11 Annahmen, die deine Beziehung zerstören.

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Dieser Artikel  “11 Annahmen, die deine Beziehung zerstören”, ist der zweite Teil des Gastartikels den ich für den Blog “Beziehungsweise” schrieb. Lies diesen am besten zuerst: “Dein Gehirn liest im Kaffeesatz und liegt oft daneben“.

 

Ein Forscher findet in einer Höhle in einem Eisblock einen Mann und eine Frau.

„Oh mein Gott, ich habe Adam und Eva gefunden.“

Rate, woher er das weiß?*

(Nein, nicht wegen dem Feigenblatt)

 

Die meisten Menschen lieben Rätsel und raten gerne.

Unser Gehirn ist darauf verdrahtet Probleme zu lösen.

Aber hast du dich schon einmal gefragt, ob du zu viel rätst? Und ob das eventuell auf Dauer deine Beziehung zerstört?

 

Eine Definition von Raten, die ich gefunden habe  ist: ”

Raten die Annahme, dass etwas ohne ausreichende Informationen wahr ist”. Das fängt schon in jungen Jahren an und wird durch eine positive Feedback-Schleife verstärkt.

 

Wir werden von Kindesbeinen an darauf getrimmt gewünschtes Verhalten zu erahnen.

 

Kinder tun etwas, von dem sie glauben, dass es ihren Eltern gefallen wird, und sie bekommen ein Lächeln. Heranwachsende glauben, dass ihre Eltern bestimmte Erwartungen an sie haben, und diese “Vermutung” wird durch Lob für ihre Leistungen verstärkt.

 

Als Erwachsene gehen wir weiterhin von Vermutungen aus.

 

Um die Ergebnisse in unserer Umgebung zu managen, zu steuern und zu kontrollieren.

Wir glauben, dass wir durch unsere jahrelange Ausbildung die Fähigkeit zum “Raten” beherrschen. Was wir vergessen haben, ist, dass “Vermutungen” auf einem Mangel an Beweisen beruhen. D

ie gegenteilige Hypothese wurde nie getestet. Daher beweist das Ausprobieren nur einer Aktion nicht, dass es nicht besser gewesen wäre, sich auf die andere Aktion einzulassen.

 

Wenn wir keine Beweise haben raten wir oder nehmen wir an.

 

Als Coach definiere ich dieses Verhaltensmuster als “Annahmen machen”. Wir alle tun das in gewissem Maße. Einige kognitive Verhaltensforscher bezeichnen dieses Verhalten als “Wahrsagerei”. Wahrsagerei wird als eine kognitive Verzerrung betrachtet, die zu Depression und Angstzuständen führt.

Kognitive Verzerrungen sind irrationale Überzeugungen, die zur Gewohnheit geworden sind, weil sie im Laufe der Zeit verstärkt wurden.

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Viele Menschen, die Depressionen haben sitzen falschen Annahmen auf.

 

Viele Menschen die mit Depressionen kämpfen, leiden darunter falschen Annahmen zu machen und ein verzerrtes Denken zu haben.

Ein großer Teil der Forschung über die negativen Auswirkungen kognitiver Verzerrungen, einschließlich der Wahrsagerei, wurde von den renommierten Psychologen Aaron Beck und David Burns durchgeführt. Beck entwickelte die Grundlage für die kognitive Verhaltenstherapie (Cognitive Behavioral Therapy, CBT). Er hatte die Hypothese aufgestellt, dass eine Änderung des Denkens die Linderung der Symptome beeinflussen könnte.

 

Wer dankbar ist, kann nicht depressiv sein.

 

Burns stellte fest, dass Menschen aus Ungeduld voreilige Schlussfolgerungen ziehen, um eine Lösung für verwirrende ungelöste Situationen zu finden.

In aller Eile ziehen Menschen geistig Schlussfolgerungen ohne ausreichende Belege.

Diese Schlüsse und Schlussfolgerungen können negativ oder katastrophal sein, aber die Menschen ziehen sie, um das Gefühl zu haben, dass die Situation gelöst ist.

Unser Gehirn will uns in „Sicherheit“ wissen.

 

Ich empfehle meinen Klienten dringend, zu lernen, wie sie es vermeiden können, Vermutungen anzustellen.

