du wirst falsch liegen.

So lernen wir.

So wachsen wir.

Erfolg-regeln-Frauen

So baust du eine unschätzbare Erfahrung auf, die dir in der Zeit hilft, in der du auf dem richtigen Weg bist, für die Zeit, in der der Erfolg kommen kann.

Du kannst nicht die Fehler und Misserfolge überspringen, um dorthin zu gelangen.

Damit du diesen Weg als Lektion verstehst und nicht als Folter, gib dir selbst die Erlaubnis:

Es ist ok, wenn man scheitert.

Es ist in Ordnung, Fehler zu machen und es ist in Ordnung, sich zu irren.

 

Gib dir die Erlaubnis auch mal nicht erfolgreich zu sein. Das gehört zum Weg.

 

Wenn du das tust, wenn du dir erlaubst, in diesem Prozess menschlich zu sein, dann wirst du keine Schuld empfinden.

Du wirst nicht das schreckliche Gefühl weg machen wollen, wenn dir diese Dinge passieren, sondern du  kannst das Ganze aus einer Position der Neugier betrachten und lernen.

 

Du wusstest, dass der Fehler passieren würde, weil er nur Teil des Erfolgs Prozesses ist.

 

Was kannst du daraus lernen, anstatt dich von ihm definieren zu lassen?

Erteile dir die Erlaubnis, bei deinen übermenschlichen Zielen menschlich zu sein.

Liz Gilbert schreibt in ihrem Buch „Big Magic“ (ein tolles Buch über Kreativität):

 

„Du brauchst keinen Genehmigungsschein aus dem Büro des Rektors, um ein kreatives Leben zu führen. Oder wenn du dir Sorgen machst, dass du einen Genehmigungsschreiben brauchst – HIER, ich habe es dir gerade gegeben. Ich habe es einfach auf die Rückseite einer alten Einkaufsliste geschrieben. Betrachte dich als vollständig akkreditiert. Jetzt geh da raus und mach etwas.“

 

Nun, du denkst hier vielleicht gerade nicht an ein „kreatives“ Lebens, aber ich glaube, dass diese Idee für uns alle wahr ist.

Und kreativ musst du ohnehin sein, wenn du dir deine Träume erfüllen willst.

Kreativität ist nichts anderes als Lösungen für etwas zu finden.

Du brauchst keinen Genehmigungsschreiben um erfolgreich zu sein, um dein bestes Leben zu führen.

 

So viele von uns befürchten, dass wir zu jung sind, oder zu alt (mein letzter Artikel), oder nicht den richtigen Abschluss haben, oder nicht die richtige Erfahrung haben, oder [hier eine Entschuldigung deiner Wahl einfügen].

Alles, was wir wirklich damit tun, ist, unserem eigenen Glück im Weg zu stehen.

Hör auf damit. Ich klugscheiße nicht herum. Ich musste das auch tun.

Meine Eigensabotage ist wirklich brillant von meinemUnterbewusstsein eingefädelt!

 

Für mich brauchte es zwei völlig unabhängige und qualifizierte Quellen, die mir den genau gleichen Rat gaben, bevor ich endlich die Veränderung in meinem Kopf spürte. Und vor allem musste ich ein paar unbewusste alte Verhaltensmuster dafür aus dem Weg räumen.

Gib dir die Erlaubnis, glücklich zu sein und ein erfolgreiches Leben zu führen.

Es ist okay, Glück zu wollen.

Es ist nicht egoistisch, sein bestes Leben leben zu wollen.

­­­­­­

Die einzige Person, von der du die Erlaubnis brauchst, bist du.

 

Wenn wir Kinder sind, müssen wir für alles um Erlaubnis bitten:

  • Wir müssen unsere Eltern um Erlaubnis bitten, unsere Fahrräder draußen zu fahren.
  • Wir müssen um Erlaubnis bitten, fernsehen zu dürfen.
  • Wir müssen um Erlaubnis bitten, um einen Snack zu bekommen.
  • Wir müssen im Unterricht die Hände heben und um Erlaubnis bitten, sprechen zu dürfen.
  • Wir müssen sogar den Lehrer um Erlaubnis bitten, auf die Toilette zu gehen.
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Dann werden wir erwachsen, aber wir denken immer noch, dass wir andere um Erlaubnis bitten müssen.

Überraschung!

Du bist jetzt erwachsen.

Du brauchst nicht mehr die Erlaubnis von jemand anderem.

Die einzige Person, von der du die Erlaubnis brauchst, bist du selbst.

Also hör auf, dir selbst die Erlaubnis zu verweigern.

Es ist toll, ein authentischeres, bewusstes Leben führen zu wollen.Ich denke, es ist wichtig – es ist das, wonach wir alle am Ende des Tages suchen: das Glück.

Oder Freude.

Oder Erfüllung.

Oder was auch immer dieses Wort für dich ist, am Ende unserer Tage wollen wir das Leben leben, für das Gott uns geschaffen hat.

Heute möchte ich den Genehmigungsschein an dich weitergeben.

Wir alle sind für einen Zweck geschaffen, und der einzige Weg, unseren Weg zur Erfüllung dieses Zwecks überhaupt zu beginnen, ist, uns zuerst die Erlaubnis zu geben, glücklich zu sein.

 

Fazit:

Wenn du das nächste Mal das Gefühl hast, dass du jemand anderen um Erlaubnis für etwas bitten musst, schau in den Spiegel und frage dich selbst.

Dann sag es dir selbst: Erlaubnis erteilt!

 

Wofür brauchst du eine Erlaubnis?

Auf der Tools & Tipps Plattform findest du ein Poster mit 50 Dingen, für die du dir vielleicht die Erlaubnis geben möchtest.

Was kann ich tun, wenn ich keinen Erfolg habe?

Mir hat mal jemand etwas sehr Wichtiges gesagt.

 

Die meisten Menschen haben keinen Erfolg – nicht weil sie es nicht können – sondern weil sie viel zu früh aufgeben.

 

Ich habe früher zu diesen Menschen gehört.

Ach was, ich habe noch nicht mal aufgegeben. Ich habe gar nicht erst angefangen.

Denn immer wenn ich eine Idee hatte, was ich tun könnte, schossen mir zig JA ABER durch den Kopf:

 

„Damit wirst du nie Erfolg haben denn..

 

… das gibt es schon.“

… ich bin nicht gut genug in XY. Und das brauchst du dafür.“

… das machen schon andere Leute mit viel mehr Erfahrung.

… ich habe nicht genug Zeit.“

… ich habe nicht genug Erfahrung.“

… ich habe nicht genug Geld.“

 

Und mein Hintern ist auch zu dick.

 

 

Spaß!

Woran viele scheitern sind unbewusste Glaubenssätze. Wie im letzten Artikel zum Beispiel:

Ich bin zu alt um XY zu tun.

Davon gibt es viele. Die meisten bemerken wir gar nicht.

 

„Alle persönlichen Durchbrüche beginnen mit einer Änderung unserer Glaubensmuster.“

Anthony Robbins

 

Die sind wie die Gitterstäbe eines unsichtbaren Käfigs, gegen den wir immer wieder anrennen im Leben.

Da ohne Hilfe heran zu kommen kann schwer sein. Dazu suche dir am besten professionelle Hilfe.

Du kannst dir aber schon einmal eine Frage stellen:

Mit welcher Prägung bist du zum Thema Erfolg haben aufgewachsen?

(Auf der Tools & Tipps Plattform, gibt es bald ein ganzes Workbook zum Thema – ich informiere dich im Newsletter wenn es online ist).

 

Aber versuche es erst einmal damit, dir selbst die Erlaubnis zu geben.

Die folgenden Fragen werden dir dabei helfen dir einige Dinge über dich selbst und deine Haltung dazu erfolgreich zu sein, bewusst zu machen.

 

 

Erfolgreiche-Menschen

1) Mein Erfolgsverständnis

 

  • Was bedeutet Erfolg für Dich? Beschreibe kurz spontan dein Verständnis von Erfolg.

2) Meine Erfahrungen mit Erfolg

 

  • Beschreibe drei Erfolgsmomente in deinem Leben und deine Reaktion darauf (Stichpunkte).
  • Beschreibe drei Misserfolge in deinem Leben und deine Reaktion darauf (Stichpunkte).

 

3) Welche Erkenntnisse hast du daraus gezogen (Erfolgsprinzipien, Sabotagemuster, etc.)?

 

4) Bedürfnisse-Befürchtungen, Gaben-Fallen

 

  • Wenn ich daran denke Erfolg zu haben dann…
  • Wenn ich Erfolg habe, passiert das…
  • Wenn ich Erfolg habe, werden Menschen, die mir wichtig sind, so reagieren…
  • Wenn ich Erfolg habe, ist meine größte Angst, dass …
  • Wenn ich Erfolg habe, werden Menschen, die mir wichtig sind, so reagieren…

Mache die Übungen bitte schriftlich. Sie nur im Kopf zu durchlaufen bringt nicht viel. Ich könnte dir das neurobiologisch erklären aber dann wird der Artikel zu lang.

 

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Wie man sich vom Scheitern schnell erholt.

Wie dein Persönlichkeitstyp deinen Erfolg beeinfluss

 

Buch Tipps zum Thema Erfolg

Ich habe die hier ein paar interessante Bücher zum Thema Erfolg zusammengestellt.

 

D. Chopra: Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs

Senkrechtstarter: Wie aus Frust und Niederlagen die größten Erfolge entstehen

S. R. Covey: Der 8.Weg – mit Effektivität zu wahrer Größe

M. Gladwell: Überflieger – Warum manche Menschen erfolgreich sind – und andere nicht

 

 

Teile den Artikel gerne im Social Media, wenn du jemanden kennst, dem er hilft.

Danke. 🙂

Jeanette

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Du glaubst du bist zu alt für einen Jobwechsel mit 30, 40, 50 …? Unsinn! https://jeanettebouffier.de/2019/09/20/jobwechsel-30-40-50-60/ https://jeanettebouffier.de/2019/09/20/jobwechsel-30-40-50-60/#respond Fri, 20 Sep 2019 20:16:05 +0000 https://jeanettebouffier.de/?p=7050 Der Beitrag Du glaubst du bist zu alt für einen Jobwechsel mit 30, 40, 50 …? Unsinn! erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

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Bin ich zu alt für einen Jobwechsel?

 

„Ich will Kite Surfen lernen“, sagte ich.

„Findest du nicht dass du dafür zu alt bist?“

„Einen Scheiß bin ich.“

 

Entschuldige meinen emotionalen Ausbruch aber das denke ich tatsächlich nicht. Und so etwas macht mich wütend.

Wieso denke wir immer in der Kategorie „Alter“ und nicht in Kategorien wie „Fit“ oder „Begeisterung“?

Wir beurteilen Menschen nicht nach ihren Fähigkeiten und Kompetenzen sondern nach dem Datum auf ihrer Geburtsurkunde.

 

„Ich bin zu alt um etwas Neues anzufangen“

„Ich bin zu alt um den Beruf zu wechseln.“

 

Das sind massive Glaubenssätze. Und das an was wir glauben, bekommen wir auch (In diesem Falle also nix).

 

Aber woher kommt der Gedanke man sei zu alt den Job zu wechseln.

 

Man sei zu alt sich noch selbständig zu machen, zu alt um sich seine Träume zu erfüllen?

Tatsache ist: Der größte Teil deines Arbeitslebens wird wahrscheinlich nach den Zwanzigern stattfinden.

Du wirst höchstwahrscheinlich nach den Dreißigern noch mehr als die Hälfte vor dir haben.

Und doch gibt es dieses erdrückende Gefühl, dass man genau vorhersagen muss, welche Karriere man mögen wird, den genauen Weg kennen muss, den man gehen muss, um dorthin zu gelangen, und darin in die ersten zehn Jahren bereits erfolgreich tun muss.

Aber was ist, wenn du es nicht kannst? Oder was, wenn du es tust und dann später entscheidest, dass du etwas anderes machen willst?

Berufsberatung-Berufswahl

Warum wehren wir so gegen die Vorstellung, mit über 40 etwas Neues im Leben anzufangen?

 

Oder 50ern?

Oder 60ern?

Oder 70ern?

Oder später?

Die Idee fühlt sich fremd an,

Vielleicht ein wenig unbequem in westlichen Kulturen, die von Wunderkindern fasziniert sind und ständig  die unter 30 Top-XY Listen herstellt. Aber sollte es das sein?

 

Dazu gibt es einen schönen TEDx Talk:

Let’s change the way we think about old age | ​Zaria Gorvett

 

Es ist verdammt mutig, wenn sich jemand nicht durch sein Alter einschränken lässt.

Auf dem Unternehmerinnentag in Mainz hörte ich vor einigen Jahren, dass viele Gründerinnen um die 50 Jahre alt sind.

Kein Wunder:

Die Kinder sind aus dem Haus, sie haben viel Erfahrung und mehr Gelassenheit als früher.

Und wesentlich mehr Klarheit über das, was sie tun wollen, weil sie schon so viel gemacht und erlebt haben.

Jobwechsel-mit-50

Bin ich zu alt um noch einmal etwas Neues anzufangen?
Den Beruf zu wechseln?

 

Wenn dich das jemand fragt, antworte bitte mit: „Nein“.

Ich wünsche mir, dass viel mehr Menschen mitfühlender gegenüber anderen sind, die entschieden haben, dass sie etwas Neues ausprobieren wollen (und können), unabhängig von ihrem Alter.

Versuche auch, freundlicher zu dir selbst zu sein.

Es ist okay, wenn du dir nicht sicher bist, ob die Karriere, die du in deinen Zwanzigern oder Dreißigern angefangen hast, diejenige ist, die du für immer willst.

Es muss nicht die einzige sein, die du je hast.

 

Wenn du ernsthaft vor hast, dich noch einmal zu verändern, trage dich unverbindlich in die Warteliste für den neuen – persönlich und 1:1 betreuten Online Kurs ein, der Anfang 2020 startet.

Natürlich kannst du mich auch vorher einzeln buchen. Ruf mich an: 0177 46 40 616.

Also, du bist nicht zu alt. Es kommt nur darauf an, wie sehr du es liebst und willst. Und wie hart du bereit bist dafür zu arbeiten.

 

Es gibt tausende Probleme da draußen. Welches kannst und willst du lösen?

 

Das hat nichts mit deinem Alter zu tun.

Manchmal bedeutet der Satz: ich kann nicht, weil ……..nur, dass du dir nicht selbst die Erlaubnis gibst (meist steckt ein Programm oder Muster dahinter) nicht bereit bist die Arbeit zu machen.

Nicht weißt, was du wirklich kannst und willst.

Einem Glaubenssatz (oder mehreren ) aufsitzt, der dich sabotiert.

 

Als Coach helfe ich Menschen, die ungesunden Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen aufzudecken, die ihre Ziele sabotieren.

 

Du hast in der Kindheit drei Grundüberzeugungen entwickelt, die dich heute betreffen.

 

  1. Deine Kernüberzeugungen über dich selbst (Identität)

 

Deine Kindheit gab dir ein Gefühl dafür, wer du als Person bist. Die Botschaften, die du von deinen Eltern, Geschwistern, Lehrern und Gleichaltrigen erhalten hast, haben dir etwas über dich selbst beigebracht.

Deine Erfahrungen halfen dir festzustellen, ob du freundlich, klug, sozial unangenehm, schüchtern oder liebenswert bist.

Und sobald du ein Gefühl dafür gewonnen hast, wer du bist – und wie andere dich wahrnehmen – hat es deine Interaktionen und Entscheidungen geprägt.

 

2. Deine Hauptüberzeugungen über andere (Erwartungshaltung wie sie dir begegnen)

 

In der Kindheit hast du auch viel über andere Menschen gelernt. Sind die Menschen von Natur aus gut? Helfen sie aktiv anderen?

Oder verletzen sie sich absichtlich gegenseitig?

Wenn du eine liebevolle, zugewandte Kindheit erlebt hast, hast du vielleicht gelernt, dass es sicher ist, Menschen zu vertrauen, und es gut ist, anderen zu helfen.

Wenn andere jedoch nicht so freundlich waren, hast du vielleicht gelernt, dass andere Leute dich verletzen oder missbrauchen werden.

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3. Deine wichtigsten Überzeugungen über die Welt (Glaubenssätze / Grundüberzeugungen)

 

Kinder, die in einer fürsorglichen Umgebung mit wenigen traumatischen Ereignissen aufwachsen, könnten darauf vertrauen, dass die Welt ein relativ sicherer Ort ist. Sie können sich auf eine strahlende Zukunft in einer friedlichen Welt freuen.

 

Kinder, die harte und unvorhersehbare Ereignisse durchleben und diejenigen, die chronischen Stress ertragen, glauben oft, dass die Welt ein beängstigender Ort ist und dass, egal was du tust, du kämpfen musst, um erfolgreich zu sein. Oder dass du ein Opfer bist.

 

Das sind Grundüberzeugungen, die sich in selbst erfüllende Prophezeiungen verwandeln.

 

Wenn du glaubst, dass etwas wahr ist, suchst du nach Beweisen, die deine Idee unterstützen. Mit jedem Beweisstück wird der Glaube gestärkt. Wenn du mit dem Glauben aufgewachsen bist,

„Ich bin nicht klug genug, um auf die Uni zu gehen“, wirst du jeden Fehler, jede schlechte Note oder jedes schwierige Problem als Beweis ansehen, dass du nicht klug bist.

Und wenn du ab und zu Lob bekommst, wirst du denken es sei Glück gewesen.

Du wirst dir nicht einmal vorstellen wollen, dass dein Glaube falsch sein könnte, denn es ist beunruhigend, wenn unsere Ansicht darüber, wer wir zu sein glauben, nicht mit den Beweisen übereinstimmt.

