11 Gründe warum ein Sabbatical dein Leben verändert. - Jeanette Bouffier

11 Gründe warum ein Sabbatical dein Leben verändert.

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Meine Auszeit vom Job fing so an:

 

Man kann nicht sagen, dass ich noch sonderlich an meinem Job hing, als ich gefeuert wurde.

Und überraschend kam es auch nicht, nachdem die Agentur in drei Jahren von einhundertzwanzig auf dreißig Mitarbeiter reduziert worden war. Es war klar, dass der Laden den Bach runter ging.

Dann übernahm die Rezession, wofür ich selbst nicht den Mut gehabt hatte.

Ich saß in meinem Kündigungsgespräch und wartete darauf, irgendwie emotional zu reagieren. Ich meine, ich war schließlich noch nie entlassen worden worden.

„Wir müssen dich leider entlassen. Ein Familienvater hat sich wieder rein geklagt“, sagte der CEO gerade zu mir. „Du hast wirklich bis zuletzt tolle Arbeit geleistet und wenn wir dir irgendwie helfen können …“ ich hörte seine Stimme nur noch als atmosphärisches Rauschen im Hintergrund.

Man sollte doch meinen, ich würde hemmungslos in Tränen ausbrechen oder mir mein Schicksal mit zwei Flaschen Wein unter der Brücke ausmalen.

Stattdessen starrte ich unserem – wirklich netten – Geschäftsführer, der mich seit fünfzehn Minuten zu textete, auf die rosa gemusterte Krawatte.

Und statt existenzieller Ängste, trieb mich die Frage um, warum jemand a) so etwas Scheußliches entwirft, und b) jemand, der in einem ästhetisch-visuellen Bereich arbeitet, so etwas tragen darf, ohne dass ER gefeuert wird.

Irre, dachte ich. Drei Jahre kein Lob bekommen, aber dann zur Kündigung. Das macht Sinn.

Ich bekam erst wieder so richtig etwas mit, als das Wort „Abfindung“ fiel. Ich war plötzlich hellwach.

Gut, dass ich in einem Anfall von berechtigtem Irrsinn nicht selbst gekündigt hatte. Was ich oft genug tun wollte bei siebzig Stunden Wochen nonstop. In der Agentur lief nicht ohne Grund einer der Texter, an 13 Stunden Tagen, im Kittel durch die Flure und brüllte: „Tabelettenausgabe“.

„Wir helfen dir auch gerne …“

Mein Blick schweifte von der Krawatte ab und ich unterbrach ihn: „Das wird nicht nötig sein. Ich werde mit der Abfindung wohl ein Sabbatical planen. Reisen oder so. Ich meine, bevor ich in Deutschland Schweinebauch-Anzeigen für Supermarktketten mache, weil es gar keine anderen Jobs mehr gibt.“

Verblüffter Blick meines Gegenübers.

„Oh. Ja, dann. Wo soll es denn hingehen?“

„Zentralamerika wohl – ich will Spanisch lernen und nach Australien, Rinder treiben und so“, antwortete ich mit großer Geste, aber ausweichend.

Wovon zur Hölle rede ich hier eigentlich?

„Schön. Recht hast du. Dann viel Glück!“

Ich wartete noch weitere fünf Tage auf meinen emotionalen Zusammenbruch, aber er kam nicht.

Ich war ein wenig enttäuscht. Womöglich war ich mit der Trennung von meinem langjährigen Freund, der Krebserkrankung in der Familie und dem Tod meines Pferdes, das ich hatte einschläfern lassen müssen, damit aber erst mal durch.

Da ich sonst eher sensibel bin, fragte ich mich aber ernsthaft, ob mit mir alles in Ordnung wäre.

Und wenn ja, was ich nun tun sollte. Ich diskutierte das bei einem Kaffee mit einer Freundin und Ex Kollegin.

Man hatte damals keine Probleme, jemanden zu finden, der an einem Dienstag um elf Uhr mit einem Kaffee trinken ging. Die halbe Branche ging gerade bankrott.

Die Schadensbilanz ergab: Job gekündigt (mit Abfindung), Freund gekündigt (ohne Abfindung), Pferd tot (auch ohne Abfindung).

Krisen können der Grund sein, warum man auf Reisen geht. Der Verlust eines geliebten Menschen oder eine Trennung, das sich auflösen eines Lebenskonzeptes, sind starke Motivatoren.

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Ich weiß nicht genau, wann mich zum ersten Mal das Gefühl beschlich, dass ich seit dem Abitur und dem Studium auf einer Schnellstraße ohne Abfahrt unterwegs war.