Auf diese Weise verbessern sich ihre zwischenmenschlichen Beziehungen und ihr Selbstvertrauen, während gleichzeitig das Gefühl der Selbstliebe zunimmt.

Und ganz ehrlich. Ich trainiere das auch ständig und es ist eine Herausforderung.

 

Stellst du Vermutungen an, die auf Dauer deine Beziehung zerstören?

 

Überdenkst du Situationen oft? Bist du damit beschäftigt, Situationen in deinem Kopf immer wieder durchzuspielen?

Prüfst du geistig nach, was gesagt oder getan wurde, und was nonverbal demonstriert wurde?

Machst du Annahmen darüber, was wirklich geschehen sein könnte, um aus der Interaktion mehr Information abzuleiten?

Merkst du dass du eine Art mentalen Schachpartie spielst, die du nicht gewinnen kannst?

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Unsere Erinnerungen sind wie Quecksilber.

 

Genauso unberechenbar und unzuverlässig.

Das Problem mit diesem Verhaltensmuster ist, dass wir unsere Erinnerungen wie durch eine verzerrende Linse sehen.

Sie sind durch unsere Geschichte, Ablenkungen und Besorgnisse vor, während und nach der Interaktion voreingenommen.


Annahmen verschwenden Energie.

 

Wenn du Annahmen triffst, dass x oder y passieren könnte, verschwendest du wertvolle geistige Energie.

Wenn etwas passiert, handeln wir in der Regel instinktiv direkt und nicht auf der Grundlage von zuvor erdachten Szenarien.

Es kommt meist anders als du denkst, dafür bist du aber nicht offen weil du dich auf bestimmte Erwartungen „einschießt“.

Alles was ich schreibe kannst du übrigens auf alle möglichen Arten von Beziehungen anwenden.

Ich versemmle es auch häufig in der Familie oder mit Freunden. 😉

3 Wege, um Vermutungen zu vermeiden.

 

Im ersten Teil des Artikel habe ich einige Techniken erklärt, wie du nicht hilfreiche Gedanken entschärfen kannst. Du findest weitere in der TIPPS & TOOLS Bibliothek.

Im E-Book Macht der Gedanken erkläre ich genauer, warum dein Gehirn oft Geschichten erfindet, die nicht wahr sind.

Probiere diese drei Techniken aus, um mit der Gewohnheit, zu raten und Annahmen zu treffen, aufzuhören, die deine Beziehung kaputt machen.

 

Naja. Zumindest es weniger zu machen.

 

  1. Bewerte die Beweise

 

Es ist sehr wichtig, sich daran zu erinnern, dass nichts geschieht, bis es wirklich passiert. Nur weil etwas in einer Weise ausgedrückt wurde, die dich beunruhigt hat, bedeutet das nicht, dass es absichtlich passiert ist.

Denn der Empfänger bestimmt letztlich die Botschaft.

 

Wenn du Verhaltensweisen und Kommentare zu persönlich nimmst kann das Beziehungen untergraben. Menschen mit wenig Selbstwert beziehen Dinge oft auf sich und liegen damit oft falsch.

Es ist wichtig, sich loszulösen und Annahmen zu vermeiden. Sei so sachlich wie möglich.

Was dir dabei helfen kann ist das 4 Ohren Prinzip. Wir hören nämlich Botschaften auf unterschiedlichen Ohren bzw. Ebenen.

Interessant ist auch das Johari Fenster um zu verstehen, dass wir uns selbst nicht völlständig erfassen können und Andere schon gar nicht.

Johari-Fenster

Wenn du etwas über jemanden wissen willst stelle keine Vermutungen an und versuche zwischen den Zeilen zu lesen, sondern stelle Fragen.

Bei Männern ist das eh sinnlos. Mein bester Freund sagte mal zu mir:

„Versuche nicht bei Männern zwischen den Zeilen zu lesen. Da steht nix.“

Kennst du die Serie Bones, die Knochenjägerin? (Ich gebe zu ich mochte frühere morbides Zeug und habe gerne die Romanvorlagen von Kathy Reichs gelesen).

In der Gerichtsmedizin gelten nur Fakten.

Wenn du keine forensischen Beweise zur Untermauerung deiner Hypothese über das Geschehene hast, ist es nicht passiert.

