Jeanette Bouffier https://jeanettebouffier.de Ich helfe Menschen Ihre persönliche Freiheit zu finden, ihr Abenteuer zu leben und ihr Ding zu machen.. Wed, 04 Dec 2019 20:48:25 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.4 Wie bekomme ich vom Leben was ich will? Ein Yeti namens „man“. https://jeanettebouffier.de/2019/12/03/wie-bekomme-ich-vom-leben-was-ich-will/ https://jeanettebouffier.de/2019/12/03/wie-bekomme-ich-vom-leben-was-ich-will/#respond Tue, 03 Dec 2019 16:27:04 +0000 https://jeanettebouffier.de/?p=7707 Der Beitrag Wie bekomme ich vom Leben was ich will? Ein Yeti namens „man“. erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

]]>

Wer will im Leben nicht bekommen, was er oder sie will?

Ich persönlich würde gerne mal den Yeti sehen.

Ich liebe Geheimnisse. Wie eben das vom Yeti – ein riesiger Affenmensch der angeblich in den höchsten Schneegebieten des Himalaya-Gebirges lebt.

Die ursprünglichen Bewohner des Himalaya, die Sherpa, halten den Yeti für ein Dämonenwesen. Sie denken, dass er sich nur Menschen zeigt, die an Geister glauben.

Alle reden über ihn aber niemand hat ihn je gesehen.

Und genau so ein Geist ist ‚man‘.

 

Alle reden über ‚man‘ aber keiner hat ihn oder sie je zu Gesicht bekommen.

 

Ist es ein Mann, dem man ein „n“ geklaut hat.

Mann weiß es nicht.

„Man“ begegnet mir in Coaching Sitzungen trotzdem oft.

 

Meine Klienten kommen zu mir damit sie endlich vom Leben bekommen, was sie wollen.

Und dann sagen sie solche Sachen wie:

Da weiß ‚man‘ dann nicht was man tun soll. ‚Man‘ würde das natürlich gerne ändern, aber…
„Da müsste ‚man‘ mal was machen … man solle… natürlich weiß man, dass …“

 

Oftmals verwenden wir das Wort „man“ statt „ich“, wenn wir über eigene Erfahrungen sprechen.

 

Psychologen (wahrscheinlich mal wieder amerikanische) haben untersucht, wieso wir das tun.

„Man müsste hier mal sauber machen.“ Das ist der Satz, der Frauen in einer Beziehung in Rage bringt.

„Das müsste man ändern“, der Satz, der einem als Business Coach in Unternehmen sagt, dass sich garantiert nichts ändern wird.

„Das macht man eben so“, damit schmettert man alles was anders oder neu ist ab.

In manchen Situationen bevorzugen wir unpersönliche Wörter wie man statt ich. Zwei davon konnten die Wissenschaftler in einer Studie identifizieren:

  • um zu verallgemeinern
  • um uns von negativen Erlebnissen zu distanzieren

 

Verallgemeinerungen verwenden die Zombies gerne, über die ich in einem meiner letzten Artikel geschrieben habe.
( Ja, ich hab´s gerade mit misteriösen Wesen – muss an der Jahreszeit liegen).

 

„Das kann man nicht machen. Man wird dich nicht lassen. Man muss es tun. Man möchte es, aber…..“

AUF TWITTER TEILEN

So bekommst du was du vom Leben haben willst. @jeanbouffier

JETZT TEILEN

 

Wie willst du vom Leben bekommen, was du willst, wenn du nicht die Verantwortung dafür übernimmst?

 

Wir nehmen das unpersönliche Du in der Kommunikation, wenn wir über negative Dinge sprechen, die sehr persönlich sind um emotionale Distanz dazu zu schaffen.

Wir versuchen damit einem negativen persönlichen Erlebnis eine Bedeutung zu geben – dass wir etwas gelernt haben. Und uns zu sagen, dass die auch etwas Gutes hat, nach dem Motto „Das ist eine schlimme Sache, aber das ist generell nun mal so.“

Worte sind wichtig. Die Worte, die wir verwenden, beeinflussen unsere Denkweise, verändern sogar unser Gehirn und spiegeln definitiv unsere inneren Einstellungen und Überzeugungen wider.

 

Alles was in unserem Leben passiert, alles was wir uns vom Leben „bestellen“ war vorher ein Gedanke, ein Wort.

 

Das Wort „man“ benutzen wir in der privaten oder beruflichen Kommunikation oft um Verantwortung abzulehnen.

Verantwortungsvoll zu kommunizieren, bedeutet mit Worten und Sätzen, die Verantwortung für unsere Handlungen, Gedanken und Erfahrungen übernehmen.

Es bedeutet, eine Sprache zu verwenden, die es den Menschen ermöglicht, „zu sagen, was sie meinen und was sie sagen.

Es reicht nicht die „richtigen Worte“ zu verwenden, also sich auf die Semantik zu fixieren, ohne die Gründe für den Gebrauch des Wortes zu verstehen.

Trotzdem macht es schon einen gewaltigen Unterschied deinen Worten Aufmerksamkeit zu schenken, damit sie Auswirkung auf Denken und Handeln haben.

 

Und damit auf das, was wir im Leben erreichen.

 

Auch wenn diese Wirkung durch ein Verständnis der Bedeutung hinter den Worten natürlich verstärkt wird.

Jedes Mal, wenn du die Ich-Sprache anwendest, drückst du dich selbst aus und entwickelst deine Persönlichkeit.

 

In unserem Sprachgebrauch können wir die Verantwortung für unser Leben leugnen oder übernehmen.

 

Und eine Position der Ohnmacht oder Selbststeuerung von Moment zu Moment verstärken….

Die Sprache der Verantwortung konzentriert sich darauf, die Verantwortung für deine Gefühle und Handlungen zu übernehmen, direkt zu sprechen und eine aktive, persönliche Sprache zu verwenden.

 

Tipps für bessere Kommunikation – privat oder beruflich.

 

Verwende “ Ich-Aussagen „.

Die Idee der „Ich-Aussagen“ besteht aus zwei Teilen: dem Verwenden von Gefühlsaussagen und dem Sprechen für sich selbst.

Gefühlsaussagen sind die „Ich fühle mich…“ Aussagen.

M. Rosenberg – Autor des tollen Buches: Gewaltfreie Kommunikation spricht viel darüber, Verantwortung für seine Gefühle und Handlungen zu übernehmen.

Die Absicht hinter Gefühlsaussagen ist es, deine Emotion darzulegen und Verantwortung dafür zu übernehmen – und zu sagen: „Ich fühle mich wütend“ statt „Du machst mich wütend“, oder „Ich fühle mich traurig“ statt „Das ist traurig“.

Konzentriere dich auf deine direkte Erfahrung – die Emotion oder Empfindung – und sprich nicht über deine Interpretation eines Ereignisses.

Für sich selbst zu sprechen bedeutet, direkt zu sein und aus eigener Erfahrung zu sprechen („Ich denke, Kunst ist wichtig“), anstatt indirekter zu sein, für andere zu sprechen oder eine mehrdeutige Gruppenentität zu benutzen, um deinen Standpunkt zu unterstützen („Wir denken, dass Kunst wichtig ist“ oder „Viele Leute denken, dass Kunst wichtig ist“).

 

„Man“ kann der Wald sein, in dem sich der Baum versteckt.

wie ich mein leben verändern kann

Da findet das Leben das du haben willst dich aber nicht.

 

Ändere „Ich kann nicht“ in „Ich werde nicht“.

Bei „Ich kann nicht“ bist du Opfer. Bei „Ich will nicht“ Herr deines Lebens.

 

Versuche mal, in den folgenden Sätzen „kann nicht“ durch „will nicht“ zu ersetzen.

– Ich kann nicht so direkt sein, das wird ihn wütend machen.

– Ich kann nicht nein zu ihr sagen, es sei denn, ich habe eine gute Ausrede.

– Ich kann nicht zur Veranstaltung gehen, es sei denn, mein Partner sagt, dass es okay ist.

 

Warum erwartest du vom Leben zu bekommen was du willst, wenn du keine Verantwortung für das übernimmst WAS du STATTDESSEN willst?

 

Es gibt viele ähnliche Phrasen nach dem gleichen Prinzip:

 

– „Müssen“ vs. „Entscheiden“.

– „Nicht erlaubt“ vs. „Ich will nicht mit den Konsequenzen umgehen“.

– „Sie werden mich nicht lassen“ vs. „Ich priorisiere ihre Wünsche über meine“.

 

Ersetze „Aber“ durch „Und“ – oder verwende es überhaupt nicht.

 

„Ich verstehe, was du meinst, wenn du sagst, dass es Weiß und Gold ist, aber das Kleid ist eigentlich schwarz und blau.

Wenn du „aber“ verwendest ist das in dem Fall abweisend.

Entweder ersetzt du das „aber“ durch ein „und“. Oder du hast richtig Rückgrat und stehst zu deiner Meinung. „Ich denke, du liegst falsch; es ist Schwarz und Blau“, anstatt zu versuchen, die Meinungsverschiedenheit zu verschleiern.

 

Ist „Es“ ein Ersatz für „Du“ oder „Ich“?

 

Es kann eine Ausweichtaktik sein.

Zum Beispiel: „Es tut weh.“ Klingt oder fühlt es sich anders an, wenn du stattdessen „Ich habe Schmerzen“ sagst?

– „Es fühlt sich seltsam an“ im Vergleich zu „Ich fühle mich seltsam“.

– „Es sieht nicht nach einer guten Idee aus“ im Gegensatz zu „Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist.“

– „Es ist interessant“ versus „Ich fand das interessant.“

 

Eliminiere „Sollte“.

„Ich sollte das wirklich tun.“ „Ich sollte das nicht essen.“

„Sollte“ zu verwenden bedeutet die Realität zu vermeiden, anstatt sie zu akzeptieren.

„Sollte“ ändert nichts und motiviert nicht einmal zu Veränderungen.

Was passiert, wenn ich das Wort vermeide und stattdessen die Realität akzeptiere und meine Entscheidungen mit Akzeptanz und Neugierde untersuche?

 

Ich vermute du wirst eher vom Leben das bekommen was du willst, als vorher.

 

Erwarte nicht, dass jemand deine Gedanken liest.

Eine weitere Taktik zur Vermeidung von Verantwortung ist die Abgabe indirekter Erklärungen oder schräger Forderungen.

 

– „Ich habe bemerkt, dass sich das Geschirr stapelt“ statt „Bitte spüle es ab.“

– „Du bist zu spät“, gesprochen in einem mürrischen Tonfall, statt „Ich bin enttäuscht wenn du zu spät kommst, weil ich wenig Zeit habe und mit dir das Projekt besprechen will.“

 

Je klarer wir darüber sind, was wir wollen, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir es im Leben bekommen.

 

 

Wie du dein Leben änderst und bekommst was du willst.

 

 

1. Finde heraus was dich steuert, also alte Muster, Glaubenssätze und Identitäten, damit du bewusste Entscheidungen für dein Leben treffen kannst. Dazu kannst du dir meine Videos ansehen:

Warum passiert mir immer wieder das Gleiche (Video).

Veränderung – warum sie dir so schwer fällt und wie du sie schaffen kannst (VIDEO)

 

2. Übernimm Verantwortung für deine Gefühle, Gedanken und Wünsche. Mit Sprache bringst du Gedanken zum Ausdruck (auch wenn sie nur in deinem Kopf bleibt) und manifestierst Dinge im Außen.

 

3. Finde heraus welcher Mensch du sein willst. Deine Werte sind dafür der Kompass.

4. Finde deine Werte heraus und richte dein Leben nach ihnen aus.

Es geht darum Verantwortung für deine Entscheidungen, Gefühle und Handlungen zu übernehmen und diese nicht an externe Umstände oder Personen weiterzugeben. Die Herausforderung besteht natürlich darin, herauszufinden, was du wirklich willst.

Das Nachdenken über die Sprache, die wir benutzen, ist eine starke Selbstbeobachtung an sich.

 

Das kann sehr verletzlich machen. Du versteckst dich nicht, wenn du direkt sprichst:

Du drückst Bedürfnisse, Wünsche, Gefühle und Überzeugungen aus. Du lässt zu, dass du von anderen gesehen wirst, anstatt dich anzupassen. Du setzt dich damit vielleicht der Ablehnung oder Kritik aus – nicht deine Fassade, die emotional sicherer ist, sondern dein authentisches Selbst.

Was viel beängstigender und riskanter ist.

Die Verwendung der Sprache der Verantwortung bedeutet, verwundbar zu sein.

Gleichzeitig bekommst du damit aber die Möglichkeit so angenommen zu werden wie du bist und nicht, wie du vorgibst zu sein.

 

Das ist Mut. Vom Leben zu fordern, was du haben willst, weil du die Verantwortung dafür übernimmst es auch zu bekommen.

Ein-Yeti-verhindert-dass-du-im-Leben-bekommst-was-du-willst

Forscher glauben übrigens – nach dem sie Genproben von angeblichen Yeti Funden genommen haben – dass es ein Bär ist.

Ein Bär.

Der Yeti.

Ich bitte dich…

 

Inspiration für dich – das lese, höre oder schaue ich zum Thema

 

Die Humor-Strategie – Auf verblüffende Art Konflikte lösen.

 

Das könnte dich auch interessieren.

 

Spürst du den Wunsch dein Leben zu verändern?

Ziele erreichen – Dämliche und gute Gründe für Ziele

Wie finde ich meine Berufung? Falsche Frage!

 


Dir hat der Artikel: Wie bekomme ich vom Leben was ich will? gefallen?

Dann freue ich mich wenn du ihn mit Freunden teilst, denen er auch helfen könnte.

Trage dich in meinen Newsletter ein, damit du kein Angebot verpasst!

Dann tragen ein Mal pro Woche kleine, speziell ausgebildete Minions, tolle Angebote und Artikel zu dir ins Postfach.

Vor allem zum Thema, wie du mutigere Entscheidungen triffst. Und vor allem die richtigen!
Du kannst dich da mit einem Klick wieder austragen. Das ist aber dann viel Arbeit für die Minions alles wieder zurück zu schleppen, wenn du also ein Herz hast, tue es nicht. Die Minions und ich freuen uns!

Ich hasse Spam genauso wie du, daher habe ich Daten schon immer gut geschützt. Durch die neue DSGVO ist das noch verschärft worden.

In der Datenschutzerklärung siehst du, wo und wie Daten erhoben werden. Ich verzichte freiwillig darauf Daten zu erheben, die nicht absolut notwendig sind, um dir meine Inhalte zukommen zu lassen. Wenn du noch Fragen dazu hast, schreibe mir gerne.

PIN-Mutiger-werden
Kurs Foto: Frau auf Schaukel: Unsplash – Artem-Bali

Der Beitrag Wie bekomme ich vom Leben was ich will? Ein Yeti namens „man“. erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

]]>
https://jeanettebouffier.de/2019/12/03/wie-bekomme-ich-vom-leben-was-ich-will/feed/ 0
Wie (Büro) Zombies deine Entscheidungen treffen. https://jeanettebouffier.de/2019/11/12/entscheidungen-treffen/ https://jeanettebouffier.de/2019/11/12/entscheidungen-treffen/#respond Tue, 12 Nov 2019 22:00:44 +0000 https://jeanettebouffier.de/?p=7486 Der Beitrag Wie (Büro) Zombies deine Entscheidungen treffen. erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

]]>

Im Leben müssen wir oft schwierige Entscheidungen treffen.

So ging es einer meiner Klientinnen.

„Da laufen lebende Tote durch die Gänge, ich will so nicht enden.“

Ich hatte meine Klientin gefragt, wer versucht ihr auszureden auf Weltreise zu gehen und statt dessen Beamtin zu bleiben.

Und welchen Preis sie dafür zahlen wird.

Das war ihre Antwort.

Mit den lebenden Toten meinte sie ihre Kollegen.

 

In diesem Artikel geh ich auch diese Fragen ein:

 

Warum schaffe ich es nicht mutige Entscheidungen zu treffen?

Warum lasse ich mich bei meine Entscheidungen beeinflussen?

Wie kann ich schwierige Entscheidung treffen – trotz Widerstand von außen?

 

 

Sie musste eine Entscheidung treffen und konnte es nicht alleine.

 

Daher kam sie zu mir.

Vor einigen Wochen kehrte sie von ihrer 1,5 Jahre dauernden Weltreise zurück, die sie um den ganzen Planeten führte.

Ihre Antwort gab damals den Ausschlag, den Sprung zu wagen.

Während ihrer Reise schickte sie mir Berichte und Fotos. Ich gebe zu ich war grün vor Neid und wäre am liebsten schon wieder selbst losgezogen, denn es war klar: es war die beste Entscheidung ihres Lebens gewesen.

 

Sie kam damals zu mir, weil sie einen Artikel im Wiesbadener Kurier über mich gelesen hatte:

Jeanette Bouffier aus Wiesbaden findet in Australien Freiheit und Sinn und schreibt heute ein Buch

Mutige-Lebensentscheidungen-treffen

Sie erkannte wohl eine verwandte Seele.

Aber zurück zu den lebenden Toten.

Als Beamtin war sie von vielen solcher Menschen umgeben.

Die keine Ziele hatten außer den Staus Quo zu erhalten.

Da draußen sind Heerscharen von ihnen, die wollen, dass alles so bleibt wie es ist.

Die Veränderung und Entwicklung und Innovation hassen und neue Ideen und Imagination als Bedrohung ihrer Sicherheit und Bequemlichkeit fürchten.

Deren größter Herausforderung es ist auch einen Rasenmäher kaufen, wenn der Nachbar einen neuen hat.

Sie lieben Routinen und das „das haben wir schon immer so gemacht“.

Sie fokussieren auf das Negative statt auf die Möglichkeiten und finden immer etwas zu nörgeln.

 

„Die Idee mag ja die die Zukunft der Firma für die nächsten 10 Jahre gesichert haben aber da fehlt ein Punkt hinter dem Satz auf Seite drei in der Präsentation.“

Sie verabscheuen Risiko und lieben es die Dinge richtig zu machen, statt die richtigen Dinge zu tun.

Meine Klientin dagegen drohte in der Sicherheit in der kaum noch Entwicklung möglich ist, zu ersticken.

 

Aber die Zombies hatten auf ihre fehlende Entschlusskraft enormen Einfluss.

 

Jeder soll sein Leben so leben, wie er will. Auch die Zombies – ich nenne sie auch die grauen Menschen (du kennst doch sicher „Momo“ von Michael Ende oder?), wenn sie mit ihrem Leben glücklich sind.

Was viele nicht sind. Das hat oft tiefsitzende Gründe aber darum geht´s ja gerade nicht.

Ich rede hier auch nicht von Menschen, die einfach ein andere Persönlichkeitstyp sind als du.

Vielleicht ruhiger und beständiger und sich lieber in Details fuchsen. Die sind genauso wichtig wie die, die das große Ganze sehen und Dinge vorantreiben. Das bringt Balance.

 

Bloß keine mutige Entscheidung treffen.

 

Nein, ich rede von Menschen, die wollen, dass jemand wie meine Klientin – Menschen die abenteuerlustig sind, die Grenzen testen wollen, die Abwechslung brauchen und sich entwicklen wollen – genauso bleibt wie sie.

Vielleicht wollen sie auch dass DU so bleibst?

Dass du es nicht wagst die Entscheidung zu treffen auf Weltreise zu gehen? Den Traumberuf zu suchen? Dich endlich selbständig zu machen?

Und weißt du warum das so ist? Du machst ihnen Angst. Denn was ist, wenn du Erfolg hast? Dann stellst du ihren Glauben und ihr Lebenskonzept in Frage, du führst ihre Ängste ad absurdum.

 

Mutige Lebensentscheidungen liegen außerhalb der Komfortzone

 

Wenn du es wagen willst aus deiner Komfortzone zu gehen, versuchen sie dich klein zu halten, weil dein Vorhaben vor allem außerhalb IHRER Komfortzone liegt.

Im Fall meiner Klientin runzelten ihre Kollegen–  aber auch graue Menschen in ihrer Familie oder Bekanntenkreis –  dann die Stirn und sagten Dinge wie:

„Was du musst ja verrückt sein. Du bist als Beamtin doch total abgesichert.

Du kannst doch nicht so dumm sein das aufzugeben.

Was, wenn du wiederkommst und keinen Job mehr findest.“

(FALLS du wiederkommst, denn da draußen lauern alle möglichen Gefahren …also nicht dass wir jemals über Malle rausgekommen wären aber der Bekannte einer Freundin meiner Tante hat erzählt dass der Neffe einer Kollegin der Frau des Briefträgers in Zentralafrika von einem Stamm Menschenfresser verspeist wurde. Das stand auch in der „Bild“ du die schreibt ja bekanntlich die Wahrheit. So!)

Wie-treffe-ich-eine-wichtige-Entscheidung-

Die Bürokraten begreifen nicht dass ihre Sicherheit ein goldener Käfig für andere ist.

 

In dem deren Lebensfreude, Forschergeist, Neugierde und Experimentierfreude langsam krepiert.

Dazu musst du nicht in ein Amt gucken.

Schau dir deutsche Großkonzerne an. Da gibt’s genaue Rahmen, Regeln und Verhaltenskodexe um nach oben zu kommen.

Also sagen die Paragraphenreiter: „Warum willst du was verändern?

Du hast es doch so gut (du undankbare Bitch wirst noch an uns denken, wenn du gescheitert bist mit deinen spinnerten Ideen und mit zwei Flaschen Rotwein unter der Brücke geendet bist).

 

Wie trifft man Entscheidungen in Deutschland?

 

Nur mit Diplom versteht sich.

Es wird gerne gefragt: „Bist du darin Experte/hast du ein Diplom/einen offiziellen Stempel auf dem Hintern, 40 Jahre Erfahrung (wenn du 26 bist) um das zu wagen?“

Und mit diesen Horrorszenarien halten sie dann allzu oft mutige Menschen, die ausbrechen wollen aus dem ewigen Einerlei davon ab ihren Traum zu verfolgen.

 

Wer Entscheidungen trifft – und mal scheitert – kommt trotzdem weiter.

 

Denn die grauen Menschen bedenken eines nicht.

Dass Menschen wie meine Klientin vielleicht einmal scheitern.

Sich aber meist auch sehr schnell davon erholen und mit einer neuen Idee, in einer anderen Richtung weiter machen.

Etwas, was die grauen Menschen selbst nicht könnten, weil sie diese Fähigkeiten nicht besitzen.

 

Wie treffe ich mutige Lebensentscheidungen?

 

Ihrer Ansicht nach ma besten gar nicht,

Daher brüllen sie dich nieder um ihre eigenen Angst zu verstecken.

Und das funktioniert oft prima, denn mutige Menschen die den Status Quo in Frage stellen, die mehr wollen, mehr Sinn. Mehr Freiheit, mehr Abenteuer, einen Job den sie wirklich lieben, in dem sie ihre wahren Talente ausleben können, handeln nicht weil sie keine Angst haben.

Sondern TROTZDEM sie Angst haben. Wenn sie. es schaffen, nicht auf die grauen Menschen zu hören.

Aber je mehr jemand natürlich Angst schürt, desto schwere ist es trotzdem.

JEDER fragt sich was passiert wenn es schiefgeht, wenn man doch nicht gut genug ist.

JEDER kennt den Satz: „Vielleicht bin ich nicht gut genug.“

Sich dagegen zu stemmen kostet viel Kraft. Meine Klientin musste sich all diesen beängstigenden Fragen stellen.

Und falls du dich wunderst: ja, Ich auch (und immer wieder).

