Wie du innere Verwirrung und Chaos auflöst.

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Bist du gerade verwirrt und fragst du dich, wie du deine Verwirrung auflösen kannst?

 

Dann ist dieser Artikel der richtige für dich. Er erklärt dir:

• Was Verwirrung eigentlich ist

• Warum du verwirrt bist

• Warum du Verwirrung  nicht so ernst nehmen musst

• Wie du trotz Verwirrung Entscheidungen treffen und handeln kannst

• Wie du deine Verwirrung lösen kannst

 

Vor einigen Jahren beendete ich sieben Stunden vor Abflug nach Marokko eine Beziehung

Schlechtes Timing, meinst du? Ach was.
Ich neigte damals definitiv zu impulsiven Handlungen. Das macht das Leben spannend aber nicht leichter.

Da er nicht alleine nach Marokko fliegen wollte, flog ich hin.

Wegen ihm hatten wir ein Hotel am Meer gebucht, in einem Touristen Ort den ich auf Anhieb hasste.

Auch in Marokko war es mit knapp 18 Grad noch relativ kalt und mich alleine am Strand zu langweilen hielt ich auch nicht für das Mittel der Wahl um mit Liebeskummer zu kommen. Also fuhr ich mit einem Sammeltaxi nach Marrakesch, wo ich ein romantisches Riad über das Wochenende für uns gebucht hatte.
Allerdings kehrte ich nicht zum Hotel zurück.

 

Ich wusste nicht wie ich mit der inneren Verwirrung klarkommen sollte.

 

Also lenkte lenkte ich mich ab.

In der fantastischen Stadt, mit der faszinierend gegensätzliche Kultur, ließ ich mich durch die bunten Gassen der Souks treiben und aß auf der gigantischen Jama al Fna, auf der Abends das Leben tobte, an den Garküchen. Trank Mokka in kleinen Cafés an denen alte, schwarz gekleidete Frauen mit ihren Last Eseln vorbei kamen und heulte nachts in die Kissen.

Die-Seele-heilen

Ich versuchte erfolglos mein inneres Chaos zu beruhigen.

Das Toben der Gedanken in meinem Kopf und die Gefühle zur Ruhe zu bringen, bis ich erschöpft eindämmerte und mich der Ruf des Muezzins aus dem kurzen Schlaf riss.

Im lärmenden Café saß ich am Morgen auf der Dachterrasse und sah in der Ferne die schneebedeckten Gipfel des Atlas Gebirge funkeln. Sie strahlten eine uralte, friedliche Stille  aus.
Ich sprang auf, ließ den Kaffee stehen und suchte eine Autovermietung, wo ich einen klapprigen Nissan buchte.

Dann packte ich hastig und lies mich am gleichen Tag durch das chaotische Gewimmel aus Esels Karren und Motorrädern bis an die Stadtgrenze fahren.

Jemanden in dem Chaos zu überfahren, brauchte ich auf meiner Probleme Liste ja nicht auch noch.

In-die-Stille-gehen

Wenige Stunden später überquerte ich den Tizi n´Tichka Pass, hielt auf einem Plateau an, stieg aus atmete tief die eisige Luft ein.

Lies die Schneeflocken um mich herum wirbeln und schaute ins Tal. Der Lärm, die Massen und das Chaos lagen unter mir.

Ich hatte sie zurück gelassen.

Ein paar Atemzüge später war ich schon ruhiger.

Dann fuhr ich weiter in die Steinwüste, die Straße der Kashbas entlang. In den sieben Tagen, die ich unterwegs war, sprach ich mit kaum jemandem.

Die alten Berber Frauen, die ich ab und zu mitnahm verstanden nur Berber und mein Spanisch, Englisch und wenige Brocken Französisch halfen da auch nicht. Also schwiegen wir und lächelten uns nur scheu an. Die beste Kommunikation hat man oft nonverbal.

Zwischen meinen Zielen erstreckte sich meilenweit Steinwüste.

Ich stieg oft aus und lief ein Stück weit in die Wüste und hörte der Stille zu.

 

Ich hatte damals eine Ahnung von Meditation oder Achtsamkeit oder wie man Gefühle und Gedanken beruhigt. Ich wusste auch nicht, was ich da tat. Aber es half.

Ich versuchte nicht mehr mich abzulenken, mit Menschen*, mit Aktionismus, mit Dingen, sondern überlies meine Fragen der Stille. Das Chaos wurde langsam  leiser.

Die gute Nachricht ist, dass die Verwirrung normal ist.

 

Wenn es etwas gibt, das ich in meinem Leben bemerkt habe, dann ist es, dass Verwirrung eine Selbstverständlichkeit ist.

