Innere Ruhe finden – Was Achtsamkeit mit Quantenphysik zu tun hat - Jeanette Bouffier

Innere Ruhe finden – Was Achtsamkeit mit Quantenphysik zu tun hat

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Die Relativitätstheorie feiert heute ihren 100sten Geburtstag.

Sie ist mit der Quantenphysik eine Stütze der modernen Physik – mit Auswirkungen bis in die Biologie.

Ich war schon immer ein großer Fan von Albert Einstein, weil er ein ziemlich schlechter Schüler war aber dann die Physik und wie wir unsere Welt wahrnehmen, revolutioniert hat. Das hat mich mit 14 Jahren und der ersten 5 in Physik sehr getröstet. 😉

In fast allen Fächern kam ich wunderbar klar aber bei den ganz abstrakten… In Mathe bekam ich immer zu hören „Ich finde das schon bewundernswert dass du jedes Mal kommt, da es dich doch so gar nicht interessiert“ und in Chemie trieb ich meine Lehrer in den Wahnsinn, weil ich immer ganz genau wissen wollte wer das so definiert hat, warum und woher man das weiß. Und sie keine Antwort hatten. Wem es ähnlich ging, dem kann ich das Buch von Bill Bryson Eine kurze Geschichte von fast allem empfehlen. 😉

 

Zurück zu Einstein. Als Coach bewundere ich ihn weiter, weil er etwas sehr Wertvolles gesagt hat.

 

„ Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten.“

 

Da ich Menschen helfe, neue Lösungsideen für sich zu entwickeln, ist das einer meiner liebsten Leitsätze.

 

Einen tollen – und sogar verständlichen – Artikel zur seiner Arbeit gibt es hier. Ein weiterer schöner im Spiegel.

 

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Was hat nun Quantenphysik mit Achtsamkeit zu tun?

 

Unsere Gedanken bestimmen unser Leben @jeanbouffier click to tweet

 

Das habe ich schon öfter geschrieben. Materie und Geist. Physik und Metaphysik. Während antike Philosophien und fernöstliche Traditionen diesen Dualismus nicht kennen, ziehen die Naturwissenschaften eine scharfe Grenze zwischen den Dingen und dem, was hinter den Dingen liegt. Doch diese Grenze scheint langsam zu verschwimmen.

Denn die Quantenphysik ist das Gebiet der Physik, das sich mit dem Verhalten und der Wechselwirkung kleinster Teilchen befasst. Auf der NODE15 Forum for Digital Arts, die ich vor ein paar Jahren besuchte, faszinierte mich ein Kunstprojekt, dass das anschaulich zeigt. Vermutlich wusste der Künstler Robert Hodgin das gar nicht. Hier geht es zu den faszinierenden Videos

 

Quantenphysik und Biologie

„Die Verbindung dieser beiden Welten – der objektiven und der subjektiven Welt – das ist eine Grauzone, in die sich die Neurobiologie jetzt vorwagt. Dort hat sie Berührung nicht nur mit der Physik, der Quantenphysik, sondern auch mit Themen wie Spiritualität und Religion.“

(Professor Tobias Esch, Hirnforscher, Neuroscience Research Institute – State University of New York)

Sage mir, wie du denkst und ich sage dir, wie gesund du bist

Was wir denken, hat Einfluss auf unsere Zellen. Davon ist der Zellbiologe Bruce Lipton, der Autor des Buches „Intelligenten Zellen – wie Erfahrungen unsere Gene steuern“, überzeugt. Sind wir verliebt, schüttet der Körper Dopamin aus und diverse Wachstumshormone. Sind wir gestresst, wirkt sich das auch auf unsere Zellen aus. Sogar bis hinein in die Struktur unserer Zellen, so Bruce Lipton.

 

Epigenetik sagt: Nicht die Gene kontrollieren dich, du kontrollierst deine Gene! @jeanbouffier click to tweet

 

„Epigenetik sagt: Nicht die Gene kontrollieren dich, du kontrollierst deine Gene! Und zwar so, wie du in Beziehung zur Welt stehst! Der Geist ist der Interpret, das Gehirn ist der Chemiker, die Interpretation bewirkt unterschiedliche chemische Mischungen. Was auch immer du in der Welt siehst, es verursacht unterschiedliche chemische Mischungen. Die gelangen in dein Blut und verändern das Schicksal deiner Zellen! So einfach ist das mit der Verbindung zwischen Körper und Geist.“

(Bruce Lipton, Zellbiologe, USA)

 

Meditation und Achtsamkeit verändern das Gehirn

Jemand, der meditiert, konzentriert sich auf einen einzigen Gedanken oder ein positives Gefühl. Zum Beispiel auf Mitgefühl, eine klassische Meditationsform im Buddhismus. Bei buddhistischen Mönchen mit langjähriger Meditationserfahrung haben Wissenschaftler dauerhafte Veränderungen im Gehirn festgestellt. Ihre Gehirne waren an den Stellen gewachsen, die für die Verarbeitung von Emotionen, gezielten Bewegungen und positiven Gefühlen sowie Glück verantwortlich sind. Gehirnbereiche für negative Emotionen wie Angst und Unglücklichsein dagegen wurden weniger aktiviert.

