Australien Roman - Tausche Alltag gegen Abenteuer

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Ein Job in dem ich keinen Sinn mehr sah und ein Leben das stagnierte. Ich wollte raus. Endlich richtig leben!
Meine abenteuerliche Reise brachte mich oft an meine Grenzen und an einen der schönsten Orte der Welt,
wo ich meine Traumleben und die große Liebe fand.

Der Traum zerbrach in tausend Scherben. Ich stürzte in Depressionen und eine tiefe Lebenskrise.
Sie wurde die Chance für einen Neuanfang.

Sabbatical & Auszeit Coach Jeanette Bouffier

Du erfährst, was ich lernte:

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  • Wie ich es schaffte, die Lebenskrise als Chance für einen Neuanfang zu nutzen.
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  • Was ich über mich lernen musste und wie ich mir eine neuen Lebensvision schuf.
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  • Wie ich meine Berufung fand und meine Geschäftsidee(n).
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  • Und wie ich den Mut fand, alles umzusetzen.

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kann die Frau gar nicht schreiben …

Ein kleiner Vorgeschmack:

Der Wink des Schicksals.

… „Dann hat mein Leben endlich einen Sinn”, schoss es mir durch den Kopf.

„Erschreckender Gedanke“, dachte ich, als ich langsam das Telefon sinken ließ, an dessen anderem Ende gerade jemand von der Leukämie Stiftung gewesen war, der mir mitgeteilt hatte, dass ich eventuell als lebensrettende Knochenmarkspenderin in Frage käme.

„Um das genau festzustellen, brauchen wir noch eine Blutprobe von Ihnen. Wären Sie denn dazu bereit, das Knochenmark zu spenden?“, hatte mich der nette junge Mann gefragt.

„Ja, selbstverständlich“ hatte ich prompt geantwortet und gedacht: „Wow, ich kann vielleicht ein Leben retten“.

„Wie hoch sind die Chancen, dass ich dieser Person das Leben retten kann, wenn Sie noch Tests machen?“

„Vier Prozent.“

Nur vier Prozent. Da draußen war jemand, dessen Leben eine vierprozentige Chance hatte, weiter zu gehen. Und das hing von mir ab. Von mir, die ihr Leben gerade hasste. Okay, nicht gerade hasste, aber die alles andere als glücklich damit war. Ich schämte mich. Und da war dieser Gedanke:

„Dann hat mein Leben endlich einen Sinn!“

Ein Gedanke, der einen ins Grübeln bringt, vor allem, wenn man ihn mit knapp dreißig hat. Mich beschlich langsam das Gefühl, dass mir jemand sehr nachdrücklich etwas sagen wollte. Und dann geschah auch noch …

Warum ich mit dem Leben haderte.

… Ich hatte immer das diffuse Gefühl gehabt, es müsse doch noch mehr kommen in den nächsten sechzig Jahren. Vor allem, wenn ich wieder einmal in der Agentur in einem dieser endlosen Meetings saß, in denen ich mir ausrechnete, dass ich bei der 70-Stunden-Woche, die ich wieder runter schrubbte, bei McDonalds an der Theke mehr verdienen würde.

Machmal hatte ich Visionen davon, mit einer Kalaschnikow in der Hand brüllend um mich zu ballern. Irgendwie brachten diese Meetings ohnehin nichts. Hier wurde nicht zugehört, um zu verstehen, sondern um zu antworten. Und das Zuhören klappt ja auch nicht wenn wir mal ehrlich sind, weil jeder schon im Kopf mit dem beschäftigt ist was er gleich selbst sagen wird.

Die weniger gewalttätige Version war, einfach aufzustehen, in die Runde zu blicken und kühl zu sagen. „Macht euren Mist doch alleine“, um dann unter den bewundernden Blicken meiner mit leidenden Kollegen den Raum zu verlassen, ­­die Koffer zu packen und weit weg abzuhauen. Sehr, sehr weit weg…

Aber wer macht schon so was? Niemand den ich kannte. Wer stellt schon die Norm in frage? Wer hinterfragt Lebensentwürfe wirklich? Was für die Meisten zu reichen scheint, musste doch auch mir reichen? “Das macht man eben so”, “Das haben wir schon immer so gemacht” waren Phrasen die ich aus tiefstem Herzen verabscheute. Ich hatte es einfach satt stromlinienförmig mit zu schwimmen, wie ein Lemming zu tun was alle taten, und mich zu verhalten, wie es von mir erwartet wurde. Es wurde auch Zeit.