Auch wenn ich tue, was ich liebe, erlebe ich Verwirrung. Und manchmal fühle ich mich verloren.

Die schlechte Nachricht ist, dass unser Verstand die Verwirrung loswerden will, was es nur noch schlimmer macht.

Lass es einfach sein, und lass es sich selbst entwirren. Denn Verwirrung gibt es im Grunde nicht.

 

Ich muss nicht frei von Verwirrung sein, um meinem inneren GPS zu folgen.

 

Verwirrung kommt vom Verstand, aber der Verstand ist nicht dafür verantwortlich, die Entscheidungen in meinem Leben zu treffen.

Der Verstand ist ein schönes Werkzeug zur Erforschung und Kommunikation. Aber wenn man versucht, ihn für Entscheidungen zu nutzen, wird man am Ende verwirrt.

Denn du hast nie alle Informationen, die du brauchst um Entscheidungen auf der Basis des Verstandes zu treffen.

Ich benutze meinen Geist, um das Leben zu erforschen, zu lernen, zu teilen, was ich weiß, aber sobald ich genügend Daten habe, entspanne ich mich. (In Theorie. Leicht fällt mir das nicht. Ganz im Gegenteil)

 

Ich weiß aber: Mein inneres GPS wird mir Klarheit bringen, wenn die Zeit reif ist.

Aber hier musst du mit deinem inneren GPS experimentieren.

Dein Verstand wird dir sagen, dass du jetzt und sofort eine Entscheidung treffen musst. Es fühlt sich dringend an, aber das ist es nicht.

 

Die Art und Weise, wie ich gelernt habe, meinem Herzen, meinem inneren GPS, zu vertrauen, ist, diese Gedanken herauszufordern. Wenn mein Verstand sagt, dass ich handeln muss, sehe ich, was passiert, wenn ich es nicht tue.

 

Und weißt du, was ich entdeckt habe?

Der Verstand weiß nicht, wovon er spricht. Meistens schafft der Verstand das Problem, das er zu beseitigen versucht.

Es ist natürlich, sich von Zeit zu Zeit verwirrt zu fühlen.

 

Verwirrung geht der Erkenntnis und Klarheit voraus.

 

Wenn ich etwas Neues lerne, erlebe ich Verwirrung.

Das Leben durch mein Herz zu leben bedeutet, dass ich mich der Unsicherheit des Lebens hingeben muss.
Angenehmen ist das nicht unbedingt, weil man Risiken dabei eingeht.

 

“Here’s what we all know, deep down, even though we might wish it weren’t true: Change is going to happen, whether we like it or not. Some people see random, unforeseen events as something to fear. I am not one of those people. To my mind, randomness is not just inevitable; it is part of the beauty of life. Acknowledging it and appreciating it helps us respond constructively when we are surprised. Fear makes people reach for certainty and stability, neither of which guarantee the safety they imply. I take a different approach. Rather than fear randomness, I believe we can make choices to see it for what it is and to let it work for us. The unpredictable is the ground on which creativity occurs.” 

Ed Catmull – Creativity Inc.

 

 

Für viele wird dies völlig rückwärts gerichtet erscheinen. Deshalb musst du dein eigenes Experiment durchführen und deine eigenen Antworten finden.

Mein Verstand will Dinge herausfinden, aber ich habe gelernt, meinem inneren GPS zu vertrauen.

Wenn etwas herausgefunden werden muss, wird es das werden.

Ich sage nicht, dass ich aufhören soll, nachzudenken.

Ich sage, hör auf, besessen zu sein. (Und das sage ich vor allem mir selbst! Hast du geglaubt, dass ich diesen Artikel für DICH schreibe? Weit gefehlt!).

Mein Verstand ist ein Werkzeug, das für die Erforschung, Forschung und Kommunikation verwendet werden kann. Es ist das, was ich im Moment benutze, um diesen Artikel zu schreiben.

Ich liebe es.

 

Aber an den dunkelsten Tagen, wenn ich mich verwirrt fühle, wird mein Verstand die Dinge in Ordnung bringen wollen.

 

Doch es gibt nichts zu beheben.

Klarheit kommt, wenn sie kommt.

Ich fühle mich verwirrt wie jeder andere auch. Der Unterschied ist, dass ich weiß, dass es ein Teil des Lebens ist.

Ich muss mich nicht aus dem Nebel kämpfen. Der Nebel verschwindet von selbst. Ich tue mein Bestes, aber sobald die Frustration an die Tür klopft, halte ich an und lasse los.

Aber glaub mir nicht. Experimentieren selbst.

 

Verwirrung ist eine Lüge.

