Selbstmitgefühl hat Selbstwert viel voraus.

Selbstmitgefühl besser als Selbstwert

Teil 3 der Artikelserie.

Lies am besten den ersten Teil zuerst bevor du diesen Artikel über Selbstliebe und Selbstmitgefühl liest:

Wie Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit aufeinander aufbauen.

 

In Zeiten von Social Media und Selfies, ist Selbstliebe bzw. Das, was darunter verstanden wird fast schon verpönt.
Und mit Egozentrik gleichgesetzt. Egozentrik bedeutet nur um sich selbst zu kreisen und nur das eigenen Wohl im Auge zu haben – meist auf Kosten von anderen.

Sich selbst darzustellen hat mir Selbstliebe wenig zu tun. Eher mit fehlendem Selbstwert, der auf diese Weise aufgewertet werden soll. Mit einem möglichst perfekten Bild nach außen. Und hinter Perfektion steckt viel Selbstunsicherheit und der Wunsch keine Angriffsfläche zu bieten.

Selbstliebe oder auch Selbstachtung bedeutet sich selbst in allen Facetten anzunehmen, wertzuschätzen, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und so gut für sich selbst zu sorgen, dass man genug Kraft und Energie hat. Auch für andere da zu sein.

Selbstliebe 2

Statt Selbstliebe verwende ich aber hier lieber den Begriff Selbstmitgefühl.

 

Das bedeutet uns selbst mit der gleichen Güte, Fürsorge und Betroffenheit zu behandeln, mit der wir gute Freunde behandeln. Und das tun die meisten von uns nicht. Ich weiß, wovon ich rede, weil ich selbst oft genug damit kämpfe.

Denn als ausgebildeter Coach sind meine Ansprüche an mich, es im Umgang mit Menschen richtig zu machen, sehr hoch.

Da fällt es mir oft  schwer gnädig mit mir selbst umzugehen, wenn ich es mal nicht geschafft habe. Ich bin also selbst an diesem Thema dran falls du mit dir haderst.

Selbstliebe-Selbstmitgefühl-Selbstwert

Selbstmitgefühl ist nicht das Gleiche wie Selbstwert, sondern geht darüber hinaus.

Über viele Jahre sahen Psychologen Selbstwert als den wichtigsten Indikator für psychische Gesundheit.

Es gibt viele Forschungen, die aufzeigen, dass man bei geringem Selbstwert  – wenn man sich selbst nicht mag und wertschätzt, wer man ist –  ängstlich ist,  alle möglichen psychischen Probleme haben und depressiv werden kann. Im schlimmsten Fall ist das ein Grund für Suizid.

Doch hoher Selbstwert kann auch problematisch sein wenn er in Selbstüberschätzung übergeht.

Narzissmus verbreitet sich in unserer Gesellschaft immer mehr, wie auch Depression.

 

Das Problem ist weniger Selbstwert zu haben, es geht eher darum, wie man ihn bekommt.

 

In der westlichen  Kultur setzt eine hoher Selbstwert voraus, dass wir uns als etwas Besonderes und Überdurchschnittliches sehen. Also etwas Besonderes machen, besitzen oder erleben.

Wir sind eine Individualgesellschaft, wo sich jeder per Social Media mit Millionen anderen vergleicht, die auch nicht Durchschnitt sein wollen.

Es gilt als Beleidigung, Durchschnitt zu sein. Was ist dabei das Problem?

Wie soll das gehen, wenn alle von uns gleichzeitig überdurchschnittlich sein müssen?

Das ist nur möglich, wenn man andere herabsetzt um sich selbst überlegen fühlen können. (Ein Blick in Facebook Gruppen bestätigt, was ich meine).

Social Media und Whatsapp begünstigt Menschen mies zu behandeln denn du musst dem Gegenüber nicht in die Augen sehen und kannst dich feige hinter der digitalen Fassade verstecken.

Selbstwert-und-Erfolg

Ein weiteres Problem mit dem Selbstwert ist die Abhängigkeit von Erfolg.

 

Mein Haus , mein Sportwagen, meine XY. Wobei es nicht auf den Erfolg an sich ankommt oder, das was wir haben, sondern die Befriedigung eines Bedürfnisses dahinter.

