Spürst du den Wunsch dein Leben zu verändern?

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Wie kann ich mein Leben verändern?

Treibt dich die Frage um? Und du findest das seltsam, denn objektiv gesehen hast du doch alles. Dir geht es wahrscheinlich besser als 80% der Menschheit.
Aber trotzdem gibt die kleine Stimme in deinem Inneren keine Ruhe?

Ich kenne sie.

Vielleicht erzähle ich dir dazu etwas ausführlicher meine Geschichte. (Auf dem Titelbild, bin ich 32 Jahre alt und gerade in Neuseeland).
Bei mir fing es damit an, dass ich in meinem Job keinen Sinn mehr sah.

Ich suchte den Traumjob. Aber eigentlich ein anderes Leben.

Wie das aussehen sollte, davon hatte ich keine Ahnung und wo ich anfangen sollte, schon gar nicht.

 

Manchmal zwingt einen das Leben dazu sich zu verändern.

 

Entweder man gibt dann resigniert auf oder man stellt sich der Herausforderung.

Ich bekam eines Tages einen Anruf.

 

„Dann hat mein Leben endlich einen Sinn”, schoss es mir durch den Kopf.

Langsam lies ich das Telefon sinken. Am anderen Ende war jemand von der Leukämie Stiftung gewesen, der mir mitgeteilt hatte, dass ich eventuell als Knochenmarkspenderin in Frage käme.

„Um das genau festzustellen, brauchen wir noch eine Blutprobe von Ihnen. Wären Sie denn dazu bereit, das Knochenmark zu spenden?“, hatte mich der junge Mann gefragt.

„Ja, selbstverständlich“, hatte ich prompt geantwortet.
„Wie hoch sind die Chancen, dass ich dieser Person das Leben retten kann, wenn Sie noch Tests machen?“

„Vier Prozent.“

 

Warum bin ich nicht glücklich?

Nur vier Prozent. Da draußen war jemand, dessen Leben eine vierprozentige Chance hatte, weiter zu gehen. Und das hing von mir ab.

Von mir, die ihr Leben gerade hasste. Gut, vielleicht nicht gerade hasste, aber die alles andere als glücklich damit war. Ich schämte mich.

Und da war dieser Gedanke: „Dann hat mein Leben endlich einen Sinn!“

Ein erschreckender Gedanke. Einer, der einen ins Grübeln bringt, vor allem, wenn man ihn mit knapp dreißig Jahren hat.

Als wie sinnlos muss man sein Leben finden, um so einen Gedanken zu haben?

Mich beschlich langsam das Gefühl, dass mir jemand sehr nachdrücklich etwas sagen wollte. Vor wenigen Tagen erst war jemand der mir sehr nahestand, an Krebs erkrankt. Der Schock saß tief.

Das Leben machte mir plötzlich mit aller Deutlichkeit klar, dass wir nicht wissen, wie viel Zeit wir haben.

Wir können durch einen dummen Unfall plötzlich tot sein. Oder langsam sterben, was viel schlimmer ist, weil du dann noch Zeit hat dir darüber Gedanken zu machen, was du hättest tun sollen, und welche Chancen du hätte ergreifen können, wärest du mutiger gewesen.

Risiken die du hättest eingehen sollen, die dir vorher Angst gemacht haben aber plötzlich im Vergleich zur Endlichkeit des Lebens, lächerlich erscheinen.

Alles was du nicht getan hat, aus Angst. Und weil dir gar nicht der Gedanke gekommen war, die Norm in Frage zu stellen. Du den Status Quo einfach so akzeptiert hast.

Dann hat mein Leben endlich einen Sinn.

Der Satz ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Wie beschissen musste ich mein Leben finden, um so etwas zu denken?

Wie finde ich Sinn?

 

Damals wusste ich noch nicht, dass Menschen weit mehr nach Sinn streben als nach Geld.

Wir wollen Teil von etwas sein, das größer ist, als wir selbst

 

Deine Werte sind dabei dein Kompass und Anker.

 

Das wichtigste dabei ist, deine Werte bewusst zu kennen. Was was niemand tut, den ich treffe.

Fragst du dich sogar manchmal, wie du in einem Job gelandet bist, der gar nicht zu dir passt? Warum du Lebensentscheidungen triffst, die sich dann nicht gut anfühlen?

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Wenn wir von einem glücklichen Leben sprechen, meinen wir eigentlich ein sinnerfülltes Leben.