 

Denn eigentlich ist Verwirrung ein Prozess der Klärung.

Innere Verwirrung ist ein Zeichen dafür, dass sich etwas Altes auflöst und etwas Neues entsteht.

Um aktiv etwas zu verändern, brauchst du neuen Lösungen.

Und Lösungen entstehen aus Kreativität b. z. w.  einem kreativen Prozess.

Kreativität ist, unterschiedliche bekannte Dinge zu etwas wertvollem Neuen zu verknüpfen. Also zu etwas, das noch nicht existiert.

Das birgt natürlich Risiken, weil du nicht weißt, was dabei herauskommt.

Wenn du permanent versuchst etwas zu lösen, tötest du damit den kreativen Prozess, der Ruhe und Loslassen braucht, um sich zu ordnen.

Seien das Gedanken oder Gefühle.

Muss etwas heilen, hilft permanentes Ablenken nicht.

Du kannst nichts loslassen, was du nicht zuerst akzeptierst.

 

Eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe, ist Creativity Inc. Von Ed Catmull, einem der Gründer von Pixar.

Vieles von dem, was er schreibt, kann man fast 1:1 auf das eigenen Leben übertragen. Egal ob du deine Berufung suchst oder eine völlig andere Richtung für dein Leben suchst.

Er sagt darin ganz klar, dass sie ersten Versionen jedes neuen Films wirklich schlecht sind. Es werden Ideen gesammelt, ausprobiert und hinterfragt. Irgendwann kommt der „Point of no return“. Und der ist beängstigend, weil man sich für eine Richtung entscheiden hat aber immer noch im Nebel tappt. Ohne das Chaos der unsicheren Phase, würde keine neuen Story b. z. w.  Film entstehen.

 

 

“We humans like to know where we are headed, but creativity demands that we travel paths that lead to who-knows-where.” 

Ed Catmull – Creativity Inc.

 

 

Die meisten von uns denken, dass uns Verwirrung einfach passiert.

 

Wir denken, dass es eine echte Sache ist, ein Zustand des Seins. Als ob Verwirrung etwas Reales aussagt über unser Wissen oder Nichtwissen über das, was  zu tun ist.

 

“People who take on complicated creative projects become lost at some point in the process. It is the nature of things—in order to create, you must internalize and almost become the project for a while, and that near-fusing with the project is an essential part of its emergence. But it is also confusing. Where once a movie’s writer/director had perspective, he or she loses it. Where once he or she could see a forest, now there are only trees. The details converge to obscure the whole, and that makes it difficult to move forward substantially in any one direction. The experience can be overwhelming.

All directors, no matter how talented, organized, or clear of vision, become lost somewhere along the way… No matter what, the process of coming to clarity takes patience and candor.”

In my experience, creative people discover and realize their visions over time and through dedicated, protracted struggle. In that way, creativity is more like a marathon than a sprint.

Ed catmull – Creativity Inc.

 

Die Wahrheit ist: Verwirrung ist eine Emotion, die durch deine Gedanken erzeugt wird. Meistens durch den wörtlichen Gedanken „Ich bin verwirrt“ oder „Das ist verwirrend“.

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Wir wissen meist sehr gut, was das Richtige ist.

 

Wir hören oder fühlen es nur nicht oder verdrängen das Gefühl. Weil wir im Westen lernen alles mit dem Verstand zu lösen. Wir haben entweder das Vertrauen in unser Gefühl verloren oder spüren es nicht. Nicht weil es nicht da ist, sondern weil wir davon abgetrennt sind und es im Lärm nicht wahrnehmen.

 

Verwirrung zu beklagen ist eine Zeitverschwendung.

 

Und doch lieben wir es so. Warum?

Ein Grund, warum wir gerne verwirrt bleiben, ist, dass wir keine Verantwortung für Entscheidungen übernehmen wollen.

Wir haben Angst davor, wie wir denken und fühlen werden, wenn wir etwas entscheiden und später das Gefühl haben, dass es die falsche Wahl war.

Ein weiterer Grund, warum wir verwirrt bleiben, ist, dass wir zukünftigen Umständen die Kraft geben, unsere Gefühle zu erzeugen.

Wir glauben, dass die Umstände, die sich aus unserer Wahl ergeben können, unsere Gefühle kreieren werden.

Das schafft das, was ich „Analyselähmung“ nenne.

Wenn wir nicht glauben, dass wir unseren Verstand in Zukunft managen können, fürchten wir, was unser Amok laufender Verstand mit uns machen wird.

Und ich weiß aus eigener Erfahrung WIRKLICH wovon ich rede. Es ist eine Willensentscheidung, sich diese Dinge bewusst  zu machen.

