Gibt es ein Leben nach dem Tod? Warum es egal ist!

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Wie geht das Leben nach dem Tod weiter? Wohin gehen wir nach dem Tod?

 

Geht es überhaupt weiter?

Kaum einer der sich nicht schon diese Fragen gestellt hat.

 

Osho sagte einmal:

 

„Viele Menschen machen sich Gedanken darüber, ob es ein Leben nach dem Tod gibt.

Sie sollten sich lieber fragen, ob sie eines davor haben.“

 

 

Leben wir wirklich oder bringen wir die Zeit rum bis zum Tod?

 

Wenn man älter wird, scheint die Zeit plötzlich immer schneller zu fliegen.
Denken wir dadurch wirklich darüber nach ob wir wirklich so leben, wie wir uns das wünschen?

Oder leben wir es so, wie wir denken dass wir es leben müssen?

 

Die Frage richte ich mal an dich.

 

Ich schreibe diese Artikel zur Zeit der Corona Krise und das Thema liegt mir deswegen sehr am Herzen. Und er ist an Stellen sehr subjektiv. Ich freue mich wenn du deine Meinung mit mir teilst.

 

Der Blick auf den Tod ändert sich mit dem Alter.

 

Ich weiß nicht wie alt du bist aber ich bin momentan 47 Jahre alt.

Ich habe das Glück meine Eltern noch zu haben. Andere haben sie schon verloren. Oder andere Angehörige.

Corona brauchen wir zum Sterben nicht, das kann jederzeit passieren.

Jedem von uns.

Und das verdrängen wir gerne.

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Manche von uns leben als sei ihr Leben eine Generalprobe.

 

Und das Verdrängen und Ablenken führt meiner Ansicht  dazu, dass wir oft das Gefühl haben, die Zeit rausche vorbei, weil wir nicht wirklich bewusst leben. Wir sind selten im Augenblick und damit beschäftigt uns über Dinge in der Zukunft Sorgen zu machen oder in der Vergangenheit Schleifen zu drehen.

 

In Teil 1 des Artikels ging es um das Thema, warum wir Angst vor dem Tod haben und warum Angst aus dem Grunde kein guter Ratgeber ist.

 

In diesem Artikel gehe ich auf folgende spannenden Fragen ein:

  • Beschäftigen wir uns genug mit dem Tod und der Angst davor?
  • Haben wir Angst vor dem Tod oder unserer Vorstellung davon?
  • Ist es wirklich Angst vor dem Tod oder vor Schmerz und dem Sterben?
  • Woher kommen wir und was hat der Urknall damit zu tun?
  • Wann und wie ist das Leben – wie wir es kennen –  entstanden?
  • Wie gehen andere Kulturen mit Tod um?
  • Was kommt nach dem Tod?
  • Gibt es Reinkarnation? Wie geht das leben nach dem Tod weiter?
  • Gibt es ein Leben nach dem Tod?
  • Ist die Antwort wirklich wichtig? (Spoiler: nein – sie ist völlig egal – Hey, scrolle jetzt nicht gleich bis zum Ende).
  • Wie kann ich bewusster leben?

Wenn du dem auf die Spur kommen willst, trage dich in meiner gratis TIPPS & TOOLS Bibliothek ein.

Es gibt viele Dinge, über die wir uns sorgen können, wenn wir über unseren eigenen Tod nachdenken – vielleicht an erster Stelle, wie unsere überlebenden Angehörigen emotional und materiell ohne uns zurechtkommen werden.

Aber viele unserer schlimmsten Ängste vor dem Tod sind weniger realistisch und beruhen eher darauf, wie wir uns den Tod vorstellen.

Dieser Artikel befasst sich auch mit diesen unbegründeten Ängsten.

 

In der modernen westlichen Gesellschaft haben die meisten Menschen wenig direkte Erfahrungen mit dem Tod.