 

Ich fragte mich, ob wir Menschen versuchten, in allem einen Zusammenhang und Sinn zu sehen, weil wir es nicht ertragen könnten, zu wissen, dass es gar keinen gibt.

Ein Physiker fiel mir wieder ein, den ich über die Mitfahrgelegenheit nach München mitgenommen hatte und der gesagt hatte:

„Wir können das Leben physikalisch, mechanisch und chemisch erklären, aber das, was es in der Summe antreibt, das wissen wir nicht.

Ich bin nicht gläubig, aber es muss eine höhere Energie geben, die alles bewegt und zusammenhält. Wir sind alle eins.

Wir sind mit allem und alles ist mit uns über Energie verbunden und mit dem Universum. Alles, was wir an Energie aussenden, kommt zu uns zurück.“

Das erschien mir einleuchtend. Aber wozu das Ganze?

Es sollte Jahre dauern bis ich es wirklich verstand.

Du fragst dich jetzt vermutlich welchen Grund ich hatte, mein Leben mies zu finden und unglücklich zu sein.

Mir ging es ja objektiv gesehen gut. Ich hatte Familie, Freunde, einen Job, eine schöne Wohnung, Hobbys, ich sah gut aus, war jung und gesund.

Trotzdem war schon lange nichts mehr richtig in Ordnung. Ich sah mich im Geiste manchmal als Comic Figur, die ständig von einer kleinen, grauen Wolke aus Melancholie verfolgt wurde.

Ich fühlte, dass etwas nicht stimmt, aber ich verstand nicht, woran das lag.

 

Was ist der Sinn des Lebens?

 

Aber irgendwie denkt man immer, es sei normal wenn das Glas halb leer ist.

Oder halb voll. Je nachdem ob man pessimistischer Optimist oder optimistischer Pessimist ist.

Man hält es für normal sich jeden Tag für oftmals mehr als zehn Stunden zur Arbeit zu schleppen.

In der man immer weniger Sinn sieht und wo man kaum Wertschätzung bekommt. Es geht ja Vielen so.

Man ist eben für kurze Momente glücklich, wenn etwas Schönes passiert. Dass man auch grundsätzlich glücklich sein kann, wenn nichts Schlimmes passiert; diese Erkenntnis wartete noch zehn Jahre auf mich.

Ich weiß nicht genau, wann mich zum ersten Mal das Gefühl beschlich, dass ich seit dem Abitur und dem Studium auf einer schnurgeraden Rennstrecke unterwegs war.

Ich arbeitete als Art Direktor in einer Werbeagentur permanent Überstunden und würde ein Hybrid aus Hausfrau und Karrierefrau werden.

Vielleicht sogar Mutter, obwohl sich da so gar kein Wunsch einstellte.

Ich würde weiter auf dieser Autobahn, von der es keine Abfahrt gab, dahin rasen wie allen anderen, und irgendwann frustriert und  ausgebrannt enden im lähmenden Einerlei feststecken, wie in Sirup.

Privat war ich mal mehr, mal weniger mit meiner großen Liebe glücklich, mit der ich sogar alt werden wollte.

Wenn er nicht gerade von Heirat und Kindern sprach, was bei mir reflexartig den panischen Gedanken auslöste:

Und das soll dann alles gewesen sein? Heiraten und Kinder kriegen? Was ist mit meiner Freiheit, reisen, die Welt sehen? Wo bleibt noch Platz für Abenteuer?

Ein Gedanke, für den ich mich sofort schämte denn ich liebte ihn ja sehr und schließlich hatten diese Ziele doch die meisten in meinem Umfeld. Was stimmte mit mir nicht, dass ich das nicht wollte?

„Auch da bist du wieder der Außenseiterin,“ dachte ich. „Irgendwie passt du nirgendwo richtig rein. Aber wo ist dann dein Platz und wer bist du wirklich?“

Neuanfang-schaffen

Was macht mich wirklich glücklich?

 

Gedanken, die ich ganz schnell wieder wegschob. Wer weiß, was da alles aus dem Schrank fallen würde, wenn ich mich damit erst einmal näher beschäftigte.

Ich hatte immer das diffuse Gefühl, es müsse doch noch mehr kommen in den nächsten sechzig Jahren.

Vor allem, wenn ich wieder einmal in der Agentur, in der ich arbeitete, in einem dieser endlosen Meetings saß, in denen ich mir ausrechnete, dass ich bei der siebzig Stunden Woche die ich regelmäßig runter schrubbte, in einer Fastfood Butze an der Theke mehr verdienen würde. Mit weniger Stress.