Der Punkt ist aber: Wenn du deiner Angst ins Gesicht siehst, akzeptierst dass sie da ist und ihr Raum gibst.

Dann bist du schon nicht mehr Teil der Zombie e. V..

Denn genau das, tun sie nicht. Sie ignorieren ihre Angst, ihre Gefühle, unterdrücken ihre wahren Wünsche.

Sie fragen nicht, was die Angst ihnen sagen will.

Und wollen, dass du es auch so machst.

Weil sie nicht an sich glauben.

Und sie wollen, dass es dir genauso geht.

Wer sich klein fühlt, macht andere klein.

Wer selbst keine Vision und Leidenschaft hat, erklärt die Träumer zu naiven Spinnern, „die mal realistisch“ bleiben sollen.

Sie haben panische Angst davor sich verletzlich zu machen, weil sie nicht begreifen, dass alles, was es wirklich wert ist zu bekommen, von der Fähigkeit abhängt sich verletzlich zu machen.

 

Keine Entscheidung zu treffen ist auch eine.

 

Sie haben Lebendigkeit gegen (scheinbare) Unverletzlichkeit und Bequemlichkeit getauscht.

Wer selbst keinen Mut hat, versucht ihn anderen zu nehmen.

Denn wie stünde man denn vor sich selbst und anderen da, wenn der/diejenige womöglich Erfolg hat?

Sie stellen sich niemals in die Arena.

Sie sitzen bierbäuchig am Rand und grölen dich nieder, wenn du den Elfmeter verhaust.

Und zerfetzen dich anschließend anonym in Social Media in der Luft als Versager.

Und das ist ihr schlimmster eigener Albtraum.

Wer ist der Versager? Der, der in die Arena geht und mal mit der Schnauze im Staub landet?

Oder der, der die Arena nie betritt aber über den im Staub urteilt ohne je selbst etwas riskiert zu haben?

Jep, das war eine rhetorische Frage.

Wie-kann-ich-Entscheidungen-treffen

Es ist oft nicht deine eigenen Angst wegen der du etwas nicht wagst. Es ist die Angst der Armee der grauen Menschen.

 

(Und du hast wirklich Momo noch nicht gelesen??? Hier noch mal der Link. Und wenn du faul bist – oder sagen wir: ein „visueller Mensch“, hier der Link zum Trailer).

Und weil die Zombies so viele sind, hört man sie laut.

Man kann schnell dem Irrtum erliegen dass sie die Allgemeinheit repräsentieren.

Sie sprechen gerne von „Man“ oder „der Staat“, „die Gesellschaft“ und benutzen Phrasen wie: „Das weiß doch jeder…“, jeder wird dir sagen, dass das verrückt ist…das weiß „man“ doch, dass „man“ das nicht macht.

Sie sagen dir du sollt mal „auf dem Teppich bleiben“, dich nicht so „wegreißen“ lassen, ein bisschen „stiller“ sein.

(Was werden sonst die „Leute“ denken.)

Wer ist eigentlich „man“.

Sowas wie der Yeti?

Nie gesehen aber alle reden über ihn.

 

„Man“ trifft viele deiner Entscheidungen.

 

Und weißt du warum sie so erfolgreich damit sind?

Sie drücken einen uralten biologischen Kopf bei dir, der verhindert dass du dich zu Neuem entschließt.

Die Angst aus der Gruppe ausgestoßen zu werden, denn die hat früher das Überleben gesichert.

Diesen Schmerz fühlen Menschen so stark wie körperlichen Schmerz.

Und weil sie selbst um keinen Preis auffallen wollen, damit ihnen das nicht passiert, greifen sie jeden am, der auch nur den Hauch von Rebellion gegen die Masse zeigt.

 

Menschen, die mutige Lebensentscheidungen treffen, sind eine Bedrohung.

 

Wo könnte das hinführen?

Unruhe?

Unsicherheit?

Neues lernen zu müssen?

Headsets statt Telefone mit Spiralkordel? (Ich habe Menschen vor ein paar Wochen in einem Unternehmen erlebt, die deswegen kurz davor waren Amok zu laufen.)

Das Grauen ist unberechenbar in seinen Möglichkeiten.

Ich habe mich selbst davon lange in Reih und Glied halten lassen. Bis ich sie gesehen habe als das was sie sind.

 

Zombies sind völlig verängstigte Menschen die Angst vor Ablehnung haben und daher keine Entscheidungen treffen, die riskant sein könnten.

 

Allerdings kannst du dir heute deine Gruppe (fancy ausgedrückt: deinen Tribe) aussuchen.

Es kann aber sein, dass du erst einmal eine Weile verunsichert alleine im Nebel rum stolperst bis du deinen Weg klar vor Augen hast und die Weggefährten entgegen kommen.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen dass sich das nicht schön anfühlt.

Aber es gehört dazu. Und es geht vorbei.

 

Wie du Entscheidungen trotz Widerständen triffst.

 

Meine Klientin hat es mit meiner Hilfe damals geschafft die grauen Menschen zu enttarnen und sich ihren Traum zu erfüllen. Wie?

  • Indem sie erkannt hat, dass sie nicht ein von ihnen ist, dass sie vielleicht die Norm repräsentieren. Aber noch lange nicht das, was richtig oder wahr ist für alle.
  • Indem sie ihrer Angst ins Gesicht sah, ihr Raum gab und heraus fand, wie sie diese nutzen kann. Du kannst unangenehme Gefühle nicht selektiv betäuben. Du betäubst dann auch die schönen. Und damit zu einem Zombie, der apathisch wird. (Oder du landest im Burnout).
  • Sie hat sich nur noch an Menschen orientiert, die sie unterstützten, die sich ebenfalls für Dinge begeisterten, die Emotionen zeigten und Leidenschaft begreifen. Suche dir deinen „tribe“. Energie folgt der Aufmerksamkeit.
  • Versuch nicht dich gegen die Zombies zu stellen oder sie zu ändern. Weiche ihnen aus und stelle die Ohren auf Durchzug.Dieser Artikel könnte dir auch helfen:
    Mutiger werden – warum mutige Entscheidungen Leidenschaft brauchen.

„Die Seele nimmt die Farbe deiner Gedanken an.“

 

Das heißt wenn du dich mit grauen Prinzipienreitern, mit Perfektionisten, mit Bürokraten und ewigen Belehrern und Maßreglern umgibst, wird deine Seele grau.

 

Komisch. Ich muss gerade an diese Warnbilder auf den Zigarettenpackungen mit der ekligen schwarzen Raucherlunge denken.

 

Passt aber.

 

Stell es dir einfach wie Passivrauchen vor. Du kannst Rauch nicht bekämpfen aber stell dich nicht ausgerechnet in die Windrichtung.

 

Sei BUNT!

 

Dein Leben. Deine Regeln!

Nicht ihre.

Sie lebe dein Leben schließlich nicht für dich.

Du lebst mit deinen Entscheidungen.

Und mit den Ergebnissen.

Wieso lässt du sie dann darüber urteilen oder bestimmen?

 

Wo begegnen dir die grauen Menschen?

Was versuchen sie dir einzureden?

Die wichtigste Übung, die ich meinen Klienten am Anfang immer gebe, ist eine Werte Übung, mit der sie aus 350 Werten ihre Top 2 herausfinden.

Warum das so wichtig ist? Werte sind unser Kompass und Anker im Leben. Sie steuern unsere Handlungen.

Wenn dir deine wichtigsten Werte bewusst sind, fällt es dir wesentlich leichter Entscheidungen zu treffen die dich auch glücklich machen

Auf der Tools & Tipps Plattform findest du sie.

Mache die Übungen bitte schriftlich. Sie nur im Kopf zu durchlaufen bringt nicht viel. Ich könnte dir das neurobiologisch erklären aber dann wird der Artikel zu lang.

 

Das könnte dich auch interessieren

Sie beeinflussen ob wir unsere Ziele erreichen. Aber was sind Werte?

Wie du innere Verwirrung und Chaos auflöst.

Dein Mut hängt von deiner Wahrnehmung der Realität ab.

Wie du durch Schreiben schwierige Entscheidungen treffen kannst.

Wie finde ich meine Berufung? Falsche Frage!

 

 

Teile den Artikel gerne im Social Media, wenn du jemanden kennst, dem er hilft.

Danke. 🙂

Jeanette

Trage dich in meinen Newsletter ein, damit du kein Angebot verpasst!

Dann tragen ein Mal pro Woche kleine, speziell ausgebildete Minions, tolle Angebote und Artikel zu dir ins Postfach.

Vor allem zum Thema, wie du mutigere Entscheidungen triffst. Und vor allem die richtigen!
Du kannst dich da mit einem Klick wieder austragen. Das ist aber dann viel Arbeit für die Minions alles wieder zurück zu schleppen, wenn du also ein Herz hast, tue es nicht. Die Minions und ich freuen uns!

Ich hasse Spam genauso wie du, daher habe ich Daten schon immer gut geschützt. Durch die neue DSGVO ist das noch verschärft worden.

In der Datenschutzerklärung siehst du, wo und wie Daten erhoben werden. Ich verzichte freiwillig darauf Daten zu erheben, die nicht absolut notwendig sind, um dir meine Inhalte zukommen zu lassen. Wenn du noch Fragen dazu hast, schreibe mir gerne.

Der Beitrag Wie (Büro) Zombies deine Entscheidungen treffen. erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

]]>
https://jeanettebouffier.de/2019/11/12/entscheidungen-treffen/feed/ 0
Wie du Vertrauen aufbauen kannst. https://jeanettebouffier.de/2019/10/30/vertrauen-aufbauen/ https://jeanettebouffier.de/2019/10/30/vertrauen-aufbauen/#respond Wed, 30 Oct 2019 17:22:14 +0000 https://jeanettebouffier.de/?p=7331 Der Beitrag Wie du Vertrauen aufbauen kannst. erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

]]>

Vertrauen geht in den großen Momenten kaputt aber wird in vielen kleinen Momenten aufgebaut.

Wie vielen Menschen in deinem Leben vertraust du wirklich?

Wie vielen könntest du dein schamvollstes  Geheimnis anvertrauen und wüsstest, dass sie dich weder dafür verurteilen, noch es weitertragen?

Ich beurteile Menschen nicht nach dem was sie sagen, sondern nach dem, was sie tun.

Und du?

Wovon reden wir eigentlich wenn wir sagen: „Ich vertraue dir?“

Das und noch mehr, erklärt dir der Artikel:

  • Wie Vertrauen entsteht
  • Was wir damit meinen wenn wir sagen „Ich vertraue dir“.
  • Die 7 Voraussetzungen für Vertrauen
  • Wie man Vertrauen aufbauen kann
  • Wie Vertrauen zerstört wird
  • Was Vertrauen mit Selbstvertrauen zu tun hat
  • Warum es hilft Vertrauen in Einzelteile zu zerlegen

Mir hat einmal ein Mann den Mund zugehalten als ich mit ihm über ein wichtiges Thema reden wollte. Am 3. Date. Kein Witz.

Falls du ein Kerl bist, der das gerade liest, denkst du möglicherweise.

„Wahrscheinlich hat sie ihm das Ohr abgelabert und es war Notwehr.“

 

OK…ein Ex-Freund hat mich auch mal „meine kleine Schnatterbüchse“ genannt.

Ich kann sehr still und zurück gezogen sein aber auch viel reden, wenn ich gerade bei Laune bin.

Darum ging es in dem Fall aber nicht. Ich wollte ihm eine Reaktion von mir erklären.

 

Ich war dabei ihm mein Vertrauen zu schenken.

 

Und mein Herz zu öffnen. Ihm etwas zu erzählen, was mich verletzlich gemacht hätte. Ihm war es aber wichtiger in seinem Ego gekränkt zu sein als mir zuzuhören. Also hielt er mir den Mund zu.

Am nächsten Tag – ich flog in den Urlaub und wollte das zwischen uns nicht ungeklärt lassen – versuchte ich ihn anzurufen. Er ging nicht dran. Ich hinterließ eine Nachricht mit der Bitte mit mir zu sprechen. Mit einer knappen SMS verweigerte er die Kommunikation.

Das ist der Todesstoß für jede Art von Beziehung.

Was dabei zerbrach, war mein Vertrauen.

Wir eierten nach dem Urlaub noch ein paar Wochen vor uns hin aber eigentlich war klar: Der Mann hatte mein Vertrauen gründlich zerstört.

Vertrauen-wieder-aufbauen

Wie vielen Menschen in deinem Leben vertraust du wirklich?

 

Wie vielen könntest du dein schamvollstes  Geheimnis anvertrauen und wüsstest, dass sie dich weder dafür verurteilen, noch es weitertragen?

Ich beurteile Menschen nicht nach dem was sie sagen, sondern nach dem, was sie tun.

Und du?

Kennst du das? Im Job fühlte ich mich oft nicht glücklich, weil ich das Gefühl hatte meinen Vorgesetzten nicht vertrauen zu können. Ich rechnete oft damit irgendwann ein Messer in den Rücken zu bekommen oder alleine im Regen zu stehen.

 

Weil ich Wissenschaft liebe, habe ich mal geschaut, was die Forschung zum Thema Vertrauen sagt.

 

John Gottman, der seit 30 Jahren Beziehung studiert, hat erstaunliche Pionierarbeit über Vertrauen und Verrat geleistet. Und das erste, was ich lese, ist: „Vertrauen entsteht in den kleinsten Momenten.“ Und er nennt sie „Schiebetürmomente“.

vertrauen-aufbauen

Sliding Doors ist ein Film mit Gwyneth Paltrow aus den 90er Jahren.

 

LINK

 

Hast du den Film gesehen? Es ist ein beunruhigender Film, denn er verfolgt ihr Leben bis zu diesem scheinbar unwichtigen Moment, in dem sie versucht einen Zug zu erwischen. Als sie den Zug besteigt, hält der Film an und teilt sich in zwei Teile, in einem Handlungsstrang bekommt sie den Zug und das andere Mal nicht. Das führt zu radikal unterschiedlichen Enden. Genauso ist das mit Vertrauen.

 

 

Warum vertrauen Menschen?

 

 

Gottman gibt selbst gibt ein beeindruckendes Beispiel:

 

Er erzählt, dass er eines Nachts im Bett lag, er hatte noch 10 Seiten seines Krimis übrig, er wollte das Buch unbedingt fertig lesen, obwohl er müde war. Er nicht einmal aufstehen, die Zähne putzen oder auf die Toilette gehen, so spannend war es. Du kennst dieses Gefühl, wenn du einfach nur das Ende deines Buches lesen willst?

 

Also steht er auf und geht im Badezimmer an seiner Frau vorbei, die sich die Haare putzt und wirklich traurig aussieht. Und er erzählt: „Mein erster Gedanke war, einfach weiterzugehen. „Geh einfach weiter.“

 

Und wie viele von uns hatten diesen Moment, in dem wir an jemandem vorbeigehen, und wir denken: „Besser schnell weiter… geht mich nichts an.“  Oder du siehst eine Telefonnummer im Display und weißt: Es ist die Freundin, die gerade riesen Probleme hat. Und du überlegst dran zu gehen. Oder nicht.

 

Das ist ein „Schiebetürmoment“. Es gibt die Möglichkeit, Vertrauen aufzubauen, und es gibt die Möglichkeit es zu verraten. Denn so klein die Momente des Vertrauens auch sein mögen, das sind auch die Momente des Verrats. Sich dafür zu entscheiden, keine Verbindung herzustellen, wenn die Gelegenheit da ist, ist im Grunde ein Verrat. Am Telefon bekommt es der andere vielleicht nicht mit aber wenn du ihn ignorierst oder meidest schon.

(WICHTIG: ich sage damit nicht dass man zu jeder Zeit für alle da sein muss und seine eigenen Energie endlos weggibt. Es geht hier um diene wichtigsten Menschen).

 

Wenn wir mit Empathie reagieren, müssen wir uns dafür mit einem Gefühl in uns selbst verbinden – manche Menschen wollen oder können das nicht.

Sie bleiben dann bei Sympathie hängen.

Den Unterschied erkläre ich dir in diesem Artikel:

Empathie kann man trainieren: Wie du dich emotional mit Menschen verbindest.

John vergaß also sein Buch, nahm seiner Frau die Bürste aus der Hand und fragte „Was ist jetzt los mit dir, Süße?“

Das sind die kleinen Momente die dir Pluspunkte auf das Vertrauenskonto geben. Und wir sollten unsere schwierigen Momente und verletzlich machende Geschichten nur mit Menschen teilen, die in vielen kleinen Sliding Door Momenten mit uns entschieden haben da zu sein. Das Beste in uns zu sehen. Die Tür nicht zu schließen.

Vertrauen und deine Werte.

 

Wenn du das leben willst, helfen dir als Leitmotiv deine Werte.

Kannst du aus 350 Werten deine Top zwei nennen? Wenn nicht, hole dir die Werte Übung auf der gratis Tipps & Tools Plattform.

Was ist Vertrauen?

 

Worüber reden wir, wenn wir von Vertrauen sprechen?

Vertrauen ist ein großes Wort, oder? Zu hören: „Ich vertraue dir“ oder „Ich traue dir nicht“. Ich weiß nicht einmal, was das bedeutet.

Ich wollte es also genauer wissen.

 

Was ist Vertrauen und wie entsteht es?

 

Was ist die Definition von Vertrauen?

 

Die schönste Definition die ich gefunden habe, ist von Charles Feldmann. „Vertrauen ist die Entscheidung, etwas für dich sehr Wichtiges, der Verletzbarkeit durch jemand Anderen auszusetzen.“

Misstrauen ist das Gefühl, dass das, was man teilt, beim anderen nicht sicher ist.

 

Brené Brown, die zu Scham und Verletzlichkeit forscht, hat sich ebenfalls mit dem Thema auseinandergesetzt.

 

Die Kunst Vertrauen zu schaffen besteht aus 7 Schlüsseln

 

Sie hat daraus ein Akronym zusammengestellt, das in der Übersetzung nicht funktioniert. Ich stelle es dir aber zuerst vor. Das Wort heißt B-R-A-V-I-N-G (being brave = mutig sein).

Denn wenn wir vertrauen, ermutigen wir Verbindung zu jemandem.

 

B- Boundaries (Grenzen)

R- Reliability (Verlässlichkeit)

A- Accountability (Verantworlichkeit)

V- Vault (Schließfach)

I- Integrity (Integritä)

N- Nonjudgment (Nicht verurteilend)

G- Generosity (Großzügigkeit)

abc-vertrauen

Vertrauen entsteht durch GRENZEN.

 

Ich vertraue dir. Wenn es um deine Grenzen geht und du sie hältst- Du dir über meine Grenzen im Klaren bist und sie respektierst. Es gibt kein Vertrauen ohne Grenzen. du dir nicht klar bist, was okay und was nicht okay ist, fragst du. Du bist bereit, nein zu sagen.

 

ZUVERLÄSSIGKEIT lässt Vertrauen wachsen

 

Du tust, was du sagst. Und nicht nur einmal. Man kann Vertrauen nicht gewinnen und verdienen, wenn man nur einmal zuverlässig ist. Eine zuverlässige Waage ist eine Waage, die, wenn ich hundertmal darauf stehe, jedes Mal das Gleiche sagen wird. Hmmm …leider…deprimierendes Beispiel. 😉

Bei der Arbeit bedeutet dies, sich deiner Kompetenzen und Grenzen bewusst zu sein, damit du nicht mehr versprichst, als du halten kannst und in der Lage bist, Verpflichtungen einzuhalten und konkurrierende Prioritäten auszugleichen.

In unserem Arbeitsleben bedeutet Zuverlässigkeit, dass wir uns über unsere Grenzen im Klaren sein müssen, damit wir nicht so viel übernehmen, dass wir zu kurz kommen und unsere Verpflichtungen nicht einhalten. In unserem Privatleben bedeutet es dasselbe.

Wenn wir zu jemandem sagen: „Es war so schön, dich zu sehen. Ich werde dich anrufen und wir können zu Mittagessen gehen. Ja?“ Und die Antwort ist: „Nein, das schaffe ich gerade nicht. Aber es war wirklich schön, dich zu sehen.“

Das sind Moment die nicht ganz angenehm sind.

Aber ehrliche. Ein ehrliches „nein“ baut mehr Vertrauen auf als ein gelogenes „Ja“.

Wenn du mehr über Vertrauen unter Kollegen und Mut-Kiultur in Unternehmen wissen willst, lies diesen Artikel.

 

VERANTWORTLICHKEIT ist besonders wichtig um Vertrauen aufzubauen

 

Ich kann dir nur vertrauen, wenn du, wenn du einen Fehler machst, bereit bist, ihn zuzugeben, dich dafür zu entschuldigen und Wiedergutmachung zu leisten. Ich kann dir nur vertrauen, wenn mir das Gleiche erlaubt wird. Meinen Fehler zuzugeben, mich zu entschuldigen und es wieder gut zu machen. Keine Verantwortlichkeit. Kein Vertrauen.

Vertrauen-verdienen

Vertrauensaufbau braucht einen TRESORRAUM.

 

Was ich mit dir teile, wirst du im Vertrauen für dich behalten. Was du mit mir teilst, werde ich vertraulich behandeln.

Wenn eine gute Freundin zu mir kommt und sagt: „Oh mein Gott, hast du von Sandra gehört? Sie lassen sich scheiden und es ist echt hässlich was da läuft. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Tom sie betrügt.“ Dann hast du hast gerade etwas mit mir geteilt, das dir nicht gehört. Und ich muss davon ausgehen, dass du das auch mit mir machen wirst. Obwohl nicht mein Vertrauen missbraucht wird, wird es trotzdem geschwächt.

 

Und jetzt kommt etwas Blödes. (Ich habe das leider selbst schon gemacht, ohne es zu merken.

Jetzt achte ich viel besser darauf.)

Oftmals teilen wir Dinge, die nicht uns gehören, um mit jemand anderem Verbindung herzustellen. Unsere Nähe manchmal darauf, (schlecht) über andere Menschen zu reden. B. Brown nennt das:  Gemeinsame feindliche Intimität.

 

Was wir haben, ist nicht real. Die Intimität, die wir haben, basiert darauf, das Vertrauen anderer zu missbrauchen. Das ist falsches Vertrauen. Es ist nicht echt.

 

INTEGRITÄT und Vertrauen

 

Ich kann dir nicht vertrauen und in einer vertrauensvollen Beziehung mit dir sein, wenn du nicht von einem Ort der Integrität aus handelst und mich ermutigst, dasselbe zu tun.

Was ist Integrität?

Sie besteht aus drei Teilen laut Brown. Es geht darum, Mut vor Komfort zu stellen, das Richtige vor dem Spaß zu wählen und deine Werte zu praktizieren, nicht nur über sie zu reden.

 

NICHT VERURTEILEND zu sein schafft Vertrauen.

 

Ich kann zusammenbrechen, um Hilfe bitten und mit mir im Kampf sein, ohne von dir bewertet zu werden.

Und du kannst dasselbe tun ohne von mir gerichtet zu werden. Was wirklich schwer ist, weil wir besser helfen, als wir es schaffen um Hilfe zu bitten.

Ich kann das mittlerweile richtig gut, weil ich gemerkt habe, dass der andere auch etwas davon hat. Wer hilft, fühlt sich selbst gut. Wenn jemand Hilfe ablehnt ist das auch ok. Dann hat er selbst eben gerade nicht genug Energie. Dann sollte man das auch akzeptieren.

Wenn du dich selbst dafür verurteilst Hilfe zu brauchen, wirst du auch andere verurteilen, wenn sie dich um Hilfe bitten.