 

Wir sprechen nicht gerne über dieses Thema. Unsere Gesellschaft ist so organisiert, dass die Toten schnell unter die Erde gebracht werden und wenn man sie noch ansehen kann, sind sie zurecht gemacht und sehen aus wie aus Madame Tusseaus Wachsfigurenkabinett. Tod soll gefälligst ästhetisch aussehen und weniger „real“ wenn er schon sein muss.

Kinder werden von Beerdigungen ferngehalten um sie zu „schützen“. Wie soll man da ein gesundes Verhältnis zum Tod entwicklen, wenn man davon fern gehalten wird?

Der dsungarische Zwerghamster meines Neffen wurde 2 Mal ausgetauscht, damit er vom Ableben des Originals nichts mitbekam. Damit kam mein Bruder auch nur durch, weil die alle gleich aussehen.
Das Geschlecht wechselte nur. Aus Frau Yoda wurde Herr Yoda hinter vorgehaltener Hand. Aber da gucken Kinder ja nicht so genau hin.

Der Sterbeprozess und die Furcht vor Schmerzen.

 

Es gibt keinen Grund zu erwarten, dass der tatsächliche Sterbeprozess körperlich schlimmer ist als das, was du oder andere Menschen bereits vorher erlebt haben.

Für die meisten Menschen ist der Schrecken des tatsächlichen Sterbeprozesses wahrscheinlich mit der Angst vor körperlichen Schmerzen verbunden.

Er beinhaltet wahrscheinlich auch die Angst vor dem scheinbar mysteriösen Prozess, durch den das Bewusstsein, das unser “Selbst” ist, ausgelöscht wird oder verschwindet.

Befassen wir uns zunächst mit unserer Angst vor einem schmerzhaften Tod.

 

Wir alle haben Angst vor dem Schmerz. Das hält uns am Leben.

 

Wir alle haben viel Erfahrung mit körperlichen Schmerzen gemacht, einige mehr als andere, und es ist sehr wahrscheinlich, dass wir bei anderen mehr extreme Schmerzen und Qualen erlebt haben, als bei uns selbst.

All das macht uns Angst vor Schmerzen.

ich kann mein eigenes Blut nicht sehen bzw. mein eigenen geschädigtes Gewebe. Ok, bei anderen auch nicht wirklich..

Da der Tod die ultimative Zerstörung unseres lebenden Gewebes ist, fürchten viele, dass der Tod die ultimative schmerzhafte Erfahrung sein muss.

Und da keiner zurück kommt um aus dem Nähkästchen zu plaudern, es sich körperlich angefühlt hat zu sterben, haben wir auch Angst vor dem Sterben.

Um dieses Thema jedoch nicht zu beschönigen – viele der Menschen, die extremere Formen von quälenden Verletzungen oder Krankheiten überlebt haben, würden diese nie wieder erleben wollen, und einige sind durch die Erfahrung noch lange danach psychologisch traumatisiert.

Selbst traumatisierte Überlebenden haben aber in sehr vielen Fällen ein erfülltes Leben geführt und sind in der Lage, über diese Erfahrung zu sprechen.
Viktor Frankl, ein Psychologe, der das KZ überlebt hat, ist z. B. so ein Mensch. Seine unfassbare Geschichte empfehle ich zu lesen.

Wir verweigern in unserer Kultur alten Menschen sogar das Sterben weil wir selbst Angst davor haben. Wir verwahren sie lieber in Pflegeheimen und “schützen” sie dann vor dem Sterben an Corona. Meine Oma war lange in einem Pflegeheim weil es Zuhause nicht mehr zu bewältigen war.

Weder sie – die jeden Tag von einem von uns besucht wurde – noch irgend einer der anderen alten Leutchen wollte noch leben. Die Angst vor dem Tod nimmt proportional dazu ab, wie man Lebensqualität verliert.

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Das Ausmaß der menschlichen Fähigkeit, Leiden zu ertragen, ist oft sehr überraschend.

 

Und das, worüber wir gerade gesprochen haben, sind die extremsten Fälle von Schmerz und Leid, NICHT die häufigeren Szenarien.

