Wie du Vertrauen aufbauen kannst.

Von 30. Oktober 2019 9. Mai 2020 Kreativität, Mindset & Innere Haltung, Traumjob finden
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Vertrauen geht in den großen Momenten kaputt aber wird in vielen kleinen Momenten aufgebaut.

Wie vielen Menschen in deinem Leben vertraust du wirklich?

Wie vielen könntest du dein schamvollstes  Geheimnis anvertrauen und wüsstest, dass sie dich weder dafür verurteilen, noch es weitertragen?

Ich beurteile Menschen nicht nach dem was sie sagen, sondern nach dem, was sie tun.

Und du?

Wovon reden wir eigentlich wenn wir sagen: “Ich vertraue dir?”

Das und noch mehr, erklärt dir der Artikel:

  • Wie Vertrauen entsteht
  • Was wir damit meinen wenn wir sagen “Ich vertraue dir”.
  • Die 7 Voraussetzungen für Vertrauen
  • Wie man Vertrauen aufbauen kann
  • Wie Vertrauen zerstört wird
  • Was Vertrauen mit Selbstvertrauen zu tun hat
  • Warum es hilft Vertrauen in Einzelteile zu zerlegen

Mir hat einmal ein Mann den Mund zugehalten als ich mit ihm über ein wichtiges Thema reden wollte. Am 3. Date. Kein Witz.

Falls du ein Kerl bist, der das gerade liest, denkst du möglicherweise.

„Wahrscheinlich hat sie ihm das Ohr abgelabert und es war Notwehr.“

 

OK…ein Ex-Freund hat mich auch mal „meine kleine Schnatterbüchse“ genannt.

Ich kann sehr still und zurück gezogen sein aber auch viel reden, wenn ich gerade bei Laune bin.

Darum ging es in dem Fall aber nicht. Ich wollte ihm eine Reaktion von mir erklären.

 

Ich war dabei ihm mein Vertrauen zu schenken.

 

Und mein Herz zu öffnen. Ihm etwas zu erzählen, was mich verletzlich gemacht hätte. Ihm war es aber wichtiger in seinem Ego gekränkt zu sein als mir zuzuhören. Also hielt er mir den Mund zu.

Am nächsten Tag – ich flog in den Urlaub und wollte das zwischen uns nicht ungeklärt lassen – versuchte ich ihn anzurufen. Er ging nicht dran. Ich hinterließ eine Nachricht mit der Bitte mit mir zu sprechen. Mit einer knappen SMS verweigerte er die Kommunikation.

Das ist der Todesstoß für jede Art von Beziehung.

Was dabei zerbrach, war mein Vertrauen.

Wir eierten nach dem Urlaub noch ein paar Wochen vor uns hin aber eigentlich war klar: Der Mann hatte mein Vertrauen gründlich zerstört.

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Wie vielen Menschen in deinem Leben vertraust du wirklich?

 

Wie vielen könntest du dein schamvollstes  Geheimnis anvertrauen und wüsstest, dass sie dich weder dafür verurteilen, noch es weitertragen?

Ich beurteile Menschen nicht nach dem was sie sagen, sondern nach dem, was sie tun.

Und du?

Kennst du das? Im Job fühlte ich mich oft nicht glücklich, weil ich das Gefühl hatte meinen Vorgesetzten nicht vertrauen zu können. Ich rechnete oft damit irgendwann ein Messer in den Rücken zu bekommen oder alleine im Regen zu stehen.

 

Weil ich Wissenschaft liebe, habe ich mal geschaut, was die Forschung zum Thema Vertrauen sagt.

 

John Gottman, der seit 30 Jahren Beziehung studiert, hat erstaunliche Pionierarbeit über Vertrauen und Verrat geleistet. Und das erste, was ich lese, ist: “Vertrauen entsteht in den kleinsten Momenten.” Und er nennt sie “Schiebetürmomente”.

