Du glaubst du bist zu alt für einen Jobwechsel mit 30, 40, 50 …? Unsinn!

karriere- und Business Coaching

Bin ich zu alt für einen Jobwechsel?

 

„Ich will Kite Surfen lernen“, sagte ich.

„Findest du nicht dass du dafür zu alt bist?“

„Einen Scheiß bin ich.“

 

Entschuldige meinen emotionalen Ausbruch aber das denke ich tatsächlich nicht. Und so etwas macht mich wütend.

Wieso denke wir immer in der Kategorie „Alter“ und nicht in Kategorien wie „Fit“ oder „Begeisterung“?

Wir beurteilen Menschen nicht nach ihren Fähigkeiten und Kompetenzen sondern nach dem Datum auf ihrer Geburtsurkunde.

 

„Ich bin zu alt um etwas Neues anzufangen“

„Ich bin zu alt um den Beruf zu wechseln.“

 

Das sind massive Glaubenssätze. Und das an was wir glauben, bekommen wir auch (In diesem Falle also nix).

 

Aber woher kommt der Gedanke man sei zu alt den Job zu wechseln.

 

Man sei zu alt sich noch selbständig zu machen, zu alt um sich seine Träume zu erfüllen?

Tatsache ist: Der größte Teil deines Arbeitslebens wird wahrscheinlich nach den Zwanzigern stattfinden.

Du wirst höchstwahrscheinlich nach den Dreißigern noch mehr als die Hälfte vor dir haben.

Und doch gibt es dieses erdrückende Gefühl, dass man genau vorhersagen muss, welche Karriere man mögen wird, den genauen Weg kennen muss, den man gehen muss, um dorthin zu gelangen, und darin in die ersten zehn Jahren bereits erfolgreich tun muss.

Aber was ist, wenn du es nicht kannst? Oder was, wenn du es tust und dann später entscheidest, dass du etwas anderes machen willst?

Berufsberatung-Berufswahl

Warum wehren wir so gegen die Vorstellung, mit über 40 etwas Neues im Leben anzufangen?

 

Oder 50ern?

Oder 60ern?

Oder 70ern?

Oder später?

Die Idee fühlt sich fremd an,

Vielleicht ein wenig unbequem in westlichen Kulturen, die von Wunderkindern fasziniert sind und ständig  die unter 30 Top-XY Listen herstellt. Aber sollte es das sein?

 

Dazu gibt es einen schönen TEDx Talk:

Let’s change the way we think about old age | ​Zaria Gorvett

 

Es ist verdammt mutig, wenn sich jemand nicht durch sein Alter einschränken lässt.

Auf dem Unternehmerinnentag in Mainz hörte ich vor einigen Jahren, dass viele Gründerinnen um die 50 Jahre alt sind.

Kein Wunder:

Die Kinder sind aus dem Haus, sie haben viel Erfahrung und mehr Gelassenheit als früher.

Und wesentlich mehr Klarheit über das, was sie tun wollen, weil sie schon so viel gemacht und erlebt haben.

Jobwechsel-mit-50

Bin ich zu alt um noch einmal etwas Neues anzufangen?
Den Beruf zu wechseln?

 

Wenn dich das jemand fragt, antworte bitte mit: „Nein“.

Ich wünsche mir, dass viel mehr Menschen mitfühlender gegenüber anderen sind, die entschieden haben, dass sie etwas Neues ausprobieren wollen (und können), unabhängig von ihrem Alter.

Versuche auch, freundlicher zu dir selbst zu sein.

Es ist okay, wenn du dir nicht sicher bist, ob die Karriere, die du in deinen Zwanzigern oder Dreißigern angefangen hast, diejenige ist, die du für immer willst.

Es muss nicht die einzige sein, die du je hast.

 

Wenn du ernsthaft vor hast, dich noch einmal zu verändern, trage dich unverbindlich in die Warteliste für den neuen – persönlich und 1:1 betreuten Online Kurs ein, der Anfang 2020 startet.

Natürlich kannst du mich auch vorher einzeln buchen. Ruf mich an: 0177 46 40 616.

Also, du bist nicht zu alt. Es kommt nur darauf an, wie sehr du es liebst und willst. Und wie hart du bereit bist dafür zu arbeiten.

 

Es gibt tausende Probleme da draußen. Welches kannst und willst du lösen?