Berufswechsel-coaching

Deine Überzeugungen beeinflussen dein Verhalten

 

Wenn du glaubst, dass du nicht klug bist, wirst du wahrscheinlich nicht viel Mühe in dein Studium stecken, und du wirst in der Schule nicht gut abschneiden. Oder du wirst ablehnen, wenn du im Job einen Vortrag halten könntest.

Oder wenn du glaubst, dass du kein sympathischer Mensch bist, wirst du mehr Probleme haben, Freunde zu finden.

Wenn du keinen Augenkontakt aufnimmst oder die Menschen nicht auf freundliche Weise begrüßt, wirst du es schwer haben, enge Beziehungen aufzubauen.

Und diese Beziehungskämpfe werden deinen Glauben stärken, dass du nicht liebenswert bist.

Wenn du glaubst dass du zu alt bist um den Beruf zu wechseln oder dich sogar selbständig zu machen, dann bekommst du dafür auch Beweise geliefert. Energie folgt der Aufmerksamkeit.

 

Wie man seine Kernüberzeugungen ändert

 

Viele ausgeglichene Erwachsene überwinden schwierige – auch schreckliche – Kindheitserfahrungen.

Manche sagen, dass daraus ihre Stärke erwuchs, die sie im Leben erfolgreich sein lies.

Bei anderen laufen immer wieder die Filme im Kopf ab, die sie daran erinnern, warum sie es nie zu etwas bringen werden.

Demzufolge kämpfen sie sehr damit, sich von selbst einschränkenden Überzeugungen zu befreien.

 

Deine größte Herausforderung, wenn du etwas neues anfangen willst – egal in welchem Alter

 

Deine größte Herausforderung wird – das sehe ich an meinen Klienten –  nicht sein, Ideen und deine Mischung zu finden, die dich besonders macht, wenn du im Job einen Neuanfang machen willst.

Sondern es werden deine unbewussten Glaubenssätze, deine Identität und Erwartungshaltung sein – zusammen mit deinen Ängste und Zweifel – die wie die Gitterstäbe eines unsichtbaren Käfigs wirken, die dich an der Umsetzung hindern werden wollen.

Das JA ABER… das sofort auftaucht, sobald du einen Schritt in deine neue Richtung machen willst.

Die gute Nachricht: Jeder kann die selbstlimitierenden Überzeugungen, die er in der Kindheit entwickelt hat, im Wesentlichen „verlernen“.

Es braucht Zeit und Übung, um das Gehirn zu trainieren, die Dinge anders zu sehen.

Berufswechsel-zum-Traumjob

Suche dir professionelle Hilfe

 

Das Loslassen von unproduktiven Kernüberzeugungen, die du in der Kindheit entwickelt hast, kann der Schlüssel sein, um voranzukommen und dein größtes Potenzial zu erreichen.

Da alleine heran zu kommen – das weiß ich aus eigener Erfahrung – ist schwer. Das meiste davon ist dir ja nicht einmal bewusst.

Ich wünsche mir, dass viel mehr Menschen mitfühlender gegenüber anderen sind, die entschieden haben, dass sie etwas Neues ausprobieren wollen (und können), unabhängig von ihrem Alter.

Versuche auch, freundlicher zu dir selbst zu sein.

Es ist okay, wenn du dir nicht sicher bist, ob die Karriere, die du in deinen Zwanzigern oder Dreißigern angefangen hast, diejenige ist, die du für immer willst. Es muss nicht die einzige sein, die du je hast.

Wenn du ernsthaft vor hast, dich noch einmal zu verändern, trage dich unverbindlich in die Warteliste für den neuen – persönlich und 1:1 betreuten Online Kurs ein, der Anfang 2020 startet.

Natürlich kannst du mich auch vorher einzeln buchen. Ruf mich an: 0177 46 40 616.

 

Also, du bist nicht zu alt um beruflich neu anzufangen.

 

Es kommt nur darauf an, wie sehr du es liebst und willst. Und wie hart du bereit bist dafür zu arbeiten. Dann ist auch ein Jobwechsel in fast jedem Alter möglich.

Außer du willst noch Prima Ballerina werden. Das würde ich überdenken.

Allerdings gibt es ja auch 98 jährige Yoga Lehrer.

 

Die Menschen da draußen haben tausende Probleme.

Welches kannst und willst du lösen?

Das ist die Frage und dafür zählt dein Alter nicht.

 

Dazu gibt es dieses schöne Video:

Age is nothing – Attitude is everything! bobby Hickey.

 

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Spürst du den Wunsch dein Leben zu verändern?

Wie finde ich meine Berufung? Falsche Frage!

Wie bekomme ich mehr Selbstwertgefühl? Wozu?

Teile den Artikel gerne im Social Media, wenn du jemanden kennst, dem er hilft.

Danke. 🙂

 

Jeanette

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Dann tragen ein Mal pro Woche kleine, speziell ausgebildete Minions, tolle Angebote und Artikel zu dir ins Postfach.

Vor allem zum Thema, wie du mutigere Entscheidungen triffst. Und vor allem die richtigen!
Du kannst dich da mit einem Klick wieder austragen. Das ist aber dann viel Arbeit für die Minions alles wieder zurück zu schleppen, wenn du also ein Herz hast, tue es nicht. Die Minions und ich freuen uns!

Ich hasse Spam genauso wie du, daher habe ich Daten schon immer gut geschützt. Durch die neue DSGVO ist das noch verschärft worden.

In der Datenschutzerklärung siehst du, wo und wie Daten erhoben werden. Ich verzichte freiwillig darauf Daten zu erheben, die nicht absolut notwendig sind, um dir meine Inhalte zukommen zu lassen. Wenn du noch Fragen dazu hast, schreibe mir gerne.

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7 Gründe, warum Berufsberatung oft nichts bringt https://jeanettebouffier.de/2019/09/14/berufsberatung/ https://jeanettebouffier.de/2019/09/14/berufsberatung/#respond Sat, 14 Sep 2019 14:10:30 +0000 https://jeanettebouffier.de/?p=6990 Der Beitrag 7 Gründe, warum Berufsberatung oft nichts bringt erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

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…und was du statt Berufsberatung machen kannst.

 

„Das ist so toll, dass deine Generation durch das Internet so eine riesige Auswahl habt, was ihr beruflich alles machen könnt.

So kann man viel leichter den Traumberuf finden als zu meiner Zeit.“

Die Studentin, die neben mir im Auto saß, schaute mich an als hätte ich 2019 einen Walkman* ausgepackt und eine Kassette eingelegt.

(Ich nehme auf langen Strecken gerne Mitfahrer mit um die Umwelt zu schonen, zur Unterhaltung und um junge, ahnungslose Menschen zwangsweise zu inspirieren).

„Das ist total schrecklich“ sagte sie. „Bei so viel Auswahl und so vielen Möglichkeiten weiß man gar nicht wofür man sich entscheiden soll. Ich bin sogar zur Berufsberatung gegangen aber viel gebracht hat es nicht.

Und wenn man sich entschieden hat, denkt man sofort es war falsch und es gibt kein zurück. Den meisten die ich kenne, geht es so.“

Menschen mit Berufserfahrung, die ihren Traumjob suchen, geht es oft genauso.

Lies weiter wenn dir schon einmal diese Gedanken durch den Kopf gegangen sind:

  • warum bin ich in meinem Job unglücklich?
  • Welcher Beruf passt wirklich zu mir?
  • Was sind meine wirklichen Talente?
  • Sollte ich mal eine Berufsberatung machen?
  • Oder ein Berufungs Coaching?
Talent-entdecken-Traumberuf

Einige meiner Klienten die sich genau diese Fragen gestellt und eine Berufsberatung gemacht haben, waren hinterher nicht viel schlauer als vorher

Hast du auch einmal eine Berufsberatung gemacht und warst hinterher genauso unglücklich wie vorher, mit dem diffusen Gefühl, dass sich eigentlich nichts geändert hat.

Und du im neuen Job unglücklich warst.

Genau wie vorher?

 

Warum hilft dir die Berufsberatung oft wenig?

 

Dazu gehe ich erst mal auf die Gründe ein, weshalb du in einem Job gelandet bist der nicht zu dir passt.

 

„Jeanette malt sehr schön aber sie sollte sich etwas mehr auf ihre Arbeit konzentrieren“.

Das bekamen meine Eltern ziemlich oft von meiner Lehrerin zu hören und hatten wahrscheinlich Visionen davon, wie ich als Künstlerin mit zwei Flaschen Rotwein unter der Brücke ende.

Ich hatte also Talent zum Malen. Oder anders gesagt – ich war sehr kreativ.

Und studierte Kommunikationsdesign.

Weil ich das wollte.

Und weil ich ein eindeutiges Talent hatte.

Obwohl meine Eltern bis heute nicht verstanden haben, was ich da eigentlich studierte und was am Ende der Beruf war, in dem ich arbeitete.

Ich liebe es heute noch Marken zu entwickeln, mir die Probleme meiner Kunden anzuhören und mit ihnen passgenaue Lösungen zu designen.

Witziger Weise ähneln sich meine beiden Leidenschaften da sehr.

Ich inspiriere, gebe Impulse und find mit meinen Klienten Lösungen. Im Coaching wie in der Markenentwicklung.

Trotzdem war ich vor einigen Jahren unglücklich im Job. Das Arbeitsumfeld entsprach nicht meinen Werten und viele meiner Talente und Interessen konnte ich nicht einbringen.

Zudem arbeitete ich 70 Stunden in der Woche und hätte gar nicht gewusst, wo, wann und wie ich überhaupt anfangen soll den ersten Schritt da raus zu machen.

Und wie ich später herausfand, ging es Vielen so, die ich von früher kannten.

Manche hatten Zuflucht im Traum „Familie“ gesucht, in der Hoffnung wenigstens damit glücklicher zu werden.

Die meisten Schulkameraden damals hatten aber kein eindeutiges Talent. Was leider unter anderem daran liegt, dass in der Schule nur zwei von acht Intelligenzformen gefördert werden.

ZWEI von ACHT.

Der Rest fällt also mit seinen Talenten eher hinten runter.

Dazu kommt dass  einem in der Schule vor klar gemacht wird, was man NICHT kann. Und dass man das ausmerzen muss.

Das Thema ist endlos.

 

Berufsberatung-Wiesbaden

Berufsberatung in Wiesbaden anno dazumal

 

Falls du etwa in meinem Alter bist, kannst du dich noch an die orangenen Heftchen auf dem Arbeitsamt erinnern?

Wo die Sachbearbeiterin mal eben 5 rausgriff wenn man etwas „Kreatives“ machen wollte.

Ich weiß nicht mehr genau welche Berufe das waren, nur dass mir die Nackenhaare zu Berge standen. So sah Berufsberatung damals eben aus.

Mir half das nicht weiter. Und anderen wohl auch nicht. Denn die, mit dem undefinierten Talent landeten bei BWL oder VWL.

„Weil man damit „viel anfangen kann“.

Andere waren gut in Mathe und endeten kreuzunglücklich einer erfolgreichen Karriere als Controller.

Oder in der Bank. Weil die Mutter da war und ihn/sie da unterbringen konnte.

Wieder andere fingen im elterlichen Unternehmen an, weil die Eltern das erwarteten.

Und wer will schon das böse Kind sein, das die Erwartungen der Eltern enttäuscht?

Tauchlehrerin werden? Künstlerin? Das kann man doch nur als Hobby machen, hörte ich immer.

BWL  e. t. c.  war halt „was Sicheres“. Denn das war für Viele, die noch den Krieg oder die Auswirkungen erlebt haben, das Wichtigste. Sicherheit geht in Deutschland meist vor Erfüllung. Haben vor Sinn.

Und dann hat man plötzlich Verpflichtungen, Familie und eine Hypothek und hat das Gefühl in einem Käfig zu sitzen oder in einem Hamsterrad zu sitzen aus dem es kein Entkommen gibt.

Das ist auch legitim und manchmal sind die Möglichkeiten dann begrenzt, was man mit all dem Verpflichtungen ändern kann, wenn man nicht gewillt ist kleinere Brötchen zu backen oder es nicht kann.

Aber ich kann dir sagen, dass wir immer einen Preis zahlen, egal, wofür wir uns entscheiden. Und auch der Gewinn völlig unterschiedlich ist. Es kommt da vor allem auf deine Werte an.

Was dir wirklich wichtig ist im Leben.

Auf meiner kostenlosen Tools & Tipps Plattform findest du z. B. auch eine Werte Übung.

Bei der Berufswahl werden Entscheidungen sehr rational und wenig emotional getroffen.

 

Wir sind eine Gesellschaft, die analytisches Denken bejubelt und Kreativität und Emotion unter den Tisch fallen lässt.

Nach der Ausbildung arbeitest du auf dem erlernten Beruf, entwickelst dich weiter, ergänzt die Ausbildung durch Weiterbildungen, vielleicht sogar einen Master.

Du kletterst die Karriereleiter hoch, es bringt dir mehr Ansehen, mehr Geld und bis zu einem gewissen Grad auch Zufriedenheit.

Aber das Mehr gibt irgendwann keinen Sinn mehr. Irgendwie merkst du, dass da noch etwas anderes in dir steckt, dass du zwar top ausgebildet bist und «eigentlich» doch alles gut sein müsste, doch da ist eben dieses leise nervige Gefühl, dass  etwas nicht stimmt, dass es doch noch etwas anderes geben muss.

Zudem ist in Deutschland der Glaube, dass man sich für Eines entscheidet und dabei bleibt noch tief verankert. Im Rest der Welt ist das meist ganz anders.

Wie lange musste ich mir anhören „Dass ich mich doch für eins entschieden muss“. Nur dann könne man Erfolg haben.

Irgendwann merkte ich, dass ich mich aber gar nicht für eines entscheiden will.

Dass ich gerne als Coach arbeite UND als Designerin. Natürlich fühle ich mich manchmal als Jongleur.

Und für Viele ist das, was für mich passt, auch nicht das Richtige.

Ich will damit nur sagen, dass wir oft so tief im Sulz und in einer Wahrnehmungsblase stecken, dass wir andere Möglichkeiten gar nicht mehr sehen.

 

Warum du im falschen Beruf gelandet bist.

 

Wir leben Leitbildern nach, die gar nicht unsere sind.

Dazu habe ich vor einer Weile einen Artikel geschrieben.

Wie du mit Mitte 20 die Weichen stellst, um mit 40 nicht frustriert zu sein.

Wenn wir noch jung und mit wenig eigenen Erfahrungen sind, lassen wir uns extrem von außen beeinflussen, vor allem vom Umfeld.

Die neue Generation wird zudem noch mit massenhaft Botschaften aus dem Social Media zugeballert.

Wie soll man da filtern was wirklich das Eigene ist. Was den eigenen Kern ausmacht?

 

Und aus diesen Gründen hilft dir Berufsberatung oft nicht.

 

Sie setzt viel zu oft genau darauf wieder auf.

Aus kreativen Wildblumen werden spätestens in der Schule „Tulpenbeete gemacht.“

Dazu gibt es einen schönen Vortrag von Gunter Dueck:

Der schöpferische Imperativ.

Und die Scheuklappen sind schwer wieder abzulegen.

 

1. Berufsberatung setzt an deinen Kompetenzen an statt an deinen Talenten

 

Berufsberatung und Karriereberatung setzt auf deinem Wissen auf, das du gemacht hast, NACHDEM du von der Spur abgedriftet bist.

Und das hat oft recht wenig mit dem zu tun, was dir liegt und wirklich wichtig ist.

Dein echtes Potenzial kennst du gar nicht.

 

Kompetenz und Wissen hast du durch machen, lernen und tun erworben.

Talente sind die Gaben, die bereits in dir angelegt sind und die du einfach tust

Darum werden sie manchmal auch nicht als solche erkannt.

Und da ist ein Blick in die Kindheit wichtig.

Zurück zu dem, was du warst, bevor man dich in „ Spur“ gepresst hat.

 

2. Berufsberater analysieren aber lassen dich nicht kreativ werden

 

Sie gehen deinen beruflichen Werdegang durch, machen einige Tests, die mit dir besprochen werden und machen aufgrund ihrer Analyse eine Empfehlung, in welcher Richtung du dich weiterentwickeln könntest.

Was sie nicht tun ist, mit dir deine Werte, dein „Warum“ zu erarbeiten, mit dir deine Ressourcen zu finden, mit denen du nicht eine Geschichte weiter – sondern umschreibst.

 

3. Sie versuchen deine vielseitigen Interessen zu begrenzen statt sie zu integrieren

Mir ging es genauso.

Wenn du jemand bist, der viele Talente hat, leidest du schon genug darunter, weil du am liebsten alles umsetzen würdest, ständig neue Ideen hast und glaubst du seist verrückt, weil andere doch auch Fokus hinbekommen.

Genau wie ich hast du dann oft gehört, dass du dich doch für Eins entscheiden und dich endlich fokussieren musst.

Mag sein, dass es dann schneller geht aber so bist du nun mal nicht gestrickt. Und statt zu glauben du seist da irgendwie fehlerhaft, kannst du dich eher freuen, denn diese Flexibilität ist in Zukunft sehr gefragt.

In der Berufsberatung wird dir oft geraten, dich zu fokussieren und deine Vielseitigkeit in einem begrenzten Ausmaß in deinem Job auszuleben. Und am Besten auch nur in EINEM.

 

4. Berufsberatung lässt deinen Persönlichkeitstypen außer Acht.

 

Was ziemlich fatal ist, weil die Typen völlig unterschiedlich motiviert sind. Dazu kannst du hier weiter lesen,

 

5. Deine Ängste und Zweifel werden bei einer Berufsberatung nicht thematisiert.

Dabei sind sie der Hauptgrund, weswegen du in dem steckst, was dir nicht gefällt. B. z. w. da nicht rauskommst.

Wir geben uns selbst die Erlaubnis nicht etwas zu verändern.

Da kommen die erstaunlichsten Glaubenssätze hoch, die man als Kind mitgenommen hat, die man selbst aber gar nicht merkt.

