Wie du durch Schreiben schwierige Entscheidungen treffen kannst - Jeanette Bouffier

Wie du durch Schreiben schwierige Entscheidungen treffen kannst

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Fangen wir mal mit einem Gedankenexperiment an.

 

Ist Zeitreisen möglich?

 

Ja.

Glaubst du nicht?

Ich werde es dir beweisen.

Los geht´s.

 

Ich habe diesen Satz am Samstag, den 23. Februar 2019 um 20.55 geschrieben, aber in diesem Moment hörst du meine Worte in deinem Kopf.

Und du hast vor Augen, wenn ich dir zwei dicke Männer, mit haariger Brust und  im rosa Tütü beschreibe, die in einer Arena Schlamm Catchen betreiben, während in den Zuschauerreihen Schimpansen in roten Anzügen und weißen  Sonnenbrillen unter rosa Hüte schwenken und Giraffen  Konfettikanonen abfeuern. Stimmt‘s?

Wir wissen, wie Menschen vor zweitausend Jahren gelebt haben, weil sie es aufgeschrieben haben. Schrift ist eine der höchsten Leistungen, die die menschliche Kultur hervorgebracht hat. Und sie ist nur wenige tausend Jahre alt.

Wenn du eine Idee in Worte fassen kannst, können andere Menschen in verschiedenen Momenten in der Zeit das Thema lesen und deine Idee in ihrem Kopf hören. Gut- manche Menschen will man noch nicht mal reden hören.
Aber z. B. Sokrates, Rousseau, Dankte. Konfuzius, Leonardo Da Vinci, Shakespeare, Seneca, Darwin, die großen Denker der Geschichte kennen wir, weil sie ihre Ideen aufgeschrieben haben.

Zu Schreiben bedeutet also Ideen und Wissen über die Zeit hinweg mit anderen zu teilen.

Aber es kann noch mehr. Ich habe gerade mein Buch zu Ende geschrieben. Es hat über ein Jahr länger gedauert als geplant. Zeit hätte ich genug gehabt aber ich habe oft länger gebraucht, weil mich die Worte, die plötzlich Schwarz auf Weiß auf dem Papier standen, zwangen zu reflektieren. Das Beste ist nicht, dass das Buch fertig ist, sondern was ich dabei über mich gelernt habe.

Ich musste einige mutige Entscheidungen dabei treffen.

Ich hatte seit Jahren ein Buch über die Reise damals schrieben wollen, aber hatte es nie fertiggebracht. Die Tagebücher die ich als Grundlage nutzen wollte, waren sehr detailliert und riefen die Erinnerungen so stark hervor, als hätte ich sie erst am Tag zu vor erlebt.  das hielt ich nicht aus und klappte sie schnell wieder zu.
Als mich jedoch mein Ex Freund nach Jahren zu sich nach Australien einlud, beschloss ich es endlich zu schreiben.

„Wieso schreibst du es jetzt plötzlich?“ fragte mein bester Freund auch prompt.

„Erstens, um die sieben Monate bis zum Abflug zu überbrücken und so gut es geht einige Dinge zu verarbeiten.

Ich will Jack möglichst unbelastet von alten Dramen und altem Groll wieder begegnen. Wäre ja doof so viel Geld auszugeben und dann reiße ich dem bei Ankunft den Kopf ab.“

„Nachvollziehbar. Verarbeitet hast du das ja wirklich nie.“

„Genau. Und ich habe Angst. Wenn mir dort alles wieder um die Ohren fliegt, habe ich wenigstens ein Buch geschrieben. Dann hätte ich trotzdem ein Gefühl von Sinn.

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Das waren also meine Gründe. Aber das Schreiben gab mir noch mehr. Und das kann es dir auch geben:

  • Es hilft dir deine Gedanken zu sortieren und aus dem Karussell im Kopf auszusteigen.
  • Was auf Papier steht, kannst du nicht mehr wegleugnen. Du hörst auf, dir etwas vorzumachen.
  • Du verarbeitest unterdrückten Schmerz, den du hast. Du bringst ihn zu Papier, statt ihn an jemand anderem auszulassen.
  • Dinge aufzuschreiben kann dich vor unbedachtem und unreflektiertem Verhalten schützen.
  • Schreiben zwingt dich dazu auf den Punkt zu kommen. Du musst dich festlegen. Und während du das versuchst, es dir nicht gelingt und du weitere Versuche machst es aufzuschreiben, ändert sich zwangsläufig deine Perspektive.