 

Wie GROSSZÜGIGKEIT Vertrauen schafft.

.

Unsere Beziehung ist nur dann eine vertrauensvolle Beziehung, wenn du das Beste in meine n Worten, Absichten und Verhaltensweisen annimmst.

Wenn ich also Mist baue, etwas sage was bei dir nicht gut ankommt, wenn ich etwas vergesse, wirst du großzügig davon ausgehen, dass es keine böse Absicht war sondern, dass es einen Grund gab.

 

Bei mir meistens PMS (währenddessen hab ich kaum noch menschliche Züge)

Ich freue mich dann wenn eine Freundin dann sagt: „Puh, das war ganz schön aggressiv von dir gestern aber ich weiß ja wie du dann bist und dass du es nicht kontrollieren kannst. Ich weiß auch dass ich dir wichtig bin. „Ich will dir nur sagen, dass es mich beschäftig hat.“

Damit unterstellt sie mir das Beste, wird aber los, dass es nicht schön für sie war. Schlimm ist es, wenn du das Gefühl bekommst, dass wegen eines Fehlers gleich die Beziehung zu dem anderen Menschen in Frage steht oder er dich damit sogar bedroht.

Wie-Vertrauen-entsteht

Vertrauen –  Zusammenfassung

Grenzen, Zuverlässigkeit, Verantwortlichkeit, der Tresorraum, Integrität, Nichtverurteilung und Großzügigkeit. Das ist die Anatomie des Vertrauens, und sie ist komplex.

Daher ist es wichtig die Bestandteile aufzuschlüsseln, denn das erleichtert darüber zu sprechen, warum mein Vertrauen gerade einen Knacks bekommen hat, wenn ich weiß, welcher Teil davon am meisten betroffen war.

Denn wir stellen ja oft nicht das komplette Vertrauen in Frage, sondern wollen erklären, dass es einen Knacks bekommen hat.

Vielleicht nimmt eine Freundin deine Geheimnisse mit ins Grab aber bewertet dich, wenn du ihr etwas über dich erzählst, für das du dich schämst.

Vielleicht stärkt dir dein Kollege den Rücken aber achtet deine Grenzen nicht. Anstatt dann zu sagen: „Ich vertraue dir nicht“, kann man sagen: „Mir macht es zu schaffen, dass wir offenbar ein Problem mit Grenzen haben.“

 

Wie Vertrauen wieder gewinnen, wenn man es verloren hat

 

Man kann schneller das Vertrauen von Menschen gewinnen, als es zurück zu gewinnen.

Gestehe den Fehler ehrlich ein, entschuldige dich und versuche es wieder gut zu machen.

Das reicht aber nicht. Du musst erheblich mehr auf das Vertrauens Konto einzahlen als zuvor und es wieder „auszugleichen“.

Und das kontinuierlich.

 

Vertrauen-in-sich-selbst

 

Vertrauen und Selbstvertrauen

 

Und jetzt kommt etwas sehr Wichtiges.  Einer der größten Verluste die wir in unseren Kämpfen wegen Liebeskummer oder Enttäuschung und Versagen, ist nicht nur der Verlust des Vertrauens in andere Menschen, sondern auch der Verlust des Selbstvertrauens.

Wenn etwas Schwieriges in unserem Leben passiert, ist das erste, was wir denken,

„Ich kann mir selbst nicht vertrauen. Ich war so blöd. Ich war so naiv….ich (Selbstbeschimpfung deiner Wahl).“

 

Das Ganze funktioniert also auch mit Selbstvertrauen.

 

Wenn ich Misserfolge erlebe muss ich mich fragen:

 

Habe ich meine eigenen Grenzen eingehalten?

War ich zuverlässig?

Kann ich mich auf mich selbst verlassen?

Habe ich Verantwortung übernommen?

War ich wirklich ein Beschützer meiner eigenen (schamvollen) Geschichte?

Bin ich in meiner Integrität geblieben?

War ich mir selbst gegenüber verurteilend?

War ich großzügig zu mir selbst?

 

Denn wenn die Bewältigung von Beziehungen zu anderen Menschen das Schaffen von Verbindungen bedeutet, ist Selbstvertrauen das Schaffen von Selbstliebe und Selbstachtung.

Im Grunde muss man damit anfangen, denn wenn ich mir selbst nicht vertraue, tue ich es auch bei anderen nicht.

 

Ich vertraue Menschen nicht, die sich selbst nicht lieben, aber mir sagen, dass sie mich lieben.“

Maya Angelou

 

Maya Angelou ist übrigens eine fantastische Schriftstellerin und Dichterin.

Einige meiner Lieblingsgedichte sind von ihr.

 

Still I Rise

Phenomenal Woman

 

Im Grunde sagt sie: „Sei vorsichtig, wenn der nackte Mann dir ein Hemd anbietet.“

Und sie hat Recht. Wir können Menschen nicht bitten uns etwas zu geben, von dem wir nicht glauben, dass wir es wert sind, es zu erhalten.

Dein Selbstvertrauen entsteht vor allem in deiner Kindheit, mit deiner Persönlichkeit.

 

Dazu interessiert dich vielleicht dieser Artikel: Wie sich Persönlichkeit entwickelt.

 

Wie stellst du persönlich Vertrauen her und was sind deine Erfahrungen damit?

Ich freue mich wie immer über Zuschriften.

Auch falls du weißt wie man Kaffeeflecken aus bunten Hemden entfernt  – ich hab mir gerade welchen übergekippt…

Trage dich in meinen Newsletter ein, damit du nicht verpasst, wenn es neue gratis Übungen u. s. w  auf der Tipps & Tools Plattform gibt!

Dann tragen ein Mal pro Woche kleine, speziell ausgebildete Minions, tolle Angebote und Artikel zu dir ins Postfach.

Vor allem zum Thema, wie du mutigere Entscheidungen triffst. Und vor allem die richtigen!
Du kannst dich da mit einem Klick wieder austragen. Das ist aber dann viel Arbeit für die Minions alles wieder zurück zu schleppen, wenn du also ein Herz hast, tue es nicht. Die Minions und ich freuen uns!

Ich hasse Spam genauso wie du, daher habe ich Daten schon immer gut geschützt. Durch die neue DSGVO ist das noch verschärft worden.

In der Datenschutzerklärung siehst du, wo und wie Daten erhoben werden. Ich verzichte freiwillig darauf Daten zu erheben, die nicht absolut notwendig sind, um dir meine Inhalte zukommen zu lassen. Wenn du noch Fragen dazu hast, schreibe mir gerne.

Der Beitrag Wie du Vertrauen aufbauen kannst. erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

]]>
https://jeanettebouffier.de/2019/10/30/vertrauen-aufbauen/feed/ 0
Priming – Wie man Menschen manipulieren kann. https://jeanettebouffier.de/2019/10/20/menschen-manipulieren/ https://jeanettebouffier.de/2019/10/20/menschen-manipulieren/#respond Sun, 20 Oct 2019 10:38:37 +0000 https://jeanettebouffier.de/?p=7374 Der Beitrag Priming – Wie man Menschen manipulieren kann. erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

]]>

Achtung!

Du wurdest geprimed!

 

Will Smith zeigt uns, wie wir das Unterbewusstsein von Menschen beeinflussen können.

 

Es gibt eine Szene im Will Smith-Film „Focus„, in der er als gerissener Trickbetrüger an einer Wette beteiligt ist, bei der es um eine gewaltige Summe Geld geht.

Er lässt den Milliardär, gegen den er wettet, zufällig die Nummer eines Footballspielers im Stadion wählen.

Wenn Will Smith’s Begleiterin den gleichen zufälligen Spieler wählt, gewinnt Smith. Wenn nicht, verliert er alles. Der Milliardär wählt die 55. Will Smiths  – nicht eingeweihte – Begleiterin bekommt fast einen Herzinfarkt als sie eine Nummer wählen soll. Sie erkennt aber auf dem Spielfeld einen Komplizen der die Nummer 55 trägt.

Smith gewinnt. Aber wie konnte er wissen, dass der Milliardär den Spieler mit der Nr. 55 wählen würde?

Es stellte sich heraus, dass an der Zahl 55 überhaupt nichts Zufälliges war.

Smith und seine Kohorte hatten den Tag damit verbracht, ihr Opfer darauf vorzubereiten, die Zahl 55 unbewusst zu erkennen und auszuwählen, indem sie sie überall um den Milliardär herum zeigten.

Am Revers des Hotelpagen, an den Lampen, einem Poster im Aufzug, ein Protestmarsch wo alle Schilder mit der Nr. 55 tragen, und sogar in einem Rolling Stones Song, der im Hintergrund spielt.

Wenn er eine Nummer auswählen muss, ist die Wahl bereits getroffen. Zumindest liegt die Chance bei 65%.

Priming-Menschen-beeinflussen

Klicke hier um einen Youtube Clip aus dem Film Focus zu sehen, in dem Will Smith, Margot Robbie  die Technik erklärt.

 

Was ist Priming und wie kann man damit Menschen manipulieren?

 

„Priming“: kurzfristige subliminale oder wahrnehmbare) Aktivierung bestimmter Schemata

­­

Der sogenannte “Florida Effekt” machte John A. Bargh berühmt und verschaffte ihm sofort ein Platz in der Ahnengalerie der Psychologie.

Mit diesem Effekt konnte er zeigen, dass ein vorausgehender Reiz, massiven Einfluss auf die Verarbeitung aller nachfolgenden Reize ausübt.

Dies bedeutet, wenn es also gelingt, für das Kommunikationsziel innere Erlebniswelten seines Gesprächspartners gekonnt zu triggern (priming), die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Einflussnahme massiv steigt.

 

John A. Bargh ist ein US-amerikanischer Psychologe.

Sein Experiment zur unbewussten Beeinflussung von Verhalten durch Priming von 1996 ging sofort in die Liste der klassischen Experimente in der Psychologie ein.

 

Der Primingansatz/Priming Effekt

 

Das Experiment, das ihn so berühmt machte, war eigentlich ein ganz simple. Er lud zwei Gruppen zu sich an die Uni ein, und bat sie, sich mit ein paar einfachen Wortpaaren zu beschäftigen.

Die eine Gruppe hatte Wortlisten bekommen, die vor allem das Thema “Alter” beinhalteten.

So zum Beispiel: “vergesslich, Glatze, Falte, Stock, humpeln, usw.”

Die andere Testgruppe hingegen hatte Wortlisten bekommen, die sich um das Thema “Jugend” drehte. Diese beschäftigten sich also mit Assoziationen wie zum Beispiel: “gelenkig, spontan, Sport, Party, usw.”

Nun kam der eigentlichen Versuch. Mit einem Dankeschön entließ man beide Gruppen aus dem Labor.

Jetzt wurde gemessen.

Nicht aber etwa ihre kognitive Leistung. Nein.

Es wurde gemessen, wie viel Zeit die einzelnen Gruppen benötigten, um aus dem Versuchsraum einen langen Gang hinunter, bis zum Ausgang zu schlendern.

Und hier zeigte es sich: Die Gruppe, die sich mit den Listen rund um das “Alter” beschäftigt hatten, brauchten signifikant länger zum Ausgang, als die Kontrollgruppe.

Dieser Versuch ging 1996 unter dem Namen: “Florida Effekt” in die Liste der klassischen Experimente der Psychologie, bzw.Verhaltensforschung ein. Bargh hatte gezeigt, das man menschliches Verhalten durch Priming nachhaltig beeinflussen kann.

Eine in der Zeitschrift Aging and Mental Health veröffentlichte Studie ergab, dass die Beeinflussung von Menschen mit negativen Altersstereotypen zu negativeren Auswirkungen auf Verhaltensweisen und selbst bewertete Bewertungen führte.

Die Vorbereitung der Teilnehmer auf diese negativen Stereotypen des Alterns führte zu einem erhöhten Gefühl der Einsamkeit und einer erhöhten Häufigkeit der Hilfesuche.

Mit anderen Worten, die Erinnerung an Stereotypen darüber, dass ältere Menschen einsam und hilflos sind, führte tatsächlich dazu, dass sich die Menschen einsamer und hilfloser fühlten.

Forscher gehen davon aus, dass die Exposition gegenüber solchen altersbedingten Stereotypen zu einer erhöhten Abhängigkeit und einer geringeren Selbsteinschätzung von Fähigkeiten und Funktionen bei älteren Menschen führen kann.

Wie-man-andere-beeinflusst

Du glaubst du bist zu alt für einen Berufswechsel

 

Während die Vorbereitung außerhalb des bewussten Bewusstseins stattfindet, kann dieses psychologische Phänomen eine wichtige Rolle in deinem täglichen Leben spielen.

Von der Beeinflussung der Interpretation von Informationen bis hin zur Beeinflussung des Verhaltens kann die Vorbereitung eine Rolle bei deinen Wahrnehmungen, Emotionen und Handlungen spielen.

 

Wie wir jeden Tag beeinflusst beeinflusst werden

 

Da die Beeinflussung auf einer unbewussten Ebene stattfindet, ist viel Vorsicht und Überlegung erforderlich, bevor du sie als bewusste Technik einsetzen.

Aber hier ist der Knackpunkt – du bist geprimed und wirst geprimed, ob du willst oder nicht. Werbung z. B. würde ohne Priming gar nicht funktionieren.

Du wirst beeinflusst bestimmte Produkte zu kaufen (sogar bei Menschen, die glauben sie seinen immun dagegen).

In einem Experiment wurde Menschen in einem Wein Laden französische und deutsche Musik vorgespielt. Was glaubst du was passierte? Richtig – bei französischer Musik kauften viel mehr Menschen auchWein aus Frankreich.

Der Friseur bei dem ich vor einer Weile war, schnitt zwar meine Haare gut.

Aber da für mich ein Friseurbesuch Entspannungszeit ist und dort laute Popmusik gespielt wurde, gehe ich da nie wieder hin. Ich kam einfach nicht zur Ruhe.

 

Unser Umfeld hat einen gewaltigen Einfluss auf das Verhalten von Menschen

 

Besonders in der Kindheit wird unsere Persönlichkeit geprägt und damit unser späteres Verhalten

Dazu interessieren dich vielleicht diese Artikel

Wie sich deine Persönlichkeit entwickelt hat.

Das Manipulieren von Menschen hat einen schlechten ruf aber du kannst es positiv für dich selbst einsetzen.

 

Veränderung ist schwer – wie du dich selbst positiv beeinflussen kannst

 

Wie du weißt, ist Veränderung schwer. Dein Gehirn mag Veränderung nicht .(Hier erkläre ich ausführlich warum).

Du kannst Priming nutzen Dinge in deiner Umgebung so zu gestalten, dass optimale Bedingungen für Veränderung geschaffen werden.

Übrigens ist auch  das Gespräch mit einem Freund, der sich die ganze Zeit beschwert, Priming.

Es kann sich erschöpfend anfühlen. Wenn du dich verändern willst, dich aber nur mit Menschen umgibst, die selbst stagnieren oder Angst haben.

Wenn du Erfolg haben willst oder dein Leben erfolgreich verändern willst, dann musst du wissen, wie du deinen eigenen Erfolg unbewusst sabotierst.

Wir alle werden als Kinder geprägt. Auch wenn es um Erfolg geht. Was wurde dir in der Kindheit dazu suggeriert?

Wenn du es wissen willst, lade dir das kostenlose Workbook herunter.

 

Was du noch tun kannst um dich selbst zu beeinflussen.

 

In jüngster Zeit wurde festgestellt, dass Priming die Nahrungsaufnahme von Kindern beeinflusst.

In diesem Fall wurden 300 Kinder im Alter von 8, 12 und 13 Jahren übergewichtigen Cartoonfiguren gezeigt, wobei die Forscher herausfanden:

Sie neigen dazu, fast doppelt so viel reichhaltiges Essen zu essen wie Kinder, die gesünder aussehende Cartoonfiguren oder gar keine gezeigt bekamen.

Menschen-manipulieren

So funktioniert z. B. auch ein Vision Board. Du bekommst die Anleitung im nächsten Newsletter.

 

Nutze es für dich! Tricks zur Manipulation im Alltag

 

Schau dich um, besonders in dem Raum, in dem du arbeitest. Was für eine Wirkung hat das auf dich? Was kannst du tun, um die Vorteile des positiven Primings zu nutzen? Hier sind noch mehr Ideen:

 

1) Hole dir einen Erfolg ins Gedächtnis (und Gefühl) zurück

Schreibe über die vergangene positive Erfahrung. Was hast du gemacht?  Mit wem warst du zusammen?  Was machte es so besonders?  Wie hast du es geschafft? Wie hast du dir die Erlaubnis gegeben?

Ich habe bei meinen Klienten beobachtet, dass daran  verblüffend viele Menschen scheitern. Hier erkläre ich warum.

Die Forschung zeigt, dass das Erleben von Erfahrungen, wenn wir uns am besten fühlen, unser Gehirn dahingehend manipuliert – oder besser– trainiert, sich auf das Positive zu konzentrieren und zur Widerstandsfähigkeit in schwierigen Zeiten beiträgt.

(Denn wie du in diesem Artikel schon gelesen hast, konzentriert sich unser Gehirn leider meist auf Negatives und man muss es austricksen)

 

2. Du kannst dafür z. B. ein Dankbarkeitstagebuch führen um dich selbst positiv zu beeinflussen.

Schreibe dazu jeden Abend mindestens drei Dinge auf, die am Tag gut waren und für die du dankbar bist. Dein Gehirn wird dadurch trainiert sich auf das Positive statt auf das negative zu konzentrieren (wozu es leider verdrahtet ist).

Wenn ich die Übung mache wird es meist weit mehr als drei Dinge. Denn wir vergessen oft die kleinen Dinge, die den Tag schön machen.

Wenn dir ein Teller hinfällt verdrängt er schon das Kompliment der Freundin, dass du gesund bist, dass du mehr als genug zu Essen hast, dass du jeden Morgen gesund aufstehst u. s. w.

 

3. Gehe in die  Natur

Nichts ist so erholsam und inspirierend wie ein Spaziergang am Strand oder eine Wanderung auf einen Berg.

Selbst wenn du mittags aus dem Büro kommst, um draußen in der Sonne zu sitzen, kann dies einen großen Einfluss auf deine Stimmung und dein Wohlbefinden haben.

Menschen-manipulieren 2

4. Tanze zu deiner Lieblingsmusik

Musik ist eine wirkungsvolle Möglichkeit, unseren Gemütszustand zu ändern, und körperliche Aktivität ist dafür bekannt, um Depressionen und Angstzustände abzuwehren.

Besonders im Winter gehe ich Salsa tanzen und grinse dabei meist über das ganze Gesicht. Manchmal gehe ich nur eine Stunde aus und bin dann so gut gelaunt, dass es mich durch drei Tage graues Regenwetter trägt.

 

5. Mache dir kleine, positive Erinnerungen, als PostIts in der Wohnung oder im Handy.

 

6. Stelle Dinge in Frage, die du bisher einfach hingenommen hast.

Wer sagt das?

Weshalb muss das so sein?

Ist das überhaupt richtig?

Macht mich das glücklich?

Gibt mir das Energie? Tut mir das gut?

Will mich gerade jemand manipulieren?

 

7. Erstelle dir ein Vision Board

Wie die Leute im Experiment, die mit Worten und Bildern zum Thema „Alter“  geprimed wurde, kannst du das gleiche mit deiner Lebensvision machen.

Im nächsten Newsletter bekommst du eine Anleitung dafür.

 

Warum lässt sich das Gehirn von Menschen überhaupt so gut beeinflussen?

Wie du ja aus meinem Artikel: Warum  dein Gehirn lieber ins Sofakissen pupst weißt, ist sein Hauptjob dein Überleben zu sichern. Priming hilft dabei.

Wenn man zum Beispiel jemanden das Wort „gelb“ sagt, wird man eine schnellere Antwort auf das Wort „Banane“ erhalten als auf andere Wörter wie „Auto“ z. B.

Da Gelb und Banane im Gedächtnis enger miteinander verbunden sind, reagieren die Menschen schneller, wenn das zweite Wort präsentiert wird.

Sobald Informationen im Gedächtnis verankert sind, können sie leichter wieder ins Bewusstsein gebracht werden.

 

Verschiedenen Arten von Priming b. z. w. Beeinflussung

 

Es gibt verschiedene Arten von Priming in der Psychologie.

Jede einzelne arbeitet auf eine bestimmte Weise und kann unterschiedliche Auswirkungen haben.

Semantisches Priming, assoziativen Priming, Wiederholungspriming u. s. w

Positive und negative Priming beschreiben, wie Priming die Verarbeitungsgeschwindigkeit beeinflusst.

Positives Priming beschleunigt die Verarbeitung und beschleunigt den Speicherabruf, während negatives Priming sie verlangsamt.

 

Die kann dir Wikipedia aber alle besser erklären als ich:

 

Warum ist Priming für uns sinnvoll?

 

In vielen Fällen kann die Möglichkeit, verwandte Informationen schneller in den Speicher zu übertragen, den Menschen helfen, bei Bedarf schneller zu reagieren.

So können beispielsweise Schemata im Zusammenhang mit Regenfällen und glatten Straßen im Speicher eng miteinander verknüpft sein.

Wenn du siehst, dass es regnet, können dir schneller Erinnerungen an mögliche glatte Straßenverhältnisse in den Sinn kommen.

Da dein Verstand darauf vorbereitet wurde, an diese Informationen zu denken, kannst du schnell er reagieren, wenn du auf einer gefährlichen, nassen Strecke mit dem Auto unterwegs bist.

 

Willst du noch ein lustiges Beispiel dafür, wie Priming manipuliert, wie Menschen die Welt wahrnehmen?

 

Here weg go.

Das virale Phänomen Yanny/Laurel ist ein Beispiel dafür, wie das Priming die Wahrnehmung von Informationen beeinflussen kann.

Ein mehrdeutiges Klangbeispiel wurde von einem Online-Benutzer mit einer Umfrage hochgeladen, in der gefragt wurde, was die Leute gehört haben.

Einige Leute hörten deutlich „Yanny“, während andere deutlich „Laurel“ hörten.

Einige Leute berichteten sogar, dass sie in der Lage waren, zwischen den Worten, die sie hörten, hin und her zu wechseln.

Darin  gibt es das Ganze auch mit einem Regler, damit du auch das andere Wort hören kannst.

 

Wir werden schon vor dem Hören beeinflusst

 

Wenn es darum geht, entweder Yanny oder Laurel zu hören, ist es schon allein das Bewusstsein für die Natur des viralen Audioclips, dass man es als das eine oder andere hören möchte.

Die Tatsache, dass die Leute, die den Clip hörten, bereits erwarteten, entweder Yanny oder Laurel zu hören, bereitete sie darauf vor, eines dieser beiden Wörter zu hören und nicht ein anderes Wort ganz.

In diesem Fall spielten auch Faktoren, die mit der Klangqualität und dem Hörvermögen zusammenhängen, eine Rolle.

Jüngere Menschen mit weniger altersbedingten Hörschäden hörten „Yanny“ eher, weil ihre Ohren besser in der Lage sind, höherfrequente Geräusche zu erkennen.

Diejenigen, die Laurel hörten, neigten dazu, nur niederfrequente Klänge zu hören.

Was hörst du?

 

Zusammenfassung: Wie man Menschen manipuliert

 

Du wurdest nicht nur in deiner Kindheit stark beeinflusst, sondern wirst es jeden Tag weiter. Durch Werbung, durch andere Menschen, durch deine physische Umgebung.

Achte daher darauf, mit wem du dich umgibst. Und mit was. Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten ist letztlich unsere eigenen Entscheidung, wenn wir uns dessen bewusst sind.