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Sliding Doors ist ein Film mit Gwyneth Paltrow aus den 90er Jahren.

 

LINK

 

Hast du den Film gesehen? Es ist ein beunruhigender Film, denn er verfolgt ihr Leben bis zu diesem scheinbar unwichtigen Moment, in dem sie versucht einen Zug zu erwischen. Als sie den Zug besteigt, hält der Film an und teilt sich in zwei Teile, in einem Handlungsstrang bekommt sie den Zug und das andere Mal nicht. Das führt zu radikal unterschiedlichen Enden. Genauso ist das mit Vertrauen.

 

 

Warum vertrauen Menschen?

 

 

Gottman gibt selbst gibt ein beeindruckendes Beispiel:

 

Er erzählt, dass er eines Nachts im Bett lag, er hatte noch 10 Seiten seines Krimis übrig, er wollte das Buch unbedingt fertig lesen, obwohl er müde war. Er nicht einmal aufstehen, die Zähne putzen oder auf die Toilette gehen, so spannend war es. Du kennst dieses Gefühl, wenn du einfach nur das Ende deines Buches lesen willst?

 

Also steht er auf und geht im Badezimmer an seiner Frau vorbei, die sich die Haare putzt und wirklich traurig aussieht. Und er erzählt: “Mein erster Gedanke war, einfach weiterzugehen. „Geh einfach weiter.”

 

Und wie viele von uns hatten diesen Moment, in dem wir an jemandem vorbeigehen, und wir denken: “Besser schnell weiter… geht mich nichts an.“  Oder du siehst eine Telefonnummer im Display und weißt: Es ist die Freundin, die gerade riesen Probleme hat. Und du überlegst dran zu gehen. Oder nicht.

 

Das ist ein „Schiebetürmoment“. Es gibt die Möglichkeit, Vertrauen aufzubauen, und es gibt die Möglichkeit es zu verraten. Denn so klein die Momente des Vertrauens auch sein mögen, das sind auch die Momente des Verrats. Sich dafür zu entscheiden, keine Verbindung herzustellen, wenn die Gelegenheit da ist, ist im Grunde ein Verrat. Am Telefon bekommt es der andere vielleicht nicht mit aber wenn du ihn ignorierst oder meidest schon.

(WICHTIG: ich sage damit nicht dass man zu jeder Zeit für alle da sein muss und seine eigenen Energie endlos weggibt. Es geht hier um diene wichtigsten Menschen).

 

Wenn wir mit Empathie reagieren, müssen wir uns dafür mit einem Gefühl in uns selbst verbinden – manche Menschen wollen oder können das nicht.

Sie bleiben dann bei Sympathie hängen.

Den Unterschied erkläre ich dir in diesem Artikel:

Empathie kann man trainieren: Wie du dich emotional mit Menschen verbindest.

John vergaß also sein Buch, nahm seiner Frau die Bürste aus der Hand und fragte “Was ist jetzt los mit dir, Süße?”

Das sind die kleinen Momente die dir Pluspunkte auf das Vertrauenskonto geben. Und wir sollten unsere schwierigen Momente und verletzlich machende Geschichten nur mit Menschen teilen, die in vielen kleinen Sliding Door Momenten mit uns entschieden haben da zu sein. Das Beste in uns zu sehen. Die Tür nicht zu schließen.

Vertrauen und deine Werte.

 

Wenn du das leben willst, helfen dir als Leitmotiv deine Werte.

Kannst du aus 350 Werten deine Top zwei nennen? Wenn nicht, hole dir die Werte Übung auf der gratis Tipps & Tools Plattform.

Was ist Vertrauen?

 

Worüber reden wir, wenn wir von Vertrauen sprechen?

Vertrauen ist ein großes Wort, oder? Zu hören: “Ich vertraue dir” oder “Ich traue dir nicht”. Ich weiß nicht einmal, was das bedeutet.