Die sind wie die unsichtbaren Stäbe eines Käfigs, gegen den wir immer wieder anrennen.

Daher landest du auch im nächsten Job meist in der gleichen Unzufriedenheit.

Wie oft ich schon den Satz gehört habe „ich bin zu alt um noch mal etwas Neues anzufangen“, weiß ich nicht. Was völliger Unsinn ist.

Ich bin also kein Freund von Berufsberatung weil die nur an der Oberfläche kratzt.

Von  Berufungs Coaching halte ich allerdings auch nicht viel.

 

„Finde deine Berufung“ – langsam kann ich es nicht mehr hören.

 

Das ist genau das andere Extrem.

Du sollt wieder das EINE glücklich machende Ding finden, damit dir dann ewig die Sonne aus dem Hintern scheint.

Das fühlte sich für mich immer an als sei ich Jesus auf dem Weg zur Kreuzigung.

Das kann einem direkt Angst machen.

Wenige Menschen haben eine so ausgeprägte Berufung. Ich habe mal ein Interview mit dem Sänger Cris Cosmo gemacht.

Der wusste schon mit 13 Jahren unbeirrt, was er machen will. Weil er es GEIL fand. Hier ist das Interview mit ihm.

Für alle die nicht so viel Glück hatten, stelle ich gerade den Kurs–  persönlich betreuten und von meinen Klienten inspirierten– Kurs „Traumjob finden“ zusammen.
Was verdammt viel Arbeit ist. Bis er fertig ist, kannst du dich unverbindlich auf der Warteliste anmelden und so lange bis er startet, kostenlos mitnehmen was geht ;). Und das wird in den nächsten Wochen so Einiges sein.

Denn eines weiß ich aus der Arbeit mit meinen Klienten:

Deine größte Herausforderung wird nicht sein, Ideen (du hast welche – glaub mir) und deine Mischung zu finden, die dich besonders macht.

Sondern es werden deine unbewussten Glaubenssätze, deine Identität und Erwartungshaltung sein – zusammen mit deinen Ängste und Zweifel – die wie die Gitterstäbe eines unsichtbaren Käfigs wirken, die dich an der Umsetzung hindern werden wollen.

Das JA ABER… das sofort auftaucht, sobald du einen Schritt in deine neue Richtung machen willst. An dieser Transformation arbeiten wir gemeinsam ganz besonders.

Beruf-wechseln

Natürlich kannst du mit deiner Berufung die Menschheit und die Welt retten wollen.

 

Aber mal ehrlich. Die meisten wären schon glücklich, wenn sie einfach nur einen Beruf finden, der  Spaß macht.

Und da geht es darum, die Schnittmenge aus ihren Talenten, Erfahrungen Wissen, Persönlichkeit und ihrem Warum zu finden.

Und in der Schnittmenge ist VIEL mehr möglich als einer Berufung nachzugehen.

 

Dafür habe ich meine eigenen Methode entwickelt, die ich jetzt auch in einen – mit persönlichen 1:1 Coachings betreuten – Online Kurs packe.

Auf dem Wissen und den Erkenntnissen, die du dir in den Videos und Modulen aneignest können wir im Coaching aufsetzen und damit kommst du viel schneller voran als in reinen 1:1 Coachings. So viel kann dir persönlich gar keiner vermitteln.

Ich bin jemand der viel eigenen Erkenntnisse braucht und weniger gerne beraten wird. Woher soll mich der andere Mensch auch so gut kennen und eine Geschichte.

Das geht gar nicht. Aus dem was du selbst erkennst, das Wichtige herauszufiltern, Nachzubohren und zu Lösungen zu verarbeiten ist das wichtige.

Ich hasse es zudem wenn es schleichend voran geht, wenn ich in einer Krise stecke und schnelle Lösungen suche. Du auch? Dann ist das Konzept das Richtige für dich.

Du kannst dich hier unverbindlich für die Warteliste anmelden.

Berufsberatung-Jeanette-Bouffier

Und eine letzte Sache ist noch sehr wichtig

Wir sind selbst unser größter Saboteur. Als Kinder experimentieren wir unermüdlich, stecken jeden Rückschlag weg und machen einfach weiter bis wir stolz wie Oskar sind, wenn wir es endlich, endlich geschafft haben. Wir verlieren die Fähigkeit, weil wir den Kontakt zu uns selbst und den Glauben an uns verlieren. Neben einem konkreten Action Plan arbeiten wir im Kurs „Traumjob finden. Du kannst dich unverbindlich für die Warteliste anmelden.

Daher eine letzte Sache, wegen der Berufsberatung oft nichts bringt:

 

6. Sie stärken nicht deine Energie und dich als Person

 

Denn Veränderung kostet Energie und erfordert Durchhaltevermögen.

Das macht man nur, wenn man wirklich motiviert ist und von sich selbst und dem was man will, wirklich überzeugt ist. Das Gleiche in Grün, motiviert selten.

Teile den Artikel gerne im Social Media, wenn du jemanden kennst, dem er hilft.

Danke. 🙂

Jeanette

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Serie Teil 3

Wie kann ich zufriedener im Job werden, auch wenn es nicht der richtige ist?

Ich kenne viele Leute, die den Job wechseln und im neuen Unternehmen schnell genauso unglücklich sind, wie vorher. Dann liegt es vielleicht nicht am destruktiven Umfeld, sondern daran, dass du wirklich im falschen Job bist. Trotzdem kannst du viel tun um zufriedener im Job zu sein, falls du gerade nicht wechseln oder dich z. B. selbständig machen kannst.

Für alle diejenigen, die endlich glücklich im Job werden wollen, entwickle ich gerade einen persönlich betreuen Online Kurs „Traumjob finden“. Du kannst dich gern unverbindlich auf die Warteliste setzen lassen.

In den zwei vorangehenden Artikeln habe ich erklärt, woran es liegt, dass du deinen Job vielleicht sogar sehr magst aber trotzdem frustriert im Beruf bist.

In dieser Folge, gebe ich dir Tipps, wie du deine Jobsituation sofort verbessern kannst und zufriedener im Job bist.

Man kann nämlich mehr beeinflussen, als man denkt.

Vor allem mit der eigenen inneren Haltung und der Energie, die man damit ausstrahlt.

Wir ziehen an, was wir ausstrahlen.

 

Wie du die Stimmung am Arbeitsplatz verbessern kannst – persönlich und als Führungskraft.

 

Warum ist es  eigentlich so wichtig, dass Menschen glücklich im Job sind?

Wir verbringen die meiste Zeit unseres Lebens bei der Arbeit. Wenn du dabei unglücklich bist, wirkt sich das natürlich auf deine Gesundheit und dein Privatleben aus.

Niemand zieht den Job am Abend wie einen Mantel aus und hängt ihn an die Garderobe.

Es ist also für dich wichtig.

Aber auch für das Unternehmen, in dem du arbeitest, dass du glücklich bei der Arbeit bist.

Und zwar aus folgenden Gründen:

 

Hier sind die zehn Hauptgründe, warum Mitarbeiter die zufrieden im Job sind, für Unternehmen so wichtig ist:

 

  1. Glück hat einen multiplizierenden Effekt.

Glück ist ansteckend und kann sich, wenn es gefördert wird, in einem ganzen Unternehmen ausbreiten.

Mitarbeiter, die Spaß an ihrer Arbeit haben, sind hervorragende Vorbilder für ihre Kollegen und ermutigen sie, auch Freude an ihrer Arbeit zu haben.

 

  1. Zufriedene Mitarbeiter sind erfolgreiche Mitarbeiter

Mitarbeiter, die wirklich Freude an ihrer Arbeit haben, sind produktiver, glücklicher und erfolgreicher.

Dies steigert das Selbstvertrauen und inspiriert zu mehr Leistung und mehr Erfolg für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Man kann Menschen nicht motivieren. aber man kann ein Umfeld dafür schaffen, in dem sie sich selbst motivieren können.

 

  1. Mitarbeiter die zufrieden im Job sind, haben die richtige Einstellung.

Unglückliche Mitarbeiter haben eine negative Einstellung, die ihre Arbeit durchdringen und die Arbeitsleistung und Kreativität unterdrücken kann.

Zufriedene Mitarbeiter hingegen haben eine positive Kann-ich-Einstellung, die sie zum Erfolg führt.

 

  1. Stressreduzierung steigert die Produktivität

Gestresste und unglückliche Mitarbeiter sind abgelenkte Mitarbeiter.

Dies kann sich verheerend auf die Produktivität auswirken.

Die Beseitigung von Stress und Sorgen kann zu einer sofortigen Produktivitätssteigerung führen. Menschen die zufrieden im Job sind, sind zudem gesünder.

 

  1. Ein positives Arbeitsumfeld fördert die Risikobereitschaft.

Im Geschäftsleben geht es nicht darum, auf Nummer sicher zu gehen.

In Unternehmen geht es darum, angemesseneRisiken einzugehen.

Zufriedene Mitarbeiter gehen eher kalkulierte Risiken ein, während unzufriedene Mitarbeiter eher auf Nummer sicher gehen.

 

  1. Zufriedene Mitarbeiter unterstützen sich gegenseitig

Positive, voll engagierte Mitarbeiter sind eher bereit, Kollegen zu unterstützen und Gruppenprojekte positiv zu unterstützen und zu ermutigen.

Und zufriedene Mitarbeiter werden eher um Unterstützung bitten, wenn sie diese benötigen.

 

  1. Zufriedene Mitarbeiter haben keine Angst, Fehler zu machen.

Ein unterstützendes Arbeitsumfeld ermutigt das Team, aus seinen Fehlern zu lernen, anstatt sie zu fürchten.

Fehler können ein mächtiges Lernwerkzeug sein, das zu unvorhersehbarem Erfolg führen kann.

Arbeitnehmer, die Angst vor Fehlern haben, werden wichtige Lernangebote verpassen.

Und neue Ideen produzieren sie schon gar nicht.

 

  1. Führungskräfte führen mit gutem Beispiel voran

Führungskräfte, die echte Freude an ihrer Arbeit haben – und ihre Mitarbeiter ermutigen, Spaß an ihrer Arbeit zu haben – wecken Vertrauen, Engagement und Loyalität.

Führungskräfte, die mit gutem Beispiel vorangehen, sind eine entscheidende Komponente für den Erfolg eines jeden Unternehmens.
Wenn du eine bist, hast du die besten Möglichkeiten, dafür zu sorgen dass deine Mitarbeiter zufriedener im Job werden. Nicht der Vorstand.

 

  1. Glück inspiriert Kreativität

Innovation ist der Lebenssaft jedes Unternehmens, und glückliche Mitarbeiter sind inspirierte, kreative Mitarbeiter, die die Lösungen bringen, die das Unternehmen braucht, um erfolgreich zu sein.

 

  1. Menschen arbeiten gerne mit glücklichen Menschen zusammen.

Freude an der Arbeit kann enorme Vorteile bringen, wenn man die Beziehungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgeber verbessert.

Glückliche Mitarbeiter sind eher bereit, zum Wohle des Gemeinwohls zusammenzuarbeiten, eher die Loyalität des Unternehmens zu fördern und Teambuilding zu fördern, das für den Erfolg des Unternehmens entscheidend ist.

 

Es ist nicht einfach, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das Spaß macht und glücklich macht. Aber es lohnt sich.

Zufriedener-im-Job

Ich weiß nicht in welcher Position du in deinem Unternehmen bist, daher gebe ich dir auch ein paar Tipps, was du tun kannst, wenn du nicht in einer Führungsposition bist.

Innere Haltung

Das wichtigste um glücklicher bei der Arbeit zu sein, ist deine innere Haltung.

Du kannst nicht immer beeinflussen, in welcher Situation du bist aber du kannst entscheiden, wie du darauf reagierst.

Ob du dich als Opfer der Umstände siehst und darin verharrst oder ob du aktiv nach Lösungen suchst und dafür sorgst dich im Job wohler zu fühlen.

Ob du auf Dinge negativ schaust oder dich fragst, was das Gute daran ist.

Meistens  brauchen wir genug Leidensdruck bevor wir etwas verändern.

Wir wachsen und lernen am meisten, wenn es uns nicht gut geht.

Dann passieren die größten Entwicklungsschritte.

Wo drängt dich das Leben vielleicht gerade hin, wo du aus Angst oder Unsicherheit nicht hin willst?

 

Die Energie, die du aussendest, bekommst du auch zurück.

Und Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Wenn die Stimmung in Abteilungen oder Unternehmen schlecht ist, tendieren Menschen zum Jammern, Gerüchte verbreiten, zu treten und Angst zu schüren.

Und zum Klatschen.

Wenn du mit machst, ziehst du die Stimmung nur weiter nach unten.

Und dich gleich mit.

 

Stress machst du dir oft selbst

Die größte Erwartungshaltung hat oft nicht dein Chef sondern du an dich.

Machst du dir selbst viel Druck?

Aus Angst?

Wovor genau?

Aus den vorherigen Artikeln kennst du den Grund für schlechte Unternehmenskulturen.

Es ist der Satz „Ich bin nicht gut genug“ aus dem alles destruktive Verhalten entsteht.

Versuche dem bei dir auf die Spur zu kommen.

Frage dich:

  • Stimmt das wirklich – bist du nicht gut genug oder ist dein Anspruch so hoch?
  • Woran misst du deinen Erfolg?
  • Bist du perfektionistisch, damit du unangreifbar wirst?
  • Wer ist dein innerer Antreiber, der keine Ruhe gibt?
  • Machst du so viel um gemocht zu werden?
  • Bist du mit der Botschaft aufgewachsen: Nur wer etwas leistet ist etwas wert?

Lerne deine Bedürfnisse wahrzunehmen und Grenzen zu setzen.

Menschen gehen so weit, wie du sie gehen lässt.

Wenn du frustriert bist, weil du für deine Leistung nicht genug wertgeschätzt wirst, dann liegt das nicht an deiner mangelnden Leistung, sondern weil du – insbesondere als Frau – darauf hoffst, dass es schon einer merken wird.

Die Realität sieht so aus: 10% ist Leistung, der Rest ist PR. Häng dich rein und erzähle auch darüber.

Ohne dich aufzuplustern oder andere kleiner zu machen natürlich und nur über das, was wirklich du geleistet hast.

 

Komm deinen Glaubenssätzen und Mustern auf die Spur

Kennst du das Gefühl von früher? Nicht gut genug zu sein.

Noch mehr, noch Besseres leisten zu müssen. Den inneren Antreibern alleine auf die Spur zu kommen ist schwer.

Suche dir die Hilfe eines Coaches, mit dem du deinen Blockaden auf die Spur kommen kannst.

 

Werde aktiv

Mach den ersten Schritt zur Veränderung.

Besonders gefrustet oder unglücklich sind wir immer dann, wenn wir glauben kaum Einfluss auf unsere Situation zu haben.

Ändere das. Ok, du hasst deinen Job.

Aber ich garantiere dir, dass es dir sofort besser gehen wird un

d du glücklicher in deinem jetzigen Job sein wirst , wenn du anfängst die ersten kleinen Schritte raus zu machen.

Denn du holst dir damit die Kontrolle zurück.

Du kannst dich zu meiner kostenlosen Ressourcen Plattform anmelden und mit den kostenfreien Übungen, Workbooks u. s. w. die ersten Schritte machen.

Jeder M­­ensch macht es so gut wie er kann

 

Auch wenn du einen echten „Deppen“ (oder sagen wir besser wenig reflektierten und in seiner Persönlichkeit entwickelten Menschen) vor dir hast, kannst du daran denken, dass das auch nur ein Mensch mit Bedürfnissen ist, der glücklich sein will. Das soll nichts entschuldigen. Aber es hilft dir besser mit ihnen umzugehen. Menschen die andere schlecht machen, tun es meist da, wo sie selbst am unsichersten sind.
Frag dich: was ist gerade das Bedürfnis des Anderen, dass der sich so komisch benimmt und frag ihn was du tun kannst, damit er/sie mit DIR besser arbeiten kann.

 

Gewaltfreie Kommunikation

Mit der kannst du dich beschäftigen, wenn du besser mit Kollegen umgehen willst. Es hilft oft Emotion herauszunehmen und sachlich und klar zu kommunizieren. Vorwürfe, Angriff und Bewertung machen beim Gegenüber die Schotten dicht.

 

Hier findest du Bücher dazu.

 

Lob, Wertschätzung und Anerkennung

 

Danach sehen wir uns alle und das tolle: sie kosten nichts. Mach öfter (ehrliche!) Komplimente oder lobe Andere. So konkret wie möglich.

 

Verabschiede dich von einer Illusion.

Du willst den perfekten Job finden? Der Traumberuf, der zu dir passt? Aber bitte 100%?

Den gibt es nicht. Selbst wenn du deinen Traum lebst, wirst du eine Menge Dinge machen müssen, die du verabscheust. Du nimmst sie aber in Kauf um das tun zu können, was du liebst. Ich selbst habe mich nur aus Notwehr selbständig gemacht. Ich hatte das nie vor, weil es eine Menge Verantwortung und Arbeit mit sich bringt, die du als Arbeitnehmer nicht hast. Der Markt für Fachkräfte ist gut. Du kannst relativ einfach wechseln. Bist du dein eigener Chef, musst du hohe Leidensfähigkeit (ich meine Rückschläge wegstecken) und enormen Durchhaltewillen besitzen (Überraschung: ich sage das mal wieder aus eigener Erfahrung).

 

Wenn du in einer Führungsposition bist, kannst du noch viel mehr tun.

 

Als Führungskraft die Kultur im Unternehmen b. z. w im Team verbessern.

 

Die meisten Menschen kündigen wegen ihres Chefs. Die meisten Führungskräfte mit denen ich gesprochen habe, wollen gute Chefs sein. Und solange in den meisten Unternehmen die überkommenen Hirarchien noch bestehen und Teams sich nicht selbst managen, ist das paradoxe Thema präsent.