Wenn du z. B. Nachrichten schaust, mach dir klar, dass du auch hier geprimed wirst.

Und zwar auf eine extrem negative Darstellung der Welt.So sieht sie in Großen Teilen (wenn wir vom Zustand der Umwelt absehen) nicht wirklich aus.

 

Du kannst dafür den Hans Rosling Ignoranz Test machen, der dir das beweist.

 

Was ist das Wichtigste, was du aus diesem Artikel mitgenommen hast?

Schreibe mir!

Jeanette

Das könnte dich auch interessieren

 

Dein Mut hängt von deiner Wahrnehmung der Realität ab

5 Schritte, wie du dir alte Handlungsmuster bewusst machst

Wie dein Persönlichkeitstyp deinen Erfolg beeinflusst.

 

Bücher, die ich empfehlen kann:

 

Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden

 

Ein zeitloser Bestseller, der dir Wege erklärt, menschen dazu zu bringen, dich zu mögen. Zwölf Möglichkeiten, Menschen für deine Denkweise zu gewinnen.
Und Neun Möglichkeiten, Menschen zu verändern, ohne Ressentiments zu provozieren.

 

Schnelles Denken, langsames Denken

 

Wie treffen wir unsere Entscheidungen? Warum ist Zögern ein überlebensnotwendiger Reflex, und was passiert in unserem Gehirn, wenn wir andere Menschen oder Dinge beurteilen? Daniel Kahneman, Nobelpreisträger und einer der einflussreichsten Wissenschaftler unserer Zeit, zeigt anhand verblüffender Beispiele, welchen mentalen Mustern wir folgen und wie wir uns gegen verhängnisvolle Fehlentscheidungen wappnen können.

Trage dich in meinen Newsletter ein, damit du kein Angebot verpasst!

Dann tragen ein Mal pro Woche kleine, speziell ausgebildete Minions, tolle Angebote und Artikel zu dir ins Postfach.

Vor allem zum Thema, wie du mutigere Entscheidungen triffst. Und vor allem die richtigen!
Du kannst dich da mit einem Klick wieder austragen. Das ist aber dann viel Arbeit für die Minions alles wieder zurück zu schleppen, wenn du also ein Herz hast, tue es nicht. Die Minions und ich freuen uns!

Ich hasse Spam genauso wie du, daher habe ich Daten schon immer gut geschützt. Durch die neue DSGVO ist das noch verschärft worden.

In der Datenschutzerklärung siehst du, wo und wie Daten erhoben werden. Ich verzichte freiwillig darauf Daten zu erheben, die nicht absolut notwendig sind, um dir meine Inhalte zukommen zu lassen. Wenn du noch Fragen dazu hast, schreibe mir gerne.

Der Beitrag Priming – Wie man Menschen manipulieren kann. erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

]]>
https://jeanettebouffier.de/2019/10/20/menschen-manipulieren/feed/ 0
Die wichtigste Voraussetzung für mehr Erfolg ist … https://jeanettebouffier.de/2019/09/22/mehr-erfolg/ https://jeanettebouffier.de/2019/09/22/mehr-erfolg/#respond Sun, 22 Sep 2019 15:54:08 +0000 https://jeanettebouffier.de/?p=7074 Der Beitrag Die wichtigste Voraussetzung für mehr Erfolg ist … erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

]]>

Ja, ich mache es spannend – weil ich selbst verdammt lange dazu gebraucht habe, die Antwort zu finden. Und warum soll es dir besser gehen als mir.

Grins.

OK, ernsthaft jetzt: Als Selbständige habe ich mir die Fragen

  • Wie werde ich erfolgreich und glücklich im Leben?
  • Wie entsteht Erfolg?
  • Gibt es bestimmte Erfolgsregeln?
  • Was machen erfolgreiche Menschen anders?
  • Wann hat man mehr Erfolg?

…natürlich für mich selbst gestellt aber vor allem für meine Klienten und habe viel darüber gelesen.

Zuerst einmal ist natürlich wichtig für dich selbst zu definieren, was Erfolg für dich ist.
In meinem Workbook „Ziele erreichen“ widme ich einen ganzen Abschnitt der Frage:

 

Wie ist Erfolg definiert?

 

Und begründe darin auch, warum du unglücklich wirst, wenn du Erfolg für dich aus Leitbilder ableitest und aus Werten, die eigentlich nicht deine sind.

Die Frage ist nämlich aus welchen Gründen und wofür willst du mehr Erfolg haben?

Du kannst es auf der Gratis Tipps & Tools Plattform herunterladen.

In meiner Arbeit mit Klienten habe ich gemerkt, dass wir selbst diejenigen sind, die uns am meisten im Weg stehen, wenn wir erfolgreich im Beruf sein wollen oder unsere Träume erfolgreich verwirklichen wollen.

 

Die wichtigste Regel für Erfolg im Job oder im Leben ist, die selbst die Erlaubnis zu geben.

 

Erfolg haben – im Artikel erfährst du mehr darüber:

  • Wie du – unbewusst – deinen Erfolg sabotierst.
  • Was der Grund dafür ist.
  • Was du tun kannst, um dir selbst die Erlaubnis für Erfolg zu geben.
  • Was deine Prägung zu Erfolg ist.
  • Wie du tun kannst, wenn das nicht ganz so gut klappt.
  • Wofür du dir selbst die Erlaubnis geben könntest.
1) Erfolgsverständnis Was bedeutet Erfolg für Dich? Beschreibe kurz spontan dein Verständnis von Erfolg. 2) Erfahrungen mit Erfolg
Beschreibe drei Erfolgsmomente in deinem Leben und deine Reaktion darauf (Stichpunkte). Beschreibe drei Misserfolge in deinem Leben und deine Reaktion darauf (Stichpunkte). 3) Welche Erkenntnisse hast du daraus gezogen (Erfolgsprinzipien, Sabotagemuster, etc.)? 4) Bedürfnisse-Befürchtungen, Gaben-Fallen Wenn ich daran denke Erfolg zu haben dann... Wenn ich Erfolg habe, passiert das.... Wenn ich Erfolg habe, werden Menschen, die mir wichtig sind, so reagieren... Wenn ich Erfolg habe, ist meine größte Angst, dass ... Wenn ich Erfolg habe, werden Menschen, die mir wichtig sind, so reagieren...

Es ist höchste Zeit, dass du dir selbst die Erlaubnis gibst.

Die Erlaubnis zum Scheitern.

Zum Falschliegen.

Die Erlaubnis zum Fehler machen.

 

Ich weiß nicht, für was du Erfolg haben willst. Ich bin sicher, dass du große Ziele und große Träume hast.

 

Aber du denkst vielleicht: „Oh mein Gott, was ist, wenn ich einen Fehler mache“.

„Oh mein Gott, was ist, wenn ich scheitere?“

„Oh mein Gott, was ist, wenn ich falsch liege?“

Und weißt du was?

Wenn du ein Ziel verfolgst und von einer Größe träumst, die tatsächlich wichtig ist (was du übrigens total tun solltest), wirst du das alles trotzdem tun.

Du wirst scheitern. Nicht einmal, nicht zweimal, sondern sehr oft. (Wie üblich spreche ich aus Erfahrung).

Du wirst Fehler machen, nicht einen, nicht zwei, sondern ein Dutzend oder mehr. (Wie üblich…)

Du wirst falsch liegen.

So lernen wir.

So wachsen wir.

Erfolg-regeln-Frauen

So baust du eine unschätzbare Erfahrung auf, die dir in der Zeit hilft, in der du auf dem richtigen Weg bist, für die Zeit, in der der Erfolg kommen kann.

Du kannst nicht die Fehler und Misserfolge überspringen, um dorthin zu gelangen.

Damit du diesen Weg als Lektion verstehst und nicht als Folter, gib dir selbst die Erlaubnis:

Es ist ok, wenn man scheitert.

Es ist in Ordnung, Fehler zu machen und es ist in Ordnung, sich zu irren.

 

Gib dir die Erlaubnis auch mal nicht erfolgreich zu sein. Das gehört zum Weg.

 

Wenn du das tust, wenn du dir erlaubst, in diesem Prozess menschlich zu sein, dann wirst du keine Schuld empfinden.

Du wirst nicht das schreckliche Gefühl weg machen wollen, wenn dir diese Dinge passieren, sondern du  kannst das Ganze aus einer Position der Neugier betrachten und lernen.

 

Du wusstest, dass der Fehler passieren würde, weil er nur Teil des Erfolgs Prozesses ist.

 

Was kannst du daraus lernen, anstatt dich von ihm definieren zu lassen?

Erteile dir die Erlaubnis, bei deinen übermenschlichen Zielen menschlich zu sein.

Liz Gilbert schreibt in ihrem Buch „Big Magic“ (ein tolles Buch über Kreativität):

 

„Du brauchst keinen Genehmigungsschein aus dem Büro des Rektors, um ein kreatives Leben zu führen. Oder wenn du dir Sorgen machst, dass du einen Genehmigungsschreiben brauchst – HIER, ich habe es dir gerade gegeben. Ich habe es einfach auf die Rückseite einer alten Einkaufsliste geschrieben. Betrachte dich als vollständig akkreditiert. Jetzt geh da raus und mach etwas.“

 

Nun, du denkst hier vielleicht gerade nicht an ein „kreatives“ Lebens, aber ich glaube, dass diese Idee für uns alle wahr ist.

Und kreativ musst du ohnehin sein, wenn du dir deine Träume erfüllen willst.

Kreativität ist nichts anderes als Lösungen für etwas zu finden.

Du brauchst keinen Genehmigungsschreiben um erfolgreich zu sein, um dein bestes Leben zu führen.

 

So viele von uns befürchten, dass wir zu jung sind, oder zu alt (mein letzter Artikel), oder nicht den richtigen Abschluss haben, oder nicht die richtige Erfahrung haben, oder [hier eine Entschuldigung deiner Wahl einfügen].

Alles, was wir wirklich damit tun, ist, unserem eigenen Glück im Weg zu stehen.

Hör auf damit. Ich klugscheiße nicht herum. Ich musste das auch tun.

Meine Eigensabotage ist wirklich brillant von meinemUnterbewusstsein eingefädelt!

 

Für mich brauchte es zwei völlig unabhängige und qualifizierte Quellen, die mir den genau gleichen Rat gaben, bevor ich endlich die Veränderung in meinem Kopf spürte. Und vor allem musste ich ein paar unbewusste alte Verhaltensmuster dafür aus dem Weg räumen.

Gib dir die Erlaubnis, glücklich zu sein und ein erfolgreiches Leben zu führen.

Es ist okay, Glück zu wollen.

Es ist nicht egoistisch, sein bestes Leben leben zu wollen.

­­­­­­

Die einzige Person, von der du die Erlaubnis brauchst, bist du.

 

Wenn wir Kinder sind, müssen wir für alles um Erlaubnis bitten:

  • Wir müssen unsere Eltern um Erlaubnis bitten, unsere Fahrräder draußen zu fahren.
  • Wir müssen um Erlaubnis bitten, fernsehen zu dürfen.
  • Wir müssen um Erlaubnis bitten, um einen Snack zu bekommen.
  • Wir müssen im Unterricht die Hände heben und um Erlaubnis bitten, sprechen zu dürfen.
  • Wir müssen sogar den Lehrer um Erlaubnis bitten, auf die Toilette zu gehen.
Regeln-für-mehr-Erfolg-im-Job

Dann werden wir erwachsen, aber wir denken immer noch, dass wir andere um Erlaubnis bitten müssen.

Überraschung!

Du bist jetzt erwachsen.

Du brauchst nicht mehr die Erlaubnis von jemand anderem.

Die einzige Person, von der du die Erlaubnis brauchst, bist du selbst.

Also hör auf, dir selbst die Erlaubnis zu verweigern.

Es ist toll, ein authentischeres, bewusstes Leben führen zu wollen.Ich denke, es ist wichtig – es ist das, wonach wir alle am Ende des Tages suchen: das Glück.

Oder Freude.

Oder Erfüllung.

Oder was auch immer dieses Wort für dich ist, am Ende unserer Tage wollen wir das Leben leben, für das Gott uns geschaffen hat.

Heute möchte ich den Genehmigungsschein an dich weitergeben.

Wir alle sind für einen Zweck geschaffen, und der einzige Weg, unseren Weg zur Erfüllung dieses Zwecks überhaupt zu beginnen, ist, uns zuerst die Erlaubnis zu geben, glücklich zu sein.

 

Fazit:

Wenn du das nächste Mal das Gefühl hast, dass du jemand anderen um Erlaubnis für etwas bitten musst, schau in den Spiegel und frage dich selbst.

Dann sag es dir selbst: Erlaubnis erteilt!

 

Wofür brauchst du eine Erlaubnis?

Auf der Tools & Tipps Plattform findest du ein Poster mit 50 Dingen, für die du dir vielleicht die Erlaubnis geben möchtest.

Was kann ich tun, wenn ich keinen Erfolg habe?

Mir hat mal jemand etwas sehr Wichtiges gesagt.

 

Die meisten Menschen haben keinen Erfolg – nicht weil sie es nicht können – sondern weil sie viel zu früh aufgeben.

 

Ich habe früher zu diesen Menschen gehört.

Ach was, ich habe noch nicht mal aufgegeben. Ich habe gar nicht erst angefangen.

Denn immer wenn ich eine Idee hatte, was ich tun könnte, schossen mir zig JA ABER durch den Kopf:

 

„Damit wirst du nie Erfolg haben denn..

 

… das gibt es schon.“

… ich bin nicht gut genug in XY. Und das brauchst du dafür.“

… das machen schon andere Leute mit viel mehr Erfahrung.

… ich habe nicht genug Zeit.“

… ich habe nicht genug Erfahrung.“

… ich habe nicht genug Geld.“

 

Und mein Hintern ist auch zu dick.

 

 

Spaß!

Woran viele scheitern sind unbewusste Glaubenssätze. Wie im letzten Artikel zum Beispiel:

Ich bin zu alt um XY zu tun.

Davon gibt es viele. Die meisten bemerken wir gar nicht.

 

„Alle persönlichen Durchbrüche beginnen mit einer Änderung unserer Glaubensmuster.“

Anthony Robbins

 

Die sind wie die Gitterstäbe eines unsichtbaren Käfigs, gegen den wir immer wieder anrennen im Leben.

Da ohne Hilfe heran zu kommen kann schwer sein. Dazu suche dir am besten professionelle Hilfe.

Du kannst dir aber schon einmal eine Frage stellen:

Mit welcher Prägung bist du zum Thema Erfolg haben aufgewachsen?

(Auf der Tools & Tipps Plattform, gibt es bald ein ganzes Workbook zum Thema – ich informiere dich im Newsletter wenn es online ist).

 

Aber versuche es erst einmal damit, dir selbst die Erlaubnis zu geben.

Die folgenden Fragen werden dir dabei helfen dir einige Dinge über dich selbst und deine Haltung dazu erfolgreich zu sein, bewusst zu machen.

 

 

Erfolgreiche-Menschen

1) Mein Erfolgsverständnis

 

  • Was bedeutet Erfolg für Dich? Beschreibe kurz spontan dein Verständnis von Erfolg.

2) Meine Erfahrungen mit Erfolg

 

  • Beschreibe drei Erfolgsmomente in deinem Leben und deine Reaktion darauf (Stichpunkte).
  • Beschreibe drei Misserfolge in deinem Leben und deine Reaktion darauf (Stichpunkte).

 

3) Welche Erkenntnisse hast du daraus gezogen (Erfolgsprinzipien, Sabotagemuster, etc.)?

 

4) Bedürfnisse-Befürchtungen, Gaben-Fallen

 

  • Wenn ich daran denke Erfolg zu haben dann…
  • Wenn ich Erfolg habe, passiert das…
  • Wenn ich Erfolg habe, werden Menschen, die mir wichtig sind, so reagieren…
  • Wenn ich Erfolg habe, ist meine größte Angst, dass …
  • Wenn ich Erfolg habe, werden Menschen, die mir wichtig sind, so reagieren…

Mache die Übungen bitte schriftlich. Sie nur im Kopf zu durchlaufen bringt nicht viel. Ich könnte dir das neurobiologisch erklären aber dann wird der Artikel zu lang.

 

Das könnte dich auch interessieren

 

Selbstrespekt lernen: Entschuldige mach-wie redest du mit dir?

Erfolg haben – Wie man Dinosaurier isst.

Sie beeinflussen ob wir unsere Ziele erreichen. Aber was sind Werte?

Wie man sich vom Scheitern schnell erholt.

Wie dein Persönlichkeitstyp deinen Erfolg beeinfluss

 

Buch Tipps zum Thema Erfolg

Ich habe die hier ein paar interessante Bücher zum Thema Erfolg zusammengestellt.

 

D. Chopra: Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs

Senkrechtstarter: Wie aus Frust und Niederlagen die größten Erfolge entstehen

S. R. Covey: Der 8.Weg – mit Effektivität zu wahrer Größe

M. Gladwell: Überflieger – Warum manche Menschen erfolgreich sind – und andere nicht

 

 

Teile den Artikel gerne im Social Media, wenn du jemanden kennst, dem er hilft.

Danke. 🙂

Jeanette

Trage dich in meinen Newsletter ein, damit du kein Angebot verpasst!

Dann tragen ein Mal pro Woche kleine, speziell ausgebildete Minions, tolle Angebote und Artikel zu dir ins Postfach.

Vor allem zum Thema, wie du mutigere Entscheidungen triffst. Und vor allem die richtigen!
Du kannst dich da mit einem Klick wieder austragen. Das ist aber dann viel Arbeit für die Minions alles wieder zurück zu schleppen, wenn du also ein Herz hast, tue es nicht. Die Minions und ich freuen uns!

Ich hasse Spam genauso wie du, daher habe ich Daten schon immer gut geschützt. Durch die neue DSGVO ist das noch verschärft worden.

In der Datenschutzerklärung siehst du, wo und wie Daten erhoben werden. Ich verzichte freiwillig darauf Daten zu erheben, die nicht absolut notwendig sind, um dir meine Inhalte zukommen zu lassen. Wenn du noch Fragen dazu hast, schreibe mir gerne.

PIN IT! DANKE.

Erfolg-Erlaubnis-geben
Erfolg-Erlaubnis-geben

Der Beitrag Die wichtigste Voraussetzung für mehr Erfolg ist … erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

]]>
https://jeanettebouffier.de/2019/09/22/mehr-erfolg/feed/ 0
Du glaubst du bist zu alt für einen Jobwechsel mit 30, 40, 50 …? Unsinn! https://jeanettebouffier.de/2019/09/20/jobwechsel-30-40-50-60/ https://jeanettebouffier.de/2019/09/20/jobwechsel-30-40-50-60/#respond Fri, 20 Sep 2019 20:16:05 +0000 https://jeanettebouffier.de/?p=7050 Der Beitrag Du glaubst du bist zu alt für einen Jobwechsel mit 30, 40, 50 …? Unsinn! erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

]]>

Bin ich zu alt für einen Jobwechsel?

 

„Ich will Kite Surfen lernen“, sagte ich.

„Findest du nicht dass du dafür zu alt bist?“

„Einen Scheiß bin ich.“

 

Entschuldige meinen emotionalen Ausbruch aber das denke ich tatsächlich nicht. Und so etwas macht mich wütend.

Wieso denke wir immer in der Kategorie „Alter“ und nicht in Kategorien wie „Fit“ oder „Begeisterung“?

Wir beurteilen Menschen nicht nach ihren Fähigkeiten und Kompetenzen sondern nach dem Datum auf ihrer Geburtsurkunde.

 

„Ich bin zu alt um etwas Neues anzufangen“

„Ich bin zu alt um den Beruf zu wechseln.“

 

Das sind massive Glaubenssätze. Und das an was wir glauben, bekommen wir auch (In diesem Falle also nix).

 

Aber woher kommt der Gedanke man sei zu alt den Job zu wechseln.

 

Man sei zu alt sich noch selbständig zu machen, zu alt um sich seine Träume zu erfüllen?

Tatsache ist: Der größte Teil deines Arbeitslebens wird wahrscheinlich nach den Zwanzigern stattfinden.

Du wirst höchstwahrscheinlich nach den Dreißigern noch mehr als die Hälfte vor dir haben.

Und doch gibt es dieses erdrückende Gefühl, dass man genau vorhersagen muss, welche Karriere man mögen wird, den genauen Weg kennen muss, den man gehen muss, um dorthin zu gelangen, und darin in die ersten zehn Jahren bereits erfolgreich tun muss.

Aber was ist, wenn du es nicht kannst? Oder was, wenn du es tust und dann später entscheidest, dass du etwas anderes machen willst?

Berufsberatung-Berufswahl

Warum wehren wir so gegen die Vorstellung, mit über 40 etwas Neues im Leben anzufangen?

 

Oder 50ern?

Oder 60ern?

Oder 70ern?

Oder später?

Die Idee fühlt sich fremd an,

Vielleicht ein wenig unbequem in westlichen Kulturen, die von Wunderkindern fasziniert sind und ständig  die unter 30 Top-XY Listen herstellt. Aber sollte es das sein?

 

Dazu gibt es einen schönen TEDx Talk:

Let’s change the way we think about old age | ​Zaria Gorvett

 

Es ist verdammt mutig, wenn sich jemand nicht durch sein Alter einschränken lässt.

Auf dem Unternehmerinnentag in Mainz hörte ich vor einigen Jahren, dass viele Gründerinnen um die 50 Jahre alt sind.

Kein Wunder:

Die Kinder sind aus dem Haus, sie haben viel Erfahrung und mehr Gelassenheit als früher.

Und wesentlich mehr Klarheit über das, was sie tun wollen, weil sie schon so viel gemacht und erlebt haben.

Jobwechsel-mit-50

Bin ich zu alt um noch einmal etwas Neues anzufangen?
Den Beruf zu wechseln?

 

Wenn dich das jemand fragt, antworte bitte mit: „Nein“.

Ich wünsche mir, dass viel mehr Menschen mitfühlender gegenüber anderen sind, die entschieden haben, dass sie etwas Neues ausprobieren wollen (und können), unabhängig von ihrem Alter.

Versuche auch, freundlicher zu dir selbst zu sein.

Es ist okay, wenn du dir nicht sicher bist, ob die Karriere, die du in deinen Zwanzigern oder Dreißigern angefangen hast, diejenige ist, die du für immer willst.

Es muss nicht die einzige sein, die du je hast.

 

Wenn du ernsthaft vor hast, dich noch einmal zu verändern, trage dich unverbindlich in die Warteliste für den neuen – persönlich und 1:1 betreuten Online Kurs ein, der Anfang 2020 startet.

Natürlich kannst du mich auch vorher einzeln buchen. Ruf mich an: 0177 46 40 616.

Also, du bist nicht zu alt. Es kommt nur darauf an, wie sehr du es liebst und willst. Und wie hart du bereit bist dafür zu arbeiten.

 

Es gibt tausende Probleme da draußen. Welches kannst und willst du lösen?

 

Das hat nichts mit deinem Alter zu tun.

Manchmal bedeutet der Satz: ich kann nicht, weil ……..nur, dass du dir nicht selbst die Erlaubnis gibst (meist steckt ein Programm oder Muster dahinter) nicht bereit bist die Arbeit zu machen.

Nicht weißt, was du wirklich kannst und willst.

Einem Glaubenssatz (oder mehreren ) aufsitzt, der dich sabotiert.

 

Als Coach helfe ich Menschen, die ungesunden Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen aufzudecken, die ihre Ziele sabotieren.