Dazugehören, anerkannt und bewundert werden, Status, Kontrolle zu haben (alles, was Menschen als Kinder oft nicht hatten).

Wir sind nur zufrieden mit uns, wenn wir Erfolg in den Lebensbereichen haben,

die uns wichtig sind. Warum wir da Erfolg haben wollen, hinterfragen wir oft nicht. Wer sich Erfolgszeile aus den falschen Gründen setzt, kann so viel Erfolg haben wie er will. Es wird nie reichen und innere Leere zurück lassen.

 

Was geschieht, wenn wir versagen? Was passiert, wenn wir unseren Maßstäben nicht genügen können?

 

Wir fühlen uns schrecklich und als Versager.

Frauen sind besonders betroffen denn der wichtigste Bereich, aus dem Frauen ihre Selbstachtung beziehen, ist die Wahrnehmung davon, wie anziehend wir sind.

Der Deal ist oft noch: Sei meine liebe, nette Ellenbogenzierde die mich bewundert und dafür gebe ich starker Gewinnertyp dir Status und Sicherheit.

Wer wird damit heute noch glücklich? Veraltete Selbstverständnisse davon, was Männlichkeit ist, prallen auf Frauen die dazu keine Lust mehr haben.

Wie entkommen wir diesem Hamsterrad, diesem ständigen Bedürfnis, sich anderen überlegen zu fühlen, damit wir uns wohlfühlen können?

Durch Selbstmitgefühl.

Selbstmitgefühl ist nicht, dass wir uns selbst ständig beweihräuchern.

 

Selbstmitgefühl ist, dass wir mit uns selbst freundlich umgehen und uns so annehmen, wie wir sind: mit all unseren Schwächen.

Die meisten Menschen gehen mit sich selbst am schlechtesten um. Beobachte mal deine Gedanken, wenn dir ein Fehler passiert ist. Diese bösartigen Worte würdest du noch nicht mal zu einem Feind sagen.

Tatsächlich definiere die Forscherin Kristin Neff Selbstmitgefühl auf der Basis von drei Kernkomponenten.

 

Die erste ist, uns selbst mit Güte statt mit harschen Selbstbewertungen zu behandeln.

 

Uns selbst eine gute Freundin zu sein, ermutigend, verständnisvoll, einfühlend, geduldig, sanftmütig.

 

Die zweite Komponente des Selbstmitgefühls ist unsere gemeinsame Menschlichkeit.

 

Wo Selbstwert fragt: “Wie unterscheide ich mich von anderen?”,

sagt Selbstmitgefühl: „Wie gleiche ich anderen?”

Was heißt es, Mensch zu sein? Ein Mensch zu sein, heißt, unvollkommen zu sein.

Wir alle, jeder auf dem ganzen Planeten, sind unvollkommen. Unser Leben ist unvollkommen.

Diese Erfahrung teilen wir mit allen Menschen.

Trotzdem nehmen wir uns getrennt von anderen wahr.

Es ist dieses Erleben von Abnormität, der Trennung von anderen, was psychologisch so schädlich wirkt.

 

Die dritte Komponente des Selbstmitgefühls ist Achtsamkeit.

 

Achtsamkeit bedeutet, im gegenwärtigen Moment zu sein.

Wir brauchen die Fähigkeit, uns unseren Gefühlen zuzuwenden und wahrzunehmen. Anzuerkennen sowie anzunehmen, dass wir leiden, um uns selbst Mitgefühl entgegenzubringen.

Tatsächlich sind wir uns oftmals unseres Leidens nicht bewusst, speziell, wenn dieses Leiden aus unseren harschen Selbstverurteilungen herrührt.

Wir machen es so viel schlimmer, wenn wir uns in unserem Leiden und unserer Unzulänglichkeit isoliert fühlen,

wobei dies doch gerade das ist, was uns mit anderen verbindet.

Verbindung mit anderen Menschen herzustellen, beruht auf der Fähigkeit sich verletzlich zu machen.

Selbstliebe und Selbstwert-Kinder

Kinder lernen viel zu oft zu wenig Selbstmitgefühl.

Als Kinder lernen wir oft durch Bemerkungen wie: „Stell dich nicht so an, tut doch gar nicht weh, heul nicht, du hast keinen Grund wütend/traurig/ängstlich zu sein, dass unsere Gefühle „falsch“ und unerwünscht sind. Wir fangen an sie zu unterdrücken. Und schleppen Gefühle wie  Schmerz, Traurigkeit, Angst usw. Unverarbeitet mit uns herum.