 

Gute Führung ist erst Mal gute Selbstführung

 

Ich habe mich selbst als Führungskraft früher nicht mit extrem viel Ruhm bekleckert. Aber nicht weil ich es nicht gut machen wollte, sondern weil ich nicht wirklich wusste wie es geht. Ich habe nachgemacht, was andere mir vorgelebt hatten. Und das war keine gute Idee. Erst als ich mich selbst mit Persönlichkeitsenwicklung intensiv beschäftigte, änderte sich das. Perfekt wird man nie. Ich erwische heute noch jede Menge Fettnäpchen aber Menschen spüren ob die Haltung grundsätzlich stimmt und verzeihen dann auch Fehler. Vor allem wenn man dazu steht. Und vor ALLEM wenn man Vorgesetzter ist und die Stärke und Größe hat einen zuzugeben.

 

Das Ego an der Tür abzugeben, ist nicht immer einfach.

Woran liegt das?

Zu einem Großteil an unserer Evolutionsgeschichte.

 

Unnötige Konflikte vermeiden.

 

Andrew P. von Wickens schreibt in seinem Buch „A History of the Brain: From Stone Age surgery to modern neuroscience“, sinngemäß:

Die Menschheit ist getrieben davon sich weiter zu entwickeln. Unser Hirn ist evolutionsbiologisch aber primär darauf ausgerichtet uns am Leben zu erhalten.

Das heißt alles, was außerhalb des Bekannten liegt, wird als potenziell lebensgefährlich eingestuft. Ob die Stresssituation dabei in einem Meeting ausgelöst wird, weil man etwas etwas Kontroverses sagen will, oder durch einen angreifendes Mammut, ist dem Hirn dabei egal.

Unsere Welt wird immer komplexer und unüberschaubarer aber unser Gehirn hat sich seit der Steinzeit kaum weiterentwickelt.

Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen, die z. B. einen Terroranschlag erlebt haben, weniger gestresst reagieren, als jene, die ihn in den Nachrichten sehen.

Unser Hirn verarbeitet das am besten, wozu es einen direkten Bezug herstellen kann. Was nicht greifbar ist, wird zu Horrorszenarien aufgeblasen, erklärt Dr. Maren Urner in ihrem Vortrag:

What neuroscience and journalism have to do with a better future.

 

Unser Gehirn sucht permanent nach Mustern und einfachen Erklärungen

 

Überleben erfordert schnelle Reaktion. Das ist in zweierlei Hinsicht eine Herausforderung, der man begegnen muss.

Denn unser Gehirn gibt sich gerne mit der schnellsten Lösung zufrieden. Kurzfristig denken ist für Unternehmen aber kostspielig und am Ende zerstörerisch.

Es ist zudem gefährlich für Vertrauen.

Denn unser Gehirn tendiert dazu Geschichten zu erfinden, um sich Situationen zu erklären und uns zu schützen, wenn uns verletzlich fühlen. Es will wissen wo und wer der Feind ist. Für eine schnelle Antwort darauf, wird es sogar chemisch belohnt.

 

Das Gehirn denkt also nicht: „Ich bin nicht sicher, was in diesem Meeting passiert ist. Was war meine Rolle in dem Ganzen? Wofür bin ich eventuell verantwortlich?“

Das Gehirn fragt: „Wer ist der Feind?“

 

Daraus entstehen jede Menge unnötiger Konflikte. „Die Kollegin hat komisch geschaut. Die fand bestimmt dumm, was ich gesagt habe.“ Dabei hat sie in Wahrheit nur Kopfschmerzen und Eheprobleme.

 

„Kaum 10 Minuten im Unternehmen und Die/der will mir meinen Job erklären.“
Dabei kennt derjenige die Abläufe noch nicht genau, sieht Dinge, die du selbst nicht mehr siehst und wollte nur helfen, weil er/sie sich mitverantwortlich fühlt.

 

Hinterfrage deine Annahmen:

„Die Geschichte, die ich mir erzähle, ist diese …“

Und frage die Person am besten danach. Du kannst dich entscheiden ob du von jemandem das Schlechteste oder das Beste annehmen willst. (Mit Letzterem fahre ich persönlich besser…ich sag´s nur).

 

 

Konkrete Übungen um die Zusammenarbeit im Team zu verbessern

 

Was du noch tun kannst, wenn du nicht unter idealen Bedingungen arbeitest

Fange bei dir selbst an. Veränderst du dich selbst, verändert sich dein Umfeld automatisch.

Das was uns steuert, sind unbewusste Programme aus der Kindheit. Du kannst die besten Absichten haben aber diese werden dich immer wieder sabotieren.

Lerne dich und deine Persönlichkeit kennen und blockierende Muster. Sie alleine herauszufinden, ist fast unmöglich. Suche dir Unterstützung.

Viele Führungskräfte bekommen Trainings wie sie mit den Mitarbeitern besser umgehen aber selten wie sie sich selbst reflektieren und mit sich besser umgehen können.

 

Wer wir sind, ist wie wir führen. Uns und Andere.

Oder anders gesagt: Selbstführung ist die Basis für gute Führung.

 

„People who cannot invent and reinvent themselves must be content with borrowed postures, secondhand ideas, fitting in instead of standing out.“

Warren Bennis – Wirtschaftswissenschaftler

 

Beobachte , wie sich dein Verhalten Menschen gegenüber ändert, wenn du diese beiden Haltungen verinnerlichst:

 

1) Jeder Mensch hat seine völlig eigene Erlebens-und Erfahrungswelt. Ich kann davon lernen.

2) Jeder Mensch handelt immer so gut, wie er / sie es gerade kann.

 

 

Die Werte Übung

Eine der wichtigsten Übungen, die du im Team machen kannst, ist die eigenen Werte herauszufinden.

Menschen versteht man erst, wenn man ihre Werte kennt. Jeder im Team sollte seine zwei wichtigsten Werte kennen. und sie den Kollegen erklären können.

Stelle auf dieser Basis die folgenden Fragen:

Durch welches Verhalten im Alltag lebe ich diese Werte?

Raum für Verletzlichkeit schaffen

Ein Anfang ist zu fragen:

  • Was brauchst du dafür um engagiert und gut deine Arbeit zu machen?
  • Was hält dich ab dich voll zu engagieren/Neues zu wagen?
  • Wie musst du dich dazu fühlen?
  • Wie sieht gelebte Unterstützung (von mir und den Kollegen) aus?

 

Stärken und Fähigkeiten im Team entdecken

Helft euch gegenseitig herauszufinden, welchen Wert ihr  in das Team einbringen. Identifiziert, was ihr besonders gut könnt, die Stärken und Fähigkeiten. Beschränkt euch dabei nicht auf sachliche Fähigkeiten, sondern bezieht die zwischenmenschlichen unbedingt mit ein.

Wertschätzt, dass jeder Mensch eine völlig unterschiedliche Wahrnehmungswelt und damit Wahrheit hat, wie er die Dinge sieht. Das trägt zur Vielfalt bei.

 

Lernen statt Wissen

Stelle neugierige Fragen, wie z. B:

  • Ich bin neugierig, erkläre mir …
  • Das ist nicht meine Erfahrung. Was ist deine …?
  • Hilf mir zu verstehen warum du … denkst …fühlst.
  • Welches Problem versuchen wir zu lösen?
  • Wie sieht Unterstützung von mir konkret aus …?
  • Wir sind beide extrem engagiert. Erkläre mir deine Leidenschaft an der Sache…

Setze dich mit deinen Gefühlen auseinander

All das destruktive Verhalten, das Menschen zeigen, entsteht daraus, dass sie unangenehmen Gefühlen ausweichen wollen.

Unangenehmen Gefühlen und Gedanken auszuweichen, sie zu betäuben, sich abzulenken oder sie „weg machen“ zu wollen, z. B.  durch positives Denken, funktioniert nicht. Erkenne an, dass sie da sind.

Gib ihnen Raum, beobachte, wo im Körper du diese fühlst.

Und handele erst dann.

 

Du glaubst immer noch, dass Prozesse und Strategien relevanter sind als Gefühle?

Wer führt diese aus? Es sind Menschen. In der Werbung werden Milliarden damit verdient, dass Menschen immer zuerst aus der Emotion heraus entscheiden. Nicht mit dem Verstand. Der liefert nur die Rechtfertigung. Oder warum glaubst du, dass eine bekannte Automarke als Sound Signatur einen Herzschlag unter das visuelle Logo legt?

 

Übung Vertrauen

Mache dazu gerne eine letzte Übung mit deinem Team (wenn ihr euch das traut). Setzt euch paarweise gegenüber und schauen euch zwei Minuten lang in die Augen. Mimik ist erlaubt aber Sprechen ist tabu. Beobachte, was passiert.

Falls du dann noch immer nicht überzeugt bist, stammst du vermutlich aus der Zukunft und bist ein Terminator.  😉

 

Buchempfehlungen

 

Ein Buch, das ich dir sehr ans Herz legen kann ist „Dare to Lead“ von Brene Brown. Es ist eines der besten Führungsratgeber, die ich je gelesen habe, denn sie kam in ihren Forschungen zu Themen wie Scham und Verletzlichkeit, den tief liegenden Ursachen für schlechte Unternehmenskulturen auf die Spur. Sie hat mit hochrangigen Führungskräften aus der Wirtschaft und dem Militär gearbeitet.

 

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Jeanette

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Ich hasse Spam genauso wie du, daher habe ich Daten schon immer gut geschützt. Durch die neue DSGVO ist das noch verschärft worden.

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Der Beitrag Zufriedener im Job: wie du dein Arbeitsumfeld verbessern kannst. erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

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https://jeanettebouffier.de/2019/09/10/zufriedener-im-job/feed/ 0
Dein Traumjob – 7 Faktoren, damit er einer bleibt. https://jeanettebouffier.de/2019/09/01/dein-traumjob/ https://jeanettebouffier.de/2019/09/01/dein-traumjob/#respond Sun, 01 Sep 2019 18:08:38 +0000 https://jeanettebouffier.de/?p=6900 Der Beitrag Dein Traumjob – 7 Faktoren, damit er einer bleibt. erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

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Serie Teil 2 – Traumberuf finden

 

Ging es dir auch schon einmal so wie mir? Im letzten Abschnitt des Artikels erzähle ich dir, wieso mein Traumjob fast zum Albtraum wurde. Ich kenne viele Menschen, denen das schon so ergangen ist.

Im letzen Artikel ging es darum, woher das ganze destruktive Verhalten kommt, unter dem du und deine Kollegen so oft leiden und mit dem ihr euch auch selbst oft das Leben schwer macht.

Um das geht es in dieser Folge.

 

Wie die Rahmenbedingungen, sein müssen, damit dein Traumberuf auch einer bleibt.

 

Dass du in deinem Traumjob gerne arbeitest, kommt es auf diese emotionalen Faktoren an:

1) Vertrauen und Verbindung

2) Schamresilienz

3) Verletzlichkeit

4) Neugier

5) Werte

6) Empathie

7) Kreativität, sind hier die wichtigsten Stickworte.

 

Ich habe mich schon oft gefragt, was Unternehmen tun, um ihren Mitarbeitern jede Motivation zu nehmen und sogar den Traumjob zum Alptraum werden zu lassen.

Die meisten Angestellten arbeiten In Angst Kulturen.

Angst zu versagen.

Angst nicht gut genug zu sein.

Angst Fehler zu machen.

Angst den Job zu verlieren.

 

Was  es braucht um in einem Unternehmen eine Mut-Kultur zu schaffen.

Bodo Janssen – ein Top Hotelier, war z. B. jemand, der bei einer Mitarbeiterbefragung einen Schlag ins Gesicht bekam. Auf die Frage was die Mitarbeiter bräuchten um ihren Job besser und vor allem gerne und gut zu machen, antwortete die Mehrheit: Einen anderen Chef als Bodo Janssen.
Statt beleidigt Leute zu feuern, ging er ins Kloster. Als er zurück kam, krempelte er sein Unternehme um.

Das Interview mit Bodo Janssen beim SWR1

Und damit sind wir beim ersten Punkt.

Mut

Den Mut, bei sich selbst anzufangen, wenn Veränderung ansteht.

Mut zur Wahrheit, Mut zu Fehlern, Mut zum Weitermachen, Mut zum Aufgeben: Mut hat viele Facetten.

Im Kern verstehen wir darunter stets die Fähigkeit, sich gegen Widerstände oder Gefahren für eine Sache oder Menschen einzusetzen.

Mutig zu sein bedeutet allerdings nicht, wie oft einfach angenommen, keine Ängste zu haben, sondern vielmehr, diese überwinden zu können.

Denn in erster Linie ist es die Befürchtung, etwas zu verlieren.

Macht, Geld, Gesundheit, Ansehen, Zuneigung – die uns ausbremst und lieber im Bekannten festhält.

 

„I define a leader as anyone who takes responsibility for finding the potential in people and processes and has the  courage to develop that potential. „

(Brené Brown)

 

Mut ist, trotz der Angst zu handeln, auch wenn der Ausgang ungewiss ist.

Man kann nicht mutig sein und es gleichzeitig einfach und bequem haben.

Mut ist, eine unangenehme Situation durchzustehen und den Raum dafür zu halten. Und dabei klar zu kommunizieren.

 

Die gute Nachricht: Mut kann gelernt werden. Er erfordert vier Fähigkeiten:

 

1) Auseinandersetzung mit Verletzlichkeit

2) Werte authentisch im Alltag leben

3) Vertrauen schaffen

4) Lernen wieder aufzustehen

 

Verletzlichkeit ist der Schlüssel zu allem, was wir im Leben haben wollen.

 

Verletzlichkeit

 

Sie ist dabei die wichtigste Komponente. Scham und Verletzlichkeit sind zwei Worte, bei denen sich vielen Menschen die Nackenhaare aufstellen.

Frage dich selbst: Was verbinde ich damit? Was wurde mir beigebracht?

 

Verletzlichkeit gilt als Schwäche. Aber:

 

„Verletzlichkeit ist der Schlüssel zu fast allem, was wir im Leben haben wollen.“

(Brené Brown)

 

Daher ist es die Hauptaufgabe von Führungskräften einen Raum zu schaffen, in dem sich die Mitarbeiter verletzlich zeigen können.

Genau so ist aber auch jeder Mitarbeiter selbst dafür verantwortlich diesen Raum für die Kollegen zu schaffen.

 

Neugier

 

Neugier bedingt Kreativität und damit Innovation. Das was alle Arbeitgeber ja haben wollen, weil es das Unternehmen sonst bald nicht mehr gibt.

Kreative Menschen betrachten die Welt mit den Augen von Kindern und hinterfragen alles.

Neugier ist zudem ein mächtiges Führungsinstrument.

Sie ist die Haltung nicht zu wissen, sondern zu lernen.

Neugierig zu sein und dem Gegenüber Fragen zu stellen schafft Empathie, erleichtert schwierige Gespräche und geht Problemen wirklich auf den Grund.

Leider sieht die Realität oft anders aus und sorgt dafür, dass man auch im Traumberuf den Spaß verliert.

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„Aus kreativen, experimentierfreudigen Wildblumen werden Tulpenbeete gemacht.“

 

So umschreibt Gunter Dueck, Mathematiker und Forscher, in seinem Vortrag „Der schöpferische Imperativ“, was mit der unerschöpflichen Kreativität passiert, mit der jedes Kind auf die Welt kommt.

Das passiert spätestens in der Schule, wo Wissen eintrichtern wird, statt selbständige, kreative Lösungssuche zu belohnen.

 

„Die Anforderungen der zukünftigen Lebens- und Arbeitswelt verlangen nach kreativen Problemlösern und nicht nach Köpfen, die wie Aktenordner mit totem Wissen angefüllt sind.“

Richard David Precht

 

Die gute Nachricht: Jeder Mensch ist kreativ und Kreativität ist trainierbar.

Man kann sie sich zurückholen.

Wenn das Umfeld stimmt.dass du so oft frustriert im Job bist, liegt daran, dass aus dir ein Tulpenbeet gemacht wurde und du lernen nicht mehr als etwas Spielerisches und Schönes empfindest.

Und dir auch nicht mehr die Gelegenheit zum Experimentieren gegeben wird.

 

  • Wofür würdest du gerne wieder lernen?
  • Über was willst du mehr wissen? Worauf bist du richtig neugierig?
  • Was begeistert dich so sehr, dass du dazu Bücher verschlingen würdest und alles liest, was dir in die Finger kommt?
  • Wozu würdest du gerne Kurse belegen?
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Manche Berufe könnten plötzlich zum Traumjob werden, wenn Menschen Vertrauen und Zugehörigkeit spüren.

Denn das ist, was sie sich am meisten wünschen.


Vertrauen und Verbindung

 

Wir sind zutiefst soziale und emotionale Wesen.

 

„Trust means „I know that you will not-deliberately or accidentally, consciously or unconsciously-take unfair advantage of me.“ It means „I can put my situation at the moment, my status and self-esteem in the group, our relation-ship, my job, my career, even my life in your hands with complete confidence.“

 

Das schreibt Douglas McGregor schon in seinem 1960 erschienenen Buch The Human Side of Enterprise.

McGregor untersuchte die Mitarbeiter-Dynamik in Unternehmen. stellte er zehn Prinzipien vor, mit deren Hilfe Manager ein Klima von Enthusiasmus, Engagement und Motivation in ihrem Unternehmen schaffen sollen, was sich unmittelbar auf Effizienz und Markt-Erfolg auswirke.

Den Schlüssel dazu sah McGregor in selbstbestimmtem Arbeiten und in flachen Hierarchien.

Pixar z. B. hat das umgesetzt und setzt sehr stark auf Vertrauen, Verbindung und offenes Feedback, um kreative Ideen zu fördern.

In seinem Buch „Creativity, Inc.“ beschreibt Ed Catmull (Co-Founder) wie man eine kreative Organisation aufbaut. Und er hält auch nicht damit hinter dem Berg, welche Fehler sie trotz bester Absichten immer wieder machen.