 

Du hast in der Kindheit drei Grundüberzeugungen entwickelt, die dich heute betreffen.

 

  1. Deine Kernüberzeugungen über dich selbst (Identität)

 

Deine Kindheit gab dir ein Gefühl dafür, wer du als Person bist. Die Botschaften, die du von deinen Eltern, Geschwistern, Lehrern und Gleichaltrigen erhalten hast, haben dir etwas über dich selbst beigebracht.

Deine Erfahrungen halfen dir festzustellen, ob du freundlich, klug, sozial unangenehm, schüchtern oder liebenswert bist.

Und sobald du ein Gefühl dafür gewonnen hast, wer du bist – und wie andere dich wahrnehmen – hat es deine Interaktionen und Entscheidungen geprägt.

 

2. Deine Hauptüberzeugungen über andere (Erwartungshaltung wie sie dir begegnen)

 

In der Kindheit hast du auch viel über andere Menschen gelernt. Sind die Menschen von Natur aus gut? Helfen sie aktiv anderen?

Oder verletzen sie sich absichtlich gegenseitig?

Wenn du eine liebevolle, zugewandte Kindheit erlebt hast, hast du vielleicht gelernt, dass es sicher ist, Menschen zu vertrauen, und es gut ist, anderen zu helfen.

Wenn andere jedoch nicht so freundlich waren, hast du vielleicht gelernt, dass andere Leute dich verletzen oder missbrauchen werden.

beruf-wechseln-egal-in-welchem-alter

3. Deine wichtigsten Überzeugungen über die Welt (Glaubenssätze / Grundüberzeugungen)

 

Kinder, die in einer fürsorglichen Umgebung mit wenigen traumatischen Ereignissen aufwachsen, könnten darauf vertrauen, dass die Welt ein relativ sicherer Ort ist. Sie können sich auf eine strahlende Zukunft in einer friedlichen Welt freuen.

 

Kinder, die harte und unvorhersehbare Ereignisse durchleben und diejenigen, die chronischen Stress ertragen, glauben oft, dass die Welt ein beängstigender Ort ist und dass, egal was du tust, du kämpfen musst, um erfolgreich zu sein. Oder dass du ein Opfer bist.

 

Das sind Grundüberzeugungen, die sich in selbst erfüllende Prophezeiungen verwandeln.

 

Wenn du glaubst, dass etwas wahr ist, suchst du nach Beweisen, die deine Idee unterstützen. Mit jedem Beweisstück wird der Glaube gestärkt. Wenn du mit dem Glauben aufgewachsen bist,

„Ich bin nicht klug genug, um auf die Uni zu gehen“, wirst du jeden Fehler, jede schlechte Note oder jedes schwierige Problem als Beweis ansehen, dass du nicht klug bist.

Und wenn du ab und zu Lob bekommst, wirst du denken es sei Glück gewesen.

Du wirst dir nicht einmal vorstellen wollen, dass dein Glaube falsch sein könnte, denn es ist beunruhigend, wenn unsere Ansicht darüber, wer wir zu sein glauben, nicht mit den Beweisen übereinstimmt.

Berufswechsel-coaching

Deine Überzeugungen beeinflussen dein Verhalten

 

Wenn du glaubst, dass du nicht klug bist, wirst du wahrscheinlich nicht viel Mühe in dein Studium stecken, und du wirst in der Schule nicht gut abschneiden. Oder du wirst ablehnen, wenn du im Job einen Vortrag halten könntest.

Oder wenn du glaubst, dass du kein sympathischer Mensch bist, wirst du mehr Probleme haben, Freunde zu finden.

Wenn du keinen Augenkontakt aufnimmst oder die Menschen nicht auf freundliche Weise begrüßt, wirst du es schwer haben, enge Beziehungen aufzubauen.

Und diese Beziehungskämpfe werden deinen Glauben stärken, dass du nicht liebenswert bist.

Wenn du glaubst dass du zu alt bist um den Beruf zu wechseln oder dich sogar selbständig zu machen, dann bekommst du dafür auch Beweise geliefert. Energie folgt der Aufmerksamkeit.

 

Wie man seine Kernüberzeugungen ändert

 

Viele ausgeglichene Erwachsene überwinden schwierige – auch schreckliche – Kindheitserfahrungen.

Manche sagen, dass daraus ihre Stärke erwuchs, die sie im Leben erfolgreich sein lies.

Bei anderen laufen immer wieder die Filme im Kopf ab, die sie daran erinnern, warum sie es nie zu etwas bringen werden.

Demzufolge kämpfen sie sehr damit, sich von selbst einschränkenden Überzeugungen zu befreien.

 

Deine größte Herausforderung, wenn du etwas neues anfangen willst – egal in welchem Alter

 

Deine größte Herausforderung wird – das sehe ich an meinen Klienten –  nicht sein, Ideen und deine Mischung zu finden, die dich besonders macht, wenn du im Job einen Neuanfang machen willst.

Sondern es werden deine unbewussten Glaubenssätze, deine Identität und Erwartungshaltung sein – zusammen mit deinen Ängste und Zweifel – die wie die Gitterstäbe eines unsichtbaren Käfigs wirken, die dich an der Umsetzung hindern werden wollen.

Das JA ABER… das sofort auftaucht, sobald du einen Schritt in deine neue Richtung machen willst.

Die gute Nachricht: Jeder kann die selbstlimitierenden Überzeugungen, die er in der Kindheit entwickelt hat, im Wesentlichen „verlernen“.

Es braucht Zeit und Übung, um das Gehirn zu trainieren, die Dinge anders zu sehen.

Berufswechsel-zum-Traumjob

Suche dir professionelle Hilfe

 

Das Loslassen von unproduktiven Kernüberzeugungen, die du in der Kindheit entwickelt hast, kann der Schlüssel sein, um voranzukommen und dein größtes Potenzial zu erreichen.

Da alleine heran zu kommen – das weiß ich aus eigener Erfahrung – ist schwer. Das meiste davon ist dir ja nicht einmal bewusst.

Ich wünsche mir, dass viel mehr Menschen mitfühlender gegenüber anderen sind, die entschieden haben, dass sie etwas Neues ausprobieren wollen (und können), unabhängig von ihrem Alter.

Versuche auch, freundlicher zu dir selbst zu sein.

Es ist okay, wenn du dir nicht sicher bist, ob die Karriere, die du in deinen Zwanzigern oder Dreißigern angefangen hast, diejenige ist, die du für immer willst. Es muss nicht die einzige sein, die du je hast.

Wenn du ernsthaft vor hast, dich noch einmal zu verändern, trage dich unverbindlich in die Warteliste für den neuen – persönlich und 1:1 betreuten Online Kurs ein, der Anfang 2020 startet.

Natürlich kannst du mich auch vorher einzeln buchen. Ruf mich an: 0177 46 40 616.

 

Also, du bist nicht zu alt um beruflich neu anzufangen.

 

Es kommt nur darauf an, wie sehr du es liebst und willst. Und wie hart du bereit bist dafür zu arbeiten. Dann ist auch ein Jobwechsel in fast jedem Alter möglich.

Außer du willst noch Prima Ballerina werden. Das würde ich überdenken.

Allerdings gibt es ja auch 98 jährige Yoga Lehrer.

 

Die Menschen da draußen haben tausende Probleme.

Welches kannst und willst du lösen?

Das ist die Frage und dafür zählt dein Alter nicht.

 

Dazu gibt es dieses schöne Video:

Age is nothing – Attitude is everything! bobby Hickey.

 

Das könnte dich auch interessieren

 

Spürst du den Wunsch dein Leben zu verändern?

Wie finde ich meine Berufung? Falsche Frage!

Wie bekomme ich mehr Selbstwertgefühl? Wozu?

Teile den Artikel gerne im Social Media, wenn du jemanden kennst, dem er hilft.

Danke. 🙂

 

Jeanette

Trage dich in meinen Newsletter ein, damit du kein Angebot verpasst!

Dann tragen ein Mal pro Woche kleine, speziell ausgebildete Minions, tolle Angebote und Artikel zu dir ins Postfach.

Vor allem zum Thema, wie du mutigere Entscheidungen triffst. Und vor allem die richtigen!
Du kannst dich da mit einem Klick wieder austragen. Das ist aber dann viel Arbeit für die Minions alles wieder zurück zu schleppen, wenn du also ein Herz hast, tue es nicht. Die Minions und ich freuen uns!

Ich hasse Spam genauso wie du, daher habe ich Daten schon immer gut geschützt. Durch die neue DSGVO ist das noch verschärft worden.

In der Datenschutzerklärung siehst du, wo und wie Daten erhoben werden. Ich verzichte freiwillig darauf Daten zu erheben, die nicht absolut notwendig sind, um dir meine Inhalte zukommen zu lassen. Wenn du noch Fragen dazu hast, schreibe mir gerne.

Der Beitrag Du glaubst du bist zu alt für einen Jobwechsel mit 30, 40, 50 …? Unsinn! erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

]]>
https://jeanettebouffier.de/2019/09/20/jobwechsel-30-40-50-60/feed/ 0
7 Gründe, warum Berufsberatung oft nichts bringt https://jeanettebouffier.de/2019/09/14/berufsberatung/ https://jeanettebouffier.de/2019/09/14/berufsberatung/#respond Sat, 14 Sep 2019 14:10:30 +0000 https://jeanettebouffier.de/?p=6990 Der Beitrag 7 Gründe, warum Berufsberatung oft nichts bringt erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

]]>

…und was du statt Berufsberatung machen kannst.

 

„Das ist so toll, dass deine Generation durch das Internet so eine riesige Auswahl habt, was ihr beruflich alles machen könnt.

So kann man viel leichter den Traumberuf finden als zu meiner Zeit.“

Die Studentin, die neben mir im Auto saß, schaute mich an als hätte ich 2019 einen Walkman* ausgepackt und eine Kassette eingelegt.

(Ich nehme auf langen Strecken gerne Mitfahrer mit um die Umwelt zu schonen, zur Unterhaltung und um junge, ahnungslose Menschen zwangsweise zu inspirieren).

„Das ist total schrecklich“ sagte sie. „Bei so viel Auswahl und so vielen Möglichkeiten weiß man gar nicht wofür man sich entscheiden soll. Ich bin sogar zur Berufsberatung gegangen aber viel gebracht hat es nicht.

Und wenn man sich entschieden hat, denkt man sofort es war falsch und es gibt kein zurück. Den meisten die ich kenne, geht es so.“

Menschen mit Berufserfahrung, die ihren Traumjob suchen, geht es oft genauso.

Lies weiter wenn dir schon einmal diese Gedanken durch den Kopf gegangen sind:

  • warum bin ich in meinem Job unglücklich?
  • Welcher Beruf passt wirklich zu mir?
  • Was sind meine wirklichen Talente?
  • Sollte ich mal eine Berufsberatung machen?
  • Oder ein Berufungs Coaching?
Talent-entdecken-Traumberuf

Einige meiner Klienten die sich genau diese Fragen gestellt und eine Berufsberatung gemacht haben, waren hinterher nicht viel schlauer als vorher

Hast du auch einmal eine Berufsberatung gemacht und warst hinterher genauso unglücklich wie vorher, mit dem diffusen Gefühl, dass sich eigentlich nichts geändert hat.

Und du im neuen Job unglücklich warst.

Genau wie vorher?

 

Warum hilft dir die Berufsberatung oft wenig?

 

Dazu gehe ich erst mal auf die Gründe ein, weshalb du in einem Job gelandet bist der nicht zu dir passt.

 

„Jeanette malt sehr schön aber sie sollte sich etwas mehr auf ihre Arbeit konzentrieren“.

Das bekamen meine Eltern ziemlich oft von meiner Lehrerin zu hören und hatten wahrscheinlich Visionen davon, wie ich als Künstlerin mit zwei Flaschen Rotwein unter der Brücke ende.

Ich hatte also Talent zum Malen. Oder anders gesagt – ich war sehr kreativ.

Und studierte Kommunikationsdesign.

Weil ich das wollte.

Und weil ich ein eindeutiges Talent hatte.

Obwohl meine Eltern bis heute nicht verstanden haben, was ich da eigentlich studierte und was am Ende der Beruf war, in dem ich arbeitete.

Ich liebe es heute noch Marken zu entwickeln, mir die Probleme meiner Kunden anzuhören und mit ihnen passgenaue Lösungen zu designen.

Witziger Weise ähneln sich meine beiden Leidenschaften da sehr.

Ich inspiriere, gebe Impulse und find mit meinen Klienten Lösungen. Im Coaching wie in der Markenentwicklung.

Trotzdem war ich vor einigen Jahren unglücklich im Job. Das Arbeitsumfeld entsprach nicht meinen Werten und viele meiner Talente und Interessen konnte ich nicht einbringen.

Zudem arbeitete ich 70 Stunden in der Woche und hätte gar nicht gewusst, wo, wann und wie ich überhaupt anfangen soll den ersten Schritt da raus zu machen.

Und wie ich später herausfand, ging es Vielen so, die ich von früher kannten.

Manche hatten Zuflucht im Traum „Familie“ gesucht, in der Hoffnung wenigstens damit glücklicher zu werden.

Die meisten Schulkameraden damals hatten aber kein eindeutiges Talent. Was leider unter anderem daran liegt, dass in der Schule nur zwei von acht Intelligenzformen gefördert werden.

ZWEI von ACHT.

Der Rest fällt also mit seinen Talenten eher hinten runter.

Dazu kommt dass  einem in der Schule vor klar gemacht wird, was man NICHT kann. Und dass man das ausmerzen muss.

Das Thema ist endlos.

 

Berufsberatung-Wiesbaden

Berufsberatung in Wiesbaden anno dazumal

 

Falls du etwa in meinem Alter bist, kannst du dich noch an die orangenen Heftchen auf dem Arbeitsamt erinnern?

Wo die Sachbearbeiterin mal eben 5 rausgriff wenn man etwas „Kreatives“ machen wollte.

Ich weiß nicht mehr genau welche Berufe das waren, nur dass mir die Nackenhaare zu Berge standen. So sah Berufsberatung damals eben aus.

Mir half das nicht weiter. Und anderen wohl auch nicht. Denn die, mit dem undefinierten Talent landeten bei BWL oder VWL.

„Weil man damit „viel anfangen kann“.

Andere waren gut in Mathe und endeten kreuzunglücklich einer erfolgreichen Karriere als Controller.

Oder in der Bank. Weil die Mutter da war und ihn/sie da unterbringen konnte.

Wieder andere fingen im elterlichen Unternehmen an, weil die Eltern das erwarteten.

Und wer will schon das böse Kind sein, das die Erwartungen der Eltern enttäuscht?

Tauchlehrerin werden? Künstlerin? Das kann man doch nur als Hobby machen, hörte ich immer.

BWL  e. t. c.  war halt „was Sicheres“. Denn das war für Viele, die noch den Krieg oder die Auswirkungen erlebt haben, das Wichtigste. Sicherheit geht in Deutschland meist vor Erfüllung. Haben vor Sinn.

Und dann hat man plötzlich Verpflichtungen, Familie und eine Hypothek und hat das Gefühl in einem Käfig zu sitzen oder in einem Hamsterrad zu sitzen aus dem es kein Entkommen gibt.

Das ist auch legitim und manchmal sind die Möglichkeiten dann begrenzt, was man mit all dem Verpflichtungen ändern kann, wenn man nicht gewillt ist kleinere Brötchen zu backen oder es nicht kann.

Aber ich kann dir sagen, dass wir immer einen Preis zahlen, egal, wofür wir uns entscheiden. Und auch der Gewinn völlig unterschiedlich ist. Es kommt da vor allem auf deine Werte an.

Was dir wirklich wichtig ist im Leben.

Auf meiner kostenlosen Tools & Tipps Plattform findest du z. B. auch eine Werte Übung.

Bei der Berufswahl werden Entscheidungen sehr rational und wenig emotional getroffen.

 

Wir sind eine Gesellschaft, die analytisches Denken bejubelt und Kreativität und Emotion unter den Tisch fallen lässt.

Nach der Ausbildung arbeitest du auf dem erlernten Beruf, entwickelst dich weiter, ergänzt die Ausbildung durch Weiterbildungen, vielleicht sogar einen Master.

Du kletterst die Karriereleiter hoch, es bringt dir mehr Ansehen, mehr Geld und bis zu einem gewissen Grad auch Zufriedenheit.

Aber das Mehr gibt irgendwann keinen Sinn mehr. Irgendwie merkst du, dass da noch etwas anderes in dir steckt, dass du zwar top ausgebildet bist und «eigentlich» doch alles gut sein müsste, doch da ist eben dieses leise nervige Gefühl, dass  etwas nicht stimmt, dass es doch noch etwas anderes geben muss.

Zudem ist in Deutschland der Glaube, dass man sich für Eines entscheidet und dabei bleibt noch tief verankert. Im Rest der Welt ist das meist ganz anders.

Wie lange musste ich mir anhören „Dass ich mich doch für eins entschieden muss“. Nur dann könne man Erfolg haben.

Irgendwann merkte ich, dass ich mich aber gar nicht für eines entscheiden will.

Dass ich gerne als Coach arbeite UND als Designerin. Natürlich fühle ich mich manchmal als Jongleur.

Und für Viele ist das, was für mich passt, auch nicht das Richtige.

Ich will damit nur sagen, dass wir oft so tief im Sulz und in einer Wahrnehmungsblase stecken, dass wir andere Möglichkeiten gar nicht mehr sehen.

 

Warum du im falschen Beruf gelandet bist.

 

Wir leben Leitbildern nach, die gar nicht unsere sind.

Dazu habe ich vor einer Weile einen Artikel geschrieben.

Wie du mit Mitte 20 die Weichen stellst, um mit 40 nicht frustriert zu sein.

Wenn wir noch jung und mit wenig eigenen Erfahrungen sind, lassen wir uns extrem von außen beeinflussen, vor allem vom Umfeld.

Die neue Generation wird zudem noch mit massenhaft Botschaften aus dem Social Media zugeballert.

Wie soll man da filtern was wirklich das Eigene ist. Was den eigenen Kern ausmacht?

 

Und aus diesen Gründen hilft dir Berufsberatung oft nicht.

 

Sie setzt viel zu oft genau darauf wieder auf.

Aus kreativen Wildblumen werden spätestens in der Schule „Tulpenbeete gemacht.“

Dazu gibt es einen schönen Vortrag von Gunter Dueck:

Der schöpferische Imperativ.

Und die Scheuklappen sind schwer wieder abzulegen.

 

1. Berufsberatung setzt an deinen Kompetenzen an statt an deinen Talenten

 

Berufsberatung und Karriereberatung setzt auf deinem Wissen auf, das du gemacht hast, NACHDEM du von der Spur abgedriftet bist.

Und das hat oft recht wenig mit dem zu tun, was dir liegt und wirklich wichtig ist.

Dein echtes Potenzial kennst du gar nicht.

 

Kompetenz und Wissen hast du durch machen, lernen und tun erworben.

Talente sind die Gaben, die bereits in dir angelegt sind und die du einfach tust

Darum werden sie manchmal auch nicht als solche erkannt.

Und da ist ein Blick in die Kindheit wichtig.

Zurück zu dem, was du warst, bevor man dich in „ Spur“ gepresst hat.

 

2. Berufsberater analysieren aber lassen dich nicht kreativ werden

 

Sie gehen deinen beruflichen Werdegang durch, machen einige Tests, die mit dir besprochen werden und machen aufgrund ihrer Analyse eine Empfehlung, in welcher Richtung du dich weiterentwickeln könntest.

Was sie nicht tun ist, mit dir deine Werte, dein „Warum“ zu erarbeiten, mit dir deine Ressourcen zu finden, mit denen du nicht eine Geschichte weiter – sondern umschreibst.

 

3. Sie versuchen deine vielseitigen Interessen zu begrenzen statt sie zu integrieren

Mir ging es genauso.

Wenn du jemand bist, der viele Talente hat, leidest du schon genug darunter, weil du am liebsten alles umsetzen würdest, ständig neue Ideen hast und glaubst du seist verrückt, weil andere doch auch Fokus hinbekommen.

Genau wie ich hast du dann oft gehört, dass du dich doch für Eins entscheiden und dich endlich fokussieren musst.

Mag sein, dass es dann schneller geht aber so bist du nun mal nicht gestrickt. Und statt zu glauben du seist da irgendwie fehlerhaft, kannst du dich eher freuen, denn diese Flexibilität ist in Zukunft sehr gefragt.

In der Berufsberatung wird dir oft geraten, dich zu fokussieren und deine Vielseitigkeit in einem begrenzten Ausmaß in deinem Job auszuleben. Und am Besten auch nur in EINEM.

 

4. Berufsberatung lässt deinen Persönlichkeitstypen außer Acht.

 

Was ziemlich fatal ist, weil die Typen völlig unterschiedlich motiviert sind. Dazu kannst du hier weiter lesen,

 

5. Deine Ängste und Zweifel werden bei einer Berufsberatung nicht thematisiert.

Dabei sind sie der Hauptgrund, weswegen du in dem steckst, was dir nicht gefällt. B. z. w. da nicht rauskommst.

Wir geben uns selbst die Erlaubnis nicht etwas zu verändern.

Da kommen die erstaunlichsten Glaubenssätze hoch, die man als Kind mitgenommen hat, die man selbst aber gar nicht merkt.

Die sind wie die unsichtbaren Stäbe eines Käfigs, gegen den wir immer wieder anrennen.

Daher landest du auch im nächsten Job meist in der gleichen Unzufriedenheit.

Wie oft ich schon den Satz gehört habe „ich bin zu alt um noch mal etwas Neues anzufangen“, weiß ich nicht. Was völliger Unsinn ist.

Ich bin also kein Freund von Berufsberatung weil die nur an der Oberfläche kratzt.

Von  Berufungs Coaching halte ich allerdings auch nicht viel.

 

„Finde deine Berufung“ – langsam kann ich es nicht mehr hören.

 

Das ist genau das andere Extrem.

Du sollt wieder das EINE glücklich machende Ding finden, damit dir dann ewig die Sonne aus dem Hintern scheint.

Das fühlte sich für mich immer an als sei ich Jesus auf dem Weg zur Kreuzigung.

Das kann einem direkt Angst machen.

Wenige Menschen haben eine so ausgeprägte Berufung. Ich habe mal ein Interview mit dem Sänger Cris Cosmo gemacht.

Der wusste schon mit 13 Jahren unbeirrt, was er machen will. Weil er es GEIL fand. Hier ist das Interview mit ihm.

Für alle die nicht so viel Glück hatten, stelle ich gerade den Kurs–  persönlich betreuten und von meinen Klienten inspirierten– Kurs „Traumjob finden“ zusammen.
Was verdammt viel Arbeit ist. Bis er fertig ist, kannst du dich unverbindlich auf der Warteliste anmelden und so lange bis er startet, kostenlos mitnehmen was geht ;). Und das wird in den nächsten Wochen so Einiges sein.

Denn eines weiß ich aus der Arbeit mit meinen Klienten:

Deine größte Herausforderung wird nicht sein, Ideen (du hast welche – glaub mir) und deine Mischung zu finden, die dich besonders macht.

Sondern es werden deine unbewussten Glaubenssätze, deine Identität und Erwartungshaltung sein – zusammen mit deinen Ängste und Zweifel – die wie die Gitterstäbe eines unsichtbaren Käfigs wirken, die dich an der Umsetzung hindern werden wollen.

Das JA ABER… das sofort auftaucht, sobald du einen Schritt in deine neue Richtung machen willst. An dieser Transformation arbeiten wir gemeinsam ganz besonders.