Es war lange vor der Kündigung gewesen.

 

Wo blieb noch Platz um Abenteuer zu erleben?

 

Ich stand mit einunddreißig Jahren kurz vor dem Burnout. Das war doch nicht normal.

Als ich etwa 14 Jahre alt war, las ich in einem Buch diese Zeilen und sie nahmen mich sofort gefangen:

 

Mit einem Heer von kühnen Träumen, dem niemand befiehlt, nur ich.

Mit flammendem Schwert und geflügeltem Roß…fort in die Wildnis stürm`ich.

Ritter aus Geistern und Schatten forder` zum Kampfe ich

Wohl zehn Meilen jenseits vom Ende der Welt. Kein großer Sprung denk`ich.

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Ich begriff, dass es um Sinn geht.

 

Viel mehr als um Geld und Besitz.

Dass es der Sinn des Lebens ist, jede Chance zu nutzen, die einem das Leben gibt.

Wir lassen zu viele vorüberziehen.

 

Mein Weckruf kam als Anfrage für eine Knochenmarkspende.

Mein erster Gedanke dazu:

„Ich kann Jemandem das Leben retten. Dann hat mein Leben endlich einen Sinn“

 

Das erschreckt.

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HER DAMIT!

Wie weit weg war ich von meinen Träumen gekommen um das zu denken?

 

Ich hatte als Kind nicht „Familie“ gespielt, sondern war Piratin und Abenteuerin gewesen.

Was war mit der neugierigen Entdeckerin aus meiner Kindheit passiert?

 

Falls du dich fragst, was aus meiner Knochenmark Sspende wurde: Ich wusste, dass die Chance, helfen zu können, nur bei vier Prozent lag.

 

Ein paar Tage später kam die Nachricht, dass ich als Spender nicht in Frage käme. Da draußen gab es irgendwo jemanden, der jetzt wahrscheinlich sterben würde, weil irgendeine blöde Komponente in meinem Blut nicht passte.

Jemand ganz weit oben hatte mir gerade wieder einen Tritt verpasst, mit meinem Leben etwas anzufangen.

Warum machen wir uns immer Gedanken darüber, ob es ein Leben nach dem Tod gibt?
Die meisten von uns haben oft noch nicht einmal eines davor.

OSHO

 

Es hat mich noch nie geschreckt meine Komfortzone zu verlassen – ich war viel mit dem Backpack unterwegs gewesen –  und ich erkannte die Chance.

 

Wenn alles weg ist, dann gibt es Raum und Freiheit für Neues.

 

Es war Zeit aus- und aufzubrechen. Die Kündigung kam als Geschenk des Himmels. Die Abfindung erst recht.

„Ich will mich endlich wieder richtig lebendig fühlen. Richtig leben. Ich will Abenteuer.“

 

Ich zog los.

Mit Abenteuerlust und Vorfreude und einer gewaltigen Portion Naivität.

Ich ahnte nicht, was so eine Reise nach sich ziehen konnte.

Aber auch mit Angst, Unsicherheit und den Bedenken Anderer im Gepäck .

(„Du findest doch nie wieder einen Job, wenn du so lange raus bist. Das wird dich bestimmt verändern.“ Was ist wenn …?“).

Ich beschloss mich darum zu kümmern, wenn ich vor der Brücke stand.

 

Meine Reise führte von Guatemala über Nicaragua, die USA, Neuseeland nach Australien, wo sie ein ungeplantes Ende fand, weil ich an einem australischen Cowboy hängen blieb.

Ich habe auf meinen Reisen viele Menschen getroffen.

Manche waren so lange unterwegs gewesen, dass sie nicht mehr zurück konnten.

Den Punkt spürte ich auch.

 

Ein paar der Gründe warum sie unterwegs waren, habe ich gesammelt.

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Warum Menschen ein Sabbatical machen

 

Ein Abenteuer erleben

 

Seit ich denken kann, habe ich als Kind Abenteurer und Entdecker gespielt.

Obwohl ich wohl das schüchternste, nachdenklichste und introvertierteste Kind auf dem Planeten war, hatte ich eine enorm lebhafte Phantasie.

Ich saß stundenlang in der Krone des großen Kirschbaums im Garten und träumte von Fabelwesen und Abenteuern.

 

Neuland zu erobern ist berauschend – und ein weiterer Grund, warum Menschen gerne reisen.

Eine Sabbatical ist die perfekte Zeit, um etwas anderes und Spannendes zu tun.