 

Das hat nichts mit deinem Alter zu tun.

Manchmal bedeutet der Satz: ich kann nicht, weil ……..nur, dass du dir nicht selbst die Erlaubnis gibst (meist steckt ein Programm oder Muster dahinter) nicht bereit bist die Arbeit zu machen.

Nicht weißt, was du wirklich kannst und willst.

Einem Glaubenssatz (oder mehreren ) aufsitzt, der dich sabotiert.

 

Als Coach helfe ich Menschen, die ungesunden Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen aufzudecken, die ihre Ziele sabotieren.

 

Du hast in der Kindheit drei Grundüberzeugungen entwickelt, die dich heute betreffen.

 

  1. Deine Kernüberzeugungen über dich selbst (Identität)

 

Deine Kindheit gab dir ein Gefühl dafür, wer du als Person bist. Die Botschaften, die du von deinen Eltern, Geschwistern, Lehrern und Gleichaltrigen erhalten hast, haben dir etwas über dich selbst beigebracht.

Deine Erfahrungen halfen dir festzustellen, ob du freundlich, klug, sozial unangenehm, schüchtern oder liebenswert bist.

Und sobald du ein Gefühl dafür gewonnen hast, wer du bist – und wie andere dich wahrnehmen – hat es deine Interaktionen und Entscheidungen geprägt.

 

2. Deine Hauptüberzeugungen über andere (Erwartungshaltung wie sie dir begegnen)

 

In der Kindheit hast du auch viel über andere Menschen gelernt. Sind die Menschen von Natur aus gut? Helfen sie aktiv anderen?

Oder verletzen sie sich absichtlich gegenseitig?

Wenn du eine liebevolle, zugewandte Kindheit erlebt hast, hast du vielleicht gelernt, dass es sicher ist, Menschen zu vertrauen, und es gut ist, anderen zu helfen.

Wenn andere jedoch nicht so freundlich waren, hast du vielleicht gelernt, dass andere Leute dich verletzen oder missbrauchen werden.

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3. Deine wichtigsten Überzeugungen über die Welt (Glaubenssätze / Grundüberzeugungen)

 

Kinder, die in einer fürsorglichen Umgebung mit wenigen traumatischen Ereignissen aufwachsen, könnten darauf vertrauen, dass die Welt ein relativ sicherer Ort ist. Sie können sich auf eine strahlende Zukunft in einer friedlichen Welt freuen.

 

Kinder, die harte und unvorhersehbare Ereignisse durchleben und diejenigen, die chronischen Stress ertragen, glauben oft, dass die Welt ein beängstigender Ort ist und dass, egal was du tust, du kämpfen musst, um erfolgreich zu sein. Oder dass du ein Opfer bist.

 

Das sind Grundüberzeugungen, die sich in selbst erfüllende Prophezeiungen verwandeln.

 

Wenn du glaubst, dass etwas wahr ist, suchst du nach Beweisen, die deine Idee unterstützen. Mit jedem Beweisstück wird der Glaube gestärkt. Wenn du mit dem Glauben aufgewachsen bist,

„Ich bin nicht klug genug, um auf die Uni zu gehen“, wirst du jeden Fehler, jede schlechte Note oder jedes schwierige Problem als Beweis ansehen, dass du nicht klug bist.

Und wenn du ab und zu Lob bekommst, wirst du denken es sei Glück gewesen.

Du wirst dir nicht einmal vorstellen wollen, dass dein Glaube falsch sein könnte, denn es ist beunruhigend, wenn unsere Ansicht darüber, wer wir zu sein glauben, nicht mit den Beweisen übereinstimmt.

Berufswechsel-coaching

Deine Überzeugungen beeinflussen dein Verhalten

 

Wenn du glaubst, dass du nicht klug bist, wirst du wahrscheinlich nicht viel Mühe in dein Studium stecken, und du wirst in der Schule nicht gut abschneiden. Oder du wirst ablehnen, wenn du im Job einen Vortrag halten könntest.

Oder wenn du glaubst, dass du kein sympathischer Mensch bist, wirst du mehr Probleme haben, Freunde zu finden.

Wenn du keinen Augenkontakt aufnimmst oder die Menschen nicht auf freundliche Weise begrüßt, wirst du es schwer haben, enge Beziehungen aufzubauen.