Beruf-wechseln

Natürlich kannst du mit deiner Berufung die Menschheit und die Welt retten wollen.

 

Aber mal ehrlich. Die meisten wären schon glücklich, wenn sie einfach nur einen Beruf finden, der  Spaß macht.

Und da geht es darum, die Schnittmenge aus ihren Talenten, Erfahrungen Wissen, Persönlichkeit und ihrem Warum zu finden.

Und in der Schnittmenge ist VIEL mehr möglich als einer Berufung nachzugehen.

 

Dafür habe ich meine eigenen Methode entwickelt, die ich jetzt auch in einen – mit persönlichen 1:1 Coachings betreuten – Online Kurs packe.

Auf dem Wissen und den Erkenntnissen, die du dir in den Videos und Modulen aneignest können wir im Coaching aufsetzen und damit kommst du viel schneller voran als in reinen 1:1 Coachings. So viel kann dir persönlich gar keiner vermitteln.

Ich bin jemand der viel eigenen Erkenntnisse braucht und weniger gerne beraten wird. Woher soll mich der andere Mensch auch so gut kennen und eine Geschichte.

Das geht gar nicht. Aus dem was du selbst erkennst, das Wichtige herauszufiltern, Nachzubohren und zu Lösungen zu verarbeiten ist das wichtige.

Ich hasse es zudem wenn es schleichend voran geht, wenn ich in einer Krise stecke und schnelle Lösungen suche. Du auch? Dann ist das Konzept das Richtige für dich.

Du kannst dich hier unverbindlich für die Warteliste anmelden.

Berufsberatung-Jeanette-Bouffier

Und eine letzte Sache ist noch sehr wichtig

Wir sind selbst unser größter Saboteur. Als Kinder experimentieren wir unermüdlich, stecken jeden Rückschlag weg und machen einfach weiter bis wir stolz wie Oskar sind, wenn wir es endlich, endlich geschafft haben. Wir verlieren die Fähigkeit, weil wir den Kontakt zu uns selbst und den Glauben an uns verlieren. Neben einem konkreten Action Plan arbeiten wir im Kurs „Traumjob finden. Du kannst dich unverbindlich für die Warteliste anmelden.

Daher eine letzte Sache, wegen der Berufsberatung oft nichts bringt:

 

6. Sie stärken nicht deine Energie und dich als Person

 

Denn Veränderung kostet Energie und erfordert Durchhaltevermögen.

Das macht man nur, wenn man wirklich motiviert ist und von sich selbst und dem was man will, wirklich überzeugt ist. Das Gleiche in Grün, motiviert selten.

Teile den Artikel gerne im Social Media, wenn du jemanden kennst, dem er hilft.

Danke. 🙂

Jeanette

Trage dich in meinen Newsletter ein, damit du kein Angebot verpasst!

Dann tragen ein Mal pro Woche kleine, speziell ausgebildete Minions, tolle Angebote und Artikel zu dir ins Postfach.

Vor allem zum Thema, wie du mutigere Entscheidungen triffst. Und vor allem die richtigen!
Du kannst dich da mit einem Klick wieder austragen. Das ist aber dann viel Arbeit für die Minions alles wieder zurück zu schleppen, wenn du also ein Herz hast, tue es nicht. Die Minions und ich freuen uns!

Ich hasse Spam genauso wie du, daher habe ich Daten schon immer gut geschützt. Durch die neue DSGVO ist das noch verschärft worden.

In der Datenschutzerklärung siehst du, wo und wie Daten erhoben werden. Ich verzichte freiwillig darauf Daten zu erheben, die nicht absolut notwendig sind, um dir meine Inhalte zukommen zu lassen. Wenn du noch Fragen dazu hast, schreibe mir gerne.

Der Beitrag 7 Gründe, warum Berufsberatung oft nichts bringt erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

]]>
https://jeanettebouffier.de/2019/09/14/berufsberatung/feed/ 0
Zufriedener im Job: wie du dein Arbeitsumfeld verbessern kannst. https://jeanettebouffier.de/2019/09/10/zufriedener-im-job/ https://jeanettebouffier.de/2019/09/10/zufriedener-im-job/#respond Tue, 10 Sep 2019 18:51:39 +0000 https://jeanettebouffier.de/?p=6950 Der Beitrag Zufriedener im Job: wie du dein Arbeitsumfeld verbessern kannst. erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

]]>

Serie Teil 3

Wie kann ich zufriedener im Job werden, auch wenn es nicht der richtige ist?

Ich kenne viele Leute, die den Job wechseln und im neuen Unternehmen schnell genauso unglücklich sind, wie vorher. Dann liegt es vielleicht nicht am destruktiven Umfeld, sondern daran, dass du wirklich im falschen Job bist. Trotzdem kannst du viel tun um zufriedener im Job zu sein, falls du gerade nicht wechseln oder dich z. B. selbständig machen kannst.

Für alle diejenigen, die endlich glücklich im Job werden wollen, entwickle ich gerade einen persönlich betreuen Online Kurs „Traumjob finden“. Du kannst dich gern unverbindlich auf die Warteliste setzen lassen.

In den zwei vorangehenden Artikeln habe ich erklärt, woran es liegt, dass du deinen Job vielleicht sogar sehr magst aber trotzdem frustriert im Beruf bist.

In dieser Folge, gebe ich dir Tipps, wie du deine Jobsituation sofort verbessern kannst und zufriedener im Job bist.

Man kann nämlich mehr beeinflussen, als man denkt.

Vor allem mit der eigenen inneren Haltung und der Energie, die man damit ausstrahlt.

Wir ziehen an, was wir ausstrahlen.

 

Wie du die Stimmung am Arbeitsplatz verbessern kannst – persönlich und als Führungskraft.

 

Warum ist es  eigentlich so wichtig, dass Menschen glücklich im Job sind?

Wir verbringen die meiste Zeit unseres Lebens bei der Arbeit. Wenn du dabei unglücklich bist, wirkt sich das natürlich auf deine Gesundheit und dein Privatleben aus.

Niemand zieht den Job am Abend wie einen Mantel aus und hängt ihn an die Garderobe.

Es ist also für dich wichtig.

Aber auch für das Unternehmen, in dem du arbeitest, dass du glücklich bei der Arbeit bist.

Und zwar aus folgenden Gründen:

 

Hier sind die zehn Hauptgründe, warum Mitarbeiter die zufrieden im Job sind, für Unternehmen so wichtig ist:

 

  1. Glück hat einen multiplizierenden Effekt.

Glück ist ansteckend und kann sich, wenn es gefördert wird, in einem ganzen Unternehmen ausbreiten.

Mitarbeiter, die Spaß an ihrer Arbeit haben, sind hervorragende Vorbilder für ihre Kollegen und ermutigen sie, auch Freude an ihrer Arbeit zu haben.

 

  1. Zufriedene Mitarbeiter sind erfolgreiche Mitarbeiter

Mitarbeiter, die wirklich Freude an ihrer Arbeit haben, sind produktiver, glücklicher und erfolgreicher.

Dies steigert das Selbstvertrauen und inspiriert zu mehr Leistung und mehr Erfolg für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Man kann Menschen nicht motivieren. aber man kann ein Umfeld dafür schaffen, in dem sie sich selbst motivieren können.

 

  1. Mitarbeiter die zufrieden im Job sind, haben die richtige Einstellung.

Unglückliche Mitarbeiter haben eine negative Einstellung, die ihre Arbeit durchdringen und die Arbeitsleistung und Kreativität unterdrücken kann.

Zufriedene Mitarbeiter hingegen haben eine positive Kann-ich-Einstellung, die sie zum Erfolg führt.

 

  1. Stressreduzierung steigert die Produktivität

Gestresste und unglückliche Mitarbeiter sind abgelenkte Mitarbeiter.

Dies kann sich verheerend auf die Produktivität auswirken.

Die Beseitigung von Stress und Sorgen kann zu einer sofortigen Produktivitätssteigerung führen. Menschen die zufrieden im Job sind, sind zudem gesünder.

 

  1. Ein positives Arbeitsumfeld fördert die Risikobereitschaft.

Im Geschäftsleben geht es nicht darum, auf Nummer sicher zu gehen.

In Unternehmen geht es darum, angemesseneRisiken einzugehen.

Zufriedene Mitarbeiter gehen eher kalkulierte Risiken ein, während unzufriedene Mitarbeiter eher auf Nummer sicher gehen.

 

  1. Zufriedene Mitarbeiter unterstützen sich gegenseitig

Positive, voll engagierte Mitarbeiter sind eher bereit, Kollegen zu unterstützen und Gruppenprojekte positiv zu unterstützen und zu ermutigen.

Und zufriedene Mitarbeiter werden eher um Unterstützung bitten, wenn sie diese benötigen.

 

  1. Zufriedene Mitarbeiter haben keine Angst, Fehler zu machen.

Ein unterstützendes Arbeitsumfeld ermutigt das Team, aus seinen Fehlern zu lernen, anstatt sie zu fürchten.

Fehler können ein mächtiges Lernwerkzeug sein, das zu unvorhersehbarem Erfolg führen kann.

Arbeitnehmer, die Angst vor Fehlern haben, werden wichtige Lernangebote verpassen.

Und neue Ideen produzieren sie schon gar nicht.

 

  1. Führungskräfte führen mit gutem Beispiel voran

Führungskräfte, die echte Freude an ihrer Arbeit haben – und ihre Mitarbeiter ermutigen, Spaß an ihrer Arbeit zu haben – wecken Vertrauen, Engagement und Loyalität.

Führungskräfte, die mit gutem Beispiel vorangehen, sind eine entscheidende Komponente für den Erfolg eines jeden Unternehmens.
Wenn du eine bist, hast du die besten Möglichkeiten, dafür zu sorgen dass deine Mitarbeiter zufriedener im Job werden. Nicht der Vorstand.

 

  1. Glück inspiriert Kreativität

Innovation ist der Lebenssaft jedes Unternehmens, und glückliche Mitarbeiter sind inspirierte, kreative Mitarbeiter, die die Lösungen bringen, die das Unternehmen braucht, um erfolgreich zu sein.

 

  1. Menschen arbeiten gerne mit glücklichen Menschen zusammen.

Freude an der Arbeit kann enorme Vorteile bringen, wenn man die Beziehungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgeber verbessert.

Glückliche Mitarbeiter sind eher bereit, zum Wohle des Gemeinwohls zusammenzuarbeiten, eher die Loyalität des Unternehmens zu fördern und Teambuilding zu fördern, das für den Erfolg des Unternehmens entscheidend ist.

 

Es ist nicht einfach, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das Spaß macht und glücklich macht. Aber es lohnt sich.

Zufriedener-im-Job

Ich weiß nicht in welcher Position du in deinem Unternehmen bist, daher gebe ich dir auch ein paar Tipps, was du tun kannst, wenn du nicht in einer Führungsposition bist.

Innere Haltung

Das wichtigste um glücklicher bei der Arbeit zu sein, ist deine innere Haltung.

Du kannst nicht immer beeinflussen, in welcher Situation du bist aber du kannst entscheiden, wie du darauf reagierst.

Ob du dich als Opfer der Umstände siehst und darin verharrst oder ob du aktiv nach Lösungen suchst und dafür sorgst dich im Job wohler zu fühlen.

Ob du auf Dinge negativ schaust oder dich fragst, was das Gute daran ist.

Meistens  brauchen wir genug Leidensdruck bevor wir etwas verändern.

Wir wachsen und lernen am meisten, wenn es uns nicht gut geht.

Dann passieren die größten Entwicklungsschritte.

Wo drängt dich das Leben vielleicht gerade hin, wo du aus Angst oder Unsicherheit nicht hin willst?

 

Die Energie, die du aussendest, bekommst du auch zurück.

Und Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Wenn die Stimmung in Abteilungen oder Unternehmen schlecht ist, tendieren Menschen zum Jammern, Gerüchte verbreiten, zu treten und Angst zu schüren.

Und zum Klatschen.

Wenn du mit machst, ziehst du die Stimmung nur weiter nach unten.

Und dich gleich mit.

 

Stress machst du dir oft selbst

Die größte Erwartungshaltung hat oft nicht dein Chef sondern du an dich.

Machst du dir selbst viel Druck?

Aus Angst?

Wovor genau?

Aus den vorherigen Artikeln kennst du den Grund für schlechte Unternehmenskulturen.

Es ist der Satz „Ich bin nicht gut genug“ aus dem alles destruktive Verhalten entsteht.

Versuche dem bei dir auf die Spur zu kommen.

Frage dich:

  • Stimmt das wirklich – bist du nicht gut genug oder ist dein Anspruch so hoch?
  • Woran misst du deinen Erfolg?
  • Bist du perfektionistisch, damit du unangreifbar wirst?
  • Wer ist dein innerer Antreiber, der keine Ruhe gibt?
  • Machst du so viel um gemocht zu werden?
  • Bist du mit der Botschaft aufgewachsen: Nur wer etwas leistet ist etwas wert?

Lerne deine Bedürfnisse wahrzunehmen und Grenzen zu setzen.

Menschen gehen so weit, wie du sie gehen lässt.

Wenn du frustriert bist, weil du für deine Leistung nicht genug wertgeschätzt wirst, dann liegt das nicht an deiner mangelnden Leistung, sondern weil du – insbesondere als Frau – darauf hoffst, dass es schon einer merken wird.

Die Realität sieht so aus: 10% ist Leistung, der Rest ist PR. Häng dich rein und erzähle auch darüber.

Ohne dich aufzuplustern oder andere kleiner zu machen natürlich und nur über das, was wirklich du geleistet hast.

 

Komm deinen Glaubenssätzen und Mustern auf die Spur

Kennst du das Gefühl von früher? Nicht gut genug zu sein.

Noch mehr, noch Besseres leisten zu müssen. Den inneren Antreibern alleine auf die Spur zu kommen ist schwer.

Suche dir die Hilfe eines Coaches, mit dem du deinen Blockaden auf die Spur kommen kannst.

 

Werde aktiv

Mach den ersten Schritt zur Veränderung.

Besonders gefrustet oder unglücklich sind wir immer dann, wenn wir glauben kaum Einfluss auf unsere Situation zu haben.

Ändere das. Ok, du hasst deinen Job.

Aber ich garantiere dir, dass es dir sofort besser gehen wird un

d du glücklicher in deinem jetzigen Job sein wirst , wenn du anfängst die ersten kleinen Schritte raus zu machen.

Denn du holst dir damit die Kontrolle zurück.

Du kannst dich zu meiner kostenlosen Ressourcen Plattform anmelden und mit den kostenfreien Übungen, Workbooks u. s. w. die ersten Schritte machen.

Jeder M­­ensch macht es so gut wie er kann

 

Auch wenn du einen echten „Deppen“ (oder sagen wir besser wenig reflektierten und in seiner Persönlichkeit entwickelten Menschen) vor dir hast, kannst du daran denken, dass das auch nur ein Mensch mit Bedürfnissen ist, der glücklich sein will. Das soll nichts entschuldigen. Aber es hilft dir besser mit ihnen umzugehen. Menschen die andere schlecht machen, tun es meist da, wo sie selbst am unsichersten sind.
Frag dich: was ist gerade das Bedürfnis des Anderen, dass der sich so komisch benimmt und frag ihn was du tun kannst, damit er/sie mit DIR besser arbeiten kann.

 

Gewaltfreie Kommunikation

Mit der kannst du dich beschäftigen, wenn du besser mit Kollegen umgehen willst. Es hilft oft Emotion herauszunehmen und sachlich und klar zu kommunizieren. Vorwürfe, Angriff und Bewertung machen beim Gegenüber die Schotten dicht.

 

Hier findest du Bücher dazu.

 

Lob, Wertschätzung und Anerkennung

 

Danach sehen wir uns alle und das tolle: sie kosten nichts. Mach öfter (ehrliche!) Komplimente oder lobe Andere. So konkret wie möglich.

 

Verabschiede dich von einer Illusion.

Du willst den perfekten Job finden? Der Traumberuf, der zu dir passt? Aber bitte 100%?

Den gibt es nicht. Selbst wenn du deinen Traum lebst, wirst du eine Menge Dinge machen müssen, die du verabscheust. Du nimmst sie aber in Kauf um das tun zu können, was du liebst. Ich selbst habe mich nur aus Notwehr selbständig gemacht. Ich hatte das nie vor, weil es eine Menge Verantwortung und Arbeit mit sich bringt, die du als Arbeitnehmer nicht hast. Der Markt für Fachkräfte ist gut. Du kannst relativ einfach wechseln. Bist du dein eigener Chef, musst du hohe Leidensfähigkeit (ich meine Rückschläge wegstecken) und enormen Durchhaltewillen besitzen (Überraschung: ich sage das mal wieder aus eigener Erfahrung).

 

Wenn du in einer Führungsposition bist, kannst du noch viel mehr tun.

 

Als Führungskraft die Kultur im Unternehmen b. z. w im Team verbessern.

 

Die meisten Menschen kündigen wegen ihres Chefs. Die meisten Führungskräfte mit denen ich gesprochen habe, wollen gute Chefs sein. Und solange in den meisten Unternehmen die überkommenen Hirarchien noch bestehen und Teams sich nicht selbst managen, ist das paradoxe Thema präsent.

 

Gute Führung ist erst Mal gute Selbstführung

 

Ich habe mich selbst als Führungskraft früher nicht mit extrem viel Ruhm bekleckert. Aber nicht weil ich es nicht gut machen wollte, sondern weil ich nicht wirklich wusste wie es geht. Ich habe nachgemacht, was andere mir vorgelebt hatten. Und das war keine gute Idee. Erst als ich mich selbst mit Persönlichkeitsenwicklung intensiv beschäftigte, änderte sich das. Perfekt wird man nie. Ich erwische heute noch jede Menge Fettnäpchen aber Menschen spüren ob die Haltung grundsätzlich stimmt und verzeihen dann auch Fehler. Vor allem wenn man dazu steht. Und vor ALLEM wenn man Vorgesetzter ist und die Stärke und Größe hat einen zuzugeben.

 

Das Ego an der Tür abzugeben, ist nicht immer einfach.

Woran liegt das?

Zu einem Großteil an unserer Evolutionsgeschichte.

 

Unnötige Konflikte vermeiden.

 

Andrew P. von Wickens schreibt in seinem Buch „A History of the Brain: From Stone Age surgery to modern neuroscience“, sinngemäß:

Die Menschheit ist getrieben davon sich weiter zu entwickeln. Unser Hirn ist evolutionsbiologisch aber primär darauf ausgerichtet uns am Leben zu erhalten.

Das heißt alles, was außerhalb des Bekannten liegt, wird als potenziell lebensgefährlich eingestuft. Ob die Stresssituation dabei in einem Meeting ausgelöst wird, weil man etwas etwas Kontroverses sagen will, oder durch einen angreifendes Mammut, ist dem Hirn dabei egal.

Unsere Welt wird immer komplexer und unüberschaubarer aber unser Gehirn hat sich seit der Steinzeit kaum weiterentwickelt.

Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen, die z. B. einen Terroranschlag erlebt haben, weniger gestresst reagieren, als jene, die ihn in den Nachrichten sehen.

Unser Hirn verarbeitet das am besten, wozu es einen direkten Bezug herstellen kann. Was nicht greifbar ist, wird zu Horrorszenarien aufgeblasen, erklärt Dr. Maren Urner in ihrem Vortrag:

What neuroscience and journalism have to do with a better future.

 

Unser Gehirn sucht permanent nach Mustern und einfachen Erklärungen

 

Überleben erfordert schnelle Reaktion. Das ist in zweierlei Hinsicht eine Herausforderung, der man begegnen muss.

Denn unser Gehirn gibt sich gerne mit der schnellsten Lösung zufrieden. Kurzfristig denken ist für Unternehmen aber kostspielig und am Ende zerstörerisch.

Es ist zudem gefährlich für Vertrauen.

Denn unser Gehirn tendiert dazu Geschichten zu erfinden, um sich Situationen zu erklären und uns zu schützen, wenn uns verletzlich fühlen. Es will wissen wo und wer der Feind ist. Für eine schnelle Antwort darauf, wird es sogar chemisch belohnt.

 

Das Gehirn denkt also nicht: „Ich bin nicht sicher, was in diesem Meeting passiert ist. Was war meine Rolle in dem Ganzen? Wofür bin ich eventuell verantwortlich?“

Das Gehirn fragt: „Wer ist der Feind?“

 

Daraus entstehen jede Menge unnötiger Konflikte. „Die Kollegin hat komisch geschaut. Die fand bestimmt dumm, was ich gesagt habe.“ Dabei hat sie in Wahrheit nur Kopfschmerzen und Eheprobleme.

 

„Kaum 10 Minuten im Unternehmen und Die/der will mir meinen Job erklären.“
Dabei kennt derjenige die Abläufe noch nicht genau, sieht Dinge, die du selbst nicht mehr siehst und wollte nur helfen, weil er/sie sich mitverantwortlich fühlt.

 

Hinterfrage deine Annahmen:

„Die Geschichte, die ich mir erzähle, ist diese …“

Und frage die Person am besten danach. Du kannst dich entscheiden ob du von jemandem das Schlechteste oder das Beste annehmen willst. (Mit Letzterem fahre ich persönlich besser…ich sag´s nur).

 

 

Konkrete Übungen um die Zusammenarbeit im Team zu verbessern

 

Was du noch tun kannst, wenn du nicht unter idealen Bedingungen arbeitest

Fange bei dir selbst an. Veränderst du dich selbst, verändert sich dein Umfeld automatisch.

Das was uns steuert, sind unbewusste Programme aus der Kindheit. Du kannst die besten Absichten haben aber diese werden dich immer wieder sabotieren.

Lerne dich und deine Persönlichkeit kennen und blockierende Muster. Sie alleine herauszufinden, ist fast unmöglich. Suche dir Unterstützung.

Viele Führungskräfte bekommen Trainings wie sie mit den Mitarbeitern besser umgehen aber selten wie sie sich selbst reflektieren und mit sich besser umgehen können.

 

Wer wir sind, ist wie wir führen. Uns und Andere.

Oder anders gesagt: Selbstführung ist die Basis für gute Führung.

 

„People who cannot invent and reinvent themselves must be content with borrowed postures, secondhand ideas, fitting in instead of standing out.“

Warren Bennis – Wirtschaftswissenschaftler

 

Beobachte , wie sich dein Verhalten Menschen gegenüber ändert, wenn du diese beiden Haltungen verinnerlichst:

 

1) Jeder Mensch hat seine völlig eigene Erlebens-und Erfahrungswelt. Ich kann davon lernen.

2) Jeder Mensch handelt immer so gut, wie er / sie es gerade kann.

 

 

Die Werte Übung

Eine der wichtigsten Übungen, die du im Team machen kannst, ist die eigenen Werte herauszufinden.

Menschen versteht man erst, wenn man ihre Werte kennt. Jeder im Team sollte seine zwei wichtigsten Werte kennen. und sie den Kollegen erklären können.

Stelle auf dieser Basis die folgenden Fragen:

Durch welches Verhalten im Alltag lebe ich diese Werte?

Raum für Verletzlichkeit schaffen

Ein Anfang ist zu fragen:

  • Was brauchst du dafür um engagiert und gut deine Arbeit zu machen?
  • Was hält dich ab dich voll zu engagieren/Neues zu wagen?
  • Wie musst du dich dazu fühlen?
  • Wie sieht gelebte Unterstützung (von mir und den Kollegen) aus?