Dazu ist die Übung „4 Fragen“ von Byron Katie sehr hilfreich. Sie hat sich damit selbst von Depressionen geheilt und unterstreicht damit die Forschungsergebnisse von Burns.

 

  1. Vertraue auf deine Fähigkeit zur Problemlösung

 

Erinnere dich daran, dass du die Fähigkeit hast, eine Lösung zu finden, wann immer es erforderlich ist.

Eine präventive Problemlösung wird dir nicht helfen. Sie erzeugt Ängste, die möglicherweise unnötig sind, und verschwendet wertvolle Bandbreite und mentale Energie. 90% der Sorgen die wir uns machen, treten nie ein.

Zudem sendest du an dich selbst die Botschaft, dass du ein Problem, wenn es auftaucht nicht lösen kannst. Das ist jedoch nicht wahr.

Du wirst in der Lage sein, ein Problem zu lösen, wenn die Zeit dafür reif ist. Die Stärkung deiner Fähigkeit, Probleme zu lösen, stärkt dein Selbstvertrauen. Wenn du dich unter Druck fühlst, bitte u genug Zeit das Problem zu lösen.

 

Probleme  im System entstehen in drei Bereichen.

Integrität, Verantwortung, Kommunikation

 

In welchem Bereich könnte es bei dir gerade am meisten hapern?

 

  1. Lerne deine Gedanken und Gefühle wahrzunehmen

 

Und vor allem nicht auf sie hereinzufallen und mit ihnen zu „verschmelzen“. Du kannst lernen auf einen Meta Ebene zu gehen und diese Vorgänge als Beobachter mit Distanz zu betrachten um dir einen größeren Handlungsspielraum zu verschaffen.

Das E-Book „Macht der Gedanken“ gibt dir eine Einführung dazu. Im Kurs „Macht der Gedanken, lernst du viele Techniken dazu. Schau auf meiner Webseite ob er gerade läuft.

Hier ist eine Hitliste mit 11 Annahmen, die Beziehungen zerstören.

 

Du nimmst an…

 

  1. Dass ihr die gleichen Ziele verfolgt

 

Wenn du mit jemandem zusammen bist, ist es nur natürlich, anzunehmen, dass ihr die gleichen Ziele habt und die gleichen Dinge wollt.

Und doch, selbst wenn man schon ewig zusammen ist, ist dies immer noch etwas, worüber man ziemlich regelmäßig sprechen sollte.

Wir gehen oft Beziehungen ein mit dem Verständnis oder der Schlussfolgerung, dass wir gemeinsame Lebensziele haben.

Doch Lebensziele, auch wenn sie schon früh diskutiert werden, sind Veränderungen unterworfen. Daher ist es eine gute Idee, sich regelmäßig mit dem Partner über seine Lebensziele – wie finanzielle Ziele, Kinder haben, Arbeitsziele usw. – auszutauschen.

 

  1. Dass ihr Betrug auf die gleiche Weise definiert

 

Jeder hat seine eigene Vorstellung davon, wie Betrug aussieht, weshalb man nie sicher sein kann, dass du und dein Partner es notwendigerweise gleich definieren.

Zum Beispiel kann die Vorstellung von Untreue sowohl den sexuellen als auch den psychologischen Bereich umfassen. Was eine Person für ein untreues Verhalten halten könnte, mag einer anderen angemessen erscheinen.

Du wirst es nicht mit Sicherheit wissen, bis du darüber sprichst und ein paar Grenzen festlegst mit deinem Partner.

Offene und ehrliche Gespräche über solche Fragen zu führen – in die Diskussionen einzutauchen mit der Absicht, Klarheit zu gewinnen und Vereinbarungen zu treffen – kann auf lange Sicht ernsthafte Probleme verhindern.

Menschen verstehst du ohnehin erst, wenn du ihre wichtigsten Werte kennst. Mit dem Werte Finder analysierst du deine Top 2 aus 350 Werten. Gib die Übung auch deinem Partner/deiner Partnerin.

  1. Dass die Beziehung die gleiche bleiben wird

 

Es ist leicht, sich in einer Beziehung wohl zu fühlen und davon auszugehen, dass sie immer gleich bleiben wird und dass dein Partner immer so denken und handeln wird, wie ihr es bei eurem ersten Treffen getan habt.