Später übernehmen wir selbst die Rolle des Kritikers und beschimpfen uns:

“Du liegst falsch, du hättest es besser machen sollen.”

Aber wir nehmen den unglaublichen Schmerz nicht einmal wahr, den wir uns damit zufügen.

„Du bist nicht gut genug“. Viele von uns haben diesen Gedanken schon gehabt.

Weil wir als Kinder die Erfahrung gemacht haben, dass wir keine bedingungslose Liebe bekommen sondern irgendwas leisten müssen, uns XY verhalten müssen um konditionierte Liebe zu bekommen.

Manche haben früh die Erfahrung gemacht nicht dazu zu gehören, nicht anerkannt zu sein oder verlassen worden zu sein. Kinder nehmen dafür die „Schuld“ oft auf sich selbst.

Und versuchen den erst ihres Lebens „würdig“ zu werden Liebe zu bekommen.

Dafür können die Eltern nichts. Das wird durch Generationen durchgereicht.

 

Der Versuch damit fertig zu werden, zeigt sich oft im äußeren Erfolg, gesellschaftlichem Status und Besitz um den Selbstwert zu erhöhen.

Kinder zu bekommen ist übr. auch eine beliebte Art unkonditionierte Liebe zu bekommen. Und dahinter gähnt oft ein emotionales schwarzes Loch.

Ich habe mich mal mit einer Sozialarbeiterin darüber unterhalten, warum so viele „dysfunktionale“ Menschen ein Kind nach dem anderen bekommen und es so verkorksen, wie es ihnen erging. Das ist eine der Antworten.

 

Ein anderer Versuch ist sich durch Perfektionismus unangreifbar zu machen.

 

Perfektionismus ist letztlich Stagnation und kostet unfassbar viel Energie.

Sicher zu stellen immer zu gewinnen, die Kontrolle und die höhere Machtposition zu haben, ist eine andere Strategie um dadurch Bestätigung zu bekommen.

Nur Menschen nah an sich heran zu lassen, die kontrollierbar und nicht auf Augenhöhe sind, weil sie selbst Probleme haben, die sie emotional abhängig machen ist der Schutz gegen das Verlassen werden und damit den Verlust von Selbstwertgefühl.

Wir suchen uns Partner die uns zeigen was unkonditionierte Liebe nicht ist.

Ich habe kürzlich den Satz gelesen: Wir suchen uns Partner nicht um bedingungslose Liebe zu erfahren, sondern damit sie uns zeigen, was bedingungslose Liebe nicht ist.

Nach einiger Reflexion früherer Beziehungen kam ich zu dem Schmerzhaften Schluss, dass das leider stimmt.

Das ist auch der Grund, dass sich Beziehungen – kaum dass sie angefangen haben – meist verschlechtern.

Weil die Messlatte wegen des eigenen Unzulänglichkeitsgefühls nach der ersten Verliebtheit beim anderen angehoben wird.

Bis man vor den Trümmern steht und den anderen beschuldigt, weil der nicht geleistet und geliefert hat, was wir selbst nicht gelernt haben uns zu geben.

Meist funktioniert es nicht.

Nicht der Erfolg, nicht der Perfektionismus, die ständige Geschäftigkeit um sich von sich selbst abzulenken, die Beziehungen, die glücklich machen sollen.

 

Selbstkritik ist bekanntermaßen schmerzlich und setzt den Selbstwert herab. Warum machen wir es dann?

 

Die Forschung ergab, dass wir aus vielen Gründen über uns grübeln,

doch der wichtigste ist, dass wir glauben, wir bräuchten dies, um uns selbst zu motivieren,

dass wir, wenn wir zu nett mit uns selbst umgingen, zügellos und faul werden würden.

Und daher werden Kinder auch so viel kritisiert.

Überraschung: Damit liegen wir grandios falsch.

Selbstbewusster werden

Tatsächlich zeigt die Forschung genau das Gegenteil:

 

Wenn wir uns selbst kritisieren, untergräbt das unsere Motivation.

 

Hier sind die Gründe:

Wenn wir uns selbst kritisieren, übernimmt der ältesten Teil unseres Gehirns, das Reptiliengehirn.