 

Die Angst davor wenn es kein Du mehr gibt

 

Der Tod ist aus biologischer Sicht ein vollständiges und völliges Auslöschen des Bewusstseins, wenn die Gesamtheit unserer subjektiven Erfahrung abrupt endet.

Er wird sich nicht wie etwas anderes anfühlen – nicht mehr, als man sich etwa ein Jahr vor der Geburt gefühlt hat.

Es wird einfach kein Du geben, das dieses Gefühl auslöst.

Für Egozentriker ist es womöglich schwierig sich vorzustellen, dass die Welt unabhängig davon existiert, ob sie selbst existieren, um sie zu erfahren.

Realität ist schließlich das, was du dafür hälst.

Stalin hat mal gesagt:

 

Der Tod eines Menschen ist eine Tragödie, der von Vielen eine Statistik.

 

 

 

 

Die Angst vor dem Tod ist ein Paradoxon.

 

Einerseits haben Viele Angst davor dass sie dann kein Bewusstsein mehr haben, was andererseits tröstlich sein müsste weil es dann eh wurscht ist.

 

“Du wirst nicht wissen, dass du gestorben bist. Du magst dich selbst entgleiten fühlen, aber es ist nicht so, als gäbe es ein ‘Du’, das in der Lage wäre, festzustellen, dass es tatsächlich geschehen ist, wenn alles gesagt und getan ist.”

 

Jesse Bering – Evolutionspsychologe

 

Der griechischen Philosophen Epikurus schrieb vor 2300 Jahren:

 

“Warum den Tod fürchten, wenn wir ihn niemals wahrnehmen können.”

Im Grunde gehen wir doch im Tod zum gleichen Zustand zurück, wie vor unserer Geburt.

 

Das großartige Buch Sophies Welt erklärt die unterschiedlichen philosophischen Ansätze dazu.

 

Ich persönlich schlage jeden Abend auf dem Kopfkissen auf und bin weg.

Die meiste Zeit jedenfalls.

Wir haben fast alle Bewusstseinsverlust schon mal während einer Narkose erlebt.

Es gibt keinen Grund zu glauben, dass die Erfahrung eines vorübergehenden Bewusstseinsverlustes sich von der Erfahrung eines dauerhaften Bewusstseinsverlustes unterscheidet. Oder?

Tatsächlich beschreiben Menschen, die wiederbelebt wurden, nachdem sie klinisch gesehen einige Minuten lang tot waren, die Erfahrung, wie es sich anfühlte, das Bewusstsein zu verlieren, genauso, wie andere, die einfach umgekippt sind.

 

Unser Gefühl, dass der Prozess des Sterbens etwas ist, das der Erfahrung eines lebenden Menschen völlig fremd ist, ist also in Wirklichkeit falsch.

 

Wir haben ein ziemlich gutes Gespür dafür, wie sich das Sterben anfühlt, entweder aufgrund unserer eigenen Erfahrungen aus erster Hand oder aufgrund der Berichte anderer. (Berichte lebender Menschen, du musst nicht losrennen und eine Séance machen).

Wenn man einmal wirklich gestorben ist, fühlt sich tot sein offensichtlich nach gar nichts mehr an. Es gibt einfach kein Du, das dieses Gefühl auslöst.

 

Und solltest du tatsächlich doch noch ein Bewusstsein haben, wird es wohl irgendwie weiter gehen. Es wäre ja bescheuert und unwahrscheinlich einfach rum zu dümpeln.

 

Dieses „Weiter“ macht vielen Menschen Angst, weil sie davon ausgehen, mit dem gleichen beschränkten Bewusstsein weiter zu gehen, dass sie bisher haben und dann Dinge zu bedauern. Womöglich hast du dann aber ein höheres Bewusstsein, das größere Zusammenhänge erfasst.

 

Ich persönlich glaube, dass wir hier nur auf der Durchreise sind und der Tod das Ticket zu einer neuen Erfahrung.

 

Er kann uns dazu bringen, das Leben bei den Hörnern zu packen.