Vor allem etwas, was man zu Hause nicht tun kann. Der Nervenkitzel beginnt in der Minute, in der du an einem neuen Ort landest und nicht alles vor planst.

Ich habe drei Monate gebraucht, nicht mehr alle 3 Minuten auf meinen nackten Arm zu starren, an dem einmal eine Uhr gewesen war.

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Sich selbst herausfordern

Ich wollte meine Grenzen testen.

Ich war sehr behütet aufgewachsen und kannte sie daher nicht. Ich wusste nicht, was ich schaffen konnte.

Vielleicht hast du das Gefühl, dass du in deinem täglichen Leben in einem Trott festsitzt.

Du sehnst dich nach etwas Aufregendem und Andersartigem.

Du sehnst dich nach neuen Erfahrungen und neuen Herausforderungen.

Reisen ist die ideale Art, um sich selbst zu testen.

Es treibt die Menschen an ihre Grenzen und bringt sie aus ihrer Komfortzone heraus.

Du wirst entdecken, wie einfallsreich du wirst, wenn du neuen Orten, Menschen und Erfahrungen ausgesetzt bist.

Du wirst stolz sein, wenn du deine Reise erfolgreich beendet hast.

Die Bewältigung von Herausforderungen bringt dir Selbstvertrauen und Energie für zukünftige Tests, die dir das Leben stellt.

 

 

Flucht

 

Das war bei mir mit Sicherheit auch ein Grund.
Ich hatte immer das Gefühl gehabt anders zu sein. Nicht in die Norm zu passen.

 

Ich wollte immer mehr.

Mehr Sinn.

Mehr Freiheit.

Mehr Abenteuer.

 

Karriere, Heiraten Kinder kriegen, Haus bauen.

Wenn man nicht das will, was alle anderen wollen und noch nicht das Selbstbewusstsein hat, das als völlig in Ordnung zu sehen, kann man sich sehr einsam fühlen.

Vor allem, wenn man rebelliert aber gar nicht weiß, wofür genau. Was die Alternative sein kann.

Ich wusste, dass es auch andere Lebenskonzepte gab. Und ich habe viele kennen gelernt.

 

Menschen suchen auf ihren Reisen das, was sie zu Hause nicht haben.

Besseres Wetter, schönere Landschaften, die Freiheit, zu tun, was sie wollen, Erfahrungen, die sie normalerweise nicht machen können, ein langsameres Entspannungstempo.

Auf Reisen ist mein persönlicher Luxus, ungeplant zu reisen, nirgendwo sein zu müssen und schon gar nicht einer Uhr zu folgen.

Reisen ist besonders hilfreich für Workaholics, die Schwierigkeiten haben, ihren Job zu verlassen.

Der Weg vom Arbeitsplatz ist sowohl mental als auch körperlich gut. Wenn du in den Job zurückkehrst, hattest du den Freiraum, Probleme mit neuen Augen zu betrachten.

Falls du in den Job noch zurück willst. Vermutlich wirst du etwas anders wollen.

Reisen hat die Kraft, dich nicht nur entkommen zu lassen, sondern auch zu heilen. Nach einer Trennung zum Beispiel oder einer anderen Krise.

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Lernen

 

Lernen ist ein starker Grund, warum Menschen gerne reisen. Neues Wissen zu bekommen und neue Fähigkeiten zu erlernen. Für mich war es definitiv einer.

Ich wollte zum Beispiel Spanisch und Tauchen oder Surfen lernen und in einem Hilfsprojekt arbeiten und Rinderarbeit machen.

Menschen wollen etwas Unbekanntes erleben und mit neuen Fähigkeiten oder Wissen aufbrechen.

Ich wollte raus aus der engen Sicht meiner Kultur und meines gesellschaftlichen Standes.

Den eingeschränkten Blick öffnen, den wir in der Schule alle bekommen.

Die Welt zu sehen, ist lehrreicher als jeder Schulbesuch.

Dieser verdichtete Crashkurs dazu, wie der Rest der Welt tatsächlich lebt, wird z. B. Geschichte, Geographie und Soziologie umfassen.

Jedes Ziel hat etwas Einzigartiges, um dir etwas beizubringen. Das Eintauchen in eine völlig andere Welt ist die beste Lernerfahrung.

 

Menschen reisen, um etwas Bestimmtes zu lernen: eine neue Sprache, eine neue Küche, Aspekte einer anderen Kultur oder eine tiefere Wertschätzung von Glauben oder Spiritualität zu bekommen.

Als Bonus wirst du ganz andere Wege finden, Dinge zu tun. Du schärfst zudem dein Bewusstsein für neue Bräuche, Kulturen, Menschen und Orte.