Dieses System entstand, um bei Bedrohungen unseres Lebens Adrenalin und Cortisol freizusetzen

und Fight, Flight oder Freeze Reaktionen vorzubereiten. (Flucht, Angriff oder Schockstarre).

Das System entwickelte sich um blitzschnell und ohne Nachzudenken auf Bedrohungen körperlicher Art reagieren zu können.

Doch in der heutigen Zeit richten sich Bedrohungen nicht auf unseren realen Körper, sondern gegen das Konzept, das wir von uns selbst haben. Unser Selbstbild.

Wenn wir einen Gedanken über uns selbst denken, den wir nicht mögen und der suggeriert, dass wir unvollkommen sind,

fühlen wir uns bedroht, und attackieren daher das Problem, das heißt, wir attackieren uns selbst.

Wir sind gleichzeitig der Angreifer als auch der Angegriffene.

Selbstliebe und Selbstwert aufbauen

Mangelnde Selbstliebe bzw. Selbstfürsorge sorgt für einen hohen Stresslevel.

 

Sich selbst zu kritisieren, setzt viel Cortisol frei, d. h. wer sich ständig kritisiert hat permanent einen hohen Stresslevel und schließlich legt sich der Körper, um sich selbst zu schützen, still und meldet “ich bin depressiv”, um mit dem Stress fertig zu werden.

Teil unseres Gehirns schrumpfen unter Dauerstress und verändern die Persönlichkeit, weil das Cortisol nicht mehr abgebaut werden kann. Früher sank der Cortisol Level nach einer Bedrohung (z. B. Raubtieragriff)  schnell wieder ab weil die Gefahr vorbei war. Das System kam wieder zur Ruhe. Heute kommen wir nicht mehr zur Ruhe.

Darauf haben auch die Medien mit ständigen Negativ- und Horror Botschaften einen Einfluss. Unser Hirn kann verarbeiten, was es real an Bedrohung erlebt. Was es im Fernsehen sieht, bauscht es sich extrem zu Angst machender Bedrohung auf, weil es nicht live dabei ist und selbst abschätzen kann, was passiert.

Leider ist auf das Negative zu fokussieren auch ein Überlebensinstinkt, der heutzutage aber eher von Nachteil ist als von Vorteil. Man kann aber lernen das umzudrehen, z. B. durch ein Dankbarkeitstagebuch.

Oder sich selbst immer wieder klar zu machen, dass unsere Gedanken sehr oft nicht die Wahrheit sind. Unser Gehirn erzählt viele Geschichten, die wir besser einmal mehr als zu wenig hinterfragen sollten. Es wird gesteuert durch Angst. Angst ist heutzutage selten ein guter Ratgeber.

Und bekanntlich ist Depression nicht gerade der motivierendste Geisteszustand.

In einer Depression haben Menschen tatsächlich keinen Willen mehr.

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Selbstmitgefühl hat Selbstliebe viel voraus. @jeanbouffier

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Gefühle wollen gefühlt, wahrgenommen und verarbeitet werden.

 

Es gibt weder gute noch schlechte Gefühle. Nur angenehme und unangenehme. Alle wollen uns etwas sagen.

Wir neigen leider dazu die unangenehmen, wie Angst, Schmerz, Traurigkeit zu betäuben (mit Drogen, Alkohol, Schlafen, Shoppen, Fernsehen, Bewunderung anderer Menschen usw.) und zu verdrängen, bzw. sie kontrollieren zu wollen.

Das geht gewaltig nach hinten los.

Verdrängtes steht kurz oder lang wieder auf der Matte, stärker als vorher. Wer Gefühle mit Alkohol o. Ä. bekämpft und in eine Depression rutscht, läuft Gefahr, dass sie chronisch wird und der Alkohol etc. die Depression verursacht.

Neff hat auch gute Nachrichten. Nämlich, dass wir Säugetiere sind.

Die Säuger zeichnet aus, dass sie sehr unreif geboren werden, was bedeutet, dass sich ein System herausbilden musste,

in dem das Kind dem Wunsch folgt, nahe bei der Mutter und in Sicherheit zu bleiben.

Unser Körper ist darauf programmiert, auf Wärme, auf sanfte Berührungen und Ansprache zu reagieren.