Ich wollte es also genauer wissen.

 

Was ist Vertrauen und wie entsteht es?

 

Was ist die Definition von Vertrauen?

 

Die schönste Definition die ich gefunden habe, ist von Charles Feldmann. “Vertrauen ist die Entscheidung, etwas für dich sehr Wichtiges, der Verletzbarkeit durch jemand Anderen auszusetzen.“

Misstrauen ist das Gefühl, dass das, was man teilt, beim anderen nicht sicher ist.

 

Brené Brown, die zu Scham und Verletzlichkeit forscht, hat sich ebenfalls mit dem Thema auseinandergesetzt.

 

Die Kunst Vertrauen zu schaffen besteht aus 7 Schlüsseln

 

Sie hat daraus ein Akronym zusammengestellt, das in der Übersetzung nicht funktioniert. Ich stelle es dir aber zuerst vor. Das Wort heißt B-R-A-V-I-N-G (being brave = mutig sein).

Denn wenn wir vertrauen, ermutigen wir Verbindung zu jemandem.

 

B- Boundaries (Grenzen)

R- Reliability (Verlässlichkeit)

A- Accountability (Verantworlichkeit)

V- Vault (Schließfach)

I- Integrity (Integritä)

N- Nonjudgment (Nicht verurteilend)

G- Generosity (Großzügigkeit)

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Vertrauen entsteht durch GRENZEN.

 

Ich vertraue dir. Wenn es um deine Grenzen geht und du sie hältst- Du dir über meine Grenzen im Klaren bist und sie respektierst. Es gibt kein Vertrauen ohne Grenzen. du dir nicht klar bist, was okay und was nicht okay ist, fragst du. Du bist bereit, nein zu sagen.

 

ZUVERLÄSSIGKEIT lässt Vertrauen wachsen

 

Du tust, was du sagst. Und nicht nur einmal. Man kann Vertrauen nicht gewinnen und verdienen, wenn man nur einmal zuverlässig ist. Eine zuverlässige Waage ist eine Waage, die, wenn ich hundertmal darauf stehe, jedes Mal das Gleiche sagen wird. Hmmm …leider…deprimierendes Beispiel. 😉

Bei der Arbeit bedeutet dies, sich deiner Kompetenzen und Grenzen bewusst zu sein, damit du nicht mehr versprichst, als du halten kannst und in der Lage bist, Verpflichtungen einzuhalten und konkurrierende Prioritäten auszugleichen.

In unserem Arbeitsleben bedeutet Zuverlässigkeit, dass wir uns über unsere Grenzen im Klaren sein müssen, damit wir nicht so viel übernehmen, dass wir zu kurz kommen und unsere Verpflichtungen nicht einhalten. In unserem Privatleben bedeutet es dasselbe.

Wenn wir zu jemandem sagen: “Es war so schön, dich zu sehen. Ich werde dich anrufen und wir können zu Mittagessen gehen. Ja?” Und die Antwort ist: “Nein, das schaffe ich gerade nicht. Aber es war wirklich schön, dich zu sehen.”

Das sind Moment die nicht ganz angenehm sind.

Aber ehrliche. Ein ehrliches „nein“ baut mehr Vertrauen auf als ein gelogenes „Ja“.

Wenn du mehr über Vertrauen unter Kollegen und Mut-Kiultur in Unternehmen wissen willst, lies diesen Artikel.

 

VERANTWORTLICHKEIT ist besonders wichtig um Vertrauen aufzubauen

 

Ich kann dir nur vertrauen, wenn du, wenn du einen Fehler machst, bereit bist, ihn zuzugeben, dich dafür zu entschuldigen und Wiedergutmachung zu leisten. Ich kann dir nur vertrauen, wenn mir das Gleiche erlaubt wird. Meinen Fehler zuzugeben, mich zu entschuldigen und es wieder gut zu machen. Keine Verantwortlichkeit. Kein Vertrauen.