 

Im Grunde genommen ist Verwirrung ein Zeichen für ein „unkontrolliertes“  Gehirn in zweierlei Hinsicht:

 

  1. Du legst deinem Verstand keine Zügel an, weil du „Ich weiß es nicht“ oder „Ich bin verwirrt“ als Antwort akzeptierst und glaubst, dass du deine Verwirrung nicht ändern kannst, oder dass die Gewissheit einfach magisch ankommt.

 

  1. Du glaubst, dass du in Zukunft auch nicht mehr in der Lage sein wirst, deinen Geist zu steuern. Anstatt also zu wissen, dass du entscheiden kannst, wie du auf dein Denken und Fühlen reagierst, übergibst du dich für die Zukunft der Gnade deines nicht gesteuerten Geistes.

 

 

Hier ist, wie du aufhörst, verwirrt zu sein: Du entscheidest dich.

 

Hör auf, „Ich weiß nicht“ als Antwort von dir selbst an zunehmen. Wenn ich meine Klienten sagen lassen würde: „Ich weiß nicht“, wäre ich buchstäblich nie in der Lage, sie zu coachen. Dein Gehirn wird es immer vorziehen, „Ich weiß es nicht“ zu sagen, denn Wissen erfordert Aufmerksamkeit und Anstrengung.

Es wird immer vorziehen Prozesse zu wiederholen die schon einmal funktioniert haben (Egal ob sie jetzt noch passen). Dein Gehirn würde generell lieber ein Nickerchen machen.

 

The future is not a destination—it is a direction. It is our job, then, to work each day to chart the right course and make corrections when, inevitably, we stray. I already can sense the next crisis coming around the corner. To keep a creative culture vibrant, we must not be afraid of constant uncertainty. We must accept it, just as we accept the weather. Uncertainty and change are life’s constants. And that’s the fun part.

Ed Catmull – Creativity Inc.

Das zweite, was du tun kannst, ist aufzuhören, dem Gedanken „Ich bin verwirrt“ zu glauben.

 

 

Du fühlst dich nicht verwirrt wegen all der verschiedenen Optionen – du fühlst Verwirrung als Emotion, weil du die Worte „Ich bin verwirrt“ in deinem Gehirn sagst.

Also versuchst du dich im Außen abzugleichen. Redest mit Freunden oder einem Psychologen.

Ersteres kann kontraproduktiv sein, weil sie die Welt durch ihre Erfahrungsbrille wahrnehmen. Nicht durch deine.

Bei einem schlechten Coach kann das auch schief gehen. Wenn er sich einbildet dein Thema zu verstehen.

Ich bin verwirrt, assoziiert dich mit der Verwirrung.

„Ich fühle Verwirrung“ oder „ich habe verwirrende Gedanken“, bringt dich schon einmal auf die Metaebene, raus aus der Verstrickung.

 

Die tiefste Ebene um Verwirrung aufzulösen, kommt vom Verständnis und der Beseitigung der Quelle der Verwirrung.

 

Es gibt zwei Kategorien von Verwirrung, denen zwei verschiedene verzerrte Gedanken zugrunde liegen.

 

Einer ist die Verwirrung darüber, was jemand anderes tut, sagt oder denkt.

Der verzerrte Gedanke, der dieser Verwirrung zugrunde liegt, ist die Annahme, dass du die Gedanken, Worte oder Handlungen eines anderen verstehen musst.

Das wirst du oft nicht. Du denkst, dass du die Klarheit brauchst, um entscheiden zu können, was du selbst denkst und fühlst, aber du kannst das für dich selbst entscheiden.

Alles, was du wissen musst, ist, welches Ergebnisse du erzielen und wie du dich fühlen willst.

Die andere Gedankenverzerrung, die der Verwirrung zugrunde liegt, ist, dass es möglich ist, eine richtige oder falsche Entscheidung zu treffen.

So etwas gibt es nicht.

 

Woher weiß man, ob eine Entscheidung richtig oder falsch ist?

 

Wenn man darüber nachdenkt.?

Der einzige Weg, wie du wissen kannst, ob eine Entscheidung richtig oder falsch ist, ist, wenn dein Gehirn die Ergebnisse, die du bekommst, oder die neue Umstände, in denen du dich befindest, betrachtet und denkt:

„Upsi – das war ein Fehler“!

 

I have found that people who pour their energy into thinking about an approach and insisting that it is too early to act are wrong just as often as people who dive in and work quickly. The overplanners just take longer to be wrong (and, when things inevitably go awry, are more crushed by the feeling that they have failed). There’s a corollary to this, as well: The more time you spend mapping out an approach, the more likely you are to get attached to it. The nonworking idea gets worn into your brain, like a rut in the mud. It can be difficult to get free of it and head in a different direction. Which, more often than not, is exactly what you must do.