Wenn das Schreiben also so hilfreich ist, warum machen wir es nicht öfter?

Weil Schreiben oft hart und anstrengend ist. Es ist wie Sport.

Obwohl wir wissen, dass er gut für die Gesundheit ist, erfinden wir Ausreden, um ihn nicht zu machen.
Wir müssten die Entscheidung treffen es wirklich zu machen. Stattdessen drücken wir uns:

  • Ich kann das nicht
  • Ich weiß nicht welcher Sport zu mir passt
  • Ich habe keine Zeit für Sport.
  • Es ist mühsam es zu lernen und ich bin vielleicht nicht gut darin

Dabei kann man sich verletzen und es kann weh tun.

Ich habe mir nie vorgenommen, zu schreiben. Ich habe damit angefangen, als ich mir nicht anders zu helfen wusste.

Das sagte die Literatur-Nobelpreisträgerin  Herta Müller.

Ich weiß, was sie meint. Mir ging es ähnlich (damit hört die Ähnlichkeit aber schon auf, weil ich sicher nie irgendeinen literarischen Preis erhalten werde. Da muss man mal selbstkritisch sein).
Es war gar keine schwierige Entscheidung, OB ich es schreibe, weil ich es einfach machen musste. Das WIE war allerdings keine einfache Entscheidung.

Ich schrieb mein Buch UPSIDE DOWN UNDER – Tausche Alltag gegen Abenteuer, live im Internet. Ich wusste nicht ob ich Talent zum Schreiben habe. Es war mir auch relativ egal. Viel Mut brauchte ich,
weil ich beschlossen hatte, es so ehrlich wie möglich zu schreiben, ohne dabei jemanden bloß zu stellen.

Ich musste die schwierige Entscheidung treffen, wie viel ich von mir selbst preisgebe.

Ich wusste auch nicht, ob es den Lesern gefallen würde. Ich wusste noch nicht einmal ob ich überhaupt Leser haben würde

Während ich es schrieb, begann ich auch zu bloggen.

Es fühlt sich nach sinnvoller Arbeit an, mein Wissen das ich angehäuft habe, weiter zu geben. Ich bekomme E-Mails von Leuten, die mir für Artikel danken. Das kannte ich vorher nicht.

Nie wieder Chancen verpassen.
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Schreiben löst den Bodensatz der Seele und schwemmt ihn aus dir raus.

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Aber da sind ja immer noch die Ausreden.

Ich weiß nicht, wie man schreibt.

Du wirst nicht herausfinden, worüber du schreiben musst, bis du anfängst. Du kannst nicht herausfinden, was du wirklich willst, wenn du nicht in ein paar Sackgassen rennst.

 

There are three rules for writing a novel. Unfortunately, no one knows what they are.

Somerset Maugham

 

Es gibt keine Regeln. Das was du schreibst, muss ja kein Roman werden und es muss niemand lesen. Mache es einfach für dich.

 

Die zweite Ausrede habe ich auch lange genutzt.

Als ich dann schreiben wollte, fand ich plötzlich die Zeit dafür.

Ich habe keine Zeit.

Und wenn es nur 10 Minuten pro Tag sind, nimm sie dir. Schreibe jeden Tag ein paar Zeilen in deinem Tagebuch.

Ideenlisten zu erstellen oder deine Träume aufzuschreiben, wird dir tiefe Einblicke in deine Gedanken geben. Schreiben ist ein Muskel.

 

Wir haben Angst davor, unsere Gedanken zu enthüllen, weil wir nicht verurteilt werden wollen.

 

Diese Angst, Dinge zu Papier zu bringen oder zu veröffentlichen, kann lähmend sein. Ich weiß es, weil ich es die ganze Zeit fühle.

Ich schreibe nicht weil ich eine Expertin bin, sondern weil ich mich immer wieder an mein eigenes Wissen erinnern muss, damit ich es auch anwende.

Am Anfang wird es vielleicht gestelzt klingen. Den kleinen Beamten im Kopf, der gerne alles in Amtsdeutsch zu Papier bringen will, habe ich auch im Kopf.
Überprüfe ob du so schreibst wie du redest und ob du die Worte auch  verwenden würdest, wenn etwas deiner Freundin erzählst. Oder deinem siebenjährigen Neffen.

Schreiben verändert alles.

Von allen Lebensveränderungen, über die ich schreibe, ist das Schreiben selbst das transformativste.
Es hilft mir Entscheidungen zu reflektieren, zu hinterfragen. Und Klarheit zu bekommen um mich zu entscheiden, was ich tun soll.