Ich war unruhig und fühlte mich zerrissen ohne zu wissen zwischen was eigentlich.

Irgendetwas rief. Und der Ruf wurde immer lauter. Der Ruf nach mehr.

 

Mehr Leben.

Mehr Freiheit.

Mehr Abenteuer.

Mehr Sinn.

 

Manchmal hatte ich Visionen davon in einem Meeting, mit einer Kalaschnikow in der Hand, schreiend um mich zu ballern.

Irgendwie brachten diese Versammlungen ohnehin nichts. Hier wurde nicht zugehört, um zu verstehen, sondern um zu antworten.

Im Kopf waren alle schon mit dem beschäftigt, was er oder sie gleich selbst sagen wollte. Was sollte das bringen?

Die weniger gewalttätige Version war es, einfach aufzustehen, in die Runde zu blicken und kühl zu sagen „Macht euren Scheiß doch alleine“, um dann unter den bewundernden Blicken meiner mit leidenden Kollegen den Raum zu verlassen, ­­die Koffer zu packen und weit weg abzuhauen.

 

Sehr, sehr weit weg.

Konkreter als „weit weg“ hatte ich den Plan aber nie ausgearbeitet.

Wie mache ich eine Auszeit vom Job?

 

Und wer machte schon so etwas? Niemand den ich kannte. Wer stellt schon die Norm in Frage?

Wer hinterfragt Lebensentwürfe wirklich? Wer fragt sich, ob die Werte nach denen man lebt, wirklich die eigenen sind?

Dabei liegt es oft daran, wenn wir unglücklich sind. Dass das, was wir tun, nicht mit unseren Werten übereinstimmt.

Weil uns die noch nicht einmal bewusst sind. So viele Erkenntnisse, die noch Jahre auf mich warten würden.

Was für die Meisten zu reichen schien, musste doch auch mir reichen?

Aber Phrasen wie “Das macht man ebenso” und “Das haben wir schon immer so gemacht“, verabscheute ich aus tiefstem Herzen. Ich hatte es einfach satt stromlinienförmig mit zu schwimmen.

Mich wie ein Lemming über die Klippe zu werfen, weil es aus Gruppenzwang alle taten. Als Kind wird dir gesagt: „Nur weil alle von der Brücke springen, musst du es nicht auch tun.“

Das soll heißen, dass du lernen sollst selbst zu denken.

Ich weiß nicht wann es plötzlich drehte und man komisch angeschaut wurde, wenn man nicht wie alle anderen springen wollte. Ich hatte es statt, mich zu verhalten, wie es von mir erwartet wurde.

Es wurde auch Zeit.

 

Warum wir uns nicht verändern obwohl wir es wollen.

 

  • Menschen wollen wachsen
  • Stagnation macht unglücklich
  • Sicherheit macht träge, sie ist ein goldener Käfig

Warum verändern wir trotzdem nichts obwohl wir unglücklich sind?

Das hängt ganz stark mit dem Hauptjob deines Gehirns zusammen.
Und der ist nicht dich glücklich zu machen. sondern dich am Leben zu erhalten.
Zudem spart es – wo immer es kann – Energie. Veränderung bedeutet aber einen großen Energie Aufwand.

 

Dazu mehr in diesem Artikel:

Veränderung – warum dein Hirn lieber ins Sofakissen pupst.

 

Ich hatte das Glück in eine massive Lebenskrise zu geraten. ich kann es aber keinem empfehlen darauf zu warten bis du mit dem Rücken zur Wand stehst.
Verschaffe dir selbst den Spielraum dafür.

 

Veränderungen ist ein Naturgesetz.
Es ist die einzige Konstante.

 

Aber sie macht Angst. Unser Gehirn will uns in Sicherheit wissen. Nicht zu wissen, was außerhalb der Komfortzone kommt, macht Angst.
Daher verharren wir in Stillstand, auch wenn der Preis hoch ist, den wir dafür zahlen.

Wenn das Alte ausgedient hat, spürst du es. Es wird sich jeden Tag bemerkbar machen, bis du etwas tust. Manchmal können auch schon kleine Veränderungen einen großen Unterschied machen.

Aber wo anfangen? Das habe ich  mich damals auch lange gefragt.