 

„Wir gehen davon aus, dass unsere Mitarbeiter talentiert sind und beitragen wollen. Wir akzeptieren, dass unser Unternehmen dieses Talent auf unzählige, unsichtbare Weise unterdrückt. Aber wir versuchen, diese Hindernisse zu identifizieren und zu beheben. “

 

Empathie

 

Sie ist der Gegenpol zu Scham. Aber nicht das gleiche wie Sympathie (Verstehen einer Situation). Empathie ist das Nachfühlen können der Empfindungen, die jemand in einer Situation spürt.

„Mir ist noch nicht passiert, was du gerade erlebst aber ich kenne das Gefühl  von XY und bin für dich da. Ich halte den Raum dafür.“

Entlassungsgespräche z. B. laufen oft gefühllos und ohne Empathie ab, weil der Überbringer der Nachricht sich selbst vor unangenehmen Gefühlen schützen will. Dem Gegenüber wird damit aber jede Würde genommen.

Wenn man eine schwieriges Gespräche führen muss, und emphatisch sein will, ist es wichtig die Werte der Menschen zu kennen.

Man kann Menschen erst dann verstehen, wenn man ihre Werte kennt.

 

Werte – Basis für den Traumberuf

 

Werte sind das an was du glaubst, was dir am wertvollsten ist. Werte sind unser Kompass und Anker, nach ihnen handeln wir.

Sie sind der Klebstoff, der Organisationen in Krisen zusammenhält. Unglücklich sind wir meist wegen Wertekonflikten.

Werte sind der Unterbau für menschliche Würde.

Und die wird in unserer Gesellschaft oft mit Füssen getreten.

Würde ist das Bild von uns selbst.

Sie ist die Frage: „Welcher Mensch will ich sein?

Ein Bewusstsein der eigenen Würde entwickeln Kinder, die gesehen, gehört und ernst genommen werden.

Die selbst Gestalter ihrer Lernprozesse sein dürfen und geliebt werden, ohne daran geknüpfte Bedingung, wie z. B. Leistung.

Das schreibt der Hirnforscher Gunter Hüther in seinem Buch Würde – Was uns stark macht als Einzelne und als Gesellschaft.

 

„Wir entwickeln Würde anhand unserer im Zusammenleben mit anderen gemachten positiven Erfahrungen. Sie bringt zum Ausdruck, wie dieses Zusammenleben gestaltet werden müsste, um die in uns Menschen als soziale Wesen angelegten Möglichkeiten entfalten zu können.

Diese mehr oder weniger deutlich ausgeprägte Vorstellung wird dann als inneres, Orientierung bietendes Bild genutzt, um das eigene Handeln so auszurichten, dass ein solches Zusammenleben gelingt.

Manche Menschen habe eine sehr deutliche Vorstellung von ihrer Würde, sie ist dann ein wesentlicher Bestandteil des Selbstbildes. Andere hatten weniger Gelegenheit, eine Vorstellung von ihrer eigenen Würde oder der Würde anderer Menschen zu entwickeln.

Die bemerken dann auch nicht, wenn sie in Ihrer Würde verletzt werden oder wenn sie die Würde anderer Verletzen.“

Menschen streben weit mehr nach Sinn als nach Geld.

 

Wir wollen Teil von etwas sein, das größer ist, als wir selbst. Einer Vision. So beschreibt es David Hieatt in seinem Buch: Do Purpose: Why Brands with a Purpose Do Better and Matter More

Menschen streben schon immer weitaus mehr nach Sinn, als nach Geld. Sie wollen beitragen können.

 

Wenn Menschen Ihren Wert und Beitrag nicht kennen, fangen sie an, getrieben und aggressiv zu handeln.

 

„Ich kenne meinen Wert nicht.“

„Ich weiß nicht, ob ich relevant bin.“

„Schau mich an. Schau mich an. Ich habe die Antworten auf alles.“

„Ich bin der Beste.“

Dann gehen sie in den Vergleich.

 

Leitbilder, die nicht gelebt werden, zerstören Vertrauen.

 

Fragt man in vielen Unternehmen nach dem Leitbild, erntet man Gelächter. Sie sind gut und sinngebend gemeint, werden aber nicht ernst genommen.

Woran liegt das? Zum einen, weil sie von „oben“ vorgegeben, statt durch die Mitarbeiter erarbeitet werden.

Zum anderen, weil sie Worthülsen bleiben und nicht gelebt werden, da selten klar definierten Handlungen für den Alltag daran geknüpft sind, an denen sie messbar sind.

Und schon gar nicht werden sie von oben vorgelebt, was sie vollends unglaubwürdig macht.

jetzt hast du schon wieder etwas mehr Ahnung, warum du unzufrieden im Job bist. (Falls das so ist).

 

Was macht für dich einen Beruf zum Traumjob?

 

Schreib mir gerne!

Im nächsten Artikel verrate ich dir, was du aber schon jetzt tun kannst um ein besseres Arbeitsumfeld für dich und deine Kollegen zu schaffen.

Vor allem, wenn du aus dem Job noch nicht rauskommst, weil dir noch Klarheit, Mut, eine Alternative und ein Plan fehlen.

Traumberuf

Damit du verstehst, warum ich mich so intensiv mit dem Thema beschäftige, erzähle ich dir noch ein wenig, wieso ich damals unglücklich in meinem Job war. Das ist 16 Jahre her.

 

Wie mein Traumberuf für mich zum Albtraum wurde.

 

In der Werbeagentur in der ich damals arbeitete, war war ich schon einmal nah dran gewesen zu rebellieren, als meine Nerven nach fünf Monaten rund um die Uhr schuften – selbstverständlich ohne Zeitausgleich – blank lagen.

Manchmal ist es ein belangloser Grund, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Ich wollte zum Friseur, da die Hochzeit einer Freundin bevorstand und hatte meinem Chef einen arbeitgeberfreundlichen Termin um 19 Uhr abgerungen.

Da Privatleben in der Werbebranche als grober Unfug angesehen wurde und wird, verlegte er ein Meeting von 18 Uhr auf 20 Uhr.

Um es dann zwischendurch noch zweimal zu verschieben.

Was mich so wütend machte, dass mir egal war, was es für Konsequenzen haben würde, als ich äußerlich so ruhig wie möglich zu ihm sagte:

„Pass mal auf! Ich habe hier seit fünf Monaten – inklusive Wochenenden – durchgeackert.

Ich weiß, du bist mein Chef, neu hier und du konntest das nicht wissen. Aber ich werde jetzt einen halben Tag frei nehmen ab 19.00 Uhr und zum Friseur gehen.“

Da Wertschätzung und Empathie nicht seine Kernkompetenzen waren, erboste er sich: „Das habe ich ja noch nie erlebt. Das ist Arbeitsverweigerung.

Da können wir ja gleich nach Stechkarte arbeiten oder was?“

„Das fände ich super. Dann hätte ich mal Aussicht auf ein Privatleben oder einfach nur etwas Schlaf“, gab ich zynisch zurück.

Dazu fiel ihm nur ein mir damit zu drohen, zu unserem CEO zu gehen, um sich über meine laxe Arbeitsmoral zu beschweren.

Willst du auch kündigen – endlich deinen Traumberuf finden – aber schaffst es nicht?

 

Mittlerweile auf Hundertachtzig wegen der ungerechten Behandlung, empfahl ich ihm das am besten gleich zu tun oder noch besser, mich doch einfach zu feuern. Den Satz “Dann bin ich endlich raus aus dem Affenpuff” schluckte ich mit übermenschlicher Anstrengung gerade noch herunter.

Dauerstress verändert bekanntlich die Persönlichkeit. Ich jedenfalls kannte mich so aggressiv nicht. Irgendwas lief hier gewaltig schief.

Mit dem entsetzten Blick meines Text Partners im Rücken aber tiefer Befriedigung im Herzen, schnappte ich meine Tasche und rauschte zur Agentur hinaus.

Und lief dabei über den im Boden–  unter Glas – eingelassenen Stein, auf dem eingemeißelt stand: „Von Mensch, zu Mensch“.

Derjenige, der den in Auftrag gab, hatte wohl nicht darüber nachgedacht, dass man jeden Tag darüber trampeln würde. Er hatte damit aber definitiv Weitsicht bewiesen. Denn mein Traumjob war genau so zertrampelt worden in kürzester Zeit.

Kein Wunder, dass wir das Ding „Grabstein“ nannten. (hast du auch so etwas Ähnliches im Büro?)

 

Bekommst du auch keine Wertschätzung für deine Arbeit?

 

In Erwartung eines Eklats am kommenden Tag, tippte ich mit frisch geschnittenen und geföhnten Haaren noch am Abend meine Kündigung.

Die ich griffbereit vor mir liegen hatte, als Mr. Wichtig am nächsten Morgen vor unserem Hasenstall auflief.

Hasenstall deshalb, weil wir in einem alten, ultracoolen Fabrikgebäude saßen, das konzentrationsfreundlich in halbhohe Boxen aufgeteilt war, die sich entlang der Fenster wie Legebatterien aufreihten.

Rückzugsräume gab es nicht und wie ich bei dem Lärmpegel auch nur ansatzweise kreativ sein sollte, war mir ein Rätsel.

Leider hatte ich zu viel zu tun, um länger darüber nachzudenken.

Die wichtigste Frage die den Unterschied zwischen „Job“ und „Traumjob“ ausmachen kann.

 

Es fragte ja auch niemals jemand die schlichte Frage: „Was brauchst du, um begeistert, kreativ und produktiv arbeiten zu können?“

Was zufällig die mit Abstand wichtigste Frage ist um glückliche, produktive und motivierte Mitarbeiter zu haben.

Traumjob 2

Zu meiner Überraschung entschuldigte sich mein Chef:
„Missverständnis … bla, bla, … ich habe nicht gewusst was hier los war … noch nicht lange da … bla, bla.“

Verflucht. Doch nicht gefeuert worden.

Offenbar hatte mir unser CEO den Rücken gestärkt.

Ich starrte blicklos auf den Bildschirmschoner meines Macs, der bunte Schlieren über schwarzen Hintergrund zog. So was gab es damals noch.

 

Warum wurde ich unglücklich in meinem Beruf?

 

Dann fischte ich das Jahrbuch der Agentur aus der Schreibtisch Schublade und blätterte darin herum.

Die Frage „Warum bist du in der Werbung?“ wurde mit Sätzen wie diesen beantwortet: „Ich habe es noch nicht geschafft zu heiraten und Kinder zu kriegen“ oder „Weil sie das Auffangnetz für Versager und Loser ist“. Mein Text Partner hatte unter die Frage geschrieben: „Der Platz am Piano im Puff war schon weg“.

Scherzhaft gemeint, aber mit einem Körnchen Wahrheit. Dieses Körnchen – so klein es auch ist – fängt irgendwann an zu scheuern, bis man sich daran wund reibt.

Und Viele kleben dann ein Pflaster aus Ersatzbefriedigungen darauf, weil es sonst wirklich weh tun würde zu spüren, was darunter eitert und man womöglich Konsequenzen ziehen müsste.

Es war jedenfalls kein Wunder, dass am Morgen des Öfteren ein Kollege – im eigens dafür mitgebrachten weißen Kittel – über die Flure lief und: ”Tablettenausgabe“ brüllte.

 

Man hatte den Eindruck, fast alle seien aus Verzweiflung oder unglücklichen Umständen in dieser Agentur gelandet.

Und das konnte doch nicht sein? Wir hatten schließlich auch viel Spaß hier und viele von uns liebten die Arbeit – es war ihr Traumberuf. Sie hatten ihr Hobby zum Beruf gemacht, mit Begeisterung studiert und auch enthusiastisch in Ihren Jobs angefangen.

Welches Verhalten braucht es von Unternehmen und Vorgesetzten, um das kaputt zu machen?

 

Wie Arbeitgeber den Spaß am Traumberuf zerstören.

 

Den Mitarbeitern nicht genug Hirn und Freiheit zu zubilligen, um Dinge selbst beurteilen zu können zum Beispiel.

Das Design für ein Plakat, das Wurst verkaufen sollte, wurde als so weltbewegend gehandelt, dass der oberste Kreativ Chef das Layout unbedingt gesehen haben musste, bevor es das Haus verließ.

Was meinen Texter dazu veranlasste, bei jedem Toilettenbesuch die Frage an mich zu richten: „Meinst Du ich kann gleich spülen oder soll ich den Häuptling noch mal drauf gucken lassen?“

Als ich in einem Meeting den Head of Whatever im Brustton der Überzeugung sagen hörte: “Wir in der Werbung bewegen was“ und ich daraufhin dachte: „Ja, ich mich gleich aufs Klo“, war der Tiefpunkt erreicht.

Ich hatte mit solchem Enthusiasmus dort angefangen zu arbeiten, der in kürzester Zeit durch fehlende Wertschätzung, Konkurrenzkampf, Druck und irrsinnige Arbeitsbedingungen zunichte gemacht wurde.

Zu Loyalität und dazu, hart zu arbeiten, war ich erzogen worden. Man ließ die Kollegen nun mal nicht im Stich. Aber warum machte ich den Wahnsinn so lange mit?

Weil mir suggeriert wurde, dass – wenn ich das Spiel nicht mitspielte – fünfzig andere Designer hinter meinem Stuhl standen und es tun würden.

Und ich glaubte das. Angst zu schüren ist ein mächtiges Kontrollinstrument.

 

Empfindest du das an deinem Arbeitsplatz auch so?

Schreib mir gerne – mich interessiert deine Meinung und deine Erfahrungen.

 

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Serie Teil 1

Bist du unzufrieden in deinem Beruf? Oder sogar richtig unglücklich im Job?

 

Das ist traurig, denn das wirkt sich negativ auf dein ganzes Leben aus.

Wir verbringen ja die meiste Zeit unseres Lebens bei der Arbeit.

Woran liegt es bei dir?

 

Menschen sind vor allem aus zwei unterschiedlichen Gründen unglücklich im Beruf:

1) Es ist wirklich der falsche Job für dich denn du …

 

  • Fühlst darin keinen Sinn, machst ihn aber aus Sicherheitsgründen und weil dir nichts Besseres einfällt.
  • Kannst darin deine Werte nicht leben.
  • Merkst dass er nicht deinen wahren Talenten entspricht (Aber welche sind die?).
  • Du glaubst, dass es nur mit einem Vollzeitjob geht, obwohl du viele Talente, Interessen und Ideen hast. die du gerne ausleben würdest.

2) Es ist der richtige Job für dich aber…

 

  • Die Unternehmenskultur ist schlecht b. z. w. die Rahmenbedingungen stimmen nicht.
  • Du kannst dein Talent, Wissen und Erfahrung nicht richtig ausleben.
  • Deine Arbeit wird nicht wertgeschätzt und anerkannt (Woran liegt das?).
  • Du würdest gerne aufsteigen aber obwohl du hart arbeitest, scheint es keiner zu merken.
  • Du bist zu fremdbestimmt und die Work-Life Balance stimmt nicht.
  • Du traust dir nicht genug zu.
  • Du würdest dich in dem Bereich eigentlich gerne selbständig machen aber dir fehlt der Mut.

Trifft einer oder mehrere der Gründe auf dich zu ?

Wenn du z. B. das Problem mit den Werten hast, lade dir die gratis Übung herunter und finde aus 350 Werten deine Top zwei heraus. Du kannst die Übung für deinen Job machen aber auch für dein ganzes Leben.

Unglücklich im Job sind doch fast alle.

 

Du denkst es geht doch irgendwie allen so und du traust dich nicht etwas zu verändern, weil du schon so viel nachgedacht und versucht hast. Was nichts gebracht hat.

Wenn du Ideen hast, schießt dir sofort ein „ Aber“ durch den Kopf und du lässt sie resigniert und hoffnungslos wieder fallen.

Denn sooo schlimm ist es ja (noch) nicht.

Du glaubst du bist zu alt um noch etwas anderes zu machen und denkst, dass du sowieso nur DAS kannst.

 

Berufsberatung die wirklich etwas bringt, ist rar.

 

Berufsberatung hat dir nichts gebracht.

Kein Wunder.

Die, die welche ich kenne, beschäftigen sich oft mit den rein sachlichen Aspekten aber gehen auf den Kern deiner Persönlichkeit nicht ein.

Und schon gar nicht auf deine Blockaden und alten destruktive Glaubenssätze. Sie greifen viel zu kurz.

Ich war selbst jahrelang in der Situation, dass ich nach Alternativen gesucht habe aber keine fand.

Ich hatte immer das Gefühl dass alles nur an der Oberfläche kratzt.

 

Der Grund, warum so viele Menschen unglücklich im Job sind aber nicht raus kommen.

Ich werde noch mehr zum Thema schreiben aber zunächst erkläre ich dir, was die Grundursache ist, dass Menschen, die in Unternehmen  festangestellt arbeiten (und das sind die meisten)  unglücklich in ihrer Arbeit sind.

Die meisten kündigen wegen ihrer Führungskraft. Dabei wollen die meisten Führungskräfte ihren Job gut machen.

 

Ein Paradoxon, nicht wahr?

Woher kommt das?

 

Warum sind so viele Menschen unglücklich im Job?

 

Wenn ich über das Thema lese, tauchen oft als Ursachen diese Themen auf:

Ressourcenmangel, falsche Prozesse, überkommene Traditionen, Silodenken, schlechte Kommunikation, Perfektionismus, Mobbing, Machtmissbrauch, Ignoranz, Tunnelblick, Zeitdruck, Selbstausbeutung, Schuldzuweisung, Vertuschen, Druck, Stress, kein klares Konzept, fehlender Mut, falsches Mindset, Angst vor dem Scheitern, fehlender Optimismus, u. s. w.

Das kratzt aber alles nur an der Oberfläche. Es sind Symptome aber nicht der Kern des Problems.

Kennst du den Begriff Angst-Kultur?

 

Die meisten Menschen arbeiten in Unternehmenskulturen, die Angst kultivieren.