Ed Catmull – Creativity Inc.

Es ist nur ein Gedanke in deinem Kopf, keine objektive Realität.

 

Dein Gehirn muss analysieren, was es sieht, und es beurteilen, um zu wissen, ob es „richtig“ oder „falsch“ ist.

Es ist nur ein Gedanke.

Und was auch immer deine Gedanken sind, du kannst sie nicht managen aber entscheiden, wie du auf sie reagierst.

Ein sehr großer Teil ist meinem aktuell laufenden Kurs „Mission Mut“ gewidmet. Aus gutem Grund.

Mut hängt von deiner Reaktion auf deine Gedanken und Gefühle ab.

Die Fähigkeit zu  bleiben oder zu gehen davon, deine Bedürfnisse wahrzunehmen.

Zu dir zu stehen, davon, dich gut zu kennen, d. h. vor allem das, was dich steuert. Und das sind meist Programme aus der Kindheit.

 

Verwirrung entsteht durch den Glauben, dass eine Entscheidung richtig ist, die andere falsch.

 

Dass dein Glück oder Erfolg von der Wahl der richtigen ab hängt. Aber das tun sie nicht. Dein Glück und Erfolg hängen von deinen Gedanken ab. Wenn du verstehst, dass du immer wählen kannst, wie du reagieren willst, wenn du gelernt hast, das zu kontrollieren, dann gibt es keinen Grund, die Zukunft zu fürchten. Dann sind verwirrte Phasen unangenehme aber sie werden dir weitaus weniger Angst machen.

Innere-Ruhe-finden-Stille

Wie du mit Verwirrung umgehst.

 

Du gehst auf einen Berg und verschaffst dir einen Überblick.

Metaphorisch gesprochen.

 

Gemeint ist damit, in die Stille zu gehen.

 

Alles Überflüssige, was um dich herum tobt zurück zu lassen, damit das, was wichtig ist, sichtbar wird und Raum hat.
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Gefühle brauchen Raum. Antworten brauchen Stille, damit du sie hören kannst.

 

Warum bauen Menschen seit tausenden von Jahren Kathedralen, Tempel und Klöster? Das sind Orte der Stille. Warum fühlen wir uns in stillen, mächtigen Wäldern wohl? Warum an einsamen Stränden am Meer? Weil dort Ruhe und Raum sind.

Du musst nicht gleich in ein Kloster gehen. Fahre in die Berge und geh Wandern und meditiere.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mir Klienten vergraule: Bei Erkenntnissen kann dir ein Coach helfen, er kann dich auch begleiten aber die Entscheidung treffen wir immer alleine.

BONUS: Es hört sich verrückt an aber ich treffe Entscheidungen oft, indem ich eine Münze werfe. Wenn mir das Ergebnis nicht gefällt, dann weiß ich, was zu tun ist.

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Weitere Links

 

Gesammelte Zitate aus Creativity Inc.

Das Buch

Creativity Inc. von Ed Catmull

*
Nicht ganz. Auf der Rückreise über den Pass, besichtigte ich eine Kashbah, die man ausnahmsweise nur mit Guide betreten durfte. Der kleine Kerl, der etwa 12 Jahre alt war, bat mich dann seinen Lehrer zurück mit nach Marrakesch mitzunehmen.

„ich nehme keine Männer mit“.

„Der ist wirklich nett.“ (großen, runden Welpenaugen kann ich weder bei Kindern noch Hunden widerstehen, ich Weichei).

„Ok, zeig mal her den Kerl.“

So geriet ich an Salah, mit dem ich heute noch in Kontakt bin obwohl er jetzt in den USA lebt. Er nahm mich mit zu seiner Familie, wo ich original marokkanische Gastfreundschaft erlebte und Einblicke in dieKultur der Berber bekam. Und wir erlebten einige lustige Abenteuer zusammen, als ich ihn später noch einmal besuchte.

Das wäre mir ohne das Ende meiner Beziehung und das Chaos alles entgangen.

´

Jeanette

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Jean

About Jean

Ich bin Jeanette – Business Coach & Aufbruch Komplizin. Ich helfe Frauen wie dir, deinen Traumberuf zu finden und dein besonderes Talent in die Welt zu bringen, das so nur du hast. Kurz: das Leben zu bekommen, das du verdienst. Mit Klarheit, Mut & einem Action Plan.   DEIN LEBEN. DEINE REGELN!

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