 

Das Bewusstsein über unsere Sterblichkeit kann viel für uns sein:

  • Eine Herausforderung für unser Selbstverständnis eine wichtige, unverzichtbare, unabhängige Einheit im Universum zu sein.
  • Es kann uns den Wert des Lebens bewusst machen.
  • Es kann uns inspirieren und motivieren, das Leben in vollen Zügen zu leben, mit dem Gefühl, dass wir unsere Tage nicht verschwenden sollten – um zu erfahren, zu erkennen, zu lernen, zu wachsen, uns zu verbinden und für die um uns herum und für die, welche uns folgen werden, beizutragen.

Durch den Tod können wir erst das Leben wertschätzen, Mitgefühl für andere empfinden, mit größter Tiefe zu lieben. Weil wir wissen, dass diese Erfahrungen dazu bestimmt sind, verloren zu gehen. Wäre das nicht so, wären sie nichts wert. Wir hätten keinen Grund dafür zu leben.

 

Dinge die selbstverständlich und immer da sind, schätzen wir nicht.

 

In dem Film „Die Zeitmaschine trifft ein Wissenschaftler auf zwei Gruppen Lebewesen.
Die Eloi, die in einem sorglosen Paradies über der Erde leben und die Morlock, die unterirdisch leben. Die Eloi haben keinen Drang mehr irgendetwas zu tun. Wozu auch. Sie haben ja alles. Ich verrate dir jetzt nicht das Ende des Films und was die Morlock tun.

 

Unsere Sterblichkeit und Endlichkeit erinnern uns an die Dringlichkeit, hier und jetzt zu leben.

 

Sollte man jedenfalls meinen.

Mit vollem Engagement im Leben und mit Hingabe an die Menschen um uns herum. Wenn der Tod uns holen kommt, soll er uns unter den Lebenden finden.

Nicht unter denen, die schon Jahre vor ihrem Tod leblos sind.

Früher gab es bei uns den Glauben an das Paradies wenn du kein Arschloch warst und das Fegefeuer für, dies herausgefordert hatten.

Das war zwar nicht gerade befreiend und man lebte ziemlich in Furcht aber es gab das Versprechen dass es weitergeht und sogar eine ziemlich genaue Vorstellung davon. Heute glauben viele an nichts mehr. Und „Nichts“ ist für unser Gehirn weitaus erschreckender als exakt zu wissen, in der Hölle über Feuer geröstet zu werden.

Das ist wenigstens eine klare Ansage. Und wenn du Abbitte leistest hast du noch die Chance ins Paradies zu kommen. Manche werden sogar mit 37 Jungfrauen geködert. (Was ist da das Äquivalent für Frauen. Wir wünschen uns da ja eher Erfahrung)?
Auch eine klare Ansage und konkrete Vorstellung über die sich unser Gehirn freut. Mag die noch so absurd sein. In so vielen Kulturen glaubt man an eine Nachwelt. Die Maori, damals die Römer, die Wikinger, die Griechen usw.

 

Ist der Tod wirklich das Ende?

 

Vielleicht ist er ja auch ein Anfang. Dazu mal einen kurzen Exkurs 13,5 Milliarden Jahre zurück.

„Nichts“ gab es schon mal. Es gab keine Sterne und keine Galaxien, keine Sonne und Mutter Erde schon gar nicht. Es gab nicht einmal Licht.

Aus diesem Nichts explodiert vor ca. 13,5 Milliarden Jahren der Urknall und unser Universum wird geboren.

Warum weiß keiner. Vielleicht ein Unfall in einem Alien Labor in einem höheren  Universum. Man weiß es nicht.

Jedenfalls war unser Weltall noch winzig und unfassbar schwer.

Es begann sich aber mit unfassbarer Geschwindigkeit auszudehnen. Was es auch heute noch tut.

Weil es so enorm heiß war konnten sich anfangs noch nicht einmal Atome bilden.

Ca 400.000 Jahre war unser Universum eine Art kosmischer Nebel, der dann durchsichtig wurde. Das Licht breitet sich aus.