 

Stärken und Fähigkeiten im Team entdecken

Helft euch gegenseitig herauszufinden, welchen Wert ihr  in das Team einbringen. Identifiziert, was ihr besonders gut könnt, die Stärken und Fähigkeiten. Beschränkt euch dabei nicht auf sachliche Fähigkeiten, sondern bezieht die zwischenmenschlichen unbedingt mit ein.

Wertschätzt, dass jeder Mensch eine völlig unterschiedliche Wahrnehmungswelt und damit Wahrheit hat, wie er die Dinge sieht. Das trägt zur Vielfalt bei.

 

Lernen statt Wissen

Stelle neugierige Fragen, wie z. B:

  • Ich bin neugierig, erkläre mir …
  • Das ist nicht meine Erfahrung. Was ist deine …?
  • Hilf mir zu verstehen warum du … denkst …fühlst.
  • Welches Problem versuchen wir zu lösen?
  • Wie sieht Unterstützung von mir konkret aus …?
  • Wir sind beide extrem engagiert. Erkläre mir deine Leidenschaft an der Sache…

Setze dich mit deinen Gefühlen auseinander

All das destruktive Verhalten, das Menschen zeigen, entsteht daraus, dass sie unangenehmen Gefühlen ausweichen wollen.

Unangenehmen Gefühlen und Gedanken auszuweichen, sie zu betäuben, sich abzulenken oder sie „weg machen“ zu wollen, z. B.  durch positives Denken, funktioniert nicht. Erkenne an, dass sie da sind.

Gib ihnen Raum, beobachte, wo im Körper du diese fühlst.

Und handele erst dann.

 

Du glaubst immer noch, dass Prozesse und Strategien relevanter sind als Gefühle?

Wer führt diese aus? Es sind Menschen. In der Werbung werden Milliarden damit verdient, dass Menschen immer zuerst aus der Emotion heraus entscheiden. Nicht mit dem Verstand. Der liefert nur die Rechtfertigung. Oder warum glaubst du, dass eine bekannte Automarke als Sound Signatur einen Herzschlag unter das visuelle Logo legt?

 

Übung Vertrauen

Mache dazu gerne eine letzte Übung mit deinem Team (wenn ihr euch das traut). Setzt euch paarweise gegenüber und schauen euch zwei Minuten lang in die Augen. Mimik ist erlaubt aber Sprechen ist tabu. Beobachte, was passiert.

Falls du dann noch immer nicht überzeugt bist, stammst du vermutlich aus der Zukunft und bist ein Terminator.  😉

 

Buchempfehlungen

 

Ein Buch, das ich dir sehr ans Herz legen kann ist „Dare to Lead“ von Brene Brown. Es ist eines der besten Führungsratgeber, die ich je gelesen habe, denn sie kam in ihren Forschungen zu Themen wie Scham und Verletzlichkeit, den tief liegenden Ursachen für schlechte Unternehmenskulturen auf die Spur. Sie hat mit hochrangigen Führungskräften aus der Wirtschaft und dem Militär gearbeitet.

 

Das könnte dich auch interessieren

 

Wie finde ich meine Berufung? Falsche Frage!

Was ist Persönlichkeitsentwicklung – wie du anfangen kannst

Mutiger werden – warum mutige Entscheidungen Leidenschaft brauchen.

Zielgerichtete Veränderung. Das Geheimnis lösungsorientierten Denkens.

´

Jeanette

Trage dich in meinen Newsletter ein, damit du kein Angebot verpasst!

Dann tragen ein Mal pro Woche kleine, speziell ausgebildete Minions, tolle Angebote und Artikel zu dir ins Postfach.

Vor allem zum Thema, wie du mutigere Entscheidungen triffst. Und vor allem die richtigen!
Du kannst dich da mit einem Klick wieder austragen. Das ist aber dann viel Arbeit für die Minions alles wieder zurück zu schleppen, wenn du also ein Herz hast, tue es nicht. Die Minions und ich freuen uns!

Ich hasse Spam genauso wie du, daher habe ich Daten schon immer gut geschützt. Durch die neue DSGVO ist das noch verschärft worden.

In der Datenschutzerklärung siehst du, wo und wie Daten erhoben werden. Ich verzichte freiwillig darauf Daten zu erheben, die nicht absolut notwendig sind, um dir meine Inhalte zukommen zu lassen. Wenn du noch Fragen dazu hast, schreibe mir gerne.

Der Beitrag Zufriedener im Job: wie du dein Arbeitsumfeld verbessern kannst. erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

]]>
https://jeanettebouffier.de/2019/09/10/zufriedener-im-job/feed/ 0
Dein Traumjob – 7 Faktoren, damit er einer bleibt. https://jeanettebouffier.de/2019/09/01/dein-traumjob/ https://jeanettebouffier.de/2019/09/01/dein-traumjob/#respond Sun, 01 Sep 2019 18:08:38 +0000 https://jeanettebouffier.de/?p=6900 Der Beitrag Dein Traumjob – 7 Faktoren, damit er einer bleibt. erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

]]>

Serie Teil 2 – Traumberuf finden

 

Ging es dir auch schon einmal so wie mir? Im letzten Abschnitt des Artikels erzähle ich dir, wieso mein Traumjob fast zum Albtraum wurde. Ich kenne viele Menschen, denen das schon so ergangen ist.

Im letzen Artikel ging es darum, woher das ganze destruktive Verhalten kommt, unter dem du und deine Kollegen so oft leiden und mit dem ihr euch auch selbst oft das Leben schwer macht.

Um das geht es in dieser Folge.

 

Wie die Rahmenbedingungen, sein müssen, damit dein Traumberuf auch einer bleibt.

 

Dass du in deinem Traumjob gerne arbeitest, kommt es auf diese emotionalen Faktoren an:

1) Vertrauen und Verbindung

2) Schamresilienz

3) Verletzlichkeit

4) Neugier

5) Werte

6) Empathie

7) Kreativität, sind hier die wichtigsten Stickworte.

 

Ich habe mich schon oft gefragt, was Unternehmen tun, um ihren Mitarbeitern jede Motivation zu nehmen und sogar den Traumjob zum Alptraum werden zu lassen.

Die meisten Angestellten arbeiten In Angst Kulturen.

Angst zu versagen.

Angst nicht gut genug zu sein.

Angst Fehler zu machen.

Angst den Job zu verlieren.

 

Was es braucht um in einem Unternehmen eine Mut-Kultur zu schaffen.

Bodo Janssen – ein Top Hotelier, war z. B. jemand, der bei einer Mitarbeiterbefragung einen Schlag ins Gesicht bekam. Auf die Frage was die Mitarbeiter bräuchten um ihren Job besser und vor allem gerne und gut zu machen, antwortete die Mehrheit: Einen anderen Chef als Bodo Janssen.
Statt beleidigt Leute zu feuern, ging er ins Kloster. Als er zurück kam, krempelte er sein Unternehme um.

Das Interview mit Bodo Janssen beim SWR1

Und damit sind wir beim ersten Punkt.

Mut

Den Mut, bei sich selbst anzufangen, wenn Veränderung ansteht.

Mut zur Wahrheit, Mut zu Fehlern, Mut zum Weitermachen, Mut zum Aufgeben: Mut hat viele Facetten.

Im Kern verstehen wir darunter stets die Fähigkeit, sich gegen Widerstände oder Gefahren für eine Sache oder Menschen einzusetzen.

Mutig zu sein bedeutet allerdings nicht, wie oft einfach angenommen, keine Ängste zu haben, sondern vielmehr, diese überwinden zu können.

Denn in erster Linie ist es die Befürchtung, etwas zu verlieren.

Macht, Geld, Gesundheit, Ansehen, Zuneigung – die uns ausbremst und lieber im Bekannten festhält.

 

„I define a leader as anyone who takes responsibility for finding the potential in people and processes and has the  courage to develop that potential. „

(Brené Brown)

 

Mut ist, trotz der Angst zu handeln, auch wenn der Ausgang ungewiss ist.

Man kann nicht mutig sein und es gleichzeitig einfach und bequem haben.

Mut ist, eine unangenehme Situation durchzustehen und den Raum dafür zu halten. Und dabei klar zu kommunizieren.

 

Die gute Nachricht: Mut kann gelernt werden. Er erfordert vier Fähigkeiten:

 

1) Auseinandersetzung mit Verletzlichkeit

2) Werte authentisch im Alltag leben

3) Vertrauen schaffen

4) Lernen wieder aufzustehen

 

Verletzlichkeit ist der Schlüssel zu allem, was wir im Leben haben wollen.

 

Verletzlichkeit

 

Sie ist dabei die wichtigste Komponente. Scham und Verletzlichkeit sind zwei Worte, bei denen sich vielen Menschen die Nackenhaare aufstellen.

Frage dich selbst: Was verbinde ich damit? Was wurde mir beigebracht?

 

Verletzlichkeit gilt als Schwäche. Aber:

 

„Verletzlichkeit ist der Schlüssel zu fast allem, was wir im Leben haben wollen.“

(Brené Brown)

 

Daher ist es die Hauptaufgabe von Führungskräften einen Raum zu schaffen, in dem sich die Mitarbeiter verletzlich zeigen können.

Genau so ist aber auch jeder Mitarbeiter selbst dafür verantwortlich diesen Raum für die Kollegen zu schaffen.

 

Neugier

 

Neugier bedingt Kreativität und damit Innovation. Das was alle Arbeitgeber ja haben wollen, weil es das Unternehmen sonst bald nicht mehr gibt.

Kreative Menschen betrachten die Welt mit den Augen von Kindern und hinterfragen alles.

Neugier ist zudem ein mächtiges Führungsinstrument.

Sie ist die Haltung nicht zu wissen, sondern zu lernen.

Neugierig zu sein und dem Gegenüber Fragen zu stellen schafft Empathie, erleichtert schwierige Gespräche und geht Problemen wirklich auf den Grund.

Leider sieht die Realität oft anders aus und sorgt dafür, dass man auch im Traumberuf den Spaß verliert.

wie-finde-ich-einen-beruf-der-mich-glücklich-macht

„Aus kreativen, experimentierfreudigen Wildblumen werden Tulpenbeete gemacht.“

 

So umschreibt Gunter Dueck, Mathematiker und Forscher, in seinem Vortrag „Der schöpferische Imperativ“, was mit der unerschöpflichen Kreativität passiert, mit der jedes Kind auf die Welt kommt.

Das passiert spätestens in der Schule, wo Wissen eintrichtern wird, statt selbständige, kreative Lösungssuche zu belohnen.

 

„Die Anforderungen der zukünftigen Lebens- und Arbeitswelt verlangen nach kreativen Problemlösern und nicht nach Köpfen, die wie Aktenordner mit totem Wissen angefüllt sind.“

Richard David Precht

 

Die gute Nachricht: Jeder Mensch ist kreativ und Kreativität ist trainierbar.

Man kann sie sich zurückholen.

Wenn das Umfeld stimmt.dass du so oft frustriert im Job bist, liegt daran, dass aus dir ein Tulpenbeet gemacht wurde und du lernen nicht mehr als etwas Spielerisches und Schönes empfindest.

Und dir auch nicht mehr die Gelegenheit zum Experimentieren gegeben wird.

 

  • Wofür würdest du gerne wieder lernen?
  • Über was willst du mehr wissen? Worauf bist du richtig neugierig?
  • Was begeistert dich so sehr, dass du dazu Bücher verschlingen würdest und alles liest, was dir in die Finger kommt?
  • Wozu würdest du gerne Kurse belegen?
tolles-arbeitsumfeld

Manche Berufe könnten plötzlich zum Traumjob werden, wenn Menschen Vertrauen und Zugehörigkeit spüren.

Denn das ist, was sie sich am meisten wünschen.


Vertrauen und Verbindung

 

Wir sind zutiefst soziale und emotionale Wesen.

 

„Trust means „I know that you will not-deliberately or accidentally, consciously or unconsciously-take unfair advantage of me.“ It means „I can put my situation at the moment, my status and self-esteem in the group, our relation-ship, my job, my career, even my life in your hands with complete confidence.“

 

Das schreibt Douglas McGregor schon in seinem 1960 erschienenen Buch The Human Side of Enterprise.

McGregor untersuchte die Mitarbeiter-Dynamik in Unternehmen. stellte er zehn Prinzipien vor, mit deren Hilfe Manager ein Klima von Enthusiasmus, Engagement und Motivation in ihrem Unternehmen schaffen sollen, was sich unmittelbar auf Effizienz und Markt-Erfolg auswirke.

Den Schlüssel dazu sah McGregor in selbstbestimmtem Arbeiten und in flachen Hierarchien.

Pixar z. B. hat das umgesetzt und setzt sehr stark auf Vertrauen, Verbindung und offenes Feedback, um kreative Ideen zu fördern.

In seinem Buch „Creativity, Inc.“ beschreibt Ed Catmull (Co-Founder) wie man eine kreative Organisation aufbaut. Und er hält auch nicht damit hinter dem Berg, welche Fehler sie trotz bester Absichten immer wieder machen.

 

„Wir gehen davon aus, dass unsere Mitarbeiter talentiert sind und beitragen wollen. Wir akzeptieren, dass unser Unternehmen dieses Talent auf unzählige, unsichtbare Weise unterdrückt. Aber wir versuchen, diese Hindernisse zu identifizieren und zu beheben. “

 

Empathie

 

Sie ist der Gegenpol zu Scham. Aber nicht das gleiche wie Sympathie (Verstehen einer Situation). Empathie ist das Nachfühlen können der Empfindungen, die jemand in einer Situation spürt.

„Mir ist noch nicht passiert, was du gerade erlebst aber ich kenne das Gefühl  von XY und bin für dich da. Ich halte den Raum dafür.“

Entlassungsgespräche z. B. laufen oft gefühllos und ohne Empathie ab, weil der Überbringer der Nachricht sich selbst vor unangenehmen Gefühlen schützen will. Dem Gegenüber wird damit aber jede Würde genommen.

Wenn man eine schwieriges Gespräche führen muss, und emphatisch sein will, ist es wichtig die Werte der Menschen zu kennen.

Man kann Menschen erst dann verstehen, wenn man ihre Werte kennt.

 

Werte – Basis für den Traumberuf

 

Werte sind das an was du glaubst, was dir am wertvollsten ist. Werte sind unser Kompass und Anker, nach ihnen handeln wir.

Sie sind der Klebstoff, der Organisationen in Krisen zusammenhält. Unglücklich sind wir meist wegen Wertekonflikten.

Werte sind der Unterbau für menschliche Würde.

Und die wird in unserer Gesellschaft oft mit Füssen getreten.

Würde ist das Bild von uns selbst.

Sie ist die Frage: „Welcher Mensch will ich sein?

Ein Bewusstsein der eigenen Würde entwickeln Kinder, die gesehen, gehört und ernst genommen werden.

Die selbst Gestalter ihrer Lernprozesse sein dürfen und geliebt werden, ohne daran geknüpfte Bedingung, wie z. B. Leistung.

Das schreibt der Hirnforscher Gunter Hüther in seinem Buch Würde – Was uns stark macht als Einzelne und als Gesellschaft.

 

„Wir entwickeln Würde anhand unserer im Zusammenleben mit anderen gemachten positiven Erfahrungen. Sie bringt zum Ausdruck, wie dieses Zusammenleben gestaltet werden müsste, um die in uns Menschen als soziale Wesen angelegten Möglichkeiten entfalten zu können.

Diese mehr oder weniger deutlich ausgeprägte Vorstellung wird dann als inneres, Orientierung bietendes Bild genutzt, um das eigene Handeln so auszurichten, dass ein solches Zusammenleben gelingt.

Manche Menschen habe eine sehr deutliche Vorstellung von ihrer Würde, sie ist dann ein wesentlicher Bestandteil des Selbstbildes. Andere hatten weniger Gelegenheit, eine Vorstellung von ihrer eigenen Würde oder der Würde anderer Menschen zu entwickeln.

Die bemerken dann auch nicht, wenn sie in Ihrer Würde verletzt werden oder wenn sie die Würde anderer Verletzen.“

Menschen streben weit mehr nach Sinn als nach Geld.

 

Wir wollen Teil von etwas sein, das größer ist, als wir selbst. Einer Vision. So beschreibt es David Hieatt in seinem Buch: Do Purpose: Why Brands with a Purpose Do Better and Matter More

Menschen streben schon immer weitaus mehr nach Sinn, als nach Geld. Sie wollen beitragen können.

 

Wenn Menschen Ihren Wert und Beitrag nicht kennen, fangen sie an, getrieben und aggressiv zu handeln.

 

„Ich kenne meinen Wert nicht.“

„Ich weiß nicht, ob ich relevant bin.“

„Schau mich an. Schau mich an. Ich habe die Antworten auf alles.“

„Ich bin der Beste.“

Dann gehen sie in den Vergleich.

 

Leitbilder, die nicht gelebt werden, zerstören Vertrauen.

 

Fragt man in vielen Unternehmen nach dem Leitbild, erntet man Gelächter. Sie sind gut und sinngebend gemeint, werden aber nicht ernst genommen.

Woran liegt das? Zum einen, weil sie von „oben“ vorgegeben, statt durch die Mitarbeiter erarbeitet werden.

Zum anderen, weil sie Worthülsen bleiben und nicht gelebt werden, da selten klar definierten Handlungen für den Alltag daran geknüpft sind, an denen sie messbar sind.

Und schon gar nicht werden sie von oben vorgelebt, was sie vollends unglaubwürdig macht.

jetzt hast du schon wieder etwas mehr Ahnung, warum du unzufrieden im Job bist. (Falls das so ist).

 

Was macht für dich einen Beruf zum Traumjob?

 

Schreib mir gerne!

Im nächsten Artikel verrate ich dir, was du aber schon jetzt tun kannst um ein besseres Arbeitsumfeld für dich und deine Kollegen zu schaffen.

Vor allem, wenn du aus dem Job noch nicht rauskommst, weil dir noch Klarheit, Mut, eine Alternative und ein Plan fehlen.

Traumberuf

Damit du verstehst, warum ich mich so intensiv mit dem Thema beschäftige, erzähle ich dir noch ein wenig, wieso ich damals unglücklich in meinem Job war. Das ist 16 Jahre her.

 

Wie mein Traumberuf für mich zum Albtraum wurde.

 

In der Werbeagentur in der ich damals arbeitete, war war ich schon einmal nah dran gewesen zu rebellieren, als meine Nerven nach fünf Monaten rund um die Uhr schuften – selbstverständlich ohne Zeitausgleich – blank lagen.

Manchmal ist es ein belangloser Grund, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Ich wollte zum Friseur, da die Hochzeit einer Freundin bevorstand und hatte meinem Chef einen arbeitgeberfreundlichen Termin um 19 Uhr abgerungen.

Da Privatleben in der Werbebranche als grober Unfug angesehen wurde und wird, verlegte er ein Meeting von 18 Uhr auf 20 Uhr.

Um es dann zwischendurch noch zweimal zu verschieben.

Was mich so wütend machte, dass mir egal war, was es für Konsequenzen haben würde, als ich äußerlich so ruhig wie möglich zu ihm sagte:

„Pass mal auf! Ich habe hier seit fünf Monaten – inklusive Wochenenden – durchgeackert.

Ich weiß, du bist mein Chef, neu hier und du konntest das nicht wissen. Aber ich werde jetzt einen halben Tag frei nehmen ab 19.00 Uhr und zum Friseur gehen.“

Da Wertschätzung und Empathie nicht seine Kernkompetenzen waren, erboste er sich: „Das habe ich ja noch nie erlebt. Das ist Arbeitsverweigerung.

Da können wir ja gleich nach Stechkarte arbeiten oder was?“

„Das fände ich super. Dann hätte ich mal Aussicht auf ein Privatleben oder einfach nur etwas Schlaf“, gab ich zynisch zurück.

Dazu fiel ihm nur ein mir damit zu drohen, zu unserem CEO zu gehen, um sich über meine laxe Arbeitsmoral zu beschweren.

Willst du auch kündigen – endlich deinen Traumberuf finden – aber schaffst es nicht?

 

Mittlerweile auf Hundertachtzig wegen der ungerechten Behandlung, empfahl ich ihm das am besten gleich zu tun oder noch besser, mich doch einfach zu feuern. Den Satz “Dann bin ich endlich raus aus dem Affenpuff” schluckte ich mit übermenschlicher Anstrengung gerade noch herunter.

Dauerstress verändert bekanntlich die Persönlichkeit. Ich jedenfalls kannte mich so aggressiv nicht. Irgendwas lief hier gewaltig schief.

Mit dem entsetzten Blick meines Text Partners im Rücken aber tiefer Befriedigung im Herzen, schnappte ich meine Tasche und rauschte zur Agentur hinaus.

Und lief dabei über den im Boden–  unter Glas – eingelassenen Stein, auf dem eingemeißelt stand: „Von Mensch, zu Mensch“.

Derjenige, der den in Auftrag gab, hatte wohl nicht darüber nachgedacht, dass man jeden Tag darüber trampeln würde. Er hatte damit aber definitiv Weitsicht bewiesen. Denn mein Traumjob war genau so zertrampelt worden in kürzester Zeit.

Kein Wunder, dass wir das Ding „Grabstein“ nannten. (hast du auch so etwas Ähnliches im Büro?)

 

Bekommst du auch keine Wertschätzung für deine Arbeit?

 

In Erwartung eines Eklats am kommenden Tag, tippte ich mit frisch geschnittenen und geföhnten Haaren noch am Abend meine Kündigung.

Die ich griffbereit vor mir liegen hatte, als Mr. Wichtig am nächsten Morgen vor unserem Hasenstall auflief.

Hasenstall deshalb, weil wir in einem alten, ultracoolen Fabrikgebäude saßen, das konzentrationsfreundlich in halbhohe Boxen aufgeteilt war, die sich entlang der Fenster wie Legebatterien aufreihten.

Rückzugsräume gab es nicht und wie ich bei dem Lärmpegel auch nur ansatzweise kreativ sein sollte, war mir ein Rätsel.

Leider hatte ich zu viel zu tun, um länger darüber nachzudenken.

Die wichtigste Frage die den Unterschied zwischen „Job“ und „Traumjob“ ausmachen kann.

 

Es fragte ja auch niemals jemand die schlichte Frage: „Was brauchst du, um begeistert, kreativ und produktiv arbeiten zu können?“

Was zufällig die mit Abstand wichtigste Frage ist um glückliche, produktive und motivierte Mitarbeiter zu haben.

Traumjob 2

Zu meiner Überraschung entschuldigte sich mein Chef:
„Missverständnis … bla, bla, … ich habe nicht gewusst was hier los war … noch nicht lange da … bla, bla.“

Verflucht. Doch nicht gefeuert worden.

Offenbar hatte mir unser CEO den Rücken gestärkt.

Ich starrte blicklos auf den Bildschirmschoner meines Macs, der bunte Schlieren über schwarzen Hintergrund zog. So was gab es damals noch.

 

Warum wurde ich unglücklich in meinem Beruf?

 

Dann fischte ich das Jahrbuch der Agentur aus der Schreibtisch Schublade und blätterte darin herum.

Die Frage „Warum bist du in der Werbung?“ wurde mit Sätzen wie diesen beantwortet: „Ich habe es noch nicht geschafft zu heiraten und Kinder zu kriegen“ oder „Weil sie das Auffangnetz für Versager und Loser ist“. Mein Text Partner hatte unter die Frage geschrieben: „Der Platz am Piano im Puff war schon weg“.

Scherzhaft gemeint, aber mit einem Körnchen Wahrheit. Dieses Körnchen – so klein es auch ist – fängt irgendwann an zu scheuern, bis man sich daran wund reibt.