Und weil du dieses Lernen tatsächlich im wirklichen Leben erlebst und es nicht in einem Lehrbuch liest, wird es für lange Zeit bei dir bleiben.

Du bekommst ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit wegen den neuen Fähigkeiten, die du gelernt  – und den neuen Erkenntnissen, die du gewonnen hast.

Indem du neuen Orten, Menschen und Kulturen ausgesetzt bist, wirst du eine breitere Weltanschauung entwickeln.

 

Perspektive erweitern

 

Reisen hilft, den Geist zu öffnen. Du weißt, dass es nicht nur eine Möglichkeit gibt, das Leben zu leben.

Wenn du Leute an anderen Orten triffst, wirst du feststellen, dass deine Weltanschauung nicht die gleiche ist wie die aller anderen.

Du kannst dir nicht vorstellen, wie anders das Leben an einem anderen Ort ist, bis du es selbst siehst.

Alles, von der Arbeit über die Familie, bis hin zu Überzeugungen und Interessen, ist nicht das, was du von deinen eigenen Erfahrung kennst.

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Mit sich selbst in Kontakt treten

 

Ich wollte unbedingt alleine reisen. Es war der ganz starke Wunsch da, völlig frei entscheiden zu können.

Eine bewusste Entscheidung um mich selbst besser kennen zu lernen, war das nicht.

Aber ich musste einiges loslassen und mein Instinkt sagt mir oft, was das Richtige ist. Gemeinschaft fand ich auch unterwegs, bei den Menschen für die ich arbeitetet.

Vieles hätte ich nicht kennen gelernt, wäre ich mich jemandem unterwegs gewesen.

 

Wenn du von zu Hause weggehst, hast du die Möglichkeit, über dein Leben nachzudenken.

Du hast die nötige Zeit und den nötigen Raum, um deinen Geist wandern zu lassen und eine Bestandsaufnahme zu machen.

Jedenfalls, wenn du die Zeit nicht vollstopfst mit Aktivitäten. Das macht man am Anfang aber wenn du schlau bist, lässt du das bald.

Und noch schlauer, wenn du Stille suchst.

 

Reisen ist eine der besten Möglichkeiten, mehr über dich selbst zu erfahren.

Jeden Tag bringt das Reisen eine Reihe neuer Probleme und Möglichkeiten mit sich.

Die Art und Weise, wie du damit umgehst, gibt dir auch einen Einblick in das, was und wer du bist. Du wirst mit einer neuen Perspektive darauf, was du vom Leben willst nach Hause kommen. Die Erfahrung wird dein Leben verändern.

Vor allem wenn man sich auch noch in einen australischen Cowboy verleibt, wie ich das tat.

Rechne mit allem möglichen. Das Leben passiert verrückter.

Als du es je planen könntest. Wenn du dich darauf einlässt.

 

 

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Das Leben zu schätzen wissen

 

Wir leben in einem Land, in dem 24 Stunden am Tag sauberes Wasser aus der Wand kommt. Das man trinken kann. Warm und kalt. Wir haben eine Sozialsystem, Krankenhäuser, die Liste ist endlos.

Deine Augen sind nicht offen für das Besondere an deinem Zuhause.

Den unfassbaren Luxus, in dem du lebst. Bis du in einer Bretterhütte mit gestampftem Lehmboden stehst.

In die du Zuhause keinem Rasenmäher  zumuten würdest. In der in Guatemala aber 12 Menschen leben.

 

 

Aufbau und Stärkung von Beziehungen

 

Die gemeinsame Erfahrung des Reisens bringt Menschen zusammen. Paare oder auch Familien.

Oder du triffst auf einen Cowboy, der dich umhaut.

Reisen ist eine Gelegenheit, sich miteinander zu verbinden. Allerdings kann auch das Gegenteil passieren, weil man sich sehr genau kennen lernt. Freundschaften überleben lange reisen nicht immer.

Auch Paare können sich außerhalb von Haus und Beruf miteinander neu verbinden.

Der Austausch von Reiseerfahrungen kann frische Funken sprühen lassen und tieferes Vertrauen entstehen lassen.

Das war mir mit meinem Freund so gegangen mit dem ich vor dem Sabbatical gereist war.

Sabbaticals sind auch eine großartige Gelegenheit, neue Freunde zu finden – entweder Mitreisende oder Einheimische.

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Der Bonus einer Auszeit vom Job

 

Kreativität zurückholen

 

Die andere Umgebung wird dir auch helfen, neue Ideen zu entwicklen, Batterien aufzuladen und Dingen in Betracht zu ziehen, an die du noch nie gedacht hast.