Und irgendwann bist du dann soweit dir neben dem anderen auf dem Sofa die Zehennägel zu schneiden und mit dem zu reden, wie es dir bei keinem anderen Menschen je im Traum einfallen würde.

Als ich in meiner Ausbildung zum Systemischen Coach war, wurden wir am Anfang darauf hingewiesen, dass Beziehungen daran scheitern können.

Weil sich die Teilnehmer oft in sehr kurzer Zeit ziemlich stark verändern und der Partner da nicht mithalten kann oder nicht mithalten will.

Wenn man jedoch offen für die Vorstellung ist, dass sich beide in der Beziehung verändern, werden diese Veränderungen weniger ein Schock sein und können sogar als eine gute Sache angesehen werden.

 

  1. Dass du die Gedanken des anderen lesen kannst

 

Das Letzte, was du tun solltest, ist anzunehmen, dass dein Partner weiß, was du denkst, oder dass du weisst, was er denkt, da das nur zu Enttäuschung und Frustration aufgrund unerfüllter Erwartungen führen wird.

Ich weiß wovon ich rede.

Beliebt ist auch dem anderen Dinge angedeihen zu lassen weil man die selbst mag oder gerne hätte. Statt den anderen zu fragen, was ihm wichtig ist.

Natürlich bekommst du eine ziemlich gute Vorstellung davon, was der andere denkt oder fühlt, wenn du mit ihm/ihr viel Zeit verbringst. Aber es ist trotzdem wichtig, immer wieder zu fragen und es laut auszusprechen denn die Gefahr ist, dass man dann auf der Sicht des Oartners „hängen „bleibt, obwohl der sich verändert. Man das aber nicht mehr „mitschneidet“.

 

  1. Dass dein Partner alle deine Bedürfnisse erfüllt

 

Zu all diesem Themen gibt es übrigens phantastische Videos von Esther Perel, die jahrelang Beziehung, Sex und Erotik erforscht hat. Höre rein, dir werden ganze Kronleuchter – ach was ein ganzer Ballsaal –  mit Kronleuchtern aufgehen.

 

Hier sind einige der besten Vorträge:

The secret to desire in a long-term relationship 

This is why 90% of relationships don’t last

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Evolutionsgeschichtlich haben wir früher in Familien, Gruppen und Dörfern gelebt und

Wir hatten früher mehr Verbundenheit außerhalb der Beziehung.

 

In engen Gemeinschaften. Das tun wir kaum noch. Daher soll der Partner als Erfüller all unserer Bedürfnisse herhalten.

Die Arme Socke soll bei Vielen bei allem dabei sein, alles mitmachen, alles verstehen usw.

Das ist komplett unrealistisch und abgesehen davon stinklangweilig.

Der Sex wird auch beschxxx wenn du jemanden permanent um dich hast.

Schaffe dir ein gutes Netz aus Freunden, Familie, Sportspezis usw.

 

Es ist wichtig, dass du erkennst, welche Bedürfnisse innerhalb und außerhalb deiner Beziehung erfüllt werden.

Wenn du das nicht tust, wirst du in einen Kaninchenbau der Enttäuschung fallen. Schaut also was ihr OHNE den Partner braucht.

 

  1. Dass ihr heiraten werdet

 

Selbst wenn eure Beziehung wirklich gut läuft, und selbst wenn ihr schon eine Weile zusammen seid, ist es keine gute Idee anzunehmen, dass ihr den nächsten Schritt tun und heiraten werdet.

Ich persönlich wollte nie heiraten. Und ich bin eine Frau.
Mir war Freiheit immer wichtig. Ich bleibe gerne da, wo man mich frei lässt.

Liebe hat für mich etwas mit der Entscheidung für jemanden zu tun. Das ist nichts was man mit einem Vertrag festlegen kann. Obwohl ich verstehe, wenn man heiraten und offiziell „Ja“ zu einem Menschen sagen will.

Freiheit geht nur, wenn man auf beiden Seiten vertraut. Das wiederum hat mit gesundem Selbstbewusstsein zu tun. Wie viele Beziehungen sind schon am Fremdgehen zerbrochen. Obwohl nie einer fremd ging. Obsessive Eifersucht ist keine Liebe. Sie hat ihren Ursprung in fehlendem Selbstwert.

Wenn du dich nicht liebst, kannst du auch nicht glauben dass jemand gerne mit dir zusammen ist. Du bist ja nicht mal selbst gerne mit dir zusammen.