Nach vielen hundert Millionen Jahren formen sich erste Sterne und Galaxien.

Alle diese Sterne gibt es schon lange nicht mehr. Und unsere Galaxien ist eine von unendlich Vielen.

In ihr gibt es vermutlich bis zu 300 Milliarden Sterne. Einer davon ist unsere Sonne.

Sie ist ca. 4,57 Milliarden Jahre alt und in der Mitte ihres Lebens. Unsere Erde entstand fast zeitgleich.

 

Du bestehst aus Sternenstaub.

Du entstammst diesem ersten Licht.

Du bist Nachfahre dieses Urknalls, der Wiege deines Bewusstseins.

Dein Ursprung liegt in etwas gigantisch Großem, dieser uralten Energie.

 

Veit und Andrea Lindau haben im ihrem Buch: Königin und Samurai schön darüber geschrieben.

Nach dem sich alle Menschen sehen. Wir wollen Teil von etwas sein, das größer ist, als wir selbst.

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Was auch immer du glaubst, ob es für dich ein Leben nach dem Tod gibt oder nicht.

 

Du wirst wieder zu dem, von dem du kommst. Wir haben eine tiefliegende Sehnsucht eins mit Allem um uns herum zu sein.

 

Warum wohl war der Film „Avatar“ ein Kassenschlager?

Weil wir Sehnsucht danach haben in Harmonie mit allem und Allen um uns herum zu sein.

Der Film verkörpert dieses Ideal sich mit einer uralten Energie verbinden zu können.

Nichts anders versuchen Religionen zu tun. Sie fungieren als „Mittler“.

Meiner Ansicht nach weil wir vergessen haben, dass wir sowieso verbunden sind.

Weil wir aber im Westen so extrem auf Verstandesebene agieren haben wir uns davon weitgehend abgetrennt.

Und fühlen uns oft verloren.

 

Welche Energie treibt das Leben an?

 

Ich unterhielt mich einmal auf einer Fahrt nach München sehr lange mit einem Physiker. (Ich nehme immer Mitfahrer mit die ich dann manchmal Zwangs coache. Abhauen können sie ja nicht.)

 

Das war ein Witz.

 

Jedenfalls verblüffte er mich mit dem Geständnis, dass fast alle Physiker einen – wie auch immer gearteten   – starken Glauben haben.

Ich hatte Physiker bis zu dem Zeitpunkt für sachliche, trockenen Brötchen gehalten.

Er erklärte mir das so: „Du kannst physikalisch erklären wie alles zusammenspielt.

Aber wofür wir keine Erklärung haben ist, warum es das tut. Was treibt alles an? Da bleibt dir am Ende nur der Glaube an etwas Höheres, eine Energie oder wie auch immer du es nennen willst.“

 

Denkst du genug über den Tod nach?

 

Wahrscheinlich nicht. Denn die Gedanken sind aus den genannten Gründen unangenehm.

Bhutan gilt als eines der Länder mit den glücklichsten Menschen obwohl es nach westlichen Standards kein reiches Land ist. Erstaunlicherweise beschäftigen sich die Menschen hier viel mit dem Tod.

Dass sie trotzdem ziemlich glücklich sind, mag daran liegen, dass sie ihn religiös und kulturell gesehen als „natürlicher“ betrachten als wir und etwas „Positiveres“ dazu glauben.

Und dass es immer hilft sich Gefühlen zu stellen, ihnen Raum zu geben, statt sie zu verdrängen, zu betäuben, sie wegmachen zu wollen oder sich davon abzulenken.

Ich war früher knallharter Atheist. Das hat sich geändert, durch die unterschiedlichen Erfahrungen die ich gemacht habe und die unterschiedlichen Religionen mit denen ich mich beschäftigt habe.

 

Ich kann das Buch „Das Herz der Religionen“ dazu empfehlen.

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Wie gehen andere Kulturen und Religionen mit dem Tod um?

 

Nicht der Tod als solcher ist eine universelle Erfahrung, sondern der Ausdruck der Trauer, der in den verschiedenen Kulturen sehr unterschiedlich ist.