 

Veränderungen geben dir neue Lebensenergie und Perspektiven. Natürlich macht das Angst. Wir entwickeln uns meist dann wirklich und wachsen in unserer Persönlichkeit, wenn die Zeiten nicht die besten sind. Veränderung ist oft nicht rosig sondern sehr holprig und verwirrend. Manchmal fühlt man sich als würde man im Nebel tappen. Was ist die Alternative? Keine aufregenden Erlebnisse, sondern Monotonie und letzten Endes Reue und Leid. Und niemand von uns möchte zurückblicken und bereuen etwas nicht getan zu haben. Natürlich hat jeder seine Komfortzone, die er liebt. Doch haben wir immer die Wahl und genau dafür sollten wir dankbar sein. Wenn etwas nicht stimmt, können wir es verändern. Wir müssen nicht starr in der Lebenssituation bleiben, in der wir sind. Denn dein Unterbewusstsein wird keine Ruhe geben und sich nicht ewig einlullen lassen von "Es geht doch allen so." Veränderungen sind nötig und führen uns nach und nach zu einem besseren Leben. Fühlst du dich wie ein Lemming, der den anderen hinterher rennt aber immer mehr zweifelt, ob das richtig ist? Hängt dir dein Job zum Hals raus aber du weißt nicht wie du eine Arbeit findest, die dich glücklich macht? Ich arbeite gerade an einem neuen Programm " Traumjob – wie du ihn findest. (Das ist noch der Arbeitstitel). Denn ich habe an mir selbst und durch viele Unterhaltungen mit enttäuschten Menschen gelernt, dass normale Berufsberatung in den meisten Fällen viel zu kurz greift. Schreibe mir, wenn du auch in deinem Job unglücklich bist und dir wünschst, endlich den Job zu finden, der dich glücklich macht. Im nächsten Artikel erzähle ich dir mehr zu meiner Geschichte und warum ich absolut dagegen bin die eine "Berufung" zu suchen. Dazu könnten ich auch diese Artikel interessieren: Wie du endlich machst, was du wirklich willst Sinn finden - indem du das Leben surfst

Veränderungen geben dir neue Lebensenergie und Perspektiven.

 

Natürlich macht das Angst. Wir entwickeln uns meist dann wirklich und wachsen in unserer Persönlichkeit, wenn die Zeiten nicht die besten sind. Veränderung ist oft nicht rosig sondern sehr holprig und verwirrend. Manchmal fühlt man sich als würde man im Nebel tappen. Was ist die Alternative? Keine aufregenden Erlebnisse, sondern Monotonie und letzten Endes Reue und Leid. Und niemand von uns möchte zurückblicken und bereuen etwas nicht getan zu haben.

Natürlich hat jeder seine Komfortzone, die er liebt. Doch haben wir immer die Wahl und genau dafür sollten wir dankbar sein. Wenn etwas nicht stimmt, können wir es verändern. Wir müssen nicht starr in der Lebenssituation bleiben, in der wir sind.

Denn dein Unterbewusstsein wird keine Ruhe geben und sich nicht ewig einlullen lassen von „Es geht doch allen so.“

Veränderungen sind nötig und führen uns nach und nach zu einem besseren Leben.

 

Fühlst du dich wie ein Lemming, der den anderen hinterher rennt aber immer mehr zweifelt, ob das richtig ist?

Hängt dir dein Job zum Hals raus aber du weißt nicht wie du eine Arbeit findest, die dich glücklich macht?

Ich arbeite gerade an einem neuen Programm “ Traumjob – wie du ihn findest. (Das ist noch der Arbeitstitel).
Denn ich habe an mir selbst und durch viele Unterhaltungen mit enttäuschten Menschen gelernt, dass normale Berufsberatung in den meisten Fällen viel zu kurz greift.

Schreibe mir, wenn du auch in deinem Job unglücklich bist und dir wünschst, endlich den Job zu finden, der dich glücklich macht.

Im nächsten Artikel erzähle ich dir mehr zu meiner Geschichte und warum ich absolut dagegen bin die eine „Berufung“ zu suchen.

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Jeanette

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Jean

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Ich bin Jeanette – Business Coach & Aufbruch Komplizin. Ich helfe Frauen wie dir, deinen Traumberuf zu finden und dein besonderes Talent in die Welt zu bringen, das so nur du hast. Kurz: das Leben zu bekommen, das du verdienst. Mit Klarheit, Mut & einem Action Plan.   DEIN LEBEN. DEINE REGELN!

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