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Vertrauensaufbau braucht einen TRESORRAUM.

 

Was ich mit dir teile, wirst du im Vertrauen für dich behalten. Was du mit mir teilst, werde ich vertraulich behandeln.

Wenn eine gute Freundin zu mir kommt und sagt: “Oh mein Gott, hast du von Sandra gehört? Sie lassen sich scheiden und es ist echt hässlich was da läuft. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Tom sie betrügt.” Dann hast du hast gerade etwas mit mir geteilt, das dir nicht gehört. Und ich muss davon ausgehen, dass du das auch mit mir machen wirst. Obwohl nicht mein Vertrauen missbraucht wird, wird es trotzdem geschwächt.

 

Und jetzt kommt etwas Blödes. (Ich habe das leider selbst schon gemacht, ohne es zu merken.

Jetzt achte ich viel besser darauf.)

Oftmals teilen wir Dinge, die nicht uns gehören, um mit jemand anderem Verbindung herzustellen. Unsere Nähe manchmal darauf, (schlecht) über andere Menschen zu reden. B. Brown nennt das:  Gemeinsame feindliche Intimität.

 

Was wir haben, ist nicht real. Die Intimität, die wir haben, basiert darauf, das Vertrauen anderer zu missbrauchen. Das ist falsches Vertrauen. Es ist nicht echt.

 

INTEGRITÄT und Vertrauen

 

Ich kann dir nicht vertrauen und in einer vertrauensvollen Beziehung mit dir sein, wenn du nicht von einem Ort der Integrität aus handelst und mich ermutigst, dasselbe zu tun.

Was ist Integrität?

Sie besteht aus drei Teilen laut Brown. Es geht darum, Mut vor Komfort zu stellen, das Richtige vor dem Spaß zu wählen und deine Werte zu praktizieren, nicht nur über sie zu reden.

 

NICHT VERURTEILEND zu sein schafft Vertrauen.

 

Ich kann zusammenbrechen, um Hilfe bitten und mit mir im Kampf sein, ohne von dir bewertet zu werden.

Und du kannst dasselbe tun ohne von mir gerichtet zu werden. Was wirklich schwer ist, weil wir besser helfen, als wir es schaffen um Hilfe zu bitten.

Ich kann das mittlerweile richtig gut, weil ich gemerkt habe, dass der andere auch etwas davon hat. Wer hilft, fühlt sich selbst gut. Wenn jemand Hilfe ablehnt ist das auch ok. Dann hat er selbst eben gerade nicht genug Energie. Dann sollte man das auch akzeptieren.

Wenn du dich selbst dafür verurteilst Hilfe zu brauchen, wirst du auch andere verurteilen, wenn sie dich um Hilfe bitten.

 

Wie GROSSZÜGIGKEIT Vertrauen schafft.

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Unsere Beziehung ist nur dann eine vertrauensvolle Beziehung, wenn du das Beste in meine n Worten, Absichten und Verhaltensweisen annimmst.

Wenn ich also Mist baue, etwas sage was bei dir nicht gut ankommt, wenn ich etwas vergesse, wirst du großzügig davon ausgehen, dass es keine böse Absicht war sondern, dass es einen Grund gab.

 

Bei mir meistens PMS (währenddessen hab ich kaum noch menschliche Züge)

Ich freue mich dann wenn eine Freundin dann sagt: „Puh, das war ganz schön aggressiv von dir gestern aber ich weiß ja wie du dann bist und dass du es nicht kontrollieren kannst. Ich weiß auch dass ich dir wichtig bin. „Ich will dir nur sagen, dass es mich beschäftig hat.“

Damit unterstellt sie mir das Beste, wird aber los, dass es nicht schön für sie war. Schlimm ist es, wenn du das Gefühl bekommst, dass wegen eines Fehlers gleich die Beziehung zu dem anderen Menschen in Frage steht oder er dich damit sogar bedroht.