Dennoch ist Angst nicht der Kern des Problems.

Brené Brown, P.h.D an der Universität Houston, erforscht seit 25 Jahren Scham, Empathie und Verbindung.

 

„Ich dachte, dass Angst das größte Problem ist, die mutige Führung verhindert. Aber unsere Forschungen haben ergeben, dass guten Führungspersönlichkeiten ständig Angst haben. Und trotzdem Handeln. Die Herausforderung ist, wie sie damit umgehen. Ich lag also falsch. Das war nicht der Grund.“

 

Der wahre Grund für Probleme in Unternehmen ist Scham.

 

Übrigens meist auch im Privatleben.

 

Du bist nicht genug, du bist nicht wichtig, dein Beitrag zählt nicht.

 

„Die Angst nicht wichtig zu sein, ist ein Auslöser für Scham, über den wir in Bezug auf Arbeit aber nicht sprechen.“

(Brené Brown)

 

Scham ist die Angst davor ausgestoßen zu werden.

Scham ist der Satz, den jeder schon einmal im Kopf hatte: „Du bist nicht genug“.

Sie sitzt evolutionsbiologisch tief. In der frühen Entwicklungsgeschichte des Menschen war, aus der Gruppe ausgestoßen zu werden, gleichbedeutend mit dem Tod.

 

Wir fühlen sozialen Schmerz genauso so intensiv wie physischen Schmerz.

Die Digitalisierung und die rasante Veränderung, der wir alle ausgesetzt sind, triggert diese Angst extrem.

Viele fürchten, den Anschluss zu verlieren.

Arbeiten Menschen in einem Umfeld, in dem sie sich nicht verletzlich zeigen können, vermeiden sie alles, wofür sie von der Gruppe oder von Menschen in Machtpositionen abgestraft b. z. w. beschämt werden könnten.

Innovation – von der alle reden – erfordert aber kontroverse Ideen auf den Tisch zu bringen, Fehler zu machen, den Status Quo in Frage zu stellen, hart zu diskutieren, Feedback zu geben usw.

Das geht im Prinzip gegen unseren Überlebensinstinkt.

 

Woher kommt Scham und wie entsteht Schamgefühl?

Alles was wir über uns denken hat uns irgendwann jemand suggeriert oder wir haben eine Erfahrung interpretiert.

Als Kinder kommen wir früh mit unangenehmen Gefühlen wie Scham und Schuld in Kontakt. Wir versuchen sie zu vermeiden.

Kinder können Stress auslösende Situationen nicht reflektieren und entwickeln daher Verhaltensmuster um damit umzugehen.

Sie manifestieren sich als Steuerungsprogramme, die unbewusst auch im Erwachsenenalter noch ablaufen und unsere Handlungen steuern.

Es sind drei, die sich gegenseitig stabilisieren: Unsere Erwartungshaltung, unsere unbewussten Überzeugungen und unsere Identität.

Es können gute Programme sein aber oft sind es welche, die uns und unserem Umfeld schaden.

Denn es sind regelrechte Überlebensprogramme.

Wenn alte, schmerzhafte oder unangenehme Erfahrungen und Gefühle getriggert werden, wir uns unsicher oder verletzbar fühlen, legen wir uns daher Schutzschilde zu.

Der Ablauf ist immer ähnlich:

 

Kulturwandel-Business-Coach-Frankfurt

Wie wir die Schutzschilde anlegen – und unglücklich im Job werden.

Und nicht nur dort.

1)  Ich bin nicht genug.

2) Wenn ich ehrlich mit denen bin, was passiert, denken sie weniger von mir oder verwenden es sogar gegen mich.

3) Ich werde auf keinen Fall ehrlich sein. Niemand sonst tut es. Warum muss ich mich da raus wagen?

4) Zum Teufel mit ihnen. Ich sehe nicht, dass sie ehrlich sind, was sie erschreckt. Die haben doch selbst viel mehr Probleme als ich.

5) Es sind eigentlich ihre Probleme und Mängel, die mich dazu bringen, so zu handeln. Das ist ihre Schuld, und sie versuchen, mir die Schuld zu geben.

6) Nun, da ich darüber nachdenke, bin ich tatsächlich besser als die.

Jemand anderen beschämen, machen wir meist dort, wo wir uns selbst unzulänglich fühlen (Mag sein, dass ich nicht gut bin aber der/die ist ja noch schlechter).

Wer andere herabsetzt macht das immer aus einem Mangelgefühl heraus.

Die Verhaltensweisen die daraus entstehen zerstören Vertrauen, lassen uns aus Angst reagieren, verhindern mutige Entscheidungen und sind Gift, für was auch immer unsere Vision und Mission ist.

 

Destruktive Verhaltensweisen – die dazu führen, dass  Menschen unglücklich im Beruf sind, entstammen diesem „Aufrüsten“.

 

• Perfektionismus statt Vorbild zu sein für gesundes Streben, Empathie und Selbstfürsorge

• Aus Mangeldenken handeln, statt zu loben und Erfolge zu feiern

• Kritik als Selbstschutz statt konstruktives Feedback geben und Risiken eingehen

• Selbstwertgefühl der an Produktivität gebunden ist, statt echter Beitrag

• Selbstausbeutung als Statussymbol belohnen statt gesunde Balance vorzuleben.

• Diskriminierung und Anpassungs-Kultur tolerieren statt einer Kultur der Zugehörigkeit zu fördern und verschiedene Perspektiven anzuerkennen

• Machtausübung statt Ermächtigung anderer ihr Potenzial zu fördern.

• Vergleichen und Ellenbogen nutzen um den eigenen Wert zu beweisen statt ihn zu kennen

• Schuldzuweisungen und Ausweichen statt Verantwortlichkeit und offenen Gespräche

• Angst und Unsicherheit als Waffe nutzen, statt sie anzuerkennen, klar zu benennen und zu normalisieren.

• Herrschen oder beherrscht werden statt Integration, Rückgrat, Empathie und Verbundenheit

• Fügsamkeit und Kontrolle, statt Sinnhaftigkeit und Begeisterung zu kultivieren

• Immer recht zu haben statt ein lernender Zuhörer und Fragesteller zu sein

• Über Menschen reden, statt offen mit ihnen zu sprechen

Mobbing, Zynismus, Vertuschung, Tratsch u. s. w sind weitere Folgen, die Vertrauen zerstören.

Mit die schlimmsten sind jedoch Perfektionismus zu befeuern und Angst zu fördern.

Perfektionismus zugrunde liegen die Gedanken: „Oh, Gott. Was werden die Leute denken? Ich muss es noch besser machen, damit mich niemand kritisieren kann.“  Diese Rüstung ist so schwer, dass damit kaum noch Bewegung möglich ist.

Berufsberatung-Wiesbaden-Frankfurt

Wir müssen über Gefühle und Ängste im Job sprechen

 

„Wir müssen eine angemessene Zeit investieren, um uns um die Ängste der Menschen und ihre Gefühle zu kümmern.

oder eine unzumutbare Zeit vergeuden, die sich mit problematischen Verhaltensweisen befasst.

Die Leute wollen nicht über Angst und Gefühle bei der Arbeit sprechen.

Aber wenn es massive Veränderungen und Abwanderungen gibt und die Dinge hart sind, müssen wir genau das tun.“

 

Zehn Verhaltensweisen und kulturelle Probleme in Unternehmen, die Menschen unglücklich im Job werden lassen.

 

1. Wir vermeiden schwierige Gespräche, einschließlich ehrlichen und produktiven Feedbacks.

 

2. Wir verwenden extrem viel  Zeit darauf, um problematische Verhaltensweisen zu bewältigen, anstatt sinnvoll Zeit zu investieren, um die Ängste und Gefühle, die während Veränderungen und Umbrüchen auftauchen, proaktiv anzuerkennen und darauf zu reagieren,

 

3. Geringes Vertrauen durch mangelnde Verbindung und Empathie.

 

4. Menschen gehen nicht ausreichend kluge Risiken ein oder entwickeln und teilen mutige Ideen, um den sich ändernden Anforderungen und dem unersättlichen Bedarf an Innovation gerecht zu werden.

 

5. Wir werden durch Rückschläge, Enttäuschungen und Misserfolge definiert und fahren uns fest. 

Wir investieren viel Zeit und Energie, um Teammitglieder zu beruhigen, die ihren Beitrag und Wert in der Organisation in Frage stellen.

Anstatt sie darin zu investieren uns mit unseren Mitarbeitern Kunden, Interessengruppen wirklich auseinanderzusetzen und zuzuhören, um letztlich so unsere Prozesse zu verbessern.

 

6. Zu viel Scham und Schuld, zu wenig Rechenschaftspflicht und Lernen.

 

7. Menschen vermeiden wichtige Gespräche über Vielfalt und Inklusivität, weil sie Angst haben, komisch angesehen zu werden, wenn sie dort Haltung zeigen.

Die eigene Bequemlichkeit über die Notwendigkeit zu stellen, schwieriger Gespräche zu führen, zerstört Vertrauen und hält uns von einer sinnvollen und dauerhaften Veränderung ab.

 

8. Wenn etwas schief geht, stürzen sich Einzelpersonen und Teams auf schnelle, ineffektiven oder nicht nachhaltigen Lösungen, anstatt bei der Problemidentifizierung und -lösung zu bleiben.

Wenn wir aus dem falschen Grund das Falsche korrigieren, tauchen die gleichen Probleme wieder auf. Es ist teuer und demoralisierend.

 

9. Die Unternehmenswerte sind diffus und sind nicht an tatsächliche Verhaltensweisen geknüpft, die vermittelt, gemessen und bewertet werden können.

 

10. Perfektionismus und Angst hindern die Menschen daran zu lernen und zu wachsen.

Wie finde ich einen Job der zu mir passt

Die Management Ebenen, die heute existieren, stammen aus der Frühzeit der Industrialisierung.

 

Wusstest du das?

Für die industrielle Produktion am Fleißband brauchte man Arbeiter.

Man holte also Landarbeiter vom Feld. Da diese nicht allzu diszipliniert waren, wurden Kontrollmechanismen eingeführt wie Stechuhren, Schichtführer usw. 

Daraus haben sich unsere heutigen Management Hierarchien entwickelt.

Und das kollidiert immer mehr mit dem Selbstverständnis intelligenter, gut ausgebildeter Fachkräfte, die Einfluss nehmen wollen. Aber in verkrusteten Strukturen ersticken.

Management Aufgaben gehen nicht weg aber Teams sind in der Lage, sie selbst zu erledigen. Wenn die Strukturen das zulassen.

Das stammt aus dem Film: Die Zukunft der Arbeit, der wirklich großartig ist. Leider gibt es ihn als Video nur auf Französisch.

Most teams aren‘t teams at all but merely collections of individual relationships with the boss. Each individual vying with the others for power, prestige and position.

(Douglas McGregor – Professor für Management)

 

1) Der Mensch ist gut. Ich vertraue meinen Mitarbeitern.

2) Die Liebe zum Kunden.

 

„Diejenigen die in den Kontrollinstanzen sitzen müssen selbst befreit werden. Sie haben enorm was drauf, kommen wegen ihrer Kontrollaufgaben zu nichts sinnvollem.

Ich habe in meinem Leben so oft Menschen getroffen, die mir anvertrauen, dass sie nichts Sinnvolles tun. Und mir scheint, dass ich immer mehr von ihnen treffe“ sagt er.

„Es gibt vor allem in großen bürokratischen Aktiengesellschaften Stellen, die nichts anderes tun, als Arbeit für Andere schaffen, die wiederum das Gleiche tun.

Sie schaufeln Papier von Tisch zu Tisch, erfinden neue Formen der Prüfung und das paradoxe daran ist. Je mehr sie kontrollieren, desto mehr Geld verlieren sie und desto mehr kontrollieren sie wieder.“  (J. F. Zobrist)

 

Was müssen Unternehmen tun, um eine bessere Unternehmenskultur zu erreichen und dem zu begegnen??

 

Zufriedenen Mitarbeiter, die ihre Job gerne machen. müssen einen Sinn sehen, in dem , was sie tun. Einer höheren Vision dienen.

Kreative Ideen & Innovation erfordert eine Kultur, in der Menschen sich sicher, gesehen, gehört und respektiert fühlen.

In der sie sich verletzlich zeigen und angreifbar machen und sich dabei sicher fühlen können. Das ist nicht leicht, erfordert permanente Praxis, Üben, Scheitern und Lernen.

 

Der emotionale „Unterbau“ für eine Mut-Kultur besteht aus:

 

Vertrauen und Verbindung , Schamresilienz, Verletzlichkeit, Neugier, Werte, Empathie, Kreativität.

Im Nächsten Teil der Artikelserie erkläre ich dir das genauer.

Bist du unzufrieden in deinem Job?

Woran liegt das? Was würdest du gerne verändern?

Wie kann ich dir helfen?

 

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Teile den Artikel gerne im Social Media, wenn du jemanden kennst, dem er hilft.

Danke. 🙂

Jeanette

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Der Beitrag Bist du unglücklich im Job? Wie du anfängst Veränderung zu schaffen. erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

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Wie kann ich mein Leben verändern?

Treibt dich die Frage um? Und du findest das seltsam, denn objektiv gesehen hast du doch alles. Dir geht es wahrscheinlich besser als 80% der Menschheit.
Aber trotzdem gibt die kleine Stimme in deinem Inneren keine Ruhe?

Ich kenne sie.

Vielleicht erzähle ich dir dazu etwas ausführlicher meine Geschichte. (Auf dem Titelbild, bin ich 32 Jahre alt und gerade in Neuseeland).
Bei mir fing es damit an, dass ich in meinem Job keinen Sinn mehr sah.

Ich suchte den Traumjob. Aber eigentlich ein anderes Leben.

Wie das aussehen sollte, davon hatte ich keine Ahnung und wo ich anfangen sollte, schon gar nicht.

 

Manchmal zwingt einen das Leben dazu sich zu verändern.

 

Entweder man gibt dann resigniert auf oder man stellt sich der Herausforderung.

Ich bekam eines Tages einen Anruf.

 

„Dann hat mein Leben endlich einen Sinn”, schoss es mir durch den Kopf.

Langsam lies ich das Telefon sinken. Am anderen Ende war jemand von der Leukämie Stiftung gewesen, der mir mitgeteilt hatte, dass ich eventuell als Knochenmarkspenderin in Frage käme.

„Um das genau festzustellen, brauchen wir noch eine Blutprobe von Ihnen. Wären Sie denn dazu bereit, das Knochenmark zu spenden?“, hatte mich der junge Mann gefragt.

„Ja, selbstverständlich“, hatte ich prompt geantwortet.
„Wie hoch sind die Chancen, dass ich dieser Person das Leben retten kann, wenn Sie noch Tests machen?“

„Vier Prozent.“

 

Warum bin ich nicht glücklich?

Nur vier Prozent. Da draußen war jemand, dessen Leben eine vierprozentige Chance hatte, weiter zu gehen. Und das hing von mir ab.

Von mir, die ihr Leben gerade hasste. Gut, vielleicht nicht gerade hasste, aber die alles andere als glücklich damit war. Ich schämte mich.

Und da war dieser Gedanke: „Dann hat mein Leben endlich einen Sinn!“

Ein erschreckender Gedanke. Einer, der einen ins Grübeln bringt, vor allem, wenn man ihn mit knapp dreißig Jahren hat.

Als wie sinnlos muss man sein Leben finden, um so einen Gedanken zu haben?

Mich beschlich langsam das Gefühl, dass mir jemand sehr nachdrücklich etwas sagen wollte. Vor wenigen Tagen erst war jemand der mir sehr nahestand, an Krebs erkrankt. Der Schock saß tief.

Das Leben machte mir plötzlich mit aller Deutlichkeit klar, dass wir nicht wissen, wie viel Zeit wir haben.

Wir können durch einen dummen Unfall plötzlich tot sein. Oder langsam sterben, was viel schlimmer ist, weil du dann noch Zeit hat dir darüber Gedanken zu machen, was du hättest tun sollen, und welche Chancen du hätte ergreifen können, wärest du mutiger gewesen.

Risiken die du hättest eingehen sollen, die dir vorher Angst gemacht haben aber plötzlich im Vergleich zur Endlichkeit des Lebens, lächerlich erscheinen.

Alles was du nicht getan hat, aus Angst. Und weil dir gar nicht der Gedanke gekommen war, die Norm in Frage zu stellen. Du den Status Quo einfach so akzeptiert hast.

Dann hat mein Leben endlich einen Sinn.

Der Satz ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Wie beschissen musste ich mein Leben finden, um so etwas zu denken?

Wie finde ich Sinn?

 

Damals wusste ich noch nicht, dass Menschen weit mehr nach Sinn streben als nach Geld.

Wir wollen Teil von etwas sein, das größer ist, als wir selbst

 

Deine Werte sind dabei dein Kompass und Anker.

 

Das wichtigste dabei ist, deine Werte bewusst zu kennen. Was was niemand tut, den ich treffe.

Fragst du dich sogar manchmal, wie du in einem Job gelandet bist, der gar nicht zu dir passt? Warum du Lebensentscheidungen triffst, die sich dann nicht gut anfühlen?

Hole dir den Werte Finder.  In 15 Minuten findest du aus 345 Werten, deine Top 5  heraus, die dir sofort mehr Klarheit und Orientierung geben werden.

Wenn wir von einem glücklichen Leben sprechen, meinen wir eigentlich ein sinnerfülltes Leben.

 

Ich fragte mich, ob wir Menschen versuchten, in allem einen Zusammenhang und Sinn zu sehen, weil wir es nicht ertragen könnten, zu wissen, dass es gar keinen gibt.

Ein Physiker fiel mir wieder ein, den ich über die Mitfahrgelegenheit nach München mitgenommen hatte und der gesagt hatte:

„Wir können das Leben physikalisch, mechanisch und chemisch erklären, aber das, was es in der Summe antreibt, das wissen wir nicht.