Die Entscheidungen, die wir treffen, bestimmen das Leben, das wir führen.

 

Das Schreiben erzeugt eine erstaunliche Feedbackschleife, die alles, was du tust, verbessert.

 

  • Wenn du möchtest, dass die Leute von deinen Projekten hören, solltest du schreiben.
  • Wenn du dich für den Austausch und die Verbesserung von Ideen interessieren, solltest du schreiben.
  • Wenn du deine Stimme finden und dich selbst verstehen willst, solltest du schreiben.
  • Wenn dich etwas ängstigt und verwirrend ist, schreibe und bringe  es zu Papier.
  • Wenn du mutiger werden willst, fang an zu schreiben.
  • Und vor allem Versuche  so zu schreiben wie du sprichst und mit Humor!

Hier findest du ein paar völlig subjektiv ausgesuchte Links zum Thema Schreiben.

7 TIPPS

1. Führe ein Dankbarkeitstagebuch

2. Denke nicht groß nach wenn du schreibst

3. Schreibe für DICH

4. Schreibe regelmäßig

5. Trage ein Notizbuch & Stift bei dir

6.Verbinde dich mit deinem Gefühl wenn du schreibst

7. Lies viel – schreibe deine Gedanken dazu auf

In meinem Kurs zum Beispiel, wirst du viel mit der Hand Schreiben. Denn Erkenntnisse kommen, wenn wir den Kern und das Wesen der Dinge erfassen.
Durch das manuelle Schreiben verfestigen sie sich dann wesentlich stärker im Gehirn. Wenn du dich sortieren willst, schreibe also am besten immer mit der Hand und nicht am Computer.

Blogs über das Schreiben

Frau Haessy schreibt

Sie ist Zynikerin mit infantilen Zügen. Professionelle Prokrastineuse. Nutella- und iPhonesüchtig. Misanthropische Utopistin. Mutter des Antichristen.
Sie schreibt über den alltäglichen Wahnsinn und das unheimlich lustig und unterhaltsam, mit feiner Beobachtungsgabe.

Schreibsuchti.de

Der Blog gibt tolle Praxistipps für´s Bloggen und das Schreiben für deine Zielgruppen. Es geht hier nicht oder nur am Rande um Literatur.
Obwohl es um das Bloggen geht, kannst du auch für deine Bücher und deine Geschichten vieles mitnehmen – wie du die Leser packst, und wie nicht.

Die Self-Publisher-Bibel

Schreibtipps und Marketingstrategien. Eine der größten und vielseitigsten Sammlungen für Autoren.

schriftsteller-werden.de

Für die ganz konkreten Probleme, die sich täglich beim Romanschreiben ergeben, ist dies  eine der besten Blogs im Netz.

 

Bücher über das Schreiben

Schreiben in Cafés – Writing Down the Bones

Das Buch macht Mut, einfach los zuschreiben und sich vom Ergebnis überraschen zu lassen. Wertvolle Tipps, nicht nur für Schreibanfänger, und interessante neue Blickwinkel: Schreiben als Meditation. Schreiben als Lebensstil. Schreiben in jeder Situation. Erfrischend und inspirierend.

Vier Seiten für ein Halleluja: Schreibratgeber

Statt trockener Theorie nimmt Hans Peter Röntgen die ersten vier Seiten von Geschichten und analysiert diese auf eine sehr unterhaltsame Art auf Fehler oder Verbesserungsmöglichkeiten

Was mir noch gefällt

642 Tiny Things to Write About

Dieses großartige und zum Nachdenken anregende Buch ist perfekt für verwirrte Schriftsteller, Journalisten oder jede andere kreative Art, die einen kleinen Blitz der Inspiration benötigt.

Aqua Notes Waterproof Notizblock

Weil man die besten Ideen oft unter der Dusche hat.

redbubble
Wenn du dein Dankbarkeitstagebuch anfängst, dann aber in einem tollen Notizbuch! Notizbücher entworfen von unabhängigen Künstlern auf der ganzen Welt.

Jeanett3

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Ich bin Jeanette. Freiheits-Mentorin und Coach. Ich helfe dir den Mut zu haben, dein Leben nach deinen Regeln zu leben und deine Vorstellung von Freiheit zu finden. Egal ob du selbstbestimmter leben, deine Berufung und deine Geschäftsidee finden oder eine Auszeit vom Job machen willst. DEIN LEBEN. DEINE REGELN!

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