Ich hatte es ja noch nicht mal geschafft, ein rebellischer Teenager zu sein. Ich habe nie so viel getrunken, dass mir der Magen ausgepumpt werden musste, hatte nie einen grünrosa Irokesenschnitt (in den 80ern war das noch provokativ), wurde nicht mit sechzehn schwanger und habe nie geraucht oder Drogen genommen, weil ich das erste armselig (man will eben verzweifelt dazugehören und cool sein) und das zweite kostspielig fand, und es hasste, von irgendwem oder irgendwas kontrolliert zu werden.

Gut – mal abgesehen von den Space-Keksen die ich mal probiert hatte. Nach dem dritten bildete ich mir ein, die Borg – Enterprise Fans wissen, von wem ich rede – assimilierten die Erdbevölkerung und mein Freund wäre einer von ihnen. Nach dem Erlebnis kam ich zur Überzeugung, Drogenerfahrungen seien definitiv überbewertet und beschloss das Zeug nie wieder anzufassen Und das nach einer Kindheit in den Siebzigern in Kalifornien. Aber was willst du machen, bei Eltern, die es besser machen wollten als die eigenen Eltern und dir nicht so richtig Grund zur Rebellion liefern wollten? Die mit uns reisten und die Welt zeigten. Aber irgend etwas aus dieser Zeit hatte mich aber dann wohl doch sehr geprägt…

Wie ich in Australien einem Cowboy begegnete, der alles verändern sollte.

… Es gibt Menschen, denen begegnet man nicht. Mit denen kollidiert man. Und zwar mit der Energie fahrender Hochgeschwindigkeitszüge. Ich hatte noch etwa zwei Sekunden bis zum Aufprall, als ich in seine Richtung lief. Das wusste ich da allerdings noch nicht.

Eigentlich könnte der sich ja mal von der Tür weg bewegen, um mir mit dem Rucksack zu helfen, waberte mir ein schlecht gelaunter Gedanke durch mein, vom Alkohol, noch schmerzendes Hirn. Silvester war gerade einen Tag her und ich hatte es mit anderen Backpackern im Hafen von Sydney, mit Blick auf die Oper, unter gigantischen Feuerwerken gefeiert. Mentale Notiz: spare nie am Alkohol. Fusel rächt sich.

Er trug Jeans, Cowboystiefel und eines dieser dunkelblauen Schafscherer Hemden, unter dem sich die Muskeln abzeichneten und einen Akubra –ein australischer Cowboyhut – auf einem dichten, dunklen Haarschopf. Auf der Ladefläche des weißen Landrover, an dessen Tür er lässig lehnte, saß ein Blueheeler und freute sich ein Loch in den Bauch.

Als ich weiter auf den Mann zuging, traf mich ein Blick aus leuchtend violett blauen Laseraugen, unter schwarzen Wimpern, die länger waren als meine eigenen. Und mir schossen plötzlich absurde Gedanken durch den Kopf.

„Die Augenfarbe kann unmöglich echt sein, das sind Kontaktlinsen. Ich komme mir vor wie in einer Filmkulisse. Irgendwie „ Denn sie wissen nicht was sie tun.“ Wie alt ist der eigentlich? Und warum interessierte mich das plötzlich brennend? Der hat ein Grübchen im Kinn und der Dreitagebart ist sexy. Der ist ja kleiner als ich…“

Meine Hormone, die wochenlang vor sich hin gedämmert hatten, waren plötzlich hellwach. „Kleiner ist doch völlig egal, der Kerl ist sex on legs“,  jubilierten sie.
Ich wies sie an sich zusammen zu reißen.

„Hello, beautiful“, sagte er, als ich vor ihm stand…