 

Zum vollständigen Artikel aus dem ich zitiere geht es hier.

 

Meditation ist wie Body Building fürs Gehirn. @jeanbouffier click to tweet

 

Meditation ist also wie Body Building fürs Gehirn. Der glücklichste Mensch der Welt – ein meditationserprobter Mönch, der angab ständig sehr glücklich zu sein, wurde von Neurowissenschaftlern untersucht. Anhand seiner Hirnströme konnte nachgewiesen werden, dass er die Wahrheit sagt.

 

Man muss ja nicht das Ziel haben der glücklichste Mensch der Welt zu werden – wer hat schon die Zeit den ganzen Tag zu meditieren – aber wer sich zumindest auf den Weg machen will, sollte Achtsamkeit  lernen.

Im ersten  Artikel zu Emotionaler Intelligenz habe ich beschrieben warum sie so entscheidend für deinen beruflichen Erfolg und dein Glück ist und was dazu nötig ist um sie zu trainieren.

Du hast bestimmt schon einmal von deinem „Gedankenkarussell“ gesprochen. Die Amerikaner sagen dazu auch „Monkey Mind“ – „Affen Verstand“, weil die Gedanken im Kopf herum springen und rasen wie eine verrückte Affenhorde. Die Übung weiter unten nutzt das Bild, weil man sich das gut vorstellen kann. Außerdem macht es Spaß und ich persönlich mache nur Dinge die mir Spaß machen oder bei denen ich einen Effekt spüre, der mir gut tut. Ich hoffe du auch. 😉

Willst du innere Ruhe finden?

Trainiere deine  (Selbst-) Aufmerksamkeit.

Zu 90% bekommen wir gar nicht mit was wir fühlen und denken. Wir nehmen nur die Auswirkung wahr. Sorgen, Angst, Schlaflosigkeit, unpassende Reaktionen auf schwierige Situationen. Von denen es täglich viele gibt.

 

Je konfuser es im Außen ist desto wichtiger wird es daher einen klaren und aufmerksamen Geist zu haben. @jeanbouffier click to tweet

 

Zum einen erschaffen wir unsere Lebensrealität mit dem was wir denken denn unsere Gedanken werden zu Handlungen. Zum anderen folgt alles im Leben dem Gesetz der Resonanz. Kurz: was du ausstrahlst, ziehst du auch an.

 

Unglück kommt daher, dass wir eine Vision davon haben wie die Dinge sein sollten. Glück ist Dankbarkeit für das was ist. @jeanbouffier click to tweet

 

Ich bedanke mich jeden Abend von Herzen für alles was ich im Leben habe. Die Liste ist lang und bis ich fertig bin, bin ich auch fast eingeschlafen. Wer Einschlafprobleme hat kann das nutzen und hat im Nebeneffekt noch ein gutes Gefühlt und wird innere Ruhe finden. Es gibt im Leben genauso viel wundervolle Dinge, wie schlimme Ereignisse.

Wir können selbst entscheiden wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten. Dazu ist es wichtig zu lernen die eigenen Gedanken und Gefühle wahrzunehmen. Hat man das gut trainiert, ist man automatisch glücklich weil nichts Schlimmes passiert, statt ständig unglücklich zu sein wenn nichts Schönes passiert.

 

Was ist Achtsamkeit? 

Der Begriff Achtsamkeit steht sowohl für einen speziellen Bewusstseinszustand, als auch für die Praxis mit der man übt, in diesen Zustand zu gelangen. Für Verwirrung sorgt oft dass achtsam im täglichen Gebrauch bedeutet aufmerksam oder wachsam zu sein. Achtsamkeit geht aber weit darüber hinaus. Sie ist eine angeborene Fähigkeit des Menschen, die wir leider verlernen.

Kinder leben extrem im Augenblick. Im Zustand der Achtsamkeit ist der Geist ausschließlich auf den gegenwärtigen Moment gerichtet, den er ohne Wertung akzeptiert. Und das ist gut trainierbar. Obwohl dies banal klingt, ist es für die meisten Menschen nicht einfach, wahrzunehmen, ohne dabei zu bewerten oder andere Gedanken zu denken.

Bewährt hat sich hierfür die Achtsamkeitsübungen oder -meditation. Ihren Ursprung hat sie im Buddhismus und die Wirksamkeit ist heute vielfach wissenschaftlich belegt.