Wenn wir uns also Mitgefühl geben, reduzieren wir unseren Cortisolspiegel, wie die Forschung zeigt, und setzen Oxytocin und Opiate frei, die Wohlfühl-Hormone sind.

Wenn wir uns sicher und getröstet erleben, sind wir im optimalen geistigen Zustand, um unser Bestes zu geben.

Wie-liebe-ich-mich-selbst

Wie Kinder Selbstliebe lernen und sich selbst Mitgefühl zu geben.

Stell dir dich selbst als Kind vor, das einen Fehler gemacht hat.

Was motiviert dich es besser zu machen? Wenn die Eltern mit  harscher Kritik kommen:

„Wie kann man so blöd sein. Du Trottel. Was soll aus dir nur werde?“

Gruselig oder? Aber so reden wir mit uns selbst sehr oft.

Was wird mit diesem Kind passieren?

Wird er sich mehr bemühen? Ja, kurzfristig wird er das machen aber schließlich wird es den Glauben an sich selbst verlieren.

Er wird niedergeschlagen sein, Versagensängste entwickeln und das kreative Experimentieren aufgeben, denn die Angst vor den Folgen erneuten Versagens ist einfach zu schlimm.

So agieren übr. auch die meisten Unternehmenskulturen und wundern sich, dass keine Innovation zustande kommt und alle die Dinge richtig machen statt die richtigen Dinge zu tun.

 

Aber was, wenn die Eltern Mitgefühl zeigen? Was wenn sie sagen:

„Oh je. Das muss dir ziemlich wehtun. Das tut mir leid. Komm, lass dich mal drücken. Es ist doch toll, dass du es mit allem was du hattest versucht hast. Jetzt weißt du wie es nicht klappt und kannst daraus lernen und es wieder und wieder versuchen. Bis es klappt. Ich lieb’ dich trotzdem. Das passiert jedem. Du hast dich so angestrengt, das ist doch toll.

Was kann ich tun, um zu helfen? Wie kann ich dich dabei unterstützen?”

Je ermutigender, liebevoller und mitfühlender die Eltern sind desto besser die emotionale Position, aus der heraus Kinder ihr Bestes geben können.

Die Forschung stützt all dies eindeutig.

Selbstwert-3

Insbesondere in den letzten Jahren hat es einen Anstieg von Studien zu Selbstmitgefühl gegeben.

 

Die Grundaussage ist klar:

Selbstmitgefühl ist stark mit psychischem Wohlbefinden und starker seelischer Gesundheit verbunden.

Es reduziert Depressivität, Ängstlichkeit, Stress und Perfektionismus Streben.

Es ist ebenso stark mit positiven Empfindungen, wie Glücksempfinden und Lebenszufriedenheit, mehr Motivation, Bereitschaft zur Selbstverantwortung und Entscheidungen für einen gesünderen Lebensstil verbunden.

Es ist auch mit mehr erlebter Verbundenheit zu anderen verknüpft und besseren zwischenmenschlichen Beziehungen. Studien haben ergeben, dass Selbstmitgefühl die Vorteile von Selbstwert ohne dessen Nachteile hat.

 

Es erzeugt auch ein deutlich stabileres Selbstwert Erleben als Selbstachtung

 

Weil es uns genau dann hilft, wenn wir versagen. Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Scham.

Gerade wenn die Selbstachtung uns verlässt, greift Selbstmitgefühl und gibt dir das Gefühl, wertgeschätzt zu sein, nicht weil du Maßstäbe erfüllt hast oder sich selbst positiv beurteilst, sondern weil du dich als ein fehlbarer Mensch akzeptierst, der in diesem Moment der Liebe wert ist.

Denn je mehr wir unser Herz für uns selbst öffnen können, desto mehr haben wir, was wir anderen geben können.

 

Besonders wir Frauen ;).

Denk dran: Dein Leben. Deine Regeln.

Jeanette

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Jean

Über Jean

Hi, ich bin Jeanette, – Business Coach, Marken Designerin & Aufbruch Komplizin Ich helfe Unternehmerinnen und Frauen, die es werden wollen, mutig aufzutreten – als Mensch und als Marke. Denn Menschen lieben echte Persönlichkeit und selbst-bewusste Ausstrahlung zieht an wie ein Magnet. :)

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