Du wirst mit ganz anderen Vorstellungen und Möglichkeiten nach Hause kommen.

Der Kopf braucht Ruhe und Langweile um neue Eindrücke zu neuen Ideen zu verarbeiten.

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Das alles sind  Gründe, weshalb Menschen ein Sabbatical planen.

Aber ich glaube der Hauptgrund ist ein anderer. Jedenfalls, wenn man in ein völlig anderes, einfacheres und archaischeres Leben in der Natur eintauchen will.

Ich war sehr jung, als ich das Gedicht „Der Panther“ von Rilke las.

 

Wir haben uns selbst eingesperrt

 

Der Panther

Im Jardin des Plantes, Paris

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille –
und hört im Herzen auf zu sein.

Rainer Maria Rilke, 6.11.1902, Paris

Es nahm mich emotional ziemlich mit. Ich hasse den Anblick von Tieren in kleinen Käfigen, die nicht artgerecht gehalten werden.

Der Anblick von Vögeln in engen Käfigen treibt mir die Tränen in die Augen.

Ich wusste, wie der Panther sich fühlte. Und mitfühlen, kann man nur, wenn man ein Gefühl in sich selbst berührt.

 

Der Fortschritt droht zum Gefängnis zu werden.

 

Einige von uns haben noch einen leidenschaftlichen und wilden Teil in uns, der von den Normen, der Gesellschaft und unsere Kultur betäubt wurde.

Er ist wie Rilkes Panther in dem Käfig. Wir sind betäubt vom Konsum, vom immer mehr, vom beweisen, dass wir gut genug sind.

Wir kaufen Mist, den wir nicht brauchen, mit Geld, das wir nicht haben um Leute zu beeindrucken, die wir noch nicht mal mögen oder kennen
(Ich glaube das stammt aus „Fight Club“)

 

Ich hatte nie mehr Verletzungen, nie mehr Gefahren Situationen, nie weniger und war nie fitter und nie wacher, als auf meinen Reisen.

Und ich will wieder eine lange Reise machen. Ich war nie glücklicher, als ich nur ein paar Jeans, T-Shirts, Flip Flops und Boots hatte (und ein paar High Heels und eine kleines Schwarzes – man weiß ja nie).

Dieses mal vielleicht mit einem umgebauten Van, wieder draussen am Lagerfeuer schlafen, unterwegs arbeiten, schreiben, malen, fotografieren.

Den Wellen zuhören, Berge besteigen. In skurrile Situationen geraten, mit Händen und Füßen verständigen,

Sonnenuntergänge genießen und ungewöhnlichen Menschen begegnen. Erfahrungen und Geschichten sammeln, weil außergewöhnliche Erinnerungen das Einzige sind, was irgendwann noch Wert hat.

Man kann mir alles wegnehmen an Besitz aber nie meine Erlebnisse.

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Bist du reif für eine Auszeit vom Job? Willst du ein Sabbatical planen?

Was hält dich ab? Wenn du die Gründe herausfinden willst, kann ich dir helfen. Und sie aufzulösen.

Lade dir auch gerne kostenlos die Visions Meditation herunter

 

Weitere Infos

 

Wie du ein Sabbatical planst.

 

 

 

Inspiration

 

Bücher

 

Mein Weg durch Himmel und Höllen: Das Abenteuer meines Lebens

von Alexandra David-Néel,

 

Im Land der schwarzen Zelte. Mein Leben unter den Beduinen

Ich bin dann mal weg _ Hape Kerkeling

The motorcycle diaries – Che Guevarra

 

1000 place to see before you die

Eact Pray Love – Elizabeth Gilbert

Der Alchimist – Paolo Coelho

 

Filme

 

Into the Wild

Best Exotic Marigold Hotel – India

7 Reise-Dokus, die du gesehen haben solltest

 

 

Ein anderes wunderschönes Gedicht, das wider gibt, wie ich mich damals gefühlt habe (und gerade wieder fühle), ist dieses

Don’t Give Up On Yourself (Lack of Adventure)

von Katy A. Brown

´

Jeanette

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Jean

About Jean

Ich bin Jeanette. Freiheits-Mentorin und Coach. Ich helfe dir den Mut zu haben, dein Leben nach deinen Regeln zu leben und deine Vorstellung von Freiheit zu finden. Egal ob du selbstbestimmter leben, deine Berufung und deine Geschäftsidee finden oder eine Auszeit vom Job machen willst. DEIN LEBEN. DEINE REGELN!

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