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Vertrauen –  Zusammenfassung

Grenzen, Zuverlässigkeit, Verantwortlichkeit, der Tresorraum, Integrität, Nichtverurteilung und Großzügigkeit. Das ist die Anatomie des Vertrauens, und sie ist komplex.

Daher ist es wichtig die Bestandteile aufzuschlüsseln, denn das erleichtert darüber zu sprechen, warum mein Vertrauen gerade einen Knacks bekommen hat, wenn ich weiß, welcher Teil davon am meisten betroffen war.

Denn wir stellen ja oft nicht das komplette Vertrauen in Frage, sondern wollen erklären, dass es einen Knacks bekommen hat.

Vielleicht nimmt eine Freundin deine Geheimnisse mit ins Grab aber bewertet dich, wenn du ihr etwas über dich erzählst, für das du dich schämst.

Vielleicht stärkt dir dein Kollege den Rücken aber achtet deine Grenzen nicht. Anstatt dann zu sagen: „Ich vertraue dir nicht“, kann man sagen: „Mir macht es zu schaffen, dass wir offenbar ein Problem mit Grenzen haben.“

 

Wie Vertrauen wieder gewinnen, wenn man es verloren hat

 

Man kann schneller das Vertrauen von Menschen gewinnen, als es zurück zu gewinnen.

Gestehe den Fehler ehrlich ein, entschuldige dich und versuche es wieder gut zu machen.

Das reicht aber nicht. Du musst erheblich mehr auf das Vertrauens Konto einzahlen als zuvor und es wieder „auszugleichen“.

Und das kontinuierlich.

 

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Vertrauen und Selbstvertrauen

 

Und jetzt kommt etwas sehr Wichtiges.  Einer der größten Verluste die wir in unseren Kämpfen wegen Liebeskummer oder Enttäuschung und Versagen, ist nicht nur der Verlust des Vertrauens in andere Menschen, sondern auch der Verlust des Selbstvertrauens.

Wenn etwas Schwieriges in unserem Leben passiert, ist das erste, was wir denken,

“Ich kann mir selbst nicht vertrauen. Ich war so blöd. Ich war so naiv….ich (Selbstbeschimpfung deiner Wahl).”

 

Das Ganze funktioniert also auch mit Selbstvertrauen.

 

Wenn ich Misserfolge erlebe muss ich mich fragen:

 

Habe ich meine eigenen Grenzen eingehalten?

War ich zuverlässig?

Kann ich mich auf mich selbst verlassen?

Habe ich Verantwortung übernommen?

War ich wirklich ein Beschützer meiner eigenen (schamvollen) Geschichte?

Bin ich in meiner Integrität geblieben?

War ich mir selbst gegenüber verurteilend?

War ich großzügig zu mir selbst?

 

Denn wenn die Bewältigung von Beziehungen zu anderen Menschen das Schaffen von Verbindungen bedeutet, ist Selbstvertrauen das Schaffen von Selbstliebe und Selbstachtung.

Im Grunde muss man damit anfangen, denn wenn ich mir selbst nicht vertraue, tue ich es auch bei anderen nicht.

 

Ich vertraue Menschen nicht, die sich selbst nicht lieben, aber mir sagen, dass sie mich lieben.“

Maya Angelou

 

Maya Angelou ist übrigens eine fantastische Schriftstellerin und Dichterin.

Einige meiner Lieblingsgedichte sind von ihr.

 

Still I Rise

Phenomenal Woman

 

Im Grunde sagt sie: “Sei vorsichtig, wenn der nackte Mann dir ein Hemd anbietet.”

Und sie hat Recht. Wir können Menschen nicht bitten uns etwas zu geben, von dem wir nicht glauben, dass wir es wert sind, es zu erhalten.

Dein Selbstvertrauen entsteht vor allem in deiner Kindheit, mit deiner Persönlichkeit.