Sprecht darüber. Auf diese Weise könnt ihr sicher sein, dass ihr auf der gleichen Seite steht und euch für die Zukunft die gleichen Dinge vorstellen, anstatt einfach davon auszugehen, dass die Beziehung in eine bestimmte Richtung geht.

 

  1. Dass die Beziehung gut läuft

 

Das mag zwar pessimistisch klingen, aber es ist keine gute Idee, davon auszugehen, dass eure Beziehung auf festem Boden steht oder dass dein Partner zu 100 Prozent glücklich ist, es sei denn, ihr sprecht regelmäßig darüber. Das geht im Alltag aber unter.

Auch dazu kann ich nur Esther Perels Videos wärmstens empfehlen.

Wenn du über Dinge sprichst, die für dich nicht funktionieren ist nicht der Inhalt so wichtig, sondern das WIE. Wir tendieren dazu den anderen anzugreifen, zu beschuldigen usw und selbst in eine Abwehrhaltung zu gehen wenn uns jemand sagt, was ihm/ihr nicht gefällt.

 

Dazu kann ich dir das Buch „Gewaltfreie Kommunikation“ ans Herz legen.

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  1. Dass die Dinge nach der Heirat anders sein werden

 

Es ist so leicht anzunehmen, dass eine Heirat und ein so großes Engagement füreinander die Dynamik der Beziehung auf natürliche Weise verändern wird – und vielleicht sogar laufende Probleme aus der Welt schafft. Aber Experten sagen, dass das nicht immer so funktioniert.

Ein Ehe repariert genauso wenig eine kriselnde Beziehung wie Kinder.

In meiner Ausbildung wurde Beziehung Coaching nur kurz angerissen.

 

Zwei Dinge sind mir aber stark in Erinnerung geblieben, die mein Ausbilder sagte.

 

  1. Paare kommen immer erst dann zum Coach, wenn das Kind schon lange in den Brunnen gefallen ist. Eigentlich sollten sie präventiv immer mal wieder kommen – schon ziemlich ab Anfang der Beziehung.
  2. Wenn etwas zu retten ist, dann meist nur in kleinen Schritten. Es geht immer darum das auszubauen und mehr von dem zu machen, was noch funktioniert. Denn die meisten haben ihre Probleme ja schon bis zum Erbrechen diskutiert ohne sich zu verstehen. Das ist ohne Mittler oft gar nicht mehr möglich weil Verletzungen zu tief sind

 

  1. Dass ihr euch auf die gleiche Weise sozialisiert

 

Wenn du gerne Freunde triffst oder ausgehst, dann glauben mal nicht, dass es deinem Partner auch gefällt. Einer braucht vielleicht mehr Freiheit für Freunde und um Hobbies alleine zu machen als der Andere.

Als ich noch reiten ging, taten mir die Männer immer leid, die Sonntags neben ihrer Freundin samt Pferd nebenher liefen. Das kann man mal machen als Spaziergang.
Trotzdem habe ich mich gefragt, warum sich der Kerl nicht entweder auch ein Pferd holt und mitreitet oder ein Motorrad kauft und mit seinen Kumpels unterwegs ist. Ich persönlich wollte den Kerl da nie dabei haben denn das war MEINE Zeit.

 

  1. Dass ihr nicht über euer Sexualleben sprechen müsst

 

Man hört oft, Frauen hätten nach einer Weil keine Lust mehr auf Sex. Das stimmt nicht. Die haben nur keine Lust auf Sex in DIESER Beziehung. Weil beide die Kleinigkeiten vergessen haben füreinander zu machen und in Gewohnheit erstickt sind.

Es ist also wichtig immer wieder darüber zu sprechen, was dem anderen wichtig ist.

Denn das kann sich auch ändern.

 

  1. Hausarbeit! Mehr muss ich nicht sagen.

 

Irgendwann reden Paare nur noch darüber wer den Müll rausbringt oder ob das Brot gekauft wurde. Siehe Punkt 10.

Auch über das, was wann und wie im Haus erledigt wird kann man wunderbar Annahmen treffen, vor allem, wenn man sich in seiner Beziehung wohl fühlt. Da sie aber zu Problemen führen können – wie Ressentiments, Frustration und sogar Trennungen – kann es helfen, öfter darüber zu reden. Laufende Kommunikation kann hart sein, aber sie gibt Ihnen eine bessere Chance, eine faire und stabile Beziehung aufzubauen.