Ich bin nicht gläubig, aber es muss eine höhere Energie geben, die alles bewegt und zusammenhält. Wir sind alle eins.

Wir sind mit allem und alles ist mit uns über Energie verbunden und mit dem Universum. Alles, was wir an Energie aussenden, kommt zu uns zurück.“

Das erschien mir einleuchtend. Aber wozu das Ganze?

Es sollte Jahre dauern bis ich es wirklich verstand.

Du fragst dich jetzt vermutlich welchen Grund ich hatte, mein Leben mies zu finden und unglücklich zu sein.

Mir ging es ja objektiv gesehen gut. Ich hatte Familie, Freunde, einen Job, eine schöne Wohnung, Hobbys, ich sah gut aus, war jung und gesund.

Trotzdem war schon lange nichts mehr richtig in Ordnung. Ich sah mich im Geiste manchmal als Comic Figur, die ständig von einer kleinen, grauen Wolke aus Melancholie verfolgt wurde.

Ich fühlte, dass etwas nicht stimmt, aber ich verstand nicht, woran das lag.

 

Was ist der Sinn des Lebens?

 

Aber irgendwie denkt man immer, es sei normal wenn das Glas halb leer ist.

Oder halb voll. Je nachdem ob man pessimistischer Optimist oder optimistischer Pessimist ist.

Man hält es für normal sich jeden Tag für oftmals mehr als zehn Stunden zur Arbeit zu schleppen.

In der man immer weniger Sinn sieht und wo man kaum Wertschätzung bekommt. Es geht ja Vielen so.

Man ist eben für kurze Momente glücklich, wenn etwas Schönes passiert. Dass man auch grundsätzlich glücklich sein kann, wenn nichts Schlimmes passiert; diese Erkenntnis wartete noch zehn Jahre auf mich.

Ich weiß nicht genau, wann mich zum ersten Mal das Gefühl beschlich, dass ich seit dem Abitur und dem Studium auf einer schnurgeraden Rennstrecke unterwegs war.

Ich arbeitete als Art Direktor in einer Werbeagentur permanent Überstunden und würde ein Hybrid aus Hausfrau und Karrierefrau werden.

Vielleicht sogar Mutter, obwohl sich da so gar kein Wunsch einstellte.

Ich würde weiter auf dieser Autobahn, von der es keine Abfahrt gab, dahin rasen wie allen anderen, und irgendwann frustriert und  ausgebrannt enden im lähmenden Einerlei feststecken, wie in Sirup.

Privat war ich mal mehr, mal weniger mit meiner großen Liebe glücklich, mit der ich sogar alt werden wollte.

Wenn er nicht gerade von Heirat und Kindern sprach, was bei mir reflexartig den panischen Gedanken auslöste:

Und das soll dann alles gewesen sein? Heiraten und Kinder kriegen? Was ist mit meiner Freiheit, reisen, die Welt sehen? Wo bleibt noch Platz für Abenteuer?

Ein Gedanke, für den ich mich sofort schämte denn ich liebte ihn ja sehr und schließlich hatten diese Ziele doch die meisten in meinem Umfeld. Was stimmte mit mir nicht, dass ich das nicht wollte?

„Auch da bist du wieder der Außenseiterin,“ dachte ich. „Irgendwie passt du nirgendwo richtig rein. Aber wo ist dann dein Platz und wer bist du wirklich?“

Neuanfang-schaffen

Was macht mich wirklich glücklich?

 

Gedanken, die ich ganz schnell wieder wegschob. Wer weiß, was da alles aus dem Schrank fallen würde, wenn ich mich damit erst einmal näher beschäftigte.

Ich hatte immer das diffuse Gefühl, es müsse doch noch mehr kommen in den nächsten sechzig Jahren.

Vor allem, wenn ich wieder einmal in der Agentur, in der ich arbeitete, in einem dieser endlosen Meetings saß, in denen ich mir ausrechnete, dass ich bei der siebzig Stunden Woche die ich regelmäßig runter schrubbte, in einer Fastfood Butze an der Theke mehr verdienen würde. Mit weniger Stress.

Ich war unruhig und fühlte mich zerrissen ohne zu wissen zwischen was eigentlich.

Irgendetwas rief. Und der Ruf wurde immer lauter. Der Ruf nach mehr.

 

Mehr Leben.

Mehr Freiheit.

Mehr Abenteuer.

Mehr Sinn.

 

Manchmal hatte ich Visionen davon in einem Meeting, mit einer Kalaschnikow in der Hand, schreiend um mich zu ballern.

Irgendwie brachten diese Versammlungen ohnehin nichts. Hier wurde nicht zugehört, um zu verstehen, sondern um zu antworten.

Im Kopf waren alle schon mit dem beschäftigt, was er oder sie gleich selbst sagen wollte. Was sollte das bringen?

Die weniger gewalttätige Version war es, einfach aufzustehen, in die Runde zu blicken und kühl zu sagen „Macht euren Scheiß doch alleine“, um dann unter den bewundernden Blicken meiner mit leidenden Kollegen den Raum zu verlassen, ­­die Koffer zu packen und weit weg abzuhauen.

 

Sehr, sehr weit weg.

Konkreter als „weit weg“ hatte ich den Plan aber nie ausgearbeitet.

Wie mache ich eine Auszeit vom Job?

 

Und wer machte schon so etwas? Niemand den ich kannte. Wer stellt schon die Norm in Frage?

Wer hinterfragt Lebensentwürfe wirklich? Wer fragt sich, ob die Werte nach denen man lebt, wirklich die eigenen sind?

Dabei liegt es oft daran, wenn wir unglücklich sind. Dass das, was wir tun, nicht mit unseren Werten übereinstimmt.

Weil uns die noch nicht einmal bewusst sind. So viele Erkenntnisse, die noch Jahre auf mich warten würden.

Was für die Meisten zu reichen schien, musste doch auch mir reichen?

Aber Phrasen wie “Das macht man ebenso” und “Das haben wir schon immer so gemacht“, verabscheute ich aus tiefstem Herzen. Ich hatte es einfach satt stromlinienförmig mit zu schwimmen.

Mich wie ein Lemming über die Klippe zu werfen, weil es aus Gruppenzwang alle taten. Als Kind wird dir gesagt: „Nur weil alle von der Brücke springen, musst du es nicht auch tun.“

Das soll heißen, dass du lernen sollst selbst zu denken.

Ich weiß nicht wann es plötzlich drehte und man komisch angeschaut wurde, wenn man nicht wie alle anderen springen wollte. Ich hatte es statt, mich zu verhalten, wie es von mir erwartet wurde.

Es wurde auch Zeit.

 

Warum wir uns nicht verändern obwohl wir es wollen.

 

  • Menschen wollen wachsen
  • Stagnation macht unglücklich
  • Sicherheit macht träge, sie ist ein goldener Käfig

Warum verändern wir trotzdem nichts obwohl wir unglücklich sind?

Das hängt ganz stark mit dem Hauptjob deines Gehirns zusammen.
Und der ist nicht dich glücklich zu machen. sondern dich am Leben zu erhalten.
Zudem spart es – wo immer es kann – Energie. Veränderung bedeutet aber einen großen Energie Aufwand.

 

Dazu mehr in diesem Artikel:

Veränderung – warum dein Hirn lieber ins Sofakissen pupst.

 

Ich hatte das Glück in eine massive Lebenskrise zu geraten. ich kann es aber keinem empfehlen darauf zu warten bis du mit dem Rücken zur Wand stehst.
Verschaffe dir selbst den Spielraum dafür.

 

Veränderungen ist ein Naturgesetz.
Es ist die einzige Konstante.

 

Aber sie macht Angst. Unser Gehirn will uns in Sicherheit wissen. Nicht zu wissen, was außerhalb der Komfortzone kommt, macht Angst.
Daher verharren wir in Stillstand, auch wenn der Preis hoch ist, den wir dafür zahlen.

Wenn das Alte ausgedient hat, spürst du es. Es wird sich jeden Tag bemerkbar machen, bis du etwas tust. Manchmal können auch schon kleine Veränderungen einen großen Unterschied machen.

Aber wo anfangen? Das habe ich  mich damals auch lange gefragt.

 

Veränderungen geben dir neue Lebensenergie und Perspektiven. Natürlich macht das Angst. Wir entwickeln uns meist dann wirklich und wachsen in unserer Persönlichkeit, wenn die Zeiten nicht die besten sind. Veränderung ist oft nicht rosig sondern sehr holprig und verwirrend. Manchmal fühlt man sich als würde man im Nebel tappen. Was ist die Alternative? Keine aufregenden Erlebnisse, sondern Monotonie und letzten Endes Reue und Leid. Und niemand von uns möchte zurückblicken und bereuen etwas nicht getan zu haben. Natürlich hat jeder seine Komfortzone, die er liebt. Doch haben wir immer die Wahl und genau dafür sollten wir dankbar sein. Wenn etwas nicht stimmt, können wir es verändern. Wir müssen nicht starr in der Lebenssituation bleiben, in der wir sind. Denn dein Unterbewusstsein wird keine Ruhe geben und sich nicht ewig einlullen lassen von

Veränderungen geben dir neue Lebensenergie und Perspektiven.

 

Natürlich macht das Angst. Wir entwickeln uns meist dann wirklich und wachsen in unserer Persönlichkeit, wenn die Zeiten nicht die besten sind. Veränderung ist oft nicht rosig sondern sehr holprig und verwirrend. Manchmal fühlt man sich als würde man im Nebel tappen. Was ist die Alternative? Keine aufregenden Erlebnisse, sondern Monotonie und letzten Endes Reue und Leid. Und niemand von uns möchte zurückblicken und bereuen etwas nicht getan zu haben.

Natürlich hat jeder seine Komfortzone, die er liebt. Doch haben wir immer die Wahl und genau dafür sollten wir dankbar sein. Wenn etwas nicht stimmt, können wir es verändern. Wir müssen nicht starr in der Lebenssituation bleiben, in der wir sind.

Denn dein Unterbewusstsein wird keine Ruhe geben und sich nicht ewig einlullen lassen von „Es geht doch allen so.“

Veränderungen sind nötig und führen uns nach und nach zu einem besseren Leben.

 

Fühlst du dich wie ein Lemming, der den anderen hinterher rennt aber immer mehr zweifelt, ob das richtig ist?

Hängt dir dein Job zum Hals raus aber du weißt nicht wie du eine Arbeit findest, die dich glücklich macht?

Ich arbeite gerade an einem neuen Programm “ Traumjob – wie du ihn findest. (Das ist noch der Arbeitstitel).
Denn ich habe an mir selbst und durch viele Unterhaltungen mit enttäuschten Menschen gelernt, dass normale Berufsberatung in den meisten Fällen viel zu kurz greift.

Schreibe mir, wenn du auch in deinem Job unglücklich bist und dir wünschst, endlich den Job zu finden, der dich glücklich macht.

Im nächsten Artikel erzähle ich dir mehr zu meiner Geschichte und warum ich absolut dagegen bin die eine „Berufung“ zu suchen.

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Jeanette

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Was ist Liebe? Suchst du Sicherheit oder Leidenschaft? https://jeanettebouffier.de/2019/08/12/was-ist-liebe/ https://jeanettebouffier.de/2019/08/12/was-ist-liebe/#respond Mon, 12 Aug 2019 18:48:07 +0000 https://jeanettebouffier.de/?p=6854 Der Beitrag Was ist Liebe? Suchst du Sicherheit oder Leidenschaft? erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

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Was ist Liebe für dich? Wie definierst du sie?

 

Der Artikel heute fällt etwas raus aus meinen sonstigen Themen und er ist sehr persönlich. Er beschäftigt mich aber sehr, weil ich viel mit Menschen darüber diskutiert habe.

 

Welcher Beziehungstyp bist du?

 

Ich glaube es gibt zwei Typen Menschen.

Die einen suchen – vor die Wahl gestellt – eher Sicherheit in einer Partnerschaft und in der Liebe, die anderen Leidenschaft. Idealerweise bekommt man beides aber für was würdest du dich entscheiden, wenn du nur eines wählen könntest?

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Trifft das auf auf andere Lebensbereichebei dir zu?

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Glaubst du dass es wirklich echte Liebe ist, die du beobachtest? Oder sehen sich meist Zwei da als Tankstelle, um die eigenen Bedürfnisse aufzufüllen, weil sie es slebst nicht gelernt haben?

Wann ist Liebe aufrichtig und selbstlos und wann ist sie ein Deal? Gib du mir XY, dann gebe ich dir XY dafür?

Gibt es bedingungslose Liebe?

Wie wäre sie definiert?

Welche Bedeutung hat Liebe für dich und welchen Wert?

Liebe ist …

 

Über die Antwort habe ich lange nachgedacht, seit ich das Bild gemacht habe.

Und dann telefonierte ich mit einem Ex-Freund und großer Liebe, mit dem ich noch eng befreundet bin. Und plötzlich wusste ich sie.

Ich löste damit erstaunliche Reaktionen aus. Aber lasse sie erst einmal selbst auf dich wirken.

❤️LIEBE IST, WENN DU DICH FÜR EINEN MENSCHEN IN KEINER WEISE AUFGEBEN MUSST ABER OHNE ZU ZÖGERN FÜR IHN DEIN LEBEN GEBEN WÜRDEST. Ich hatte das.

🌟Liebe ist, wenn dich jemand „sieht“ und „erfasst“ ohne dass du es intellektuell erklären muss.

🌟Wenn jemand spürt, wer und was du bist. Bei dem du den Panzer ablegen kannst. Ohne fürchten zu müssen, angegriffen zu werden Das was du bei dir selbst als Makel empfindest, nicht verdecken musst.

🌟Echte Liebe ist, wenn jemand der hinter die Fassade fühlen kann und alles schön findet, was er oder sie dort vorfindet. Das Licht und das Dunkle.

🌟Weil es etwas Ähnliches ist, was man in sich selbst spürt und angenommen hat, kann man es am anderen auch lieben.

🌟Liebe ist, den besten Freund an deiner Seite zu haben, der dich hinterfragt, damit du die beste Version deiner selbst werden kannst. Mit dem du wachsen kannst.

🌟Liebe kann alles mögliche sein: Zu Familie, Freunden, zu dem was du tust. Aber sie ist vor allem eines: Verletzlichkeit.

🌟Liebe ist, den anderen nicht als Projektionsfläche für die eigenen unerfüllten Bedürfnisse zu benutzen – aber genau deswegen zu fragen, was seine oder ihre sind.

🌟Liebe ist Energie, die stärkt statt zu schwächen und die zusammen mehr wird.

 

Ich habe für mich gemerkt: Es kann ein Segen  sein wenn du so jemanden hattest, der dem schon sehr nahe kam.

Oder fast ein Fluch, denn ich werde mich nie wieder auf weniger einlassen.

Ich habe das meinem Ex-Freund auch gesagt, dass ich nicht weiß ob ich sauer oder dankbar sein soll, dass er die Latte so hoch gehängt hat.

 

Gerade hatte ich eine interessante Diskussion darüber, dass es doch nur unglücklich machen kann so einem Idealbild nachzujagen.

Es sei doch besser, sich mit 80% zufrieden zu geben.

Natürlich kann man das nie 100% erreichen aber der Anspruch und die innere Haltung kann es sein, das anzustreben.

Wenn ich nur einen Teil davon bekomme, ist das schon weit mehr als viele Andere haben. Wo landet man wenn man von vorne herein ganz unten ansetzt?

Wenn man es einmal hatte, kann es passieren, dass der Verlust so schmerzhaft ist, dass man so etwas nie wieder haben will.

Welchen Wert hat Lieb in deinem Leben?

Jeanette

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Ziele erreichen – Dämliche und gute Gründe für Ziele https://jeanettebouffier.de/2019/07/29/ziele-erreichen/ https://jeanettebouffier.de/2019/07/29/ziele-erreichen/#respond Mon, 29 Jul 2019 16:05:41 +0000 https://jeanettebouffier.de/?p=6744 Der Beitrag Ziele erreichen – Dämliche und gute Gründe für Ziele erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

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Wir machen dazu mal einen Test.

 

Was ist dein größtes Ziel, das du erreichen willst?

 

Um dieser Übung willen wählen bitte dein größtes Ziel aus und frage dich, was der Hauptgrund ist, warum du es erreichen willst, was auch immer es ist?

Denke wirklich gründlich über die Frage tief nach und schreibe deine Antwort auf.

 

Fertig?

 

Jetzt lachen wir mal gemeinsam über wirklich bescheuerte Gründe für die Festlegung von Zielen.

Antworten, die garantiert dafür sorgen werden, dass du dich gefrustet, leer und unerfüllt fühlen wirst, sind:

 

  • Ich brauche mehr Geld.
  • Ich muss meine Eltern (oder sonst jemanden) stolz machen.
  • Ich brauche ein größeres Haus.
  • Ich möchte den Menschen zeigen, wie erfolgreich ich bin.
  • Ich wäre gerne berühmt damit die Leute mich bewundern.

 

 

Der gemeinsame Nenner für alle der oben genannten Punkte ist, dass sie extrinsisch motiviert sind.

 

Ziele müssen mit deinen Werten überein stimmen.

 

Mit anderen Worten, sie sind im Großen und Ganzen nicht mit deinen Werten in Einklang, weil sie der Denkweise entstammen, dass äußere Dinge (einschließlich anderer Menschen und ihrer Meinungen) dich glücklich machen werden.

Sie werden es nicht tun, sie werden dich nur als Geisel des Schicksals halten, und dir das Gefühl geben, dass du keine Kontrolle über dein Leben hast.

Lass uns einen genaueren Blick auf jeden einzelnen von ihnen werfen.

 

„Ich brauche mehr Geld“.

 

Ich habe keine Ahnung, ob du wirklich mehr Geld brauchst. Wenn dein Haus mit Hypotheken belastet ist und du deinen Job verloren hast, kann es sein, dass du mehr Geld brauchst.