 

Dazu interessiert dich vielleicht dieser Artikel: Wie sich Persönlichkeit entwickelt.

 

Wie stellst du persönlich Vertrauen her und was sind deine Erfahrungen damit?

Ich freue mich wie immer über Zuschriften.

Auch falls du weißt wie man Kaffeeflecken aus bunten Hemden entfernt  – ich hab mir gerade welchen übergekippt…

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Jean

Über Jean

Hi, ich bin Jeanette, – Business Coach, Marken Designerin & Aufbruch Komplizin Ich helfe Unternehmerinnen und Frauen, die es werden wollen, mutig aufzutreten – als Mensch und als Marke. Denn Menschen lieben echte Persönlichkeit und selbst-bewusste Ausstrahlung zieht an wie ein Magnet. :)

2 Kommentare

  • Das Vertrauen in einer gestörten Beziehung neu aufzubauen geht nicht so leicht, wie sich das manch einer vorstellt. Vorausgegangen sind meist schwerwiegende Vertrauensbrüche, und die wieder aus der Welt zu schaffen ist nicht so einfach.
    Beispiele für das zerstörerische Verhalten in Beziehungen ist das Fremdgehen oder das Verheimlichen von Schulden. Diese Dinge empfindet der betrogene Partner als sehr schmerzlich. Betroffen sind ja meist sehr sensible Bereiche im Miteinander von zwei Menschen. In meinem Umfeld gibt es dennoch Paare, die trotz jahrelangen und dramatischen Fehlschritten durch einen der beiden Partner einen Neuanfang wagen wollen. Sie trauen sich, diesen Schritt zu gehen. Und das bedeutet, viel Mut dazu aufzubringen.
    Sich und dem anderen eine zweite und neue Chance zu geben bedeutet, wieder von vorne anzufangen. Dafür muss man aber das Alte hinter sich lassen. Neues Vertrauen entsteht nur, wenn die Voraussetzungen dafür geschaffen sind. Die alten Fehler sollen sich schließlich nicht wiederholen. Man will nicht dasselbe nochmals erleben. Das wäre eine komplette Niederlage für beide.
    Aber so leicht lässt es sich nicht vergeben und vergessen. Viele Gespräche und die Vermittlung der eigenen Erlebnisse und Verletzungen, Verständnis für entstandene Emotionen, machen es erst möglich, das Geschehene zu verarbeiten. Oft kann ein Therapeut helfen, die richtigen Worte und Formulierungen zu finden, die beiden im Gespräch sich wieder näher zu bringen.
    Beide Partner können danach langsam wieder beginnen, sich vertrauensvoll zu begegnen. Die Sensibilität gegenüber möglichen neuerlichen Fehltritten bleibt oft noch einige Zeit bestehen. Es ist aber wichtig, dem anderen nicht ständig wieder neues Misstrauen bei allen möglichen Anlässen entgegenzubringen. Das erfordert eine gewisse Disziplin. Denn es kommen mit Sicherheit immer wieder mal wieder die alten Emotionen hoch, die dann wieder zu Vorwürfen etc. verleiten.
    Neues Vertrauen in einer Partnerschaft kann nur entstehen, wenn die Vorbehalte gegenüber dem anderen keine Rolle mehr spielen. Das ist eine wichtige Basis für einen neuen harmonischen und liebevollen Umgang miteinander. Ist das gelungen, steht der zweiten Chance in einer Beziehung kaum noch etwas im Wege.

    • Jean sagt:

      Hallo, vielen Dank für euren Kommentar, der meinen Artikel in Richtung Partnerschaft gut ergänzt. Im Grunde ist Freundschaft ja die Basis für eine gute Liebesbeziehung. Ich lerne da auch immer noch sehr dazu. 🙂
      Mit Freundein geht man oft besser um als mit dem Partner…oder sogar Wildfremden.

      Herzlich Jeanette

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