Und diese Beziehungskämpfe werden deinen Glauben stärken, dass du nicht liebenswert bist.

Wenn du glaubst dass du zu alt bist um den Beruf zu wechseln oder dich sogar selbständig zu machen, dann bekommst du dafür auch Beweise geliefert. Energie folgt der Aufmerksamkeit.

 

Wie man seine Kernüberzeugungen ändert

 

Viele ausgeglichene Erwachsene überwinden schwierige – auch schreckliche – Kindheitserfahrungen.

Manche sagen, dass daraus ihre Stärke erwuchs, die sie im Leben erfolgreich sein lies.

Bei anderen laufen immer wieder die Filme im Kopf ab, die sie daran erinnern, warum sie es nie zu etwas bringen werden.

Demzufolge kämpfen sie sehr damit, sich von selbst einschränkenden Überzeugungen zu befreien.

 

Deine größte Herausforderung, wenn du etwas neues anfangen willst – egal in welchem Alter

 

Deine größte Herausforderung wird – das sehe ich an meinen Klienten –  nicht sein, Ideen und deine Mischung zu finden, die dich besonders macht, wenn du im Job einen Neuanfang machen willst.

Sondern es werden deine unbewussten Glaubenssätze, deine Identität und Erwartungshaltung sein – zusammen mit deinen Ängste und Zweifel – die wie die Gitterstäbe eines unsichtbaren Käfigs wirken, die dich an der Umsetzung hindern werden wollen.

Das JA ABER… das sofort auftaucht, sobald du einen Schritt in deine neue Richtung machen willst.

Die gute Nachricht: Jeder kann die selbstlimitierenden Überzeugungen, die er in der Kindheit entwickelt hat, im Wesentlichen „verlernen“.

Es braucht Zeit und Übung, um das Gehirn zu trainieren, die Dinge anders zu sehen.

Berufswechsel-zum-Traumjob

Suche dir professionelle Hilfe

 

Das Loslassen von unproduktiven Kernüberzeugungen, die du in der Kindheit entwickelt hast, kann der Schlüssel sein, um voranzukommen und dein größtes Potenzial zu erreichen.

Da alleine heran zu kommen – das weiß ich aus eigener Erfahrung – ist schwer. Das meiste davon ist dir ja nicht einmal bewusst.

Ich wünsche mir, dass viel mehr Menschen mitfühlender gegenüber anderen sind, die entschieden haben, dass sie etwas Neues ausprobieren wollen (und können), unabhängig von ihrem Alter.

Versuche auch, freundlicher zu dir selbst zu sein.

Es ist okay, wenn du dir nicht sicher bist, ob die Karriere, die du in deinen Zwanzigern oder Dreißigern angefangen hast, diejenige ist, die du für immer willst. Es muss nicht die einzige sein, die du je hast.

Wenn du ernsthaft vor hast, dich noch einmal zu verändern, trage dich unverbindlich in die Warteliste für den neuen – persönlich und 1:1 betreuten Online Kurs ein, der Anfang 2020 startet.

Natürlich kannst du mich auch vorher einzeln buchen. Ruf mich an: 0177 46 40 616.

 

Also, du bist nicht zu alt um beruflich neu anzufangen.

 

Es kommt nur darauf an, wie sehr du es liebst und willst. Und wie hart du bereit bist dafür zu arbeiten. Dann ist auch ein Jobwechsel in fast jedem Alter möglich.

Außer du willst noch Prima Ballerina werden. Das würde ich überdenken.

Allerdings gibt es ja auch 98 jährige Yoga Lehrer.

 

Die Menschen da draußen haben tausende Probleme.

Welches kannst und willst du lösen?

Das ist die Frage und dafür zählt dein Alter nicht.

 

Dazu gibt es dieses schöne Video:

Age is nothing – Attitude is everything! bobby Hickey.

 

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Jeanette

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Jean

About Jean

Ich bin Jeanette. Freiheits-Mentorin und Coach. Ich helfe dir den Mut zu haben, dein Leben nach deinen Regeln zu leben und deine Vorstellung von Freiheit zu finden. Egal ob du selbstbestimmter leben, deine Berufung und deine Geschäftsidee finden oder eine Auszeit vom Job machen willst. DEIN LEBEN. DEINE REGELN!

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