Und Viele kleben dann ein Pflaster aus Ersatzbefriedigungen darauf, weil es sonst wirklich weh tun würde zu spüren, was darunter eitert und man womöglich Konsequenzen ziehen müsste.

Es war jedenfalls kein Wunder, dass am Morgen des Öfteren ein Kollege – im eigens dafür mitgebrachten weißen Kittel – über die Flure lief und: ”Tablettenausgabe“ brüllte.

 

Man hatte den Eindruck, fast alle seien aus Verzweiflung oder unglücklichen Umständen in dieser Agentur gelandet.

Und das konnte doch nicht sein? Wir hatten schließlich auch viel Spaß hier und viele von uns liebten die Arbeit – es war ihr Traumberuf. Sie hatten ihr Hobby zum Beruf gemacht, mit Begeisterung studiert und auch enthusiastisch in Ihren Jobs angefangen.

Welches Verhalten braucht es von Unternehmen und Vorgesetzten, um das kaputt zu machen?

 

Wie Arbeitgeber den Spaß am Traumberuf zerstören.

 

Den Mitarbeitern nicht genug Hirn und Freiheit zu zubilligen, um Dinge selbst beurteilen zu können zum Beispiel.

Das Design für ein Plakat, das Wurst verkaufen sollte, wurde als so weltbewegend gehandelt, dass der oberste Kreativ Chef das Layout unbedingt gesehen haben musste, bevor es das Haus verließ.

Was meinen Texter dazu veranlasste, bei jedem Toilettenbesuch die Frage an mich zu richten: „Meinst Du ich kann gleich spülen oder soll ich den Häuptling noch mal drauf gucken lassen?“

Als ich in einem Meeting den Head of Whatever im Brustton der Überzeugung sagen hörte: “Wir in der Werbung bewegen was“ und ich daraufhin dachte: „Ja, ich mich gleich aufs Klo“, war der Tiefpunkt erreicht.

Ich hatte mit solchem Enthusiasmus dort angefangen zu arbeiten, der in kürzester Zeit durch fehlende Wertschätzung, Konkurrenzkampf, Druck und irrsinnige Arbeitsbedingungen zunichte gemacht wurde.

Zu Loyalität und dazu, hart zu arbeiten, war ich erzogen worden. Man ließ die Kollegen nun mal nicht im Stich. Aber warum machte ich den Wahnsinn so lange mit?

Weil mir suggeriert wurde, dass – wenn ich das Spiel nicht mitspielte – fünfzig andere Designer hinter meinem Stuhl standen und es tun würden.

Und ich glaubte das. Angst zu schüren ist ein mächtiges Kontrollinstrument.

 

Empfindest du das an deinem Arbeitsplatz auch so?

Schreib mir gerne – mich interessiert deine Meinung und deine Erfahrungen.

 

Wenn du meinen Newsletter noch nicht abonniert hast, trage dich ein um den nächsten Artikel nicht zu verpassen, in dem es darum geht, was du schon jetzt tun kannst um dein Arbeitsumfeld zu verbessern.

 

Was dich auch interessieren könnte.

 

Spürst du den Wunsch dein Leben zu verändern?

Bist du unglücklich im Job? Wie du anfängst Veränderung zu schaffen.

´

Jeanette

Trage dich in meinen Newsletter ein, damit du kein Angebot verpasst!

Dann tragen ein Mal pro Woche kleine, speziell ausgebildete Minions, tolle Angebote und Artikel zu dir ins Postfach.

Vor allem zum Thema, wie du mutigere Entscheidungen triffst. Und vor allem die richtigen!
Du kannst dich da mit einem Klick wieder austragen. Das ist aber dann viel Arbeit für die Minions alles wieder zurück zu schleppen, wenn du also ein Herz hast, tue es nicht. Die Minions und ich freuen uns!

Ich hasse Spam genauso wie du, daher habe ich Daten schon immer gut geschützt. Durch die neue DSGVO ist das noch verschärft worden.

In der Datenschutzerklärung siehst du, wo und wie Daten erhoben werden. Ich verzichte freiwillig darauf Daten zu erheben, die nicht absolut notwendig sind, um dir meine Inhalte zukommen zu lassen. Wenn du noch Fragen dazu hast, schreibe mir gerne.

Der Beitrag Dein Traumjob – 7 Faktoren, damit er einer bleibt. erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

]]>
https://jeanettebouffier.de/2019/09/01/dein-traumjob/feed/ 0
Bist du unglücklich im Job? Wie du anfängst Veränderung zu schaffen. https://jeanettebouffier.de/2019/08/24/ungluecklich-im-job/ https://jeanettebouffier.de/2019/08/24/ungluecklich-im-job/#respond Sat, 24 Aug 2019 14:33:02 +0000 https://jeanettebouffier.de/?p=6884 Der Beitrag Bist du unglücklich im Job? Wie du anfängst Veränderung zu schaffen. erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

]]>

Serie Teil 1

Bist du unzufrieden in deinem Beruf? Oder sogar richtig unglücklich im Job?

 

Das ist traurig, denn das wirkt sich negativ auf dein ganzes Leben aus.

Wir verbringen ja die meiste Zeit unseres Lebens bei der Arbeit.

Woran liegt es bei dir?

 

Menschen sind vor allem aus zwei unterschiedlichen Gründen unglücklich im Beruf:

1) Es ist wirklich der falsche Job für dich denn du …

 

  • Fühlst darin keinen Sinn, machst ihn aber aus Sicherheitsgründen und weil dir nichts Besseres einfällt.
  • Kannst darin deine Werte nicht leben.
  • Merkst dass er nicht deinen wahren Talenten entspricht (Aber welche sind die?).
  • Du glaubst, dass es nur mit einem Vollzeitjob geht, obwohl du viele Talente, Interessen und Ideen hast. die du gerne ausleben würdest.

2) Es ist der richtige Job für dich aber…

 

  • Die Unternehmenskultur ist schlecht b. z. w. die Rahmenbedingungen stimmen nicht.
  • Du kannst dein Talent, Wissen und Erfahrung nicht richtig ausleben.
  • Deine Arbeit wird nicht wertgeschätzt und anerkannt (Woran liegt das?).
  • Du würdest gerne aufsteigen aber obwohl du hart arbeitest, scheint es keiner zu merken.
  • Du bist zu fremdbestimmt und die Work-Life Balance stimmt nicht.
  • Du traust dir nicht genug zu.
  • Du würdest dich in dem Bereich eigentlich gerne selbständig machen aber dir fehlt der Mut.

Trifft einer oder mehrere der Gründe auf dich zu ?

Wenn du z. B. das Problem mit den Werten hast, lade dir die gratis Übung herunter und finde aus 350 Werten deine Top zwei heraus. Du kannst die Übung für deinen Job machen aber auch für dein ganzes Leben.

Unglücklich im Job sind doch fast alle.

 

Du denkst es geht doch irgendwie allen so und du traust dich nicht etwas zu verändern, weil du schon so viel nachgedacht und versucht hast. Was nichts gebracht hat.

Wenn du Ideen hast, schießt dir sofort ein „ Aber“ durch den Kopf und du lässt sie resigniert und hoffnungslos wieder fallen.

Denn sooo schlimm ist es ja (noch) nicht.

Du glaubst du bist zu alt um noch etwas anderes zu machen und denkst, dass du sowieso nur DAS kannst.

 

Berufsberatung die wirklich etwas bringt, ist rar.

 

Berufsberatung hat dir nichts gebracht.

Kein Wunder.

Die, die welche ich kenne, beschäftigen sich oft mit den rein sachlichen Aspekten aber gehen auf den Kern deiner Persönlichkeit nicht ein.

Und schon gar nicht auf deine Blockaden und alten destruktive Glaubenssätze. Sie greifen viel zu kurz.

Ich war selbst jahrelang in der Situation, dass ich nach Alternativen gesucht habe aber keine fand.

Ich hatte immer das Gefühl dass alles nur an der Oberfläche kratzt.

 

Der Grund, warum so viele Menschen unglücklich im Job sind aber nicht raus kommen.

Ich werde noch mehr zum Thema schreiben aber zunächst erkläre ich dir, was die Grundursache ist, dass Menschen, die in Unternehmen  festangestellt arbeiten (und das sind die meisten)  unglücklich in ihrer Arbeit sind.

Die meisten kündigen wegen ihrer Führungskraft. Dabei wollen die meisten Führungskräfte ihren Job gut machen.

 

Ein Paradoxon, nicht wahr?

Woher kommt das?

 

Warum sind so viele Menschen unglücklich im Job?

 

Wenn ich über das Thema lese, tauchen oft als Ursachen diese Themen auf:

Ressourcenmangel, falsche Prozesse, überkommene Traditionen, Silodenken, schlechte Kommunikation, Perfektionismus, Mobbing, Machtmissbrauch, Ignoranz, Tunnelblick, Zeitdruck, Selbstausbeutung, Schuldzuweisung, Vertuschen, Druck, Stress, kein klares Konzept, fehlender Mut, falsches Mindset, Angst vor dem Scheitern, fehlender Optimismus, u. s. w.

Das kratzt aber alles nur an der Oberfläche. Es sind Symptome aber nicht der Kern des Problems.

Kennst du den Begriff Angst-Kultur?

 

Die meisten Menschen arbeiten in Unternehmenskulturen, die Angst kultivieren.

Dennoch ist Angst nicht der Kern des Problems.

Brené Brown, P.h.D an der Universität Houston, erforscht seit 25 Jahren Scham, Empathie und Verbindung.

 

„Ich dachte, dass Angst das größte Problem ist, die mutige Führung verhindert. Aber unsere Forschungen haben ergeben, dass guten Führungspersönlichkeiten ständig Angst haben. Und trotzdem Handeln. Die Herausforderung ist, wie sie damit umgehen. Ich lag also falsch. Das war nicht der Grund.“

 

Der wahre Grund für Probleme in Unternehmen ist Scham.

 

Übrigens meist auch im Privatleben.

 

Du bist nicht genug, du bist nicht wichtig, dein Beitrag zählt nicht.

 

„Die Angst nicht wichtig zu sein, ist ein Auslöser für Scham, über den wir in Bezug auf Arbeit aber nicht sprechen.“

(Brené Brown)

 

Scham ist die Angst davor ausgestoßen zu werden.

Scham ist der Satz, den jeder schon einmal im Kopf hatte: „Du bist nicht genug“.

Sie sitzt evolutionsbiologisch tief. In der frühen Entwicklungsgeschichte des Menschen war, aus der Gruppe ausgestoßen zu werden, gleichbedeutend mit dem Tod.

 

Wir fühlen sozialen Schmerz genauso so intensiv wie physischen Schmerz.

Die Digitalisierung und die rasante Veränderung, der wir alle ausgesetzt sind, triggert diese Angst extrem.

Viele fürchten, den Anschluss zu verlieren.

Arbeiten Menschen in einem Umfeld, in dem sie sich nicht verletzlich zeigen können, vermeiden sie alles, wofür sie von der Gruppe oder von Menschen in Machtpositionen abgestraft b. z. w. beschämt werden könnten.

Innovation – von der alle reden – erfordert aber kontroverse Ideen auf den Tisch zu bringen, Fehler zu machen, den Status Quo in Frage zu stellen, hart zu diskutieren, Feedback zu geben usw.

Das geht im Prinzip gegen unseren Überlebensinstinkt.

 

Woher kommt Scham und wie entsteht Schamgefühl?

Alles was wir über uns denken hat uns irgendwann jemand suggeriert oder wir haben eine Erfahrung interpretiert.

Als Kinder kommen wir früh mit unangenehmen Gefühlen wie Scham und Schuld in Kontakt. Wir versuchen sie zu vermeiden.

Kinder können Stress auslösende Situationen nicht reflektieren und entwickeln daher Verhaltensmuster um damit umzugehen.

Sie manifestieren sich als Steuerungsprogramme, die unbewusst auch im Erwachsenenalter noch ablaufen und unsere Handlungen steuern.

Es sind drei, die sich gegenseitig stabilisieren: Unsere Erwartungshaltung, unsere unbewussten Überzeugungen und unsere Identität.

Es können gute Programme sein aber oft sind es welche, die uns und unserem Umfeld schaden.

Denn es sind regelrechte Überlebensprogramme.

Wenn alte, schmerzhafte oder unangenehme Erfahrungen und Gefühle getriggert werden, wir uns unsicher oder verletzbar fühlen, legen wir uns daher Schutzschilde zu.

Der Ablauf ist immer ähnlich:

 

Kulturwandel-Business-Coach-Frankfurt

Wie wir die Schutzschilde anlegen – und unglücklich im Job werden.

Und nicht nur dort.

1)  Ich bin nicht genug.

2) Wenn ich ehrlich mit denen bin, was passiert, denken sie weniger von mir oder verwenden es sogar gegen mich.

3) Ich werde auf keinen Fall ehrlich sein. Niemand sonst tut es. Warum muss ich mich da raus wagen?

4) Zum Teufel mit ihnen. Ich sehe nicht, dass sie ehrlich sind, was sie erschreckt. Die haben doch selbst viel mehr Probleme als ich.

5) Es sind eigentlich ihre Probleme und Mängel, die mich dazu bringen, so zu handeln. Das ist ihre Schuld, und sie versuchen, mir die Schuld zu geben.

6) Nun, da ich darüber nachdenke, bin ich tatsächlich besser als die.

Jemand anderen beschämen, machen wir meist dort, wo wir uns selbst unzulänglich fühlen (Mag sein, dass ich nicht gut bin aber der/die ist ja noch schlechter).

Wer andere herabsetzt macht das immer aus einem Mangelgefühl heraus.

Die Verhaltensweisen die daraus entstehen zerstören Vertrauen, lassen uns aus Angst reagieren, verhindern mutige Entscheidungen und sind Gift, für was auch immer unsere Vision und Mission ist.

 

Destruktive Verhaltensweisen – die dazu führen, dass  Menschen unglücklich im Beruf sind, entstammen diesem „Aufrüsten“.

 

• Perfektionismus statt Vorbild zu sein für gesundes Streben, Empathie und Selbstfürsorge

• Aus Mangeldenken handeln, statt zu loben und Erfolge zu feiern

• Kritik als Selbstschutz statt konstruktives Feedback geben und Risiken eingehen

• Selbstwertgefühl der an Produktivität gebunden ist, statt echter Beitrag

• Selbstausbeutung als Statussymbol belohnen statt gesunde Balance vorzuleben.

• Diskriminierung und Anpassungs-Kultur tolerieren statt einer Kultur der Zugehörigkeit zu fördern und verschiedene Perspektiven anzuerkennen

• Machtausübung statt Ermächtigung anderer ihr Potenzial zu fördern.

• Vergleichen und Ellenbogen nutzen um den eigenen Wert zu beweisen statt ihn zu kennen

• Schuldzuweisungen und Ausweichen statt Verantwortlichkeit und offenen Gespräche

• Angst und Unsicherheit als Waffe nutzen, statt sie anzuerkennen, klar zu benennen und zu normalisieren.

• Herrschen oder beherrscht werden statt Integration, Rückgrat, Empathie und Verbundenheit

• Fügsamkeit und Kontrolle, statt Sinnhaftigkeit und Begeisterung zu kultivieren

• Immer recht zu haben statt ein lernender Zuhörer und Fragesteller zu sein

• Über Menschen reden, statt offen mit ihnen zu sprechen

Mobbing, Zynismus, Vertuschung, Tratsch u. s. w sind weitere Folgen, die Vertrauen zerstören.

Mit die schlimmsten sind jedoch Perfektionismus zu befeuern und Angst zu fördern.

Perfektionismus zugrunde liegen die Gedanken: „Oh, Gott. Was werden die Leute denken? Ich muss es noch besser machen, damit mich niemand kritisieren kann.“  Diese Rüstung ist so schwer, dass damit kaum noch Bewegung möglich ist.

Berufsberatung-Wiesbaden-Frankfurt

Wir müssen über Gefühle und Ängste im Job sprechen

 

„Wir müssen eine angemessene Zeit investieren, um uns um die Ängste der Menschen und ihre Gefühle zu kümmern.

oder eine unzumutbare Zeit vergeuden, die sich mit problematischen Verhaltensweisen befasst.

Die Leute wollen nicht über Angst und Gefühle bei der Arbeit sprechen.

Aber wenn es massive Veränderungen und Abwanderungen gibt und die Dinge hart sind, müssen wir genau das tun.“

 

Zehn Verhaltensweisen und kulturelle Probleme in Unternehmen, die Menschen unglücklich im Job werden lassen.

 

1. Wir vermeiden schwierige Gespräche, einschließlich ehrlichen und produktiven Feedbacks.

 

2. Wir verwenden extrem viel  Zeit darauf, um problematische Verhaltensweisen zu bewältigen, anstatt sinnvoll Zeit zu investieren, um die Ängste und Gefühle, die während Veränderungen und Umbrüchen auftauchen, proaktiv anzuerkennen und darauf zu reagieren,

 

3. Geringes Vertrauen durch mangelnde Verbindung und Empathie.

 

4. Menschen gehen nicht ausreichend kluge Risiken ein oder entwickeln und teilen mutige Ideen, um den sich ändernden Anforderungen und dem unersättlichen Bedarf an Innovation gerecht zu werden.

 

5. Wir werden durch Rückschläge, Enttäuschungen und Misserfolge definiert und fahren uns fest. 

Wir investieren viel Zeit und Energie, um Teammitglieder zu beruhigen, die ihren Beitrag und Wert in der Organisation in Frage stellen.

Anstatt sie darin zu investieren uns mit unseren Mitarbeitern Kunden, Interessengruppen wirklich auseinanderzusetzen und zuzuhören, um letztlich so unsere Prozesse zu verbessern.

 

6. Zu viel Scham und Schuld, zu wenig Rechenschaftspflicht und Lernen.

 

7. Menschen vermeiden wichtige Gespräche über Vielfalt und Inklusivität, weil sie Angst haben, komisch angesehen zu werden, wenn sie dort Haltung zeigen.

Die eigene Bequemlichkeit über die Notwendigkeit zu stellen, schwieriger Gespräche zu führen, zerstört Vertrauen und hält uns von einer sinnvollen und dauerhaften Veränderung ab.

 

8. Wenn etwas schief geht, stürzen sich Einzelpersonen und Teams auf schnelle, ineffektiven oder nicht nachhaltigen Lösungen, anstatt bei der Problemidentifizierung und -lösung zu bleiben.

Wenn wir aus dem falschen Grund das Falsche korrigieren, tauchen die gleichen Probleme wieder auf. Es ist teuer und demoralisierend.

 

9. Die Unternehmenswerte sind diffus und sind nicht an tatsächliche Verhaltensweisen geknüpft, die vermittelt, gemessen und bewertet werden können.

 

10. Perfektionismus und Angst hindern die Menschen daran zu lernen und zu wachsen.

Wie finde ich einen Job der zu mir passt

Die Management Ebenen, die heute existieren, stammen aus der Frühzeit der Industrialisierung.

 

Wusstest du das?

Für die industrielle Produktion am Fleißband brauchte man Arbeiter.

Man holte also Landarbeiter vom Feld. Da diese nicht allzu diszipliniert waren, wurden Kontrollmechanismen eingeführt wie Stechuhren, Schichtführer usw. 

Daraus haben sich unsere heutigen Management Hierarchien entwickelt.

Und das kollidiert immer mehr mit dem Selbstverständnis intelligenter, gut ausgebildeter Fachkräfte, die Einfluss nehmen wollen. Aber in verkrusteten Strukturen ersticken.

Management Aufgaben gehen nicht weg aber Teams sind in der Lage, sie selbst zu erledigen. Wenn die Strukturen das zulassen.

Das stammt aus dem Film: Die Zukunft der Arbeit, der wirklich großartig ist. Leider gibt es ihn als Video nur auf Französisch.

Most teams aren‘t teams at all but merely collections of individual relationships with the boss. Each individual vying with the others for power, prestige and position.

(Douglas McGregor – Professor für Management)

 

1) Der Mensch ist gut. Ich vertraue meinen Mitarbeitern.

2) Die Liebe zum Kunden.

 

„Diejenigen die in den Kontrollinstanzen sitzen müssen selbst befreit werden. Sie haben enorm was drauf, kommen wegen ihrer Kontrollaufgaben zu nichts sinnvollem.

Ich habe in meinem Leben so oft Menschen getroffen, die mir anvertrauen, dass sie nichts Sinnvolles tun. Und mir scheint, dass ich immer mehr von ihnen treffe“ sagt er.

„Es gibt vor allem in großen bürokratischen Aktiengesellschaften Stellen, die nichts anderes tun, als Arbeit für Andere schaffen, die wiederum das Gleiche tun.

Sie schaufeln Papier von Tisch zu Tisch, erfinden neue Formen der Prüfung und das paradoxe daran ist. Je mehr sie kontrollieren, desto mehr Geld verlieren sie und desto mehr kontrollieren sie wieder.“  (J. F. Zobrist)

 

Was müssen Unternehmen tun, um eine bessere Unternehmenskultur zu erreichen und dem zu begegnen??

 

Zufriedenen Mitarbeiter, die ihre Job gerne machen. müssen einen Sinn sehen, in dem , was sie tun. Einer höheren Vision dienen.

Kreative Ideen & Innovation erfordert eine Kultur, in der Menschen sich sicher, gesehen, gehört und respektiert fühlen.

In der sie sich verletzlich zeigen und angreifbar machen und sich dabei sicher fühlen können. Das ist nicht leicht, erfordert permanente Praxis, Üben, Scheitern und Lernen.

 

Der emotionale „Unterbau“ für eine Mut-Kultur besteht aus:

 

Vertrauen und Verbindung , Schamresilienz, Verletzlichkeit, Neugier, Werte, Empathie, Kreativität.

Im Nächsten Teil der Artikelserie erkläre ich dir das genauer.

Bist du unzufrieden in deinem Job?

Woran liegt das? Was würdest du gerne verändern?

Wie kann ich dir helfen?

 

Diese Artikel könnten dich auch interessieren

 

Wie du mit Mitte 20 die Weichen stellst, um mit 40 nicht frustriert zu sein.

Wie finde ich meine Berufung? Falsche Frage!

Was ist Coaching eigentlich? Wie läuft ein Coaching ab? Wie finde ich einen guten Coach?

´

Teile den Artikel gerne im Social Media, wenn du jemanden kennst, dem er hilft.

Danke. 🙂

Jeanette

Trage dich in meinen Newsletter ein, damit du kein Angebot verpasst!

Dann tragen ein Mal pro Woche kleine, speziell ausgebildete Minions, tolle Angebote und Artikel zu dir ins Postfach.

Vor allem zum Thema, wie du mutigere Entscheidungen triffst. Und vor allem die richtigen!
Du kannst dich da mit einem Klick wieder austragen. Das ist aber dann viel Arbeit für die Minions alles wieder zurück zu schleppen, wenn du also ein Herz hast, tue es nicht. Die Minions und ich freuen uns!

Ich hasse Spam genauso wie du, daher habe ich Daten schon immer gut geschützt. Durch die neue DSGVO ist das noch verschärft worden.

In der Datenschutzerklärung siehst du, wo und wie Daten erhoben werden. Ich verzichte freiwillig darauf Daten zu erheben, die nicht absolut notwendig sind, um dir meine Inhalte zukommen zu lassen. Wenn du noch Fragen dazu hast, schreibe mir gerne.

Der Beitrag Bist du unglücklich im Job? Wie du anfängst Veränderung zu schaffen. erschien zuerst auf Jeanette Bouffier.

]]>
https://jeanettebouffier.de/2019/08/24/ungluecklich-im-job/feed/ 0