Eine Putzhilfe kann auch eine einfach Lösung sein.

Wenn du siehst, wie sich das Geschirr in der Spüle stapelt, der Partner zu spät kommt oder du nicht den Kuss zurückbekommen hast, den du erwartet hast, frage bevor du etwas vermutest.

 

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Wir alle neigen dazu, uns Geschichten in den Kopf zu setzen, die Beziehungen ruinieren.

 

Weil die voller Annahmen über die Gefühle und das Verhalten unseres Partners sind.

 

Diese Geschichten haben oft wenig mit der Realität zu tun und machen uns meist sehr traurig, wütend und/oder verängstigt.

Auf diese unglücklichen Geschichten reagieren wir dann mit einer “Kampf-oder-Flucht-Reaktion” und greifen entweder an, geben die Schuld oder ziehen uns zurück.

Dies führt zu einer Eskalation der Probleme statt zu einer Lösung.

Selbst in den gesündesten aller Liebesbeziehungen gibt es gelegentlich holprige Stellen, und natürlich gibt es Zeiten, in denen unser Instinkt richtig ist und wir auf unseren Bauch hören sollten, aber noch einmal: Fragen statt Vermutungen kann dir viel Stress und Kummer ersparen.

Dass ich einen Artikel darüber schreibe was Beziehungen zerstört, bringt Menschen die mich kennen vermutlich zum Schmunzeln.

 

Ich bin wahrlich keine Beziehungskoryphäe.

 

Ich habe genug davon an die Wand gefahren.

Weil ich mich selbst nicht gut kannte und den Partner dafür verantwortlich machte, dass ich glücklich bin statt selbst dafür zu sorgen.

Daher habe ich mich sehr viel mit dem Thema auseinander gesetzt, gelesen, Videos geschaut, mich mit Menschen in langjährigen Partnerschaften (glücklichen & unglücklichen) unterhalten.

Als Scheitern hab ich das nie betrachtet. Sehr wohl aber als Lernprozess.

Ich gebe mich nicht gerne zufrieden.

Du das kann aber eine große Motivation sein, sich selbst mal genau unter die Lupe zu nehmen und sich die eigenen Steuerungsprogramme aus der Kindheit anzuschauen. Das was wir dem anderen vorwerfen machen wir oft selbst.

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Menschen kommen in unser Leben damit wir etwas verstehen oder lernen.

 

Ziel einer Beziehung ist für mich miteinander zu wachsen.

Die Haltungen, die dabei hilfreich sind z. B.:

  • Jeder lebt in einer eigenen Realität und hat das Recht dazu
  • Wenn du die kennen lernen willst stelle Fragen statt zu vermuten.
  • Andere Menschen kennst du wenn du ihre Werte kennst
  • Du kannst andere nie wirklich verstehen
  • Jeder Mensch macht es so gut wie er kann
  • Wir spiegeln oft unsere eigenen Themen auf das gegenüber
  • Der Andere ist nicht dafür da damit du glücklich bist.
  • Du kannst nur dich ändern  – nicht den anderen
  • Wenn du dich änderst, ändert sich das Außen von selbst
  • Du ziehst aa, was du an Energie ausstrahlst
  • Mann und Frau kommunizieren unterschiedlich
  • Schließe nicht von deinen Bedürfnissen auf die deines Gegenübers
  • Die Art wie du ein Bedürfnis erfüllt haben willst muss nicht auf den Anderen zutreffen

Was ist dein Ziel in einer Beziehung?

 

Auflösung des Rätsels:

*Sie haben keinen Bauchnabel, da sie von Gott geschaffen wurden und keine Nabelschnur brauchten.

Denk dran: Dein Leben. Deine Regeln.

Jeanette

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Jean

Über Jean

Hi, ich bin Jeanette, – Business Coach, Marken Designerin & Aufbruch Komplizin Ich helfe Unternehmerinnen und Frauen, die es werden wollen, mutig aufzutreten – als Mensch und als Marke. Denn Menschen lieben echte Persönlichkeit und selbst-bewusste Ausstrahlung zieht an wie ein Magnet. :)

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