In Korea, wo die Einäscherung alltäglich wird, gibt es den Trend, aus der Asche eines geliebten Menschen farbige Perlen zu formen.

Diese werden nicht getragen, aber wenn du ein koreanisches Haus besuchst und dort bunte Perlen sieht, ist das die Asche eines Verstorbenen.

 

Buddhismus und die Wiedergeburt

 

Die offizielle Trauerzeit für einen Buddhisten kann 100 Tage dauern.

Es kommt auf die Art des praktizierten Buddhismus an. Sie ist begleitet von  aufwendigen Rituale und man engagiert dafür oft professioneller Klager, weil man glaubt  dass die Jugend in China nicht mehr weiß, wie sie ihre Gefühle angemessen zeigen kann.

Diese Klager erfahren Geschichten über den Verstorbenen und beginnen dann, bei der Beerdigung Trauer auszudrücken, zu schluchzen und zu weinen und öffnen damit die Türen für alle Trauernden in der Familie, die sich für öffentliche Gefühlsausbrüche schämen.

Buddhisten glauben an die Wiedergeburt und dass sie wiedergeboren werden, wenn sie sterben. Das Ziel ist aus dem Kreislauf von Tod und Wiedergeburt der ständig wieder durchlaufen wird zu entkommen und das Nirwana oder einen Zustand vollkommenen Friedens zu erreichen.

Es gibt viele verschiedene Arten des Buddhismus und viele verschiedene Arten des Umgangs mit dem Tod.

Die sterbende Person kann einen Mönch oder eine Nonne in ihrer besonderen buddhistischen Tradition bitten, ihr dabei zu helfen den Übergang vom Leben zum Tod so friedlich wie möglich zu gestalten.

Denn Buddhisten glauben, dass der geistige Zustand eines Menschen wenn er stirbt, sehr wichtig, damit sie die Widergeburt in einem glücklichen Zustand beginnen.

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Trauerzeit und Rituale helfen Trauer zu verarbeiten und loszulassen.

 

Ich glaube dass Rituale über eine längere Zeit enorm dabei helfen Trauer zu verarbeiten und langsam loszulassen. Das fehlt bei uns leider fast völlig.

 

In Japan wird der Tod als Befreiung angesehen.

 

Die Leichen werden eingeäschert, die Asche wird dann von den Knochen getrennt.

Die Überreste werden manchmal zwischen dem Tempel, der Familie und sogar dem Arbeitgeber des Verstorbenen aufgeteilt. Den Toten wird während eines dreitägigen Urlaubs im August gedacht, weil man glaubt, dass die Geister der Vorfahren in das Haus der Familie zurückkehren.

Es werden Gräber gereinigt und Feuer angezündet. Diese  Art Totenfeier ist in Kulturen, in denen der Ahnenkult praktiziert wird, üblich.

Das Leben wird eher als zyklisch denn als linear betrachtet, und den Toten werden Kräfte über die Lebenden zugeschrieben, wie z.B. die Fähigkeit, zu segnen oder zu fluchen.

 

Tod in der Zigarettenschachtel

 

Bei uns stirbt man an Zigaretten, in Ghana kann man tot in einer enden.

Die Kultur dort ist ein weiteres Beispiel für den Glauben an ein Leben nach dem Tod.

Er wird mit einer relativ neuen Tradition ausgedrückt. Kunstvoll gestaltete Särge, die die Interessen, den Beruf oder den Status der Verstorbenen veranschaulichen, begleiten die Toten in das  nächste Leben.

Ein Sarg kann die Form eines Flugzeugs, eines Porsches, einer Coca-Cola-Flasche, eines Tieres oder eben den einer riesigen Zigarettenschachtel haben.

Sargmacher sind sehr begehrt und gelten als bedeutende Künstler.

Beerdigungen sind riesige Angelegenheiten, die oft mehr als Hochzeiten kosten und auf riesigen Plakatwänden beworben werden, damit niemand in der Gemeinde und den umliegenden Dörfern das Ereignis versäumt.