Es gibt keinen Geldbetrag, der dich glücklich machen würde. Vertraue mir in dieser Sache, denn es gibt einen Berg wissenschaftlicher Daten, die das beweisen.

Immer wieder haben Forscher festgestellt, dass der Zusammenhang zwischen Geld und Glück (sobald deine Grundbedürfnisse etwas mehr als gedeckt sind) bei niedrigeren Einkommensniveaus gering und bei Hochverdienern statistisch bedeutungslos ist.

„Ich muss meine Eltern (oder sonst jemanden) stolz machen.“

Eltern wollen ihre Kinder meist wirklich glücklich sehen. Leider haben sie auch meist keine Ahnung davon.

Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass sie im Großen und Ganzen schlecht darin sind zu wissen, was ihre Kinder langfristig glücklich macht.

Wenn DU nicht weißt, was du beruflich machen willst, bin ich mir verdammt sicher, dass deine Eltern es erst recht nicht wissen.

 

Stelle sicher, dass deine Ziele deine sind, und nur deine.

 

Kinder gehören nicht ihren Eltern. Oder wäre es dir als Elternteil nicht lieber, dass deine Kinder ihrer wahren Leidenschaft folgen und glücklich sind, statt deine ungelebten Träume zu erfüllen?

 

„Ich brauche ein größeres Haus“.

 

Nein, tust du nicht.

Du kannst dir ein größeres Haus wünschen, aber das ist ein ganz anderes Ding als zu denken, dass du eines brauchst. Dass es ein beschissenes Ziel ist ein größere Haus zu brauchen, liegt am Prozess der Anpassung.

Menschen (und du bist einer von denen, also ja, das gilt auch für dich) sind brillant darin, sich an ihre Umstände anzupassen. Deshalb können wir am Polarkreis, am Äquator, im Dschungel, in der Wüste und sogar in Pforzheim leben.

Es ist auch der Grund, warum Menschen, die kein Geld haben, so glücklich sein können wie Harry. Und Millionäre oft so unglücklich sind.

Gratsi-Workbook-Ziele-erreichen

„Ich will den Leuten zeigen, wie erfolgreich ich bin.“

 

 

Und überhaupt, wie viele Menschen sollen deinen Erfolg anerkennen? Ist es nur deine Familie, oder deine Familie und Freunde, oder vielleicht deine Nachbarschaft, die Stadt, in der du lebst oder vielleicht die ganze Welt? Und wie würdest du dein Ziel messen und wissen, wann du es erreicht hast?

 

Erfolg kannst du daran messen, wie glücklich und zufrieden du bist.

 

„Ich wäre gerne berühmt dann würden die Leute mich lieben.“

 

Warum glaubst du, dass sich so viele Prominente der Schönheitschirurgie, Medikamenten und peinlichen Reality-Shows zuwenden, wenn ihr Karrierestern zu fallen beginnt? Und manchmal sogar bevor das passiert?

Reine, nackte Angst ist der Grund.

Aus Angst, nicht angebetet zu werden. Angst, nicht gewollt zu werden. Angst, nicht als attraktiv angesehen zu werden. Angst vor dem Scheitern (was auch immer Scheitern ist). Angst, weiterzumachen. Die Angst vor dem Leben im Allgemeinen.

Willst du so sein? Möchtest du ständig etwas völlig Unerreichbares jagen?

Ein solches Ziel ist nicht nur nicht spezifisch oder messbar (mehr dazu später), es ist auch völlig extrinsisch.

Es hängt ganz davon ab, was andere Leute denken,. Was etwas ist, auf das man bestenfalls sehr wenig Einfluss hat, im schlimmstenfalls Null.

 

Ein Ziel, das außerhalb deiner Kontrolle liegt und von anderen bestimmt wird, ist nicht nur ein Rezept für Elend, sondern es ist nicht einmal ein echtes Ziel.

 

Berühmtheit um des Ruhmes willen zu erlangen, ist wahrscheinlich der lächerlichste und falscheste Wunsch auf dem Planeten.

Wenn du dich ein wenig deprimiert fühlst, weil du wirklich, wirklich berühmt sein willst, frag dich, was die Gründe für diesen Wunsch sind.

Was wird dir dieser Ruhm geben, dass du nicht schon hast? Denn ein Wunsch nach Ruhm geht oft von einem niedrigen Selbstwertgefühl aus, bei dem der Betreffende denkt, dass Ruhm ihn als Menschen bestätigen wird.

 

Sorry für die schlechten Nachrichten. Also höre auf dir die Villa von Richard Branson im Internet anzugucken, du hast hier Aufgaben vor dir.

 

Wie-erreiche-ich-meine-Ziele-

Gute Gründe für die Festlegung von Zielen.

 

Jetzt, da wir den Mist aus dem Weg haben und ich aufhören kann klug zu scheißen, schauen wir uns Ziele an, die dir erlauben, tatsächlich den Prozess zu genießen, anstatt dich die ganze Zeit auf das Endergebnis zu konzentrieren und dein halbes Leben zu verpassen.

 

  • Ich möchte ein Vermächtnis hinterlassen.
  • Ich möchte, dass die Welt ein besserer Ort für mich ist, nachdem ich hier war.
  • Ich möchte ein gutes Beispiel für meine Kinder sein.
  • Ich möchte meinen 9 bis 5 Job aufgeben können, um mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen.
  • Ich möchte mich an meinen eigenen Kernwerten orientieren.

 

Der Unterschied zwischen der ersten Liste und der zweiten ist, dass die erste Liste, wie wir bereits besprochen haben, extrinsische Motivation verwendet und die zweite Liste intrinsische Motivation beinhaltet.

 

Letzteres ist in Bezug auf die Zielsetzung vieeel cooler, denn es geht darum Win/Win Situationen mit anderen Menschen zu schaffen.

 

Jetzt kannst du gerne denken, dass dir andere am Pobbes vorbeigehen und du einfach nur mehr Kohle haben willst. mach hin. Aber heul dann nicht, wenn du mit einem Gefühl der Leere ins Grab fällst.

 

Ich verrate dir mal was. Mit Coaching wird man selten wirklich reich.

Zumindest, wenn man sich an menschenfreundliche Werte hält und authentisch bleiben will.
Ein Online Business aufzubauen und am Laufen zu halten, ist ein gefräßiges Maul, das nie statt ist.

Warum ich es trotzdem mache?

Weil ich mal sehr unglücklich war und ich jetzt so viel Wissen gesammelt habe, das ich weiter geben möchte, damit es anderen schneller besser geht.

Ich coache auch Wildfremde und schubse sie auf einen neuen Weg.

Mache ich das aus altruistischen Gründen. Sicher nicht. Es macht mich glücklich, jemand anderen glücklicher zu machen und zu Erkenntnissen zu verhelfen, damit er oder sie ein erfüllteres Leben lebt. Nenne mich naiv – aber das beeinflusst eine ganze Gesellschaft und am Ende den Zustand des Planeten.

Unglück und Frust genauso an, wie Lebensfreude und eine positive Haltung. Was braucht unsere Welt mehr?

(Altruismus gibt’s übr. meiner Ansicht nach nicht – wir befriedigen immer ein Bedürfnis).

 

Der Butterfly Effect (der wissenschaftlich belegt wurde) besagt, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings auf der anderen Seite der Welt einen Taifun auslösen kann.

Was ist dein Flügelschlag?

 

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DEIN LEBEN. DEINE REGELN.

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Wie finde ich meine Berufung? Die Frage stellen sich viele Leute. Du auch?
Das macht aber wenig Sinn.

 

 Als ich kurz nach Weihnachten die Entscheidung getroffen hatte, dass ich eine Kurskorrektur machen muss – weil mir die Worte Freiheit und Abenteuer an allen Ecken und Enden begegneten und irgendetwas in meinem Inneren mich in eine neue Richtung zog – sprach ich mit einer Freundin darüber.

Ihre Reaktion: „ Puh, Jeanette, was du schon alles angefangen hast. Du musst dich mal festlegen.“

Ich kann es ihr nicht übel nehmen. Von außen mag das wohl so ausgesehen haben, dass ich viel Neues angefangen hatte. I

In Deutschland macht man Angefangenes fertig. Punkt.

Die verschwendete Lebenszeit, in einem verhassten Job zu stecken, rechnet niemand dagegen.

 

Das hat meine Freundin nicht so gesagt, es ist aber Tradition in unserem Land. Man hört das z. B. immer, heraus wenn Eltern verschämt berichten, der Sprössling habe das Studium abgebrochen. Und das dann genau so weiter erzählt wird: „Deren Kind hat das Studium abgebrochen…“ (mit einem Tonfall und Raunen, als sei das Kind Triebtäter geworden).

Ich denke  im Stillen immer nur „Gott sei Dank, da hat er/sie es schnell gemerkt, statt sich das halbe Leben in einem verhassten Job herumzuquälen.

Denn was jeder sieht, ist die „verschwendete“ Zeit des Studiums bis zu dem Punkt.

Woher weiß ich, was ich wirklich will?

 

Du weißt nicht, wie etwas ist, wenn du es vorher nicht ausprobierst. Wie willst du da deine „Berufung“ finden? Ich habe seit meinen Ausbildungen zum Systemischen Coach, Business Coach, Achtsamkeits-, MindBody- und Meditationstrainer nichts komplett Neues angefangen.

Es hat sich durch gesammeltes Wissen, Ausprobieren und gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse heraus kristallisiert, wo genau mein Weg, mein „Sweet Spot“ ist. Dazu später mehr.

Berufung und Lebensaufgabe sind so große Worte, dass sie schon abschrecken.

 

Nebenbei sind sie dermaßen ausgelutscht, dass man Gefahr läuft, drauf auszurutschen und sich das Genick zu brechen.

Probierst du genug aus?

 

Tatsächlich fand all mein Ausprobieren unter einem „Leitmotiv“ statt. Das auf Selbsterkenntnis beruhte, zu der ich in meinen Ausbildungen gekommen war (ja, den Weg kann man drastisch abkürzen :).

Das ist wie ein Maßanzug, der immer wieder ein wenig korrigiert, anprobiert und auf Passform geprüft wird, bis er sitzt. Den großen Sprung drastisch etwas zu verändern hatte ich ja schon vor Jahren gemacht.

Wenn du dich in einem neuen Feld selbständig machst, mögen andere den Weg vor dir gegangen sein aber da sie ihn niemals so gehen wie DU, gibt es auch keinen ausgetretenen Pfad, dem du folgen kannst. Und auch nicht solltest.

Den eigenen Weg zu gehen ist letztlich dein Alleinstellungsmerkmal. Das trauen sich viele aber nicht, was mit der Trägheit unseres Gehirns – es mag keine Veränderung – und unsere Persönlichkeitsentwicklung in der Kindheit zu tun hat.

Für mich selbst fühlte es sich an wie ein Trichter, der immer enger wurde und mich zur Essenz dessen brachte, was ich WIRKLICH aus tiefstem Herzen tun will. Ich wäre schneller dort angekommen, hätte ich mich und meine Leitmotive im Leben schon früher besser gekannt. (Aber meine Kurse gab es da noch nicht ;).

Wie komme ich weiter im Leben?

 

Wichtig ist, dass du Entscheidungen triffst. (Hier eine Übung, wie du sie leichter treffen kannst) Es ist erwiesen, dass erfolgreiche Menschen, viele und schnelle Entscheidungen treffen.

Die sind nicht immer richtig aber zusammen genommen kommen sie so schneller voran, als Menschen, die zögern, die erst alle Informationen haben wollen (die hast du NIE) und lange zögern.

Mir fiel das Früher auch schwer. Ich war manchmal wie gelähmt und dachte „Oh Gott, wenn ich jetzt die FALSCHE Entscheidung treffe…dann geht‘s aber in den Abgrund.“

Bis mir irgendwann klar wurde, dass wir permanent vor großen und kleinen Entscheidungen stehen und wir nie einem gerade Weg folgen. Und wer weiß, ob dich die getroffene Entscheidung nicht davor bewahrt hat, zwar in Nullkommanix erfolgreich zu sein aber dafür an einem sonnigen Tag von einem Dachziegel erschlagen worden zu sein.

Es kann hart sein die Richtung im Leben zu wechseln.

 

Es erfordert sehr viel Selbstkenntnis, denn oft wirst du dir selbst dein einziger Halt sein.

Selbsterkenntnis zieht nach sich, dass man plötzlich weiß was man will.

Das wiederum zieht fast automatisch die Motivation und den Mut nach sich, das auch anzufangen. Und das wiederum, dass man das Durchhaltevermögen hat, auch harte Zeiten durchzustehen.

Weil man liebt was man tut und daran glaubt.

Den-richtigen-Job-finden

Wie erlange ich Selbsterkenntnis?

 

Durch möglichst große Ehrlichkeit dir selbst gegenüber. Zu wissen, was dich unterbewusst steuert, wo deine Stärken und Schwächen liegen. Das ist alleine nur begrenzt zu bewerkstelligen.

Aus zwei Gründen:

1) Es gibt Bereiche von uns, die nur wir wahrnehmen, welche die wir und andere wahrnehmen, welche, die nur andere wahrnehmen. Und Bereiche, die uns und anderen verborgen bleiben. (Dazu gibt es ein Modell, das Johari Fenster).

2) Unser Ego bleibt gerne intakt. Es schaut nicht gerne auf die Stellen, die unserem Selbstwert erst einmal Risse zufügen können. Das ist aber nötig um echten Selbstwert aufzubauen. Der resultiert aus der kompletten Akzeptanz unserer Person.

Warum muss ich mich rechtfertigen?

 

Ich war tatsächlich aus alter Gewohnheit nahe dran, mich vor meiner Freundin zu rechtfertigen. Häufige Formulierungen, die eine Rechtfertigung einleiten, sind:

„Es wurde so von mir verlangt …“

„Ich konnte nicht anders …“

„Weil …“

„Ja, aber …“

Wer sich für sein Denken, Fühlen oder Handeln rechtfertigt, steht nicht dazu und macht sich selbst kleiner.

 

Sich nicht zu rechtfertigen bedeutet also auch, zu seinem Denken, Fühlen und Handeln zu stehen und letztlich, zu sich selbst zu stehen. Aber das kann ich nur, wenn ich ziemlich unerschütterlich weiß, wer ich bin und was ich will.

Neuer Job aber nicht glücklich?

 

Kein Job ist perfekt. Weder wenn du angestellt bist, noch wenn du selbständig bist. Je mehr du aber liebst was du tust, desto bereitwilliger machst du auch den beschxxxs Teil.

Eltern mit Kindern oder Leute mit Hundewelpen wissen wovon ich rede, wenn sie Windeln wechseln oder Pipi aufwischen.

Berufung ist ein großes Wort, das Angst machen kann.

 

Wo man deswegen gar nicht erst hingucken will, weil es so unerreichbar erscheint. Man kann aber zunächst mal mit dem anfangen, was Spaß macht und wofür man sich begeistert. Stellst du dir die Frage:

Welcher Beruf passt zu mir?

 

Ist die Antwort vielleicht: Viele? Und dazu musst du nicht die Berufung finden.

In anderen Ländern ist es völlig normal im Leben völlig unterschiedliche Karrieren einzuschlagen. In Australien haben Menschen im Schnitt sieben unterschiedliche Jobs im Leben.

Das weicht zwar in Deutschland auch seit Längerem auf. Aber der Wunsch nach dem „einen, sicheren Job fürs Leben“ scheint bei Vielen in den Köpfen noch rum zu spuken.

Und der ist – nicht zuletzt durch die Digitalisierung und Globalisierung – völlig unrealistisch geworden. Es kommt aber auch vor, dass Menschen, die häufig Job oder Karriere wechseln, nicht zufrieden damit sind.

Das kann daran liegen, dass sie ihren „Sweet Spot“ noch nicht gefunden haben. Und dass sie in einem Werte Konflikt stecken natürlich. Bewusste Werte sind enorm wichtig um die eigenen Berufung b. z. w den Sweet Sport zu finden. Kannst du aus 350 deine Top drei oder sogar zwei nennen? Nein? Dann lade dir die Werte Übung herunter.

Was ist der Sweet Spot?

 

Wikipedia definiert den Sweet Spot so:

eine Art effektive Zone. Wenn sich etwas im Sweet Spot befindet, hat es bzw. erhält es die optimale Wirkung. Die Bezeichnung kommt aus dem Englischen und bedeutet „süßer Punkt“.

Für mich ist das der Schnittpunkt, an dem deine Erfahrungen, deine Talente und Stärken mit deiner Persönlichkeit zusammentreffen. Wo du mit all dem, was dich ausmacht, in der Welt das meisten bewegen und beeinflussen kannst. Es ist der Kern deiner Kreativität und deiner Motivation.

Daraus ergibt sich, was du liebst und was dir leicht fällt. Wofür du bereit bist hart zu arbeiten ohne es wirklich als solche zu empfinden und die du auch im besten Fall unbezahlt machen würdest.

Aus dem, was dir Spaß macht, kann Vieles entstehen. Was dir Spaß macht, kann man klein anfangen, darin kann man sich ausprobieren und experimentieren, gucken, wie es sich anfühlt.

Ohne den beängstigenden riesigen Sprung, gleich alle Sicherheit aufzugeben.

Ich hoffe ich konnte dir vermitteln, warum es mehr Sinn macht deinen Sweet Sport zu suchen. Du kannst als aufhören mit dem Druck erzeugenden Mantra „Ich muss meine Berufung finden“.

 

Wie starte ich einen Neuanfang?

 

Klein, Schritt für Schritt und mit Geduld, ist die kurze Antwort.

Ist es vielleicht wirklich Zeit für einen Neuanfang, weil du deinen Sweet Spot noch nicht gefunden hast?

Dein Leben. Deine Regeln 🙂

Jeanette

 

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Der Beitrag Wie finde ich meine Berufung? Falsche Frage! erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

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