 

Das Trainieren der Achtsamkeit erhöht enorm die kognitiven Fähigkeiten und schafft Raum angemessen auf Situationen zu reagieren @jeanbouffier click to tweet

 

Wer eine achtsame Haltung einnimmt, ist in einer Situation präsent, ohne abschweifenden Gedanken nachzugehen. Am Arbeitsplatz kann dies etwa bedeuten sich nur auf die Sache zu konzentrieren, die man im Moment tut und dadurch geistige Energie zu sparen. Die Gegenwartszentrierung kann zudem bei der Selbstregulation helfen, d. h. spontane Impulse zu erkennen und zu kontrollieren und so die eigenen Reaktionsmöglichkeiten im Umgang mit sich selbst und anderen zu erweitern.
Das bewusste Üben von Achtsamkeit wird zu mehr Ruhe und Wohlbefinden führen, das Stressniveau senken und die Konzentration und geistige Kraft steigern. Du gewinnst Klarheit und Ruhe.

Eine der leichtesten Übungen dazu ist der „Gedankenscanner“. Es geht hier zunächst darum deine Gedanken völlig unspezifisch wahrzunehmen. Ihr Inhalt ist nicht wichtig sondern das Empfinden wie sie „drauf sind.“

Vorbereitung

Suche dir eine Affirmation, die dir hilft: z.B.: „Ich erkenne meine Gedanken immer klarer und klarer“.

 

Innere Ruhe finden:


Achtsamkeitsübung „Affenkäfig“.

1. Sorge dafür dass du für einige Zeit ungestört bist und setze dich bequem hin. Die Augen kannst du offen oder geschlossen halten. Solltest du sie auf lassen, fixiere einen Punkt im Raum.

2. Mache dich mit deiner Affirmation vertraut und sei überzeugt: „Ich erkenne meine Gedanken klarer und klarer.“

3. Gehe dann mit deiner Aufmerksamkeit nach innen und fühle deinen Atem wie er ein und ausströmt (ohne ihn zu beeinflussen).

4. Dann stelle dir vor, dass du einen Zoobesuch an einem schönen Sommertag machst und auf einer Bank vor dem Affengehege Platz nimmst.

5. Nimm dir Zeit die Tiere zu beobachten. Mach dir bewußt, dass jeder Affe für einen deiner Gedanken steht. Vielleicht steht er sogar auf deren Rücken geschrieben.

6. Vielleicht kannst du sie ganz konkret sehen, du hörst die Geräusche, kannst das Geschehen sogar körperlich fühlen. Wenn es dir hilft kannst du auch deine Position verändern und näher an das Gehege heran gehen. Wie verhalten sich die Affen. Alleine, in der Gruppe. Wie bewegen sie sich, hektisch, gemütlich, entspannt, wild?

7. Achte darauf dass du eine entspannte Haltung hast und einfach nur beobachtest was passiert und was sich im Affengehege abspielt. Nimm dir ruhig einige Minuten Zeit.

8. Komm dann wieder zurück von deinem Besuch und lasse das Erlebte noch einen Moment nachklingen.

(Quelle MindBody Coaching)

Es geht wie gesagt nicht darum deine Gedanken zu beurteilen aber das Verhalten der Affen gibt dir ein Gefühl dafür, was bei dir gerade los ist, wie es dir geht und was du im Moment brauchst.
Wenn dich das Beispiel mit den Affen irritiert, stelle dir vor, dass du am Strand am Meer sitzt. Du beobachtest das Wetter. Vor dir ziehen Wolken am Himmel vorbei. Jede Wolke ist ein Gedanke.

Achtsamkeitsübung „Gedankenprotokoll“.

In dieser Übung fokussierst du stärker auf die Inhalte deiner Gedanken und kannst innere Ruhe finden.

Halte täglich einen Moment inne, richte deine Aufmerksamkeit nach innen und stelle dir die Frage: „Was denke ich eigentlich grade?“. Beobachte welche Gedanken auftauchen. Besonders dann, wenn du Stress – aus welchem Grund auch immer – verspürst und Klarheit benötigst. Beobachte eine Woche lang deine Gedanken und mache dir wenn möglich Notizen:

 

a) Was ist passiert?
b) Wie habe ich mich gefühlt?
c) Was habe ich grade gedacht?
d) Kann ich sicher sein dass das, was ich denke wirklich wahr ist?

 

Diese einfache Übung kannst du auch beim Zähneputzen machen, in der Warteschlange an der Kasse usw. Anfangs macht es Sinn sich eine tägliche Erinnerung in dein Handy einzugeben. Irgendwann ist der Verstand so darauf trainiert den Gedankenscanner laufen zu lassen, dass es am Tag ab und zu ganz von alleine passiert.
Viel Spaß im Zoo bis dahin. 😉

 

 

 

 

Innere Ruhe kannst du auch durch deine Werte finden.

Kannst du deine Top 3 aus 350 Werten spontan nennen? Nein?

Dann hole dir die Werte Übung!

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HER DAMIT
Jean

About Jean

Ich bin Jeanette. Freiheits-Mentorin und Coach. Ich helfe dir den Mut zu haben, dein Leben nach deinen Regeln zu leben und deine Vorstellung von Freiheit zu finden. Egal ob du selbstbestimmter leben, deine Berufung und deine Geschäftsidee finden oder eine Auszeit vom Job machen willst. DEIN LEBEN. DEINE REGELN!

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