 

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Im hinduistischen Glauben ist es wichtig, zu Hause im Kreise der Familie zu sterben.

 

Man glaubt, dass die Seele entsprechend dem eigenen Karma weiterlebt.

Die Leichen werden schnell eingeäschert, normalerweise innerhalb von 24 Stunden, um die Seele schnell zu befreien.

Trauernde tragen weiß, nicht schwarz, und die Menschen bringen kein Essen zur Totenwache, sondern zu einer Zeremonie 13 Tage nach der Einäscherung, bei der die Seele befreit wird und die Trauerzeit als beendet betrachtet wird.

Die Asche wird über das Wasser verstreut, der begehrteste Ort ist der heilige Ganges, und viele außerhalb Indiens lebende Hindu-Familien pilgern zu diesem Zweck dorthin.

 

Muslime begraben ihre Toten, anstatt sie einzuäschern.

 

In dem Glauben, dass es am Tag des Jüngsten Gerichts eine physische Auferstehung geben wird. Die Toten werden mit Blick auf Mekka und Gräber begraben, die über der Erde liegen oder mit Steinen markiert sind, so dass niemand auf ihnen geht. Weinen wird bei Beerdigungen erwartet, aber ein Kontrollverlust, Wehklagen und Schreien, wird als unangemessen angesehen. Auf eine Beerdigung folgt eine Trauerzeit von bis zu 40 Tagen.

 

Wenn du weiter forschst, wirst du merken, dass die meisten Religionen ein Leben nach dem Tod voraussetzen.

 

Gibt es Reinkarnation?

 

Möglich. Möglich aber auch nicht. Blöd was?

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Und jetzt kommen wir zur Antwort auf die Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt.

Oder nicht.

 

Mir kam kürzlich die Erleuchtung, dass die Antwort auf die Frage völlig egal ist.

 

Es steht 50 / 50. Keiner weiß es.

 

Du lebst jetzt.

Dieses eine Leben.

Jede Sekunde, die weg ist, ist weg.

 

Mit welcher Idee lebst du glücklicher?

 

Mit der, dass danach nichts mehr kommt?

Oder mit der, dass es danach weiter geht?

 

Es geht im Leben oft nicht darum ob ein Gedanke wahr ist.

 

Es geht darum ob er dir hilft ein reiches und erfülltes Leben zu führen.

Ich persönlich bin extrem neugierig auf das Danach.

Ich hoffe aber inständig, dass es auf einer höheren Bewusstseinsstufe weiter geht als mit dem jämmerlichen Niveau auf dem wir momentan unterwegs sind.

Falls ich als Kakerlake reinkarniere, hat die nörglerische Anmerkung dem Leiter des Alien Labors wohl nicht gefallen. 😉

 

Lebst du dein Leben wirklich ECHT und aus vollem Herzen?

Setzt du deine Ideen um und verfolgst deine Träume? Wenn du dem auf die Spur kommen willst, trage dich in die kostenlose TIPPS & TOOLS Bibliothek ein.

 

Und schreib mir gerne deine Meinung!

 

Oh. Hier sind die drei wichtigsten Fragen, die du dir im Leben stellen solltest.

Was dich noch interessieren könnte.

Filme

Hier findest du eine Liste über Filme zum Thema Tod.

 

Bücher

 

5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen.

Und was kommt dann? Das Kinderbuch vom Tod.

Briefe an Gott

The End: Das Buch vom Tod

Hier findest du eine ganze Liste an Büchern zu den Themen Tod und Sterben.

Denk dran: Dein Leben. Deine Regeln.

Jeanette

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Jean

Über Jean

Hi, ich bin Jeanette, – Business Coach, Marken Designerin & Aufbruch Komplizin Ich helfe Unternehmerinnen und Frauen, die es werden wollen, mutig aufzutreten – als Mensch und als Marke. Denn Menschen lieben echte Persönlichkeit und selbst-bewusste Ausstrahlung zieht an wie ein Magnet. :)

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