5 Schritte, wie du dir alte Handlungsmuster bewusst machst.

Perfektionismus-Falle

Kürzlich habe ich Studenten gecoacht und war begeistert davon, wie sehr die sich für Persönlichkeitsentwicklung, Meditation, usw. interessierten. Als ich in dem Alter war, gab es dazu gar keinen Zugang. Oder es wurde in die „Therapie=Krankheit“ oder Esoterik Ecke gestellt. Neurowissenschaftliche Untersuchungen dazu gab es kaum.

Vor einer Weile erzählte mir eine Freundin davon, dass ihr Chef sich mit vierundfünfzig Jahren umgebracht hat. Zu so einer Tat ist kein Mut nötig, wie Viele glauben, sondern abgrundtiefe Verzweiflung, der ein langer Leidensweg vorausgegangen ist, an dessen Ende der Tod nur noch Erlösung war. Gut also, wenn immer mehr Menschen schon in jungen Jahren lernen, wie sie sich vor Depression und Burnout schützen können. Es sind aber immer noch viel zu wenige.

Am Sonntag wurde ich zur Frage interviewt, ob sich Coaching in der Zeit der Digitalisierung ändern muss.

 

Die Auswahl wird immer größer, wofür sich junge Leute entscheiden können, die Taktung immer schneller, die Ansprüche und der Druck immer höher. Der Suchtmittel Konsum ist so hoch wie nie zuvor, die Zahl derer, die an Depressionen erkranken steigt weiter. Meiner Ansicht nach muss Coaching sich trotzdem nicht ändern. Weiter entwickeln wird es sich ohnehin immer. Es ist momentan speziell von Digitalem Burnout die Rede und Digitaler Demenz. Aber die zugrunde liegenden Themen sind immer die gleichen. Alte Handlungsmuster und unbewusste Überzeugungen, fehlender Selbstwert, fehlende Fähigkeit zur Abgrenzung, fehlendes Selbst-Bewusstsein. Was also dringend nötig wird, ist Prävention. Und das muss in den Schulen schon anfangen. Mit Meditation und Unterricht, der Empathie fördert bzw. die Fähigkeit Gefühle, bei sich selbst und anderen wahrzunehmen.

Wir lernen Handlungsmuster als Kinder.

 

Coaching setzt eigentlich dann an, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

Menschen die zu einem Coach kommen, haben oft lange Leidenswege und eigene Lösungsversuche hinter sich. Coaching kann die Lebensqualität wieder verbessern.

Wenn die Idee dahinter nicht falsch verstanden wird. Perfektionismus Streben, das wir als Kinder lernen, kann nämlich auch in die Sucht nach totaler Selbstoptimierung führen. So dass man vor lauter Erkenntnis und Wissen gar nichts mehr im Gefühl spürt. Und enttäuscht ist, wenn das Leben danach trotzdem nicht immer ein Ponyhof ist. Die Haltung dazu wird nur eine andere und die Möglichkeiten darauf zu regieren werden im besten Fall mehr.

„Du musst das doch können / wissen / schaffen – du bist doch Coach.“

 

Den Satz haben mir zwar auch schon andere Menschen gesagt aber am meisten habe ich den von mir selbst gehört. Und versucht dem Anspruch gerecht zu werden. Gerne mit noch einer zusätzlichen Ausbildung.

Da gibt es nur ein kleines Problem.

Jeder Mensch hat Ängste, Handlungsmuster und Steuerungsprogramme.

 

Auch Coaches. Aber man hat  ja all das Wissen. Da muss man doch in jeder Situation die Bedürfnisse des Gegenübers erkennen, sich einfühlen und angemessen und perfekt handeln können. Und dabei die eigenen natürlich auch immer verständnisvoll im Blick haben. Die eierlegende Perfektionscoachwollmilchsau. Das ist ein Anspruch, der schwer zu erfüllen ist. Und der auch totaler Blödsinn ist, wie mir mal wieder eine Kollegin freundlicherweise bei gedrückt hat.

Hole dir kostenlose Tipps & Übungen zum Thema
auf der gratis TIPPS & TOOLS Plattform.

Gratis-Ressourcen-Selbsthilfe-Selbstcoaching
HER DAMIT

 

Handlungsmuster auflösen aber wie?

Das Thema mit den Mustern ist komplex

  • Die erste große Herausforderung ist zu merken, dass man Muster hat (und die hat ausnahmslos jeder).
  • Die zweite ist, da auch mal genauer hingucken zu wollen.
  • Die dritte ist, sie herauszufinden, zu erkennen und zu reflektieren.
  • Die vierte, sie aufzulösen. Solche, die sich emotional in der Kindheit tief eingegraben haben, bleiben uns leider oft erhalten.
  • Die fünfte Herausforderung ist es, nicht mehr auf sie anzuspringen bzw. Möglichkeiten zu entwickeln, aus ihnen heraus zu kommen und anders zu handeln.

Melde dich an und du erhältst
Zugang zur gratis Tipps & Tools Bibliothek.

Du meldest dich gleichzeitig zum Newsletter an,
in dem ich dich über neue Inhalte, Artikel, Videos u. s. w. informiere.

WICHTIG!

1) Nach der Anmeldung bekommst du eine E-Mail
Du musst den Link darin bestätigen, damit ich dir das Passwort & den Newsletter senden darf nach DSGVO.
2) Du wirst auf eine Seite weitergeleitet, auf der du das Passwort findest.
Wenn du innerhalb von 5 Minuten KEINE Mail bekommst, kontaktiere mich bitte: hallo@jeanettebouffier.de

 

I am text block. Click edit button to change this text. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

Jean

Über Jean

Hi, ich bin Jeanette, – Business Coach, Marken Designerin & Aufbruch Komplizin Ich helfe Unternehmerinnen und Frauen, die es werden wollen, mutig aufzutreten – als Mensch und als Marke. Denn Menschen lieben echte Persönlichkeit und selbst-bewusste Ausstrahlung zieht an wie ein Magnet. :)

2 Kommentare

  • Ich lese gerade die Biographie von Leonardo und fliege gerade bei Active Worlds, einer Avatar basierten Lernumgebung.
    Ich glaube, dass ich ein Scanner bin.

    Vielen Dank für diesen Impuls 🙂

    Viele Grüße aus Augsburg
    Joachim 🙂

Kommentieren

Trage dich in meinen Newsletter ein, damit du meine gratis Tipps & Tools erhältst!

Vielen Dank! Bitte prüfe jetzt deinen Posteingang